My Thai

Nein, das ist kein Tippfehler, das ist pure Absicht. Das hier ist nämlich kein Mai Tai sondern ein Mocktail, also ein alkoholfreier Cocktail mit thailändischen Aromen. My Thai eben.

Ich möchte nämlich gerne mit Euch anstoßen. Und ich bin nicht die einzige. Simone möchte nämlich mit uns anstoßen, und deshalb sammelt sie im Kochtopf Rezepte für Drinks. Immer mit der Frage im Hinterkopf, ob das gerade angemessen ist.

Blog-Event CLXII - Zum Wohl! (Einsendeschluss 15. April 2020)Dazu kommt von mir ein dickes, großes, ganz eindeutiges – JA! Es ist anstrengend gerade, ungewohnt und nicht so lustig. Für alle von uns eine Situation, wie wir sie nicht kennen. Und ehrlich, wenn wir hätten wählen können – das hätte sich keiner ausgesucht. Hier in Bayern gilt ja eine Ausgangsbeschränkung, die sehr sinnvoll ist. Und an den ersten beiden Tagen fuhren hier Lautsprecherwägen durch die Strassen, die die Menschen aufforderten, drinnen zu bleiben. Schön geht anders. Oder, wie die 16-jährige Tochter meiner Freundin sagte: “So etwas hätte ich in meinem Leben lieber nicht erlebt”.

Ach und neulich, da waren hier dann noch Telefon und Internet ausgefallen. Ganz ehrlich – da lernt man etwas über sich selbst. Und damit bin ich wieder beim Anstoßen, dem virtuellen. Klar machen wir das, das ist doch jetzt gerade nötiger als jemals zuvor. Ich stelle mir gerade vor, wie wir da alle so sitzen, jede/r mit einem Glas in der Hand, uns zuprosten und einen Plausch halten. Genau das brauchen wir jetzt.

Ok, jetzt aber zum Drink. Der ist alkoholfrei; ich habe ihn in meinem Lieblingsgetränkebuch* gefunden.  Nicht, weil ich keinen Alkohol trinke, sondern weil ich Mocktails einfach spannender finde. Oft kann man schon mal die Grundzutaten in der Küche brauen, das kommt mir sehr entgegen, ich pantsche gern. Und die Kombinationen sind auch toll – da gibt es so viel Einfallsreichtum.

So wie hier: Basis ist ein Shrub, nämlich dieser hier mit Chili und Zitronengras. Den müsst Ihr eine Woche, bevor Ihr mixen wollt, ansetzen. Dazu gesellen sich Minze, Thai-Basilikum (ja, der Asiashop hat offen und freut sich über Unterstützung) und Limettensaft. Der Drink ist säuerlich-erfrischend und leicht scharf. Gibt es im Sommer garantiert noch öfter.

Aber jetzt erst mal Cheers und ab zum Rezept:

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My Thai

  • Autor: magentratzerl
  • Vorbereitungszeit: 5 min
  • Gesamtzeit: 5 min
  • Menge: 2 Gläser 1x
  • Kategorie: Getränke, Mocktail

Beschreibung

Erfrischender Mocktail, säuerlich und leicht scharf


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Zutaten

  • 6 Blätter frische Minze
  • 6 Blätter Thai-Basilikum
  • 100 ml Zitronengras-Chili-Shrub
  • 50 ml Limettensaft, frisch gepresst
  • Eiswürfel
  • 1 Limette
  • 300 ml Mineralwasser mit Kohlensäure

Arbeitsschritte

 Limette in dünne Scheiben schneiden und auf zwei passende Gläser verteilen.

Minzblätter und Bailikumblätter in einem Shaker geben, mit einem Kochlöffel leicht zerdrücken, dann den Shrub angießen und alles ordentlich durchschütteln.

Limettensaft und Eiswürfel zugeben und nochmals gut schütteln.

Die Mischung auf die beiden Gläser verteilen, mit Sprudelwasser auffüllen und gleich genießen.


Schlagworte: Zitronengras, Minze, Chili

Malloredus mit Tomaten-Kichererbsen-Sauce

Ok, ich gebe es zu. Eigentlich ist das hier das Protokoll eines Scheiterns. Ich wollte nämlich ganz andere Pasta machen. Aber tja, nun….

Grundsätzlich bin ja fasziniert von der Idee, Pasta selbst zu machen. Und die vielen schönen Formen, die es da gibt – das ist ein ganz großer Spielplatz für mich. Völlig klar, das das Buch der Pasta-Grannies bei mir wohnt. So richtig viel aus dem Haus will ich gerade auch nicht, und da klingt es verlockend, eine Nudelgericht auf den Tisch zu stellen, das mit Bordmitteln auf den Tisch kommt: Hartweizenmehl, Dosentomaten, Kichererbsen.

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Kartoffel-“Dosas” mit Erbsen-Kokos-Chutney

An Dosas hatte ich mich neulich ja mal hier versucht, und ich muss auch ganz dringend mal wieder “richtige” Dosas machen, aber vorher gibt es eine sehr viel einfachere Variante aus Kartoffeln.

Ob das nun ein Dosa im technischen Sinn ist, sein mal dahingestellt. Fest steht, dass Meera Sodha das Gericht bei einer Freundin in Mumbai zu essen bekam, und die bezeichnete es als Dosa – immerhin wird es ja flach gedrückt und in der Pfanne gebraten.

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Traumkuchen – Drømmekage

Es gibt Sonntagssüß! In diesen merkwürdigen Zeiten stelle sogar ich mich in die Küche und backe Kuchen – etwas Süßes hält die Moral aufrecht, wenn man mit eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten aufeinander hockt. Und so war mir gestern nach Kuchen und ich wanderte durch die Küche auf der Suche nach passenden Zutaten.

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Kartoffelcurry nach Tanja Grandits

Langsam gewöhne ich mich an diesen Ausnahmezustand; er wird noch länger dauern, wir haben also alle Zeit zum Üben. Im großen und ganzen sind die Tage ruhig und alles ist irgendwie unwirklich. Woran ich mich noch nicht gewöhnt habe – und woran ich mich vermutlich auch nicht gewöhnen werde, sind die Szenen, die sich beim Einkaufen abspielen. Gespenstische Leere in vielen Regalen, Menschenmassen, eine aggressive Grundstimmung. Es ist ja genug für alle da, aber viele scheinen da nicht so recht daran zu glauben. Ich bin ganz froh, dass ich nicht so oft zum Einkaufen raus muss.

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Pollo al chilindrón – Spanisches Paprikahähnchen

Der Mensch lebt nicht vom Nachtisch allein, und deshalb gibt es auch noch ein zweites Rezept für die kulinarische Weltreise, die uns ja diesen Monat nach Spanien führt. Im echten Leben bleiben wir ja alle besser zuhause, da ist es besonders schön, wenn man wenigstens auf dem Teller reisen kann.

Ich habe Euch ein Hühnchengericht mitgebracht – Hähnchen, geschmort in einer Sauce aus gegrillten Paprika, etwas Chili, Tomate und Serrano-Schinken. Das gab es bestimmt nicht zum letzten Mal, denn das saftige Hühnchen in der würzigen Sauce macht richtig Spaß.

Ich habe das Rezept in einem Kochbuchklassiker gefunden, und da wird über den Namen des Gerichts ziemlich munter fabuliert – es könnte von “Chili” kommen, sagt man. Das stimmt wohl eher nicht, denn “al chilindron” ist eine gängige Bezeichnung für Schmorgerichte. Fest steht aber, dass das Gericht ursprünglich aus Aragon und Navarra stammt.

Die Paprikaschoten für die Sauce werden gegrillt und dann geschält. Das ist nicht nur geschmacklich super, sondern die Paprikaschoten werden dadurch auch verträglicher; die Haut ist nämlich etwas schwer verdaulich – ich spreche da aus leidvoller Erfahrung. Eine Paprikaschote ist ok für mich, aber so eine richtige Dosis…puh.

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Pollo al chilindrón – Spanisches Paprikahähnchen

  • Autor: magentratzerl
  • Vorbereitungszeit: 30
  • Kochzeit(en): 30
  • Gesamtzeit: 1 h
  • Menge: 4 Portionen 1x
  • Kategorie: Hauptgericht
  • Methode: Schmoren
  • Küche: Spanien

Beschreibung

Würziges Hähnchen mit gegrillten Paprika, Chili und Serrano-Schinken


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Zutaten

  • 1 Hühnchen
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 400 g rote Paprikaschoten
  • Paprika edelsüß
  • 1 Dose Tomaten (in der Saison 400 g frische Tomaten)
  • 1 rote Chilischote
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 200 g Serrano-Schinken
  • 2 EL Olivenöl
  • 125 ml Hühnerbrühe
  • eine Handvoll frisch gehackte Petersilie

Arbeitsschritte

Den Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Paprikaschoten putzen, halbieren und im heißen Ofen braten, bis die Haut dunkel wird und Blasen wirft. In eine hitzefeste Schüssel geben, mit einem Teller abdecken und abkühlen lassen. Dann die Haut abziehen und das Fruchtfleisch fein würfeln.

Das Huhn in 8 bis 10 Stücke teilen. Chilischote fein hacken. Zwiebel und Knoblauch schälen und ebenfalls fein hacken. Den Serrano-Schinken in feine Würfel schneiden.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Hühnerteile von allen Seiten goldbraun anbraten, mit Salz und Paprikapulver würzen, dann aus der Pfanne nehmen.

Schinken, Zwiebel und Knoblauch in die Pfanne geben und braten, bis die Zwiebel weich geworden ist. Paprika, Tomaten und Chili zugeben, vorsichtig salzen (der Schinken bringt schon Salz mit), die Hühnerbrühe angießen und einen Großteil der Petersilie zugeben. Alles 10 min köcheln lassen.

Die Hühnchenteile wieder zugeben und alles weitere 20 min köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit der restlichen Petersilie bestreut servieren.


Schlagworte: Hühnchen, Paprika, Chili, Serrano-Schinken

 

Ich reise wie üblich nicht alleine – hier geht es zu den lesenswerten Rezepten der Reisegesellschaft:

Volker mampft: Pan Cateto,  Spanischer Bohneneintopf mit Chorizo, Albondigas und Paella Valenciana

Kaffeebohne: Spanischer MandelkuchenKichererbsen mit Chorizo

Fränkische Tapas: Dreierlei spanische Tapas

Chili und Ciabatta: Kalbszunge in Granatapfelsauce mit Safran, | Barraquito|Sopa Mallorquina |Hühnermägen in Paprikasauce

Brittas Kochbuch: Pollo con naranja y mento|Conejo al ajillo, Frit mallorqui|Orangen-Magdalenas | Pastel de Almendras

Küchenlatein: Reis mit getrockneten Tomaten und schwarzen Oliven|Reis mit Lauch|Kichererbsensalat mit Karotten und Pistazien|Galizisches Roggenbrot

Küchenmomente:  Mona de Pascua Catalana – Spanischer Osterkuchen in der katalanischen Version | Crema Catalana – Katalanische Dessertcreme | Yemas de Ávila – „Himmlische“ Süßspeise aus Spanien

Zimtkringel: Papas Arrugadas und Moja Rojo

Pane Bistecca: Slowcooker Oxtail spanische Art|Sopa de Ajo|Paella mit Huhn | Sevilla-Huhn in Auberginen-Tomatensauce

Brotwein: Mandelkuchen spanischer Art|Tortilla española|spanisches Hähnchen mit Knoblauch und Oliven

Savory Lens: Spanischer Mandelkuchen

Turbohausfrau: Tarta de Santiago

Mein wunderbares Chaos: Empanadas mit Dulce de Leche

Salzig, Süß und Lecker: Albondigas|Ensalada Rusilla

Silver Travellers: Spanischer Mandelkuchen trifft Erdbeertorte

Kochtopf: San Sebastian Cheesecake

 

 

Dampfbrötchen mit Karottenfüllung

Ich liebe ja Baozi (包子). Diese fluffigen, watteweichen gedämpften chinesischen Brötchen, die man mit allem Möglichen füllen kann.

In China werden Baozi zu allen möglichen Gelegenheiten gegessen, ganz besonders gern aber zum Frühstück. Es gibt sie mit allen möglichen Füllungen, besonders gern wird Schweinehack verwendet, oder im südlichen China char sui, gegrilltes Schweinefleisch. Ein Baozi ohne Füllung, das als Beilage gegessen wird, heißt dann übrigens mantou (馒头). Diese Baozi hier sind mit ofengerösteten Karotten gefüllt und ganz zufällig vegan. Zugegebenermaßen ist das nicht wirklichauthentisch – aber Hauptsache es schmeckt. 

Für Karotten-Rezepte bin ich immer gerne zu haben – es sind so gut wie jede Woche welche in der Abkiste, und manchmal staut sich da etwas auf. Und das hier ist eine besonders schöne Verwendung: die im Ofen gerösteten Karotten werden mit Teryiyaki-Sauce gewürzt und sind leicht süß, das passt gut zum Dumpling-Teig. Sie behalten auch ein wenig Biss, so wird die Konsistenz der Baozi schön abwechslungsreich.

Gefunden habe ich die Brötchen bei Molly Yeh, deren Blog ich sehr gerne lesen. Hier habe ich Euch außerdem ihr Kochbuch vorgestellt, das auch sehr viel Spaß macht. Molly Yeh hat die Dumplings in einem New Yorker Restaurant gegessen und war so begeistert, dass sie sie seither regelmäßig nachbaut.

Ich habe ein wenig am Rezept geschraubt und die Teigmasse deutlich weniger süß gemacht. Damit die Baozi richtig schön flaumig werden, ist im Teig ein Anteil Speisestärke. Was noch wichtig ist, ist das Verhältnis von Teig zu Füllung – es sollte nicht zu wenig Teig sein, man sollte ihn schon schmecken.  Und sollte sich jemand über die Farbe meiner Füllung wundern….ich hatte lila Karotten…

Teriyaki-Sauce kann man in guter Qualität im Asia-Shop oder im gut sortierten Supermarkt kaufen. Ich lasse Euch unten aber ein Rezept zum Selbermachen da.

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Dampfbrötchen mit Karottenfüllung

  • Autor: magentratzerl
  • Vorbereitungszeit: 2 h
  • Kochzeit(en): 20 min
  • Gesamtzeit: 2 h 20 min
  • Menge: 16 Baozi für 4 Personen 1x
  • Kategorie: Teigtaschen
  • Methode: Dämpfen
  • Küche: USA

Beschreibung

Flaumige gedämpfte Hefebrötchen mit Karotten-Teriyaki-Füllung


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Zutaten

Teig:

  • 236 g warmes Wasser
  • 10 g frische Hefe
  • 1 EL Zucker
  • 350 g Weizenmehl 405, plus etwas zum Arbeiten
  • 40 g Speisestärke
  • 7 g Salz
  • 2 EL Rapsöl

Füllung:

  • 500 g Karotten
  • 1 EL Rapsöl
  • Salz
  • 6 EL Teriyaki-Sauce (siehe unten), plus etwas zum Servieren
  • 1 EL Reisessig
  • 35 g gesalzene, geröstete Erdnüsse
  • 6 Frühlingszwiebeln
  • Sriracha

Teriyaki-Sauce:

  • 200 ml helle Sojasauce
  • 100 ml Mirin
  • 100 ml Sake
  • 45 g brauner Zucker
  • 2 EL Sesamsaat

Außerdem:

1 Bogen Backpapier und 1 Dämpftopf oder Bambusdämpfkörbchen


Arbeitsschritte

Für die Teriyaki-Sauce alle Zutaten aufkochen und 20 min köcheln lassen. In eine sterilisierte Flasche füllen. Die Sauce hält sich gekühlt mindestens 2 Wochen.

Für den Teig das Wasser in eine Schüssel geben und die Hefe darin auflösen. Mehl, Speisestärke, Zucker, Salz und Öl zugeben und alles zu einem elastischen Teig verkneten, der sich vom Rand der Schüssel löst. Schüssel abdecken und den Teig in ca. 2 h zu doppelter Größe aufgehen lassen.

Inzwischen die Karotten schälen und in ca. 0,5 cm große Stücke schneiden. Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Karottenstücke in eine Auflaufform geben und mit Öl und Salz vermischen. Im heißen Ofen ca. 30 min backen.

Inzwischen die Frühlingszwiebeln putzen und hacken. Erdnüsse ebenfalls hacken. Karotten ca. 5 min abkühlen lassen, dann mit einem Großteil der Frühlingszwiebeln, Teriyaki-Sauce und Reisessig vermischen und mit etwas Sriracha abschmecken.

Einen Bogen Backpapier in 16 Quadrate schneiden.

Den Teig in 16 gleich große Bällchen formen und jedes Bällchen auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis von ca. 10 cm Durchmesser ausrollen. Jetzt geht es ans Füllen: dafür je einen Teigkreis in die Handfläche legen, dabei mit der Handfläche eine flache Tasse bilden, so dass die Füllung etwas einsinkt. 2 EL Füllung in die Mulde geben. Zum Verschließen die Füllung mit dem Daumen leicht nach unten drücken. Den Teigkreis in der Hand drehen und dabei mit den Fingern der freien Hand den Teig über der Füllung in Falten legen und verschließen. Am Ende den Teig in der Mitte noch zusammenzwirbeln. Fertige Baozi auf den zugeschnittenen Backpapierquadraten lagern.

Zum Garen die Baozi mitsamt dem Backpapier auf ein Dämpfgitter geben und ca. 20 min über kochendem Wasser dämpfen; ggf portionsweise arbeiten.

Mit Frühlingszwiebeln bestreut und mit Teriyaki-Sauce zum Dippen servieren.


Hinweise

Übrige Baozi halten sich 3 bis 4 Tage im Kühlschrank und lassen sich auch gut einfrieren. Zum Servieren 6 bis 8 min dämpfen; tiefgefrorene Baozi vorher auftauen lassen oder entsprechend länger dämpfen.

Omu Raisu

Heute gibt es mal japanisches Comfort Food, und zwar einen richtigen Klassiker. Omu Raisu (オムライス) – in der englischen Variante Omurice – ist ein Gericht aus der japanischen Yoshoku-Küche, also Rezepte, die aus dem westlichen Ausland adaptiert wurden. Omu steht für omuretsu, also Omelette und raisu ist, klar, Reis natürlich. Das Gericht findet man gerne auf den Speisekarten der großen Kaufhäuser, aber auch zuhause wird es oft zubereitet – kein Wunder, steht es doch mit Bordmitteln fix auf dem Tisch.

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Samosa-Schnecken mit Kartoffel-Artischocken-Füllung

Gerade scheint ja tatsächlich Hamstern angesagt zu sein – hin und wieder stehe ich staunend vor leeren Supermarkt-Regalen. Nudeln, Mehl, Dosentomaten … ich bin neugierig, was die Menschen dann in einem halben Jahr daraus kochen. Und ich muss ehrlich sagen, dieser Virus macht mir keine Angst. Wohl aber das Verhalten meiner Mitmenschen. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was in diesem Land los sein wird, wenn es mal eine wirkliche Katastrophe gibt, wenn jetzt schon die Desinfektionsmittel aus den Krankenhäusern gestohlen werden.

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Cuajada tradicional – Fermentierte Milch mit Honig

Diesen Monat führt uns die kulinarische Weltreise ins südliche Europa, nämlich nach Spanien und da gibt es auch jenseits von Tortilla und Paella eine Menge zu entdecken. Immerhin gibt es viele Regionalküchen, die ganz unterschiedliche Essgewohnheiten haben. Und dann wäre da noch der Einfluss der Mauren und der Sepharden….

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