Okarabällchen mit Räucherlachs

Wenn man Sojamilch und/oder Tofu macht, bleibt Okara übrig. Das ist nichts anderes als gegarter Sojabohnenschrot. Okara ist ziemlich neutral im Geschmack, aber reich an Proteinen und Mineralstoffen – also zu schade zum Wegwerfen und auch recht vielseitig verwendbar.

Man kann Brotteig mit Okara anreichern; in Korea gibt man es gerne in Suppen und Eintöpfe. Man kann etwas davon an sein Muesli geben oder es trocknen und wie Semmelbrösel zum Panieren benutzen. Aber es ist auch eine gute Basis für Bällchen oder Fritter aller Art – man hat eine proteinreiche Grundmasse, die die Bällchen luftig und saftig macht und deren Geschmack man seinen Vorlieben anpassen kann. Die Variation hier stammt aus Claudias Tofu-Buch* und hat uns gut gefallen.

Das Aroma kommt in diesem Fall von geräuchertem Fisch; original ist es Lachsforelle, aber man kann das nach Belieben anpassen; ich hatte Räucherlachs.

Mit Kartoffelwedges einem Salat gehen die Bällchen auch als Hauptgericht durch.

Mehr Rezepte mit Okara gibt es hier und hier.


Für ca. 15 Bällchen:

  • 120 g Okara
  • 130 g Räucherlachs (original: Lachsforelle)
  • 3 EL zarte Haferflocken (original: Quinoa oder Hirse)
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 Ei
  • 1 EL Furikake
  • 1/2 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 1/2 TL Piment d’Espelette
  • etwas Rauchsalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 100 g Süßkartoffeln, geschält und fein gerieben
  • neutrales Öl zum Braten

Dip:

  • 50 ml süße Sojasauce
  • 50 ml Granatapfelmelasse (original: dunkle Balsamicocreme)

Okara und Räucherfisch in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken und vermischen.

Haferflocken, Stärke und Ei einarbeiten, dann die Gewürze und die Süßkartoffel untermengen.

Die Masse mit den Händen zu walnussgrößen Bällchen formen.

Öl in einer beschichten Pfanne erhitzen und die Bällchen rundherum goldbraun anbraten.

Für den Dip süße Sojasauce und Granatapfelmelasse vermengen. Bällchen mit dem Dip servieren.


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