Dosa-Pfannkuchen mit geröstetem Blumenkohl und Raita

Dosa sind ja eine tolle Sache, aber halt auch mit einem gewissen Aufwand verknüpft. Da ist es schön, wenn man eine funktionierende Abkürzung findet, so wie ich es hier bei Mark Diacono* getan habe. Statt Reis, Bohnen und Kichererbsen einzuweichen, dann zu pürieren und zu fermentieren wird auf Kichererbsenmehl und Reismehl zurückgegriffen. Der Teig ruht einige Stunden und wirft dann schön Blasen – das gibt luftige, aromatische Pfannkuchen.

Den Teig kann man am Morgen oder am Vorabend schnell zusammen rühren und dann ruhen lassen, das ist wirklich eine unaufwändige Geschichte.

Serviert werden die Pfannkuchen mit ofengeröstetem Blumenkohl – das ist an sich ja schon gut, aber noch besser ist, dass der Blumenkohl vor dem Rösten schon mit etwas Joghurt vermengt wird, das gibt ihm eine schöne Frische und Säure. Zitrone gibt es auch dazu, die hat es bei mir nicht auf das Foto geschafft 🙄.

Der Blumenkohl ist kein Muss – man kann sich hier nach seinen Vorräten richten – Brokkoli statt Blumenkohl, Minze statt Koriandergrün; ich könnte mir im Sommer auch geröstete Zucchini vorstellen.

Zutaten:

  • 150 g Kichererbsenmehl
  • 50 g Reismehl
  • 2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 3 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Asafötida oder 1 TL gemahlener Bockshornkleesaat
  • 1 Blumenkohl
  • Rapsöl zum Braten und Rösten
  • 200 g Joghurt
  • 1 – 2 TL Chiliflocken
  • 1 Zitrone
  • ein kleiner Bund Koriandergrün
  • 1 grüne Chili (optional)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Arbeitsschritte:

Kichererbsenmehl und Reismehl mit 200 ml Wasser zu einem Teig verrühren, am besten mit dem Schneebesen. Die Hälfte des Kreuzkümmels, des Kurkuma und den Asafötida oder Bockhornklee einrühren, abdecken und an einem warmen Ort einige Stunden stehen lassen. Der Teig soll zu schäumen beginnen.

Wenn es ans Kochen geht, den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Blumenkohl in Röschen teilen und in einer Auflaufform mit 2 EL Öl und 50 g Joghurt verrühren, dann mit Salz, Pfeffer, dem restlichen Kreuzkümmel und Kurkuma würzen und im heißen Ofen ca. 20 min rösten.

Die Zitrone in Spalten schneiden. Das Joghurt mit einem Spritzer Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen.

An den Pfannkuchenteig 1/2 TL Salz geben. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und aus dem Teig dünne Pfannkuchen ausbacken, die von beiden Seiten leicht gebräunt sind.

Koriander zupfen und grob hacken, wer mag, auch die Chili.

Pfannkuchen mit Blumenkohl und Raita anrichten, mit Koriandergrün und Chili bestreut servieren und die Zitronenspalten dazu reichen.

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4 Kommentare

  1. Ich merke schon – ich mach’ viel zu wenig mit Kichererbsenmehl. Das ist echt eine gute Idee. Und Blumenkohl aus dem Backofen ist eh ein Traum! Super Idee, ihn bereits vor dem Backen mit Joghurt zu vermengen. Das probiere ich mal aus.

    • Ich mache jetzt erst mal nichts mehr mit Kichererbsenmehl ;-). Ich mag es wirklich gern, aber ich hatte eine große Packung voll, und irgendwann habe ich dann Mühe es aufzubrauchen. Ich gönne mir eine kleine Pause, bevor ich mit der nächsten Packung loslege.

      • Ich finde auch, man kann Gerichte mit Kichererbsenmehl nicht sehr oft essen, weil es einen speziellen Geschmack hat, der bei zu häufiger Wiederholung (jedenfalls bei mir) zum Überdruss führen kann. Falls du immer noch Mehl übrig hast, empfehle ich Kichererbsen-Sesam-Cracker, ein Rezept, dass ich auf der Alnatura-Website gefunden habe (einfach nach dem Begriff suchen). Die sind sehr lecker und auch ein gutes Geschenk, besonders in der späteren Adventszeit, wenn viele Leute statt nach Plätzchen nach einer salzigen Abwechslung lechzen ;-).

        Dieses Rezept klingt toll, und ich werde es sicher bald ausprobieren.

        • Ja, ich mag Kichererbsenmehl wirklich gerne, aber gerade habe ich es forciert, eine Packung leerzukochen, und dann hat man den Geschmack für einige Zeit über. Danke für den Tipp mit den Crackern – die merke ich mir für die nächste Packung.

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