Noch ganz schnell die letzten Früchte des Sommers ausnutzen ! Bald sind sie weg, die Paprika und die Tomaten und sie machen Platz für herbstlichere Genüsse.
Also gibt es noch einmal gefüllte Paprika – aber anders als gewohnt. Oft werden die Schoten ja mit Hackfleisch und/oder Reis gefüllt und relativ ausgiebig gebacken oder geschmort, bis sie weich sind. Hier nicht. Es kommen Tomaten rein, außerdem etwas Knoblauch und Thymian und die Garzeit ist eher kurz – alles bleibt frisch und knackig.
Das Ganze ist sehr gemüsig – aber es ist kein Gericht für Vegetarier. Auf die Paprikaschoten muss nämlich unbedingt eine Sardelle – die kitzelt die Aromen aus dem Gemüse und machen das Gericht zu dem, was es ist. Ohne Sardelle schmeckt es….langweilig.
Die Paprika schmecken heiß aus dem Ofen oder bei Zimmertemperatur.
Das Rezept ist von Arthur Potts Dawson* – Rezension demnächst hier in diesem Theater 🙂
Für 4 Personen:
- 4 rote Paprika
- 400 gr. Tomaten
- 2 Zehen Knoblauch
- Thymianblättchen
- 8 Sardellenfilets
- 75 ml Olivenöl
- ein paar Blättchen Basilkum
- Salz, Pfeffer aus der Mühle
Den Backofen auf 180°C vorheizen.
Die Paprikaschoten längs halbieren, Scheidewände und Kerne entfernen.Die Paprikaschoten mit den Öffnungen nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
Die Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Knoblauch schälen und fein hacken. Die Tomaten mit einem Großteil des Thymians, Knoblauch, Salz und Pfeffer vermischen. Die Tomatenmischung in die Paprika füllen und alles mit dem Olivenöl beträufeln. Auf jede Paprika 1 Sardellenfilet legen.
Paprika im heißen Backofen ca. 25 min backen. Herausnehmen, mit dem restlichen Thymian und den Basilikum-Blättchen bestreuen und servieren.
Eine interessante Variante! Wir hatten bisher auch immer mit Reis und/oder Hackfleisch gefüllt. Macht sich sicherlich auch gut als Tapas… Ist vorgemerkt!
Man könnte auch Mini-Paprika so füllen.
Ich fand die Abwechslung auch schön, aber ich glaube, die Standard-Variante brauche ich auch nochmal.
Eine interessante Art, die Paprika zu füllen. Eher wohl als kleine Mahlzeit, denn als Hauptgericht gedacht. für das ich sonst Paprikaschoten fülle.
Ach, wir hatten einen Salat dazu und Brot….und schon war das Abendessen komplett 🙂
Die sehen ja herrlich knackig aus! Überhaupt nicht wie die Langzeit-Schmorer, die normalerweise unter diesem Namen firmieren. Auch für mich einmal mit Sardelle, bitte ;-).
Bitteschön, ich reiche eines rüber 🙂
Ja, die sind nochmal sommerlich-knackig, bevor der Herbst endgültig loslegt mit seinen Schmorgerichten.
Und ich hab noch nicht ein einziges Mal gefüllte Paprika irgendeiner Art in dieser Saison gemacht. Ich stell mich ins Eck zwecks Schämen.
Kommst Du wieder raus aus Deiner Ecke, aber fix! Ich wusste gar nicht, dass es eine Verpflichtung gibt, gefüllte Paprika zuzubereiten 😉
[…] Derartige Probleme gab es mit den gefüllten Paprikaschoten nicht: die sind ebenso originell wie gemüsig. Es gibt keine der bekannten Füllungen mit Reis oder Hackfeisch – die Füllung besteht aus Tomaten, die klein geschnitten und gewürzt werden. Als Krönung bekommt jede Schote noch ein Sardellenfilet. Das ganze wird im Ofen gebacken und mit frischen Kräutern bestreut serviert. Die Paprika waren toll: leicht und frisch, und die würzige Sardelle gab genau den richtigen Kick. Das Rezept für die Paprika findet Ihr hier. […]
[…] Gefüllte Paprika mit Tomaten und Sardellen | magentratzerl […]