Gestreifte Triangoli mit dicken Bohnen, Ricotta und Minze

Wenn ich mich schon durch das Buch von Mateo Zielonka* koche, dann muss es natürlich auch gestreifte Pasta geben – denn die mehrfarbige Pasta ist immerhin das, was ihn so bekannt gemacht hat.

Gestreifte Pasta gab es hier schon einmal, und ich gestehe – sogar die Füllung ist so ähnlich. Dieses Rezept stelle ich Euch deshalb vor, weil es viel einfacher und schneller herzustellen ist als das, was ich seinerzeit probiert habe. Und die Ergebnisse sind auch besser.

Die Form der Teigtasche ist ein simples Dreieck und die Fülung besteht aus dicken Bohnen (Erbsen oder Edamame gehen auch), Ricotta und Zitrone. Serviert wird alles in einer Buttersauce und mit Minze.

Für 4 Personen:

Zutaten:

Pasta:

heller Teig:

  • 150 g Mehl (Tipo 00 oder 405)
  • 82 g Vollei

grüner Teig:

  • 125 g Mehl
  • 100 g Spinat
  • 1 Eigelb

Füllung und Sauce:

  • 100 g dicke Bohnen (ich hatte TK-Ware, bei frischen in Schote braucht man ca. 250 g)
  • 250 g Ricotta
  • 30 g Parmesan, plus etwas zum Servieren
  • Schalenabrieb von 1 Bio-Zitrone
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 80 g Butter
  • 15 Blätter Minze

Arbeitsschritte:

Für die helle Pasta das Mehl in eine Schüssel geben, das Ei zugeben. Alles erst mit einer Gabel vermengen, dann in ca. 8 bis 10 min zu einem geschmeidigen Teig verkneten, der sich vom Rand der Schüssel löst. Flach drücken, in Frischhaltefolie packen und 30 min ruhen lassen.

Für den grünen Teig den Spinat ca. 45 sek blanchieren, dann sofort in einem Sieb unter fließendem kalten Wasser abschrecken. Das Wasser vollständig herauspressen. Spinat mit dem Eigelb pürieren, man braucht ca. 50 bis 55 g der Masse.

Mehl und Spinatmischung in eine Schüssel geben. Alles erst mit einer Gabel vermengen, dann in ca. 8 bis 10 min zu einem geschmeidigen Teig verkneten, der sich vom Rand der Schüssel löst. Flach drücken, in Frischhaltefolie packen und 30 min ruhen lassen.

Während die Teige ruhen, für die Füllung die Bohnen in kochendem Wasser kurz blanchieren, dann kalt abschrecken und die Bohnen aus den Häutchen drücken. Das entfällt bei Erbsen. Bohnen mit Ricotta pürieren, den Käse reiben und zusammen mit der Zitronenschale untermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen, dan abdeckt kühl stellen.

Jetzt zur Pasta, dabei portionsweise arbeiten: 50 g des hellen Teiges abwiegen und auf der dicksten Stufe einige Male durch die Pastamaschine drehen. Am Ende muss dabei ein exaktes Rechteck herauskommen, man kann auch mit dem Nudelholz nachhelfen. Als nächstes mit 50 g des grünen Teiges genauso verfahren, es muss ein Rechteck entstehen, das genau die Maße des hellen Rechteckes hat.

Nun beide Teige mit einem scharfen Messer der Länge nach in 1 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen nebeneinander auf einem Stück Backpapier auslegen; sie müssen sich dabei berühren. Zweimal mit Nudelholz darüber fahren, damit sich alles zu einer Teigplatte verbindet, die zusammen hält. Das Teigblatt vorsichtig vom Backpapier abziehen. Nun kann man den Teig in der Nudelmaschine ausrollen, dabei das Teigblatt immer in Richtung der Streifen durch die Maschine geben. Meine Maschine hat 10 Stufen und für die Triangoli habe ich bis Stufe 7 ausgerollt.

Zum Füllen die Nudelplatte in Quadrate von 6 bis 7 cm Seitenlänge schneiden. Je einen Teelöffel der Füllung in die Mitte jedes Quadrates setzen und die Ränder so zusammendrücken, dass Dreiecke entstehen. Fertige Triangoli auf einem mit Mehl bestreuten Blech zwischenlagern.

Nun mit den nächsten Teigportionen wieder beim Herstellen der gestreiften Teigplatte anfangen und so weitermachen, bis Teige und Füllung aufgebraucht sind.

Pasta in reichlich Salzwasser ca. 1,5 bis 2 min kochen.

Die Butter mit einem Schöpflöffel Kochwasser in eine Pfanne geben und unter Rühren schmelzen. Pasta mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser holen und zur Buttersauce geben. Vorsichtig schwenken, damit sie von der Sauce überzogen wird.

Pasta mit Sauce auf Teller verteilen, Käse darüber reiben, Minze darüber zupfen und sofort servieren.

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