
Hummus mag ich sehr, ich bin da aber keine Puristin und experimentierte gern. Und so kam es, dass ein Teil meiner großzügigen Algenlieferung in einem Hummus gelandet ist.
Das Rezept von Hugo Morel* basiert auf klassischem Hummus: Kichererbsen, Tahin, Knoblauch, Zitrone, Olivenöl; kein Kreuzkümmel, dafür Algen. Das ist eine sehr aparte Variante – der Seetang schmeckt nicht vor, verleiht aber eine schöne Geschmackstiefe. Und die Farbe ist auch schön frisch.
Im Rezept werden frische Algen verwendet. Die muss man vor den Verwendung unbedingt entsalzen: dafür werden sie zweimal kurz in Wasser eingeweicht und dann ausgedrückt; man braucht 500 ml Wasser für je 50 g Algen. Und wer lieber getrocknete Algen verwendet, braucht nur ungefähr ein Fünftel des Gewichts; man muss die getrockneten Algen vor der Verwendung nicht einweichen, sondern kann sie einfach so mit pürieren, braucht aber möglicherweise dann etwas mehr Flüssigkeit.

Für eine Servierschale voll:
Zutaten:
- 200 g gegarte Kichererbsen, plus etwas von der Flüssigkeit
- 30 g entsalzte frische Dulse
- 20 g entsalzter frischer Meereslattich
- 1 Zehe Knoblauch
- 50 g Tahin
- Saft von 1 Zitrone
- ca. 80 g Olivenöl
- Salz, Paprika edelsüß
Arbeitsschritte:
Knoblauch schälen und grob würfeln. Kichererbsen, beide Sorten Seetang, Knoblauch, Tahin und Zitronensaft im Mixer pürieren. Leicht salzen, dann bei laufendem Motor nach und nach das Olivenöl einfließen lassen. Hummus ggf. mit etwas von der Flüssigkeit der Kichererbsen auflockern und mit Salz abschmecken.
Zum Servieren in eine Schale geben und mit etwas Paprikapulver bestreuen.
