Synchronbacken: Schoko-Marzipan-Gugelhupf

Es gibt ein fast schon unglaubliches Jubiläum zu feiern – Zorra begeht dieses Jahr ihren 20. Bloggeburtstag. Zu diesem Anlass läßt sie alte Rezepte wieder aufleben – so wie jetzt zum ersten Synchronbacken in diesem Jahr dieses Rezept für elsässischen Gugelhupf nach Christine Ferber.

Ich freue mich, dass ich es mal wieder geschafft habe, dabei zu sein. So richtig elsässisch ist mein Gugelhupf aber nicht geworden – es liegt an den Rosinen, da sind wir zwiegespalten in diesem Haushalt. Ich habe erst überlegt, ob ich den Teig teile und mehrere kleine Gugelhupfe backe, teils mit Rosinen, teils mit Schokolade – aber nur bis zu dem Punkt, an dem ich feststellte, dass ich keine Rosinen im Haus habe. Aber Schokodrops – und Marzipan.

Abgesehen von den Einlagen habe ich mich im Großen und Ganzen an das Rezept gehalten – es funktioniert wunderbar und der Gugelhupf schmeckt sehr gut – nicht wirklich ein Wunder bei der großzügigen Menge Butter. Mir gefällt auch gut, dass der Hupf nicht zu süß ist – und das, obwohl ich noch Marzipan verwendet habe.

Für eine Gugelhupfform:

Zutaten:

  • 500 g Weizenmehl (ich hatte Manitoba 550)
  • 10 g frische Hefe
  • 60 g Zucker
  • 10 g Salz
  • 200 ml Milch, lauwarm
  • 1 Ei (Größe L)
  • 180 g Butter, Zimmertemperatur, plus etwas für die Form
  • 100 g backfeste Zartbitter-Schokodrops
  • 100 g Marzipanrohmasse
  • Mandelblättchen für die Form
  • Puderzucker zum Bestäuben

Arbeitsschritte:

Die Hefe in die Schüssel der Küchenmaschine krümeln, die Milch dazu gießen, 100 g vom Mehl dazu sieben und alles zu einem flüssigen Vorteig verrühren. Mit etwas Mehl bestäuben und 30 min ruhen lassen.

Inzwischen das Marzipan in kleine Würfel schneiden, auf einen Teller geben und bis zur Verwendung in die Tiefkühle stellen. Ich wollte, dass das Marzipan fest wird und ich so Marzipanstückchen im Gugelhupf habe – und das hat auch funktioniert.

Nun das restliche Mehl zusammen mit Zucker, Ei und Salz zum Vorteig in die Rührschüssel geben und alles zu einem elastischen Teig verkneten, der sich vom Rand der Schüssel löst. Wenn der Teig beginnt, zusammenzukommen, nach und nach die Butter in kleinen Stückchen zugeben. Gegen Ende der Knetzeit erst die Schokodrops, dann noch ganz kurz die Marzipanwürfel unterkneten.

Den Teig bedeckt bei Zimmertemperatur in ca. 1 1/2 bis 2 h zu doppelter Größe aufgehen lassen.

Inzwischen eine Gugelhupfform gut mit Butter ausstreichen und mit Mandelblättchen ausstreuen.

Den Teig in der Form verteilen und nochmals bedeckt in ca. 1 1/2 h zu doppelter Größe aufgehen lassen.

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Gugelhupf in den Ofen schieben, die Temperatur auf 180°C absenken und den Kuchen 45 min backen.

Herausholen, vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen, auskühlen lassen und vor den Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Das Spannende am Synchronbacken ist ja immer, wieviel unterschiedliches Backwerk letztendlich aus einem Rezept entsteht – schaut also unbedingt auch bei den anderen vorbei:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf Simone von zimtkringel Britta von Backmaedchen 1967 Caroline von Linal’s Backhimmel Tamara von Cakes, Cookies and more Petra von Genusswerke Regina von Bistroglobal Katja von Kaffeebohne Sarah von Kinder, kommt essen! Susanne von magentratzerl Ilka von Was machst du eigentlich so?! Tina von Küchenmomente Friederike von Fliederbaum Sabine von Einfach Kochen und Mehr Laura von Aus Lauras Küche Nadja von Little Kitchen and more Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum Volker von Volkermampft
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23 Kommentare

  1. Liebe Susanne, die Mischung von Marzipan und Schokolade anstelle der Rosinen schmeckt sicherlich gut. Ja, und lecker schaut er natürlich auch aus dieser Gugelhupf.
    Herzliche Grüße
    Sabine

  2. Liebe Susanne, dein Gugelhupf sieht toll aus, ich bin ja auch nicht der große Fan von Rosinen. Deine Variante mit dem Marzipan und den Schokostückchen finde ich richtig super, davon hätte ich auch gerne ein Stückchen gegessen.
    Liebe Grüße
    Britta

  3. Hallo Susanne,
    Rosinen habe ich auch nie im Haus. Ich mag sie einfach nicht. Zum Glück gibt es ja reichlich Alternativen. Schoki und Marzipan zum Beispiel 😉 . Der Gugelhupf sieht so gut aus, da wäre ich auch sofort mit am Tisch um zu probieren.
    Liebe Grüße
    Tina

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