Dauerbrenner: Flammeri aus Zitrusfrüchten

Mit das Beste am Winter sind ja die vielen Zitrusfrüchte, die es da gibt. Der Orangensaison hibble ich geradezu entgegen, und wenn es dann später auch noch Blutorangen gibt, ist mein Glück noch größer. Ich kaufe die wirklich kistenweise, und ja, die meisten werden tatsächlich einfach so weggefuttert. Ein bisschen was landet auch anderweitig im Essen. 

Und dann gibt es noch Dinge, die koche ich rauf und runter, wenn es Zitrusfrüchte gibt. So muss ich zwingend Bitterorangenmarmelade kochen. Und dann gibt es noch dieses Flammeri. Das Rezept kommt aus Katharina Seisers “Immer schon vegan“*  und ist im Original ein Orangenflammeri. Tatsächlich aber habe ich angefangen, es mit den unterschiedlichsten Zitrusfrüchten zu kochen:

Orangen am besten Blutorangen, sind super. Auf dem Foto ist das Flammeri mit Clementinen gekocht. Ich habe auch schon Zitronen verwendet, dann braucht es eben etwas mehr Zucker. Das Flammeri benötigt etwas Säure, da kann man, wenn es welche gibt, auch Bitterorangen mit hineinmischen . Und besonders apart sind Meyer-Zitronen. Das einzige, was ich noch nicht probiert habe, ist tatsächlich Grapefruit.

Blog-Event CLX - Rezepte mit Zitrusfrüchten (Einsendeschluss 15. Februar 2020)Ich koche das wirklich regelmäßig, fülle es in ganz kleine Gläschen (die auf dem Foto fassen ca. 60 ml) und habe so immer eine Kleinigkeit für den Süßhunger zwischendurch im Kühlschrank.

Ich muss grade leicht grinsen und an den Werbespruch “Gesunde Vitamine und naschen” oder so ähnlich denken, denn klar, es gibt ungesünderen Süßkram als so ein Zitrus-Flammeri. Zorra sieht das scheinbar genauso – Zitrusfrüchte bringen Farbe in den Winter, schmecken wunderbar und bringen noch dazu alles mit, um uns gut durch die kalte (gut, im Augenblick eher durch die trübe) Jahreszeit zu bringen. Kein Wunder, dass sie den Zitrusfrüchten ein Blogevent gewidmet hat. Und genau dahin schicke ich diese Flammeri.

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Dauerbrenner: Flammeri aus Zitrusfrüchten

  • Autor: magentratzerl
  • Menge: 4 bis 8 Portionen 1x
  • Kategorie: Nachtisch
  • Methode: Kochen
  • Küche: Türkei

Beschreibung

Fruchtig erfrischender Nachtisch aus Zitrusfrüchten, zufällig vegan.


Scale

Zutaten

  • 75 g Zucker
  • Bio-Zitrusfrüchte wie Orangen, Clementinen, Mandarinen….man braucht 400 ml Saft
  • 1 Zitrone (oder Meyer-Lemon, oder Pomeranze, oder etwas Grapefruit)
  • 25 g Speisestärke

Arbeitsschritte

Alle Zitrusfrüchte heiß abwaschen und gut abtrocknen. Zucker in einen Topf geben Von einer halben Orange (oder einer ganzen Clementine ) und von einer viertel Zitrone die Schale fein abreiben und zum Zucker geben. Zesten und Zucker gut verrühren, dabei immer wieder mit dem Löffelrücken an den Topfrand drücken, damit die ätherischen Öl freigesetzt werden.

Die Zitrusfrüchte auspressen; man braucht ca. 400 ml Saft. Saft mit Wasser auf 500 ml ergänzen und zum Zucker in den Topf geben. Zitrone ebenfalls auspressen. Etwas vom Saft (ca. 1 TL) in den Topf geben. Aufkochen, dann probieren und noch etwas Zitronensaft zugeben, bis Süße und Säure schön ausbalanciert sind.

Die Stärke in etwas kaltem Wasser auflösen. In den Saft rühren und alles auf kleiner Flamme 5 min köcheln lassen; hin und wieder rühren.

Flammeri auf Gläschen verteilen. Ca. eine Stunde auskühlen lassen, dann mindestens 7 h im Kühlschrank gelieren lassen.

Kühl servieren.


Schlagworte: Zitrusfrüchte

Brokkolisuppe mit Tahin und Dukkah

Hier war es die ganze Zeit über viel zu warm, teilweise fast schon 15 Grad am Nachmittag. Sogar unsere Himbeeren treiben schon aus, das ist gruselig. Ich bin gar kein so großer Fan des Winters, aber für die Natur ist es besser, wenn es auch mal richtig knackig kalt wird und so freue ich mich gerade über sinkende Temperaturen. Gestern hat es sogar ein wenig geschneit. Aber Jetzt dominieren wieder Matsch und Düsternis. Nasskalt, matschig, duster – mit einem Wort: Suppenwetter.

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Houby Paprikás – Ungarische Paprikapilze

Ich habe noch einen zweiten Beitrag für die kulinarische Weltreise, die uns ja diesen Monat nach Ungarn führt. Und ja, ich fröhne noch ein zweites Mal meiner Vorliebe zu Paprikapulver….

Ich zweifle gerade ein wenig am Rezepttitel… sollte man es Pilzgulasch nennen? Wie Anikó immer so scherzhaft sagt – der Ungar vergulascht so ziemlich alles, warum also nicht auch Pilze?

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Orecchiette mit Schwarzkohl, Chili und Mascarpone

Ich habe vor einiger Zeit den Anbieter meiner Abo-Kiste gewechselt. Das Konzept Abokiste finde ich toll, aber ich hatte mich sehr gelangweilt…die Kisten waren mit immer dem gleichen Standard-Gemüse befüllt, es war überhaupt kein Mut da, der Kundschaft auch mal etwas zum Ausprobieren hinzustellen. Mein neuer Anbieter traut den Kunden da etwas mehr zu, und das macht mir Spaß. Ich hatte diesen Winter schon Meyer-Lemons und auch Grünkohl, was für Süddeutschland recht sportlich ist. Rosenkohl auch, das klingt vielleicht komisch, aber auch das traute sich der “alte” Anbieter nicht. Continue reading “Orecchiette mit Schwarzkohl, Chili und Mascarpone”

Paprikás krumpli

Auch im neuen Jahr geht die kulinarische Weltreise weiter. Im Januar futtert sich die Reisegesellschaft durch Ungarn.

Wenn ich an ungarische Küche denke, fallen mir zuerst  herzhafte Gerichte ein, die aus einfachen Zutaten das Beste herausholen. Und ich denke an Paprikapulver. Es sieht so aus, als ob das eines meiner liebsten Gewürze wäre, denn jedes Mal, wenn ich das Glas aus dem Gewürzschrank hole, wundere ich mich, dass nur noch so wenig drin ist im Glas. Ich mag nicht nur den Geschmack; mir gefällt auch, dass das Paprikapulver Saucen praktischerweise gleich mit andickt. Continue reading “Paprikás krumpli”

Panna Cotta mit Espresso und Datteln

So richtig oft gibt es hier ja nicht Nachtisch, aber manchmal lacht mich etwas dann doch so an, dass etwas Süßes auf den Tisch kommt. So wie diese Panna Cotta. Klassische Panna Cotta finde ich oft ein wenig langweilig, aber diese hier ist anders: ein wenig bitter dank Espresso, schön würzig dank Zimt und Tonka-Bohne und die Datteln steuern ein wunderbar karamelliges Aroma bei.

Haushaltszucker ist keiner drin, die Süße kommt allein von den Datteln. Somit wäre das ein klassisches Dessert, das anderswo mit dem Label “zuckerfrei” versehen werden würde. Stimmt aber nicht. Ich kann das alles auch nicht mehr hören und sehen, ich muss dazu etwas sagen. Continue reading “Panna Cotta mit Espresso und Datteln”

Chaosou in Chili-Öl

Ich hoffe, Ihr seid alle gut rübergekommen. Ich wünsche Euch von Herzen ein glückliches, gesundes und friedliches 2020.

Ich habe über die Feiertage pausiert  – zum ersten Mal richtig ausgiebig übrigens – und jetzt geht es hier mit neuem Elan weiter. Als erstes zeige ich Euch unser Neujahrsessen; wir waren da fast klassisch unterwegs.

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Foodblogbilanz 2019

Photo by Danil Aksenov on Unsplash

Nun ist es fast zu Ende, dieses Jahr. Im Grunde bin ich nicht der Mensch, der großartig Bilanz zieht, ich befasse mich lieber mit der Gegenwart. Aber die Foodblog-Bilanz ist ja inzwischen zur Tradition geworden, und das ist eine Bilanz, bei der ich gerne mitmache. Dieses Jahr werden die Beträge gesammelt von Sabrina und Steffen, da könnt Ihr Euch durchklicken, wenn Ihr solche Rückschauen genauso gerne lest wie ich.

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Gerösteter Rosenkohl mit Fischsaucen-Vinaigrette

Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür und ich entlasse Euch in diese besondere Zeit mit einem Rezept für Rosenkohl. Wenn man es Weihnachten nicht ganz so klassisch halten möchte, dann kann das auch ein schöner Teil des Weihnachtsessens sein.

Bekanntlich bin ich ja ein großer Rosenkohl-Fan. Und geröstet mag ich den Rosenkohl am allerliebsten. So ist es kein Wunder, dass ich sofort auf dieses Rezept von David Chang angesprungen bin.

Mit Rosenkohl oder Blumenkohl steht es schon immer in der Ssäm Bar auf der Karte. Und es ist eines der wenigen Gerichte, zu denen es keine ausführliche Geschichte gibt. Man hatte Gemüse, man hatte etwas Fischsaucen-Vinaigrette übrig  und man hatte frittierte Kichererbsen übrig. Und man hat das Beste daraus gemacht. Die frittierten Kichererbsen wurden später durch Puffreis ersetzt. Ich habe statt dessen gepufften Buchweizen verwendet.

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