Omelett mit Erbsen, Kartoffeln, Erbsensprossen und Erbsenpulver

Ich liebe Erbsen, eine Packung davon habe immer in der Tiefkühle. Natürlich sind frische Erbsen am allerbesten, aber ich finde, tiefgekühlte sind ein guter Ersatz. Dieses Rezept von Mikkel Karstad* enthält Erbsen gleich auf drei verschiedene Arten: frische Erbsen, Erbsensprossen und getrocknete, pulverisierte Erbsen.

Neugierig gemacht hat mch das Erbenpulver: Mikkel Karstad macht das im Mörser, ich war faul und habe einen Blitzhacker benutzt. Und was bringt uns das Pulver, ausser, dass es spektakulär klingt? Es bringt nochmal zusätzlichen Erbsengeschmack ans Omelett, und Konsistenz bringt es auch mit – ich habe mir einen Vorrat angelegt ;-).

Omelett mit Erbsen, Kartoffeln, Erbsensprossen und Erbsenpulver

Omelett mit dreierlei von der Erbse

Gericht Hauptgericht, vegetarisch
Keyword Erbsen, laktosefrei
Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • 6 Eier
  • 200 ml Milch
  • 300 g Kartoffeln gekocht und geschält
  • 2 EL Olivenöl
  • 200 g Erbsen ausgepahlt oder TK
  • 1 Schalotte
  • 20 g getrocknete grüne Erbsen
  • 2 Handvoll Erbsensprossen
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Anleitung

  1. Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

  2. Eier in eine Schüssel aufschlagen. Milch zugegen, salzen und pfeffern und alles verquirlen.

  3. Olivenöl in einer ofengeeigneten Pfanne erhitzen und die Kartoffelstücke darin anbraten, bis sie etwas Farbe angenommen haben. Salzen und pfeffern.

  4. Die frischen Erbsen zu den Kartoffeln geben und alles mit der Eiermasse begießen. Kurz stocken lassen, dann in den Ofen geben. Ca. 15 min backen, bis die Oberfläche vollständig gestockt ist.

  5. Schalotte schälen und in feine Scheiben schneiden. Getrocknete Erbsen im Blitzhacker zu Pulver mahlen.

  6. Pfanne aus dem Ofen holen (Topflappen!) und das Omelett mit Schalotte, Erbsensprossen und Erbsenpulver bestreut servieren.

Kochbuch: Immergrün | Mikkel Karstad

Mikkel Karstadt habe ich Euch hier schon näher vorgestellt. Er ist bekannt für seine einfachen, aber effektvollen Rezepte, die das Beste aus den Zutaten herausholen und ihre Eigenschaften betonen. Nun hat er nachgelegt; in seinem neuen Buch geht es um Gemüse.

Schön ist das Buch geworden. Mattes Papier, Fadenbindung und passend zum Thema ist nicht nur der Umschlag grün, sondern auch der Schnitt. Es geht um eine einfache, reduzierte Küche und dazu passt auch das Layout: es ist einfach, ruhig und übersichtlich in zurückhaltenden Farben. Und dann wären da noch die Fotos von Anders Schønnemann, die immer etwas Besonderes sind. Auch sie sind reduziert und fangen das Wesen der Gerichte und Zutaten wunderbar ein.

Jetzt zum Inhalt; der ist nach Gemüsesorten geordnet. Neben Zucchini, Erbsen, Bohnen, Brokkoli, Möhren, Mais, Zwiebeln, Topinambur, Roter Bete und Sellerie haben auch Wald, Wiesen und Felder je ein eigenes Kapitel bekommen. Die Rezepte sind einfach und auf die Zutaten fokusiert. Es gibt Spiegelei mit gebratenen Rapsblüten und Sauerklee, im Ganzen gebackene Zucchini mit eingelegten roten Zwiebeln, Kräutern und Sesam, frittierte Bohnen mit Frühlingszwiebelasche, Ramen mit Brokkolistrunk – alles ebenso einfach wie kreativ. Und natürlich wird berücksichtigt, dass die Gemüse je nach Jahreszeit einen anderen Charakter haben – Frühmöhren knabbert man am besten roh, im Herbst oder Winter machen sie sich gegart besser.

Die Rezepte sind alltagstauglich und man steht meist nicht lange dafür in der Küche. Alle Rezepte sind vegetarisch; auch Veganer werden gut fündig. Eine Grenze für die Alltagstauglichkeit gibt es allerdings für manchen von uns – die Zutaten. Ich wäre neulich gerne aus dem fahrenden Zug gesprungen, um Rapsblüten zu ernten, in meiner Gegend wird nämlich keiner angebaut. Gut, wer einen eigenen Garten hat und regelmäßig in die Natur kommt –  der kann Fichtensprossen sammeln, Schnittlauchblüten ernten oder auf unreife rote Johannisbeeren zurückgreifen. Alle anderen lassen sich eben einen kreativen Ersatz einfallen; so kann man statt Rapsblüten gut Brokkoli nehmen und statt Wildkräutern eben auch eine bunte Mischung vom Markt.

Pasta mit Bohnen, Nüssen und Parmesan, das ist ein ebenso einfaches wie wirkungsvolles Rezept: Die Bohnen werden sehr klein geschnitten, das sorgt für eine kurze Garzeit. Die Bohnen sind gegart, aber noch knackig.

Die Spargelsaison musste genutzt werden: auch der Spargel wird nur sehr kurz gebraten und hat dadurch eine schöne Konsistenz. Dazu gibt es gebratenen Brennesseln und Wildkräuter (bei mir Frauenmantel) und selbst gemachten Frischkäse. Das Rezept findet Ihr hier; ich habe es servicebewusst in der Spargelsaison verbloggt ;-).

Zucchini und Curry ist ja eine relativ klassische Kombination. Hier landet das Currypulver an einer säuerlich-süßen Marinade, in die die Zucchini eingelegt werden. Eigentlich sollte dazu auch noch Eisenkraut verwendet werden; ich habe statt dessen Zitronentymian benutzt.

Ich liebe Erbsen und alles, was damit zu tun hat. Am Erbsenomelette mit Kartoffeln,  das ganz einfach im Ofen gegart wird, hat mich aber fasziniert, dass es mit pulverisierten Trockenerbsen dekoriert wird.

Zum Omelette gab es nicht nur die eingelegten Zucchini, sondern auch noch ein in der Pfanne gebratenes Fladenbrot, das mit einem schönen Anteil an Maismehl punktet.

Fazit:

Esst mehr Gemüse und zieht zur Inspiration dieses Buch heran, es macht einfach Spaß. Die Rezepte sind nicht nur alltagstauglich, sondern auch auf den Punkt – sie betonen den Charakter der Zutaten und holen das Beste aus ihnen heraus. Sie sind gleichzeitig einfach und kreativ. Hinzu kommt, dass es großen Spaß macht, in dem Buch zu blättern –  mit den wunderbaren Fotos gleicht es einem Bildband.

  • Gebundene Ausgabe: 296 Seiten
  • Verlag: Prestel Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 978-3791385228
  • 36,00

Ají de Gallina – Cremiges Hühnerragout aus Peru

Im August macht die kulinarische Weltreise Halt in Peru – und das ist eine sehr spannende Station. Klar, Lateinamerika mit all seinen Produkten, es gibt aber ganz viele Einflüsse von anderswo. Und ja, auch Meerschweinchen werden gegessen. Bevor man sich aufregt … es ist quasi das Brathühnchen des Landes. Wer also Fleisch isst, sollte in sich gehen, bevor er sich aufregt. Beides sind Tiere. So weit zum Grundsätzlichen.

Hier gibt es aber erst mal Hühnchen. Und zwar eines  der beliebtesten peruanischen Hühnchengerichte: ein cremiges, recht üppiges Ragout das mit Milch, Brot und Käse angereichert wird.

Für das Ragout wird Hühnchen vorgegart und das Fleisch ausgelöst. Man stellt eine Sauce auf der Basis von Brot und Milch her, in der das Huhn gart. Die peruanische Küche hat ja viele Einflüsse assimiliert, und diese Art des Kochens ist tatsächlich in der Kolonialzeit entstanden; so erzählt es jedenfalls Maricel E. Presilla*, bei der ich das Rezept gefunden habe.  Walnüsse und Käse runden das Ganze ab.

Traditionell wird das Gericht mit einer Dekoration aus hart gekochten Eiern und schwarzen Oliven serviert; dazu isst man Reis.

Das Gericht ist an sich einfach – man braucht aber Mirasol-Chilis, aus denen man erst mal eine Würzsauce herstellt; Mirasol sind gelbe Chilis, die vergleichsweise mild sind, die Chilis gibt es in lateinamerikanischen Spezialitätenläden oder online; zur Not kann man auch eine milde rote Sorte verwenden.

Ají de Gallina

Cremiges peruanisches Hühnerragout

Gericht Hauptgericht
Länder & Regionen Peru
Keyword Hühnchen
Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • ca. 160 g Weißbrot ohne Rinde
  • 350 ml Vollmilch
  • 1 Hühnchen
  • 2 EL Olivenöl
  • 4 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Ají Mirasol Würzpaste Rezepte siehe unten
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 TL gemahlene Mirasol-Chili
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1/2 TL getrockneter Oregano
  • 80 g Feta
  • 80 g Parmesan
  • eine Handvoll Walnusskerne
  • 3 Eier
  • 12 schwarze Oliven

Anleitung

  1. Das Hühnchen in 8 Teile teilen. In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen, die Hühnerteile hineingeben und in ca. 40 min gar kochen. In der Brühe auskühlen lassen.

  2. Das Brot in 120 ml Milch einweichen, dann mit dem Pürierstab oder im Mixer zu einem Püree verarbeiten.

  3. Die Eier hart kochen, kalt abspülen, schälen und in je 8 Spalten schneiden.

  4. Das Fleisch aus der Brühe holen und von den Knochen zupfen. Knochen und Haut werden nicht gebraucht. Brühe aufheben, die brauchen wir für die Sauce.

  5. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Walnusskerne grob hacken.

  6. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin braten, bis die Zwiebel weich ist. Die Ají-Mirasol-Sauce, gemahlene Ají Mirasol, Salz, Pfeffer und getrockneten Oregano zugeben und alles nochmals kurz rösten.

  7. Brotpüree einrühren, dann die restliche Milch und 350 ml von der Brühe in die Pfanne gießen. 10 min köcheln lassen, dabei immer wieder mal umrühren.

  8. Hühnchen in die Sauce geben. Feta dazubröckeln, Parmesan reiben und zusammen mit den Walnüssen ebenfalls in die Sauce geben. Nochmals köcheln lassen, bis das Fleisch erhitzt und der Käse geschmolzen ist. Mit Salz abschmecken.

  9. Hühnerragout mit Eierspalten und Oliven auf Tellern anrichten und mit gegartem Reis servieren.

Ají mirasol Würzsauce

Peruanische Würze mit Ají Mirasol

Gericht Grundrezept
Länder & Regionen Peru
Keyword Ají Mirasol

Zutaten

  • 3 getrocknete Mirasol-Chilis ersatzweise milde rote getrocknete rote Chilis
  • 3 EL neutrales Öl
  • 4 Zehen Knoblauch
  • 1 rote Zwiebel
  • Salz

Anleitung

  1. Die Chilis in eine Schüssel geben, mit 500 ml kochendem Wasser übergießen und 30 min einweichen lassen.

  2. Inzwischen Knoblauch schälen und im Mörser zu einer Paste zerkleinern. Zwiebel schälen und grob hacken.

  3. Chilis abgießen, dabei ca. 60 ml Flüssigkeit zurückbehalten und die eingeweichten Chilis mit der Flüssigkeit zu einem Püree mixen.

  4. Öl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauchpüree goldbraun anrösten, dann Zwiebel, Chilipüree und Salz zugeben und alles 10 min unter Rühren garen.

  5. Abkühlen lassen und in einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren. Die Würzsauce halt sich dort ca. 3 Wochen.

Mehr Rezepte aus Peru gibt es bei den Mitreisenden:

Backmädchen 67: Zitronenkuchen aus Peru

Küchenlatein: Peruanische Garnelensuppe

Fränkische Tapas: Avocado mit Thunfisch und Frischkäse und Guacamole

Chili und Ciabatta: Passionsfruchttarte, Pollo Saltado und Sarsa mit Rinderbäckchen

Inspiration:

Geburtstagteigtasche: Pupusas mit schnellem Curtido

Meine Güte, ich war nachlässig. Teigtaschenkrise auf dem Blog. Ok, Krise ist übertrieben, einfach eine gewisse Faulheit Bequemlichkeit. Es war viel los im richtigen Leben und die Muse zum Teigtaschen-Falten fehlte etwas.

Gut, dass es den Bloggeburtstag gibt. Der ist nämlich heute (der siebte schon, hui….).  Und da gibt es ja traditionsgemäß Tasche statt Torte. Zeit also, etwas Neues auszuprobieren. Ich habe eigentlich nach etwas anderem gesucht und bin dabei auf Pupusas gestoßen. Pupusa ist das Nationalgericht von El Salvador – eine Art Tortilla aus Masa Harina mit eingebackener Füllung. In El Salvador ist dem Gericht sogar ein nationaler Feiertag gewidmet. Außerdem sind die Teigtaschen ein richtiger Wirtschaftsfaktor, denn sie werden nicht nur im Land gegessen, sondern auch exportiert – zum Beispiel in den USA – und tragen nicht unerheblich zum Bruttosozialprodukt bei.

Ein Rätsel, wie diese Teigtasche bisher an mir vorbeigehen konnte….aber jetzt. Die Hülle besteht aus Masa Harina, das bekommt ihr in lateinamerikanischen Spezialitätenläden und interessanterweise auch im Asia-Shop. Bei der Füllung gibt es viele Möglickeiten; das reicht von klassischem Bohnenmus über Fisch, Avocado oder Schweineschwarte bis hin zum Käse, den meine Rezeptquelle* vorschlug.

Klassischerweise wird zu den Pupusas Cortido serviert, das ist eingelegter Weißkohl, der mit seiner Säure gut zu den Teigtaschen passt. Ich habe eine schnelle Version mit Chinakohl gebastelt.

Pupusas

Teigtaschen aus Maisteig mit Käsefüllung

Gericht Hauptgericht, vegetarisch
Länder & Regionen El Salvador
Keyword Streetfood
Portionen 4 Portionen

Zutaten

Curtido:

  • 100 g Chinakohl
  • 1 Karotte
  • 1 Schalotte
  • 1/2 TL getrockneter Oregano
  • 1/2 TL Salz
  • 50 ml Weißweinessig
  • 50 ml Wasser

Pupusas:

Teighülle:

  • 250 g Masa Harina
  • 1/2 TL Salz
  • 350 ml warmes Wasser

Füllung:

  • 50 g Feta
  • 50 g Cheddar
  • 150 g Mozzarella
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • Chilisauce zum Servieren

Anleitung

  1. Zuerst zum Curtido: dafür den Chinakohl in feine Streifen schneiden. In ein Sieb geben, mit kochendem Wasser übergießen und gut abtropfen lassen.

  2. Karotte schälen und raffeln, Schalotte schälen und in feine Ringe schneiden.

  3. Gemüse mit Salz, Oregano, Essig und Wasser in eine Schüssel geben und mindestens eine Stunde durchziehen lassen.

  4. Für die Teighülle Masa Harina und Salz in einer Schüssel vermengen. Das Wasser dazugießen und rasch unterrühren. Schüssel abdecken und die Mischung 15 min ruhen lassen.

  5. Für die Füllung die Käsesorten zerkleinern. Die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Alle Zutaten in einer Schüssel mit einer Gabel so gründlich vermengen, dass sie zusammenhalten.

  6. Die Masa-Harina-Mischung mit den Händen durchkneten, bis ein Teig entsteht. Das Ganze fühlt sich am Ende etwas an wie Knetmasse und lässt sich gut verarbeiten.

  7. Teig in 12 gleich große Stücke teilen und zu Kugeln formen. Je eine Kugel in die Handfläche legen und mit dem Daumen der anderen Hand in die Mitte der Kugel drücken, so dass eine kleine Tasse entsteht. In den Hohlraum einen Esslöffel der Füllung geben, dann den Teig über der Füllung zusammendrücken und zwischen den Handflächen zu einem ca. 0,5 cm dicken Fladen zurechtdrücken. So weitermachen, bis Teig und Füllung aufgebraucht sind.

  8. Eine große, schwere Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Pupusas hinlegen und von jeder Seite 4 bis 5 min braten, bis sie trocken sind und braune Flecken haben. Fertige Pupusas unbedingt warm halten.

  9. Pupasas heiß mit Curtido und Chilisauce servieren.

Inspiration:

Revithokeftedes | Griechische Kichererbsenbällchen mit Joghurtdipp

Nein, das sind keine Falafel. Eine Verwandtschaft gibt es bestimmt, aber dies hier sind Kichererbsenbällchen aus Griechenland. Die Bällchen sind ein sehr beliebtes Gericht von der Insel Sifnos, dort bekommt man sie überall. Genau wie Falafel ist es ein sehr altes Gericht, das im alten Ägypten entstanden sein soll. Wie bei Falafel werden rohe, eingeweichte Kichererbsen gemixt. In diesem Rezept, das  von Tessa Kiros* inspiriert ist,  gesellt sich zur Bindung auch noch gegarte Kartoffel hinzu; dadurch werden die Bällchen innen schön weich und luftig.

Blog-Event CLV - Mezze (Einsendeschluss 15. August 2019)Die Bällchen sind ein beliebtes Streetfood, werden gerne zur Fastenzeit gegessen, in der man ja in Griechenland traditionell auf Fleisch verzichtet und sie sind beliebte Mezze, womit wir dann endlich beim Thema wären. Susan sucht nämlich für das laufende Event im Kochtopf Mezze, und zack, da wären wir.

Die Bällchen machen sich nämlich  gut zusammen mit anderen Kleinigkeiten auf einem großen Tisch voller Leckereien. Ich habe einen einfachen Joghurtdipp mit Paprika und Minze dazu serviert.

Revithokeftedes

Griechische Kichererbsenbällchen

Gericht Vorspeise
Länder & Regionen Griechenland
Keyword Mezze
Portionen 18 Bällchen

Zutaten

  • 110 g getrocknete Kichererbsen
  • 1 EL Mehl, plus etwas zum Servieren
  • 180 g Kartoffeln ich hatte mehlig kochende
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Schalotte
  • 2 EL Dill, grob gehackt
  • 2 EL Minze, grob gehackt
  • Olivenöl zum Braten

Für den Dipp:

  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 EL Olivenöl
  • 250 g griechischer Joghurt
  • etwas Naturjoghurt
  • 1/2 TL Paprika edelsüß
  • 1/2 TL getrocknete Minze
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Anleitung

  1. Kichererbsen mit 1 EL Mehl über Nacht in reichlich Wasser einweichen.

  2. Kartoffeln in Salzwasser ungeschält sehr weich kochen. Kurz ausdampfen lassen, dann schälen und in einer großen Schüssel mit einer Gabel zerdrücken.

  3. Kichererbsen abgießen und nicht zu fein pürieren. Schalotte schälen und sehr fein hacken.

  4. Kichererbsen, Schalotte und Kräuter zu den Kartoffeln geben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles gründlich vermengen.

  5. Etwas Mehl in eine kleine Schüssel geben. Aus der Kichererbsenmasse ca. 18 walnussgroße Bällchen formen und jedes Bällchen im Mehl wälzen.

  6. In einer großen Pfanne 5 mm hoch Olivenöl erhitzen und die Bällchen darin portionsweise rundherum knusprig braun anbraten.

  7. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Salz bestreuen.

  8. Für den Dipp das griechische Joghurt in eine Schüssel geben. Soviel Naturjoghurt unterrühren, dass eine lockere Creme entsteht.

  9. Knoblauch schälen und fein reiben. Zusammen mit Olivenöl, Paprika und Minze unter das Joghurt rühren. Dipp mit Salz und Pfeffer würzen.

  10. Kichererbsenbällchen mit dem Dipp servieren.

Goldenes Eiercurry

Ich esse für mein Leben gerne Eiercurry – hartgekochte Eier in einer currywürzigen Tomatensauce, das gibt es nicht nur, wenn hart gekochte Eier von Ostern übrig sind. Bisher gab es meist diese Variante hier, die aus Nordindien kommt.

Aber auch in Burma isst man Eiercurry, und die Version, die Naomi Duguid in ihrem Burma-Kochbuch* vorstellt, die gefällt mir noch etwas besser als die indische Variante. Es ist ein kleiner Arbeitsschritt, der das Curry zu etwas Besonderem macht: die Eier werden nach dem Kochen angebraten, bis das Eiweiß Blasen schlägt und eine Kruste bekommt.

Erst danach werden die Eier halbiert und kommen in die Sauce. Auch hier ist es eine Tomatensauce, gewürzt mit Knoblauch, Chili und Fischsauce. Dazu passen Reis oder Brot.

Goldenes Eiercurry

Knusprig gebratene hartgekochte Eier in aromatischer Tomatensauce

Gericht Hauptgericht
Länder & Regionen Burma
Keyword Eier
Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • 4 Eier Größe L
  • Erdnussöl zum Braten
  • 1/2 TL gemahlene Kurkuma
  • 2 Schalotten
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1/4 TL Cayennepfeffer
  • 300 g Tomaten
  • 2 TL Fischsauce
  • Salz
  • 2 - 3 grüne Chilischoten

Anleitung

  1. Die Eier mit Wasser in einen Topf geben, alles zum Kochen bringen und die Eier 8 min garen. Abgießen, kalt abspülen und schälen.

  2. Etwas Öl in einer Pfanne oder einem Wok erhitzen. Das Kurkumapulver darin verrühren, dann die Eier hineingeben und unter gelegentlichem Wenden braten, bis sie Blasen schlagen und rundherum goldbraun sind. Herausnehmen, auf einen Teller geben, halbieren und beiseite stellen.

  3. Schalotten schälen und fein würfeln. Knoblauch schälen und hacken. Tomaten würfeln. Chilischoten in Ringe schneiden.

  4. Das in der Pfanne verbliebene Öl erneut erhitzen, zur Not noch etwas zugeben. Schalotten und Knoblauch in die Pfanne geben und glasig braten.

  5. Cayennepfeffer und Tomaten zugeben, unter Rühren braten, bis die Tomaten weich sind.

  6. Mit Fischsauce und Salz würzen. Chilischoten zugeben, dann die Eier mit der Schnittfläche nach unten in die Sauce geben und alles noch kurz weitergaren.

  7. Heiß servieren. Dazu passen Reis oder Fladenbrot.

Saftiges Würzfleisch mit Kartoffeln

Das ist ein ein ebenso einfaches wie überraschend aromatisches Gericht, das Naomi Duguid in ihrem Burma-Kochbuch vorstellt: gewürfelte Kartoffeln werden in einer Hackfleischsauce gegart.

Das Fleisch wird zuvor mit Kurkuma, Koriander und Kreuzkümmel mariniert, was ein wenig an indische Gerichte erinnert. Der verwendete Pfeffer ist in Burma eigentlich nicht so zuhause, ergänzt das Gericht aber wunderbar.

Das ist ein Basisrezept, das zum Experimentieren einlädt – man kann den Kartoffeln weiteres Gemüse wie zum Beispiel Auberginen hinzufügen, eine andere Fleischsorte verwenden (Lammhack bietet sich an), oder wenn man es schärfer mag, noch einige in Ringe geschnittene Chilischoten mitgaren.

Saftiges Würzfleisch mit Kartoffeln

Kartoffeln in aromatischer Hackfleischsauce

Gericht Hauptgericht
Länder & Regionen Burma
Keyword Kartoffeln
Portionen 3 Portionen

Zutaten

  • 450 g Rinderhack
  • Salz
  • 1/4 TL gemahlene Kurkuma
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 2 EL Erdnussöl
  • 2 Schalotten
  • 1 EL Ingwer geschält und gehackt
  • 450 g Kartoffeln
  • 2 große Tomaten
  • 1/2 TL Cayennepfeffer
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Anleitung

  1. Das Hackfleisch in einer Schüssel mit Kurkuma, Kreuzkümmel und Koriander vermischen. Abdecken und eine Stunde zum Marinieren beiseite stellen.

  2. Schalotten schälen und fein hacken. Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Tomaten fein würfeln.

  3. Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok erhitzen. Schalotten und Ingwer darin anschwitzen, bis die Schalotten glasig und weich sind. Kartoffeln zugeben und unter Rühren leicht goldbraun braten.

  4. 250 ml Wasser angießen, salzen, aufkochen und alles 10 min leise simmern lassen.

  5. Die Fleischmischung zugeben und gut rühren, damit keine großen Stücke in der Mischung bleiben. Falls alles zu trocken ist, noch etwas Wasser angießen; die Konsistenz soll saucig sein. Tomaten und Cayennepfeffer zugeben und alles köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.

  6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und gleich servieren.

Kochbuch: Burma. Das Kochbuch | Naomi Duguid

Aufgrund seiner geografischen Lage zwischen Indien, China und den Ländern Südostasiens hat Burma mannigfaltige Einflüsse in seine Alltagskultur integriert – das reicht vom Buddhismus über Fischsauce bis hin zur Kartoffel. Ein spannendes Land also, das aber lange nicht so leicht zugänglich war. Ich habe zum ersten Mal in Hongkong burmesisch gegessen und bin seither fasziniert von der Aromenvielfalt dieser Küche.

Naomi Duguid hat Burma schon sehr oft bereist; das erste Mal bereits im Jahr 1980. Sie hat viele Landesteile bereist, auf Märkten und in kleinen Restaurants gegessen, sich mit Menschen unterhalten und in ihre Kochtöpfe geblickt. Dieses Buch ist bereits 2012 im englischsprachigen Original erschienen und die Übersetzung ist nun das erste Buch über die burmesische Küche in deutscher Sprache.

Das Buch startet mit einer gründlichen und kenntnisreichen Einführung in die Grundlagen der burmesischen Küche, da gibt es auch wichtige Grundrezepte, auf die im weiteren Verlauf immer wieder zurückgegriffen wird. Und dann geht es mitten hinein in die burmesische Küche, 150 Rezepte finden wir, unterteilt in Salate, Suppen, Gemüsegerichte, Fisch und Meeresfrüchte, Geflügel, Rind- und Schweinefleisch. Es gibt ein Kapitel über Würzmittel und Saucen, Reisgerichte, Nudeln und Süßspeisen.

Da gibt es Salat aus gerösteten Auberginen, eine Fischsuppe mit Zitroenengras und Chili oder ein Grundrezept für Fischbällchen, die man für einige andere Gerichte verwenden kann. Es gibt Rindfleischcurry mit Tomaten, Crêpes aus Reisteig, Huhn in herber Knoblauchsauce, Klebreisbällchen oder frittierte Donut-Ringe aus Klebreismehl, die in Palmzucker getaucht werden.

Die Gerichte sind gut nachvollziehbar erklärt. Natürlich braucht man einige spezielle Zutaten: für Fischsauce, getrocknete Shrimps oder Tamarindenpaste lohnt sich der Gang in den Asia-Shop; dann hat man auch einen guten Vorrat. Bei komplizierter zu beschaffenden oder herzustellenden Zutaten wie den oft verwendeten Sojabohnen-Plättchen werden Alternativen angegeben; in diesem Fall Miso.

Es gibt zu jedem Rezept eine Einführung, die die Geschichte des Gerichts erzählt, erklärt worauf man bei der Zubereitung achten sollte oder wozu man das Gericht für eine Mahlzeit kombinieren kann. Oft gibt es auch zusätzliche Küchentipps oder Zubereitungs-Alternativen. Abgerundet wird der Rezeptteil durch ein übersichtliches Register und ein sehr ausführliches Glossar.

Wobei das Glossar sich nicht nur mit Lebensmitteln befasst, sondern auch wichtige Stichpunkte über das Land beeinhaltet – denn das hier ist mehr als ein Kochbuch – Naomi Duguid nimmt uns mit auf eine Reise durch Burma. Das beginnt mit einer ausführlichen Beschreibung vom Land, seiner Geschichte, seiner Geografie und Bevölkerung. Und auch in die einzelnen Kapitel sind immer wieder Essays und Geschichten eingestreut: da werden Menschen vorgestellt, Orte beschrieben, man erfährt etwas über das Leben der Mönche und vieles mehr. Am Ende des Buches gibt es zusätzlich noch ein Kapitel über die Geschichte Burmas und einige Tipps zum Bereisen des Landes.

Das Buch ist ebenso schön wie hochwertig gestaltet – Fadenbindung, mattes Papier in gedeckten Farben, Lesebändchen und sehr viele Fotos gibt es da. Nicht nur die Gerichte sind appetitlich dargestellt, es gibt auch viele atmosphärische Reisebilder, die einen direkt mit nach Burma nehmen. Einziger Kritikpunkt: das Buch will nicht so recht aufgeschlagen liegen bleiben.

Goldenes Eier-Curry: hierfür werden hart gekochte Eier mit Kurkuma gebraten, bis das Eiweiß Blasen wirft und knusprig wird. Serviert werden die Eier in einer mit Knoblauch, Chili und Fischsauce gewürzten Tomatensauce.

Ich liebe Okras, und so musste ich die Okra-Schalotten-Pfanne natürlich ausprobieren. Gebratene Schalotten und Okras, etwas Kurkuma, Fischsauce als Würze, das war es schon. Ich war etwas misstrauisch, weil die Okras in Scheiben geschnitten werden, aber sie waren tatsächlich nicht schleimig sondern schön knusprig.

Ebenso einfach wie reizvoll ist das saftige Würzfleisch mit Kartoffeln: dafür werden schlicht Kartoffeln in einer Sauce aus  zuvor mariniertem Hackfleisch gegart. Das Aroma ist toll und das  Rezept lädt zum Variieren ein.

Die Pfanne war die Gemüsebeilage zum frittierten Huhn nach Hausfrauenart: da gibt es einen Trick, die Hühnerteile werden erst etwas vorgekocht und dann frittiert. So bekommt man rasch zartes, knuspriges Huhn. Mir hat außerdem gefallen, dass man mit sehr wenig Öl auskommt. Zum Huhn gab es die süß-herbe Knoblauch-Chili-Dippsauce. Hierfür werden Knoblauch und Chili in Wasser gegart und anschließend mit Zucker und Fischsauce aufgemixt. Das ist schön ausgewogen – und ordentlich scharf.

Aus dem englischen Original habe ich Euch auch bereits Rezepte vorgestellt: zum einen die Mandalay-Nudeln mit Hühnercurry, die ich dringend mal wieder auf den Tisch bringen muss.

Das Gleiche gilt übrigens auch für das Curry aus Hühnerlebern und den dazu servierten erfrischenden Kohlsalat.

Fazit:

Ich freue mich, dass dieses Buch nun auch auf Deutsch erhältlich ist. Die burmesische Küche ist aromastark und spannend und Naomi Duguid versteht es hervorragend, sie zu vermitteln. Sie hat nicht nur Rezepte gesammelt, sondern führt uns auch kenntnisreich und begeistert durch das Land –  es gibt viel zu entdecken in diesem Buch, und das nicht nur auf kulinarischer Ebene.

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Christian Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 978-3959612449
  • 39,99

Sautiertes Hähnchen mit Käse und Milch

So langsam fange ich mal an, Euch Gerichte zu zeigen, die bei uns immer wieder mal auf dem Tisch stehen, das gibt es nämlich auch. Ich probiere zwar leidenschaftlich gern und auch dauernd Neues aus, aber manchmal habe ich dann doch keine Lust auf Experimente und mache aus den eingekauften Zutaten etwas Bewährtes. Viele dieser Gerichten kommen ursprünglich aus der Feder von Tessa Kiros*; so auch dieses hier.

Das Hühnchen war gekauft und hätte eigentlich einen arbeitsintensiven Taco-Rezept landen sollen, aber dann hat mich der Kampfgeist verlassen und ich habe mich an dieses bewährte Rezept erinnert. Und zwar auch deshalb, weil ich doch den Kühlschrank voller Käse habe – ich habe nämlich neulich bei Evchens Blogevent ein großes Paket Käse gewonnen, ein ein winziger Bruchteil davon steckt in diesem Gericht. Danke, Evchen, du hast unser Abendessen gerettet. Und noch einige andere Mahlzeiten….

Das ist ein einfaches Gericht, das immer wieder gut ankommt: Hühnchenbrust wird geteilt und geklopft, dann nur kurz in der Pfanne gebraten, anschließend in Milch fertig gegart und mit etwas Käse belegt. Ich habe Kartoffelwedges aus dem Ofen dazu serviert und glasierte Karotten. Ich könnte mir aber auch Kartoffelpüree vorstellen, etwas sautierten Brokkoli….

Sautiertes Hähnchen mit Käse und Milch

In Milch gegarte Hähnchenbrust mit Käse

Gericht Hauptgericht
Länder & Regionen alle
Keyword Käse
Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • 2 kleine Hähnchenbrustfilets
  • ca. 3 EL Mehl zum Bestäuben
  • 2 EL Olivenöl
  • 4 Scheiben gut schmelzender Käse, groß und dünn z.b. Raclette, Gruèyere oder Appenzeller
  • 125 ml Milch
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Anleitung

  1. Die Hähnchenbrüste waagrecht halbieren, so dass man insgesamt 4 dünne Schnitzel erhält. Frischhaltefolie darauf legen und das Fleisch mit einem Fleischklopfer gleichmäßig dünn klopfen. Anschließend von beiden Seiten mit Mehl bestäuben.

  2. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Das Fleisch darin braten, bis es an der Unterseite appetitlich gebräunt ist. Wenden, die gegarten Seiten salzen. Milch angießen und auf jedes Schnitzel eine Scheibe Käse legen. Deckel auflegen und alles garen, bis der Käse geschmolzen ist.

  3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und heiß servieren.

Inspiration:

Marmorkuchen mit Schokolade, Tahin und Halva – mit einem Rezept für Sesam-Halwa

Ich liebe Tahin. Meist kaufe ein sehr großes Glas im türkischen Lebensmittelhandel, also, das größte, das sie haben, und ganz ehrlich… so richtig lange hält das trotzdem nicht.

Es ist also kein Wunder, dass mich dieser Kuchen sofort angesprungen hat: Georgina Hayden* backt einen einfachen Marmorkuchen, mit dem Unterschied, dass im weißen Teil etwas Tahin ist. Und der Clou ist das Topping – vor dem Backen wird etwas Sesam-Halwa auf den Kuchen gekrümelt. Die Halwa karamellisiert beim Backen – unwiderstehlich.

Georgina Hayden erzählt übrigens, dass das Frühstück ihrer Kindertage aus einem Glas Milch und etwas Kuchen bestand. Und dass das ihr Lieblingskuchen war. Und sie hat überzeugt  – ich habe diesen Kuchen bereits mehrmals gebacken, das will etwas heißen.

Wenn Ihr schon im türkischen Lebensmittelhandel steht, um die Tahinvorräte aufzustocken, dann könnte Ihr ja auch gleich Halwa für den Kuchen mitnehmen. Oder ihr macht sie selbst – das geht sehr einfach (und man kann mit den Zutaten spielen, zum Beispiel Gewürze zugeben), das Rezept gebe ich Euch dazu.

Marmorkuchen mit Schokolade, Tahin und Halwa

Luftiger Kuchen mit herrlicher Sesam-Note

Gericht Kuchen
Länder & Regionen Zypern
Keyword Tahin

Zutaten

  • 225 g Butter Zimmertemperatur
  • 50 g dunkle Schokolade
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier Größe L
  • 225 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • Marke einer Vanilleschote
  • 3 EL Milch
  • 2 EL Tahin
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Sesam-Halwa Rezept siehe unten

Anleitung

  1. Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine 30-cm-Kastenform mit Butter ausstreichen und mit Mehl bestäuben.

  2. Schokolade in Stücke brechen und über dem Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen, dann beiseite stellen.

  3. Butter und Zucker in einer Schüssel mit den Quirlen des Handrühreres weißschaumig aufschlagen. Eier, Vanillemark, Mehl, Backpulver und 2 EL Milch einrühren.

  4. Die Hälfte der Masse in eine zweite Schüssel geben. In die eine Hälfte das Tahin rühren, in die zweite Hälfte die Schokolade, den restlichen Esslöffel Milch und die Prise Salz.

  5. Abwechselnd je einen Esslöffel von jeder Masse in die Kuchenform geben, bis alles aufgebraucht ist, dann mit einer Gabel spiralförmig durch die Teigmasse fahren. Halwa auf die Oberfläche krümeln.

  6. Kuchen im heißen Ofen ca. 50 min backen. Er ist fertig wenn ein Zahnstocher, mit dem man hineinsticht, sauber wieder heraus kommt.

  7. 10 min in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und ganz auskühlen lassen.

Sesam-Halwa

Gericht Süßes
Länder & Regionen Griechenland, Türkei
Keyword Tahin

Zutaten

  • Olivenöl
  • 175 g Zucker
  • 250 g Tahin
  • eine Prise Zimt
  • Mark von 1/2 Vanilleschote

Anleitung

  1. Eine Kuchen- oder Auflaufform von 23 cm Kantenlänge mit Frischhaltefolie auslegen und die Folie mit Olivenöl auspinseln.

  2. Den Zucker mit 70 ml Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Nicht rühren, nur hin und wieder den Topf schwenken, sonst kristallisiert der Zucker. Wenn alles zu köcheln beginnt, die Temperatur auf mittel stellen und alles ca. 12 bis 15 min köcheln lassen, bis ein goldgelber Sirup entstanden ist. Von der Hitze nehmen und 5 min stehen lassen.

  3. Tahin mit Zimt und Vanille in einem Topf erwärmen. Unter Rühren den Zuckersirup langsam angießen und rühren, bis eine glatte Paste entstanden ist.

  4. Masse gleich in die vorbereitete Form gießen, abkühlen lassen und dann über Nacht in den Kühlschrank geben, damit die Masse sich setzt.

Inspiration: