Römische Pizza mit Baba Ghanoush und Garnelen

Ich habe ja einiges gelernt aus “Pizza de Luxe“*. Unter anderem bin ich in die Feinheiten der römischen Pizza eingestiegen. Im Gegensatz zu ihrer Kollegin aus Neapel wird die römische auf dem Blech gebacken und ist rechteckig. Der Teig wird auch dicker ausgerollt; insgesamt erinnert das Ganze etwas an eine Foccacia. Zwei Sorten römische Pizza gibt es: zum einen die vorgebackene Version. Dafür wird der Teig ohne Belag im Ofen gegart, das kann man gut im voraus machen. Wenn es ans Servieren geht, dann wird der Boden in Stücke geschnitten, belegt und aufgebacken.

Ich stelle Euch heute die zweite Variante vor – eine belegte römische Pizza; hier wird der rohe Teig ganz oder teilweise belegt und dann gebacken; später werden oft noch weitere Zutaten ergänzt. Ausgesucht habe ich mir eine Pizza mit Baba Ganoush und Garnelen. Hierfür wird der Boden mit Tomatensauce bestrichen und gebacken. Danach kommen Baba Ganoush und vorher gebratene Garnelen darauf. Und nein, kein Käse.

Was das Rezept für den Boden angeht: da ist die Rede von steingemahlenem Vollkornmehl. Ich habe Weizen 550 und frisch gemahlenes Mehl zu gleichen Teilen verwendet. Das deswegen, weil das Mehl, das aus meiner Getreidemühle kommt, eine ganz andere Konsistenz hat als das Vollkornmehl, das man kaufen kann. Wer also Vollkornmehl kauft, kann den Teig ruhig mit 100% Vollkorn machen, alle anderen machen es besser so wie ich.

Das Rezept ergibt ein Blech Pizza  – je nach Hunger reicht das für 4 bis 6 Personen:

Pizzaboden:

  • 150 g Weizenvollkorn, frisch gemahlen
  • 180 g Weizen 550
  • 1 g Trockenhefe
  • 220 g Wasser
  • 1 Prise Zucker
  • 10 ml Olivenöl nativ extra
  • 7 g Salz

Für den Boden das Mehl mit Salz, Zucker und Hefe in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Wasser und Olivenöl zufügen und alles auf mittlerer Stufe kneten, bis der Teig sich vom Rand der Schüssel löst.

Den Teig 10 min ruhen lassen, dann falten, in eine luftdichte Box geben, diese verschließen und den Teig mindestens 8 h im Kühlschrank ruhen lassen.

Belag:

  • 350 g gute geschälte Tomaten aus der Dose
  • 2 EL Olivenöl nativ extra
  • Salz
  • 32 mittelgroße Garnelen, geschält, Darm entfernt
  • 2 EL fein gehackte Petersilienblättchen

Baba Ghanoush:

  • 2 Auberginen
  • 2 EL Tahin
  • 2 EL Zitronensaft
  •  1 Zehe Knoblauch
  • Salz
  • 2 EL Olivenöl nativ extra
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver

Zuerst zum Baba Ghanoush: dafür den Backofengrill vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Die Auberginen rundherum mit einer Gabel einstechen (meinetwegen auch mit einem Messer, Hauptsache Ihr stecht sie ein ;-)) und unter Wenden grillen, bis die Haut schwarz und das Fruchtfleisch weich ist. Dann die Auberginen längs halbieren, das Fruchtfleisch herauskratzen und in einem Sieb gründlich abtropfen lassen. Dann alle Zutaten gründlich durchmixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

So, jetzt zum Fertigstellen der Pizza: Dafür den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche stürzen und zu einer Kugel formen. Abdecken und nochmals 2 h ruhen lassen.

Ofen auf 220°C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Dann den Teig vorsichtig mit den Fingern dehnen, bis er ungefähr die Größe des Backblechs hat. Auf das Blech legen.

Die Tomaten zu einer homogenen Masse zerdrücken und mit einem EL Olivenöl und etwas Salz würzen. Tomatenmasse gleichmäßig auf dem Pizzaboden verteilen. Pizza im heißen Ofen ca. 25 min backen.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Garnelen portionsweise gerade so lange braten, bis sie gerade gar sind. Garnelen salzen, Bratensaft auffangen.

Die Pizza aus dem Ofen nehmen und leicht abkühlen lassen. Die Pizza mit der Baba Ghanoush bestreichen, mit den Garnelen belegen und mit gehackter Petersilie bestreuen.

Kekse mit Tahin und Nori

Es gibt so Zutaten und Geschmacksrichtungen, die lösen einen sofortigen Haben-Wollen-Reflex aus. In diesem Fall lauten die Zauberworte: “Tahin”, “Nori” und “süß-salzig.” In der Elle à Table hatten die Kekse nur ein winziges Foto, trotzdem sind sie mir sofort ins Auge gesprungen.

Ich dachte erst an salzige Kekse, aber sie sind grundsätzlich süß. Im Original kommt die Süße von Ahornsirup; ich hatte keinen da und habe auf den vorhandenen Agavendicksaft zurückgegriffen. Bestimmt gehen auch Reissirup oder Kokosblütensirup oder ein Honig mit nicht zu starkem Charakter – Hauptsache flüssig und klebrig.

Die Kekse enthalten nämlich weder Mehl noch Eier, für den Zusammenhalt sorgen allein Tahin und Süßungmittel. Sie dürfen sich mit den Schlagwörtern vegan und glutenfrei schmücken, vor allem aber mit dem Prädikat “süchtigmachend”. Das nur als Warnung….

Für 8-10 Kekse:

  • 130 g gemahlene Mandeln
  • 85 g Tahin
  • 85 g Agavendicksaft
  • 1 Blatt Nori
  • 3 g Salz
  • 1/2 TL Natron (Baking Soda)
  • 70 g Sesamsaat
  • Fleur de Sel

Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen. Das Noriblatt fein zerkrümeln. Die Sesamsaat in eine kleine Schüssel geben.

Gemahlene Mandeln, Nori, Salz und Natron in einer Schüssel vermischen. In einer zweiten Schüssel Tahin und Agavendicksaft verrühren. Die flüssigen Zutaten zu den festen geben und alles zu einem Teig verkneten.

Vom Teig kleine Portionen abnehmen und zu Kugeln rollen. Meine Portionen waren ungefähr tischtennisballgroß; ich habe neun Stück bekommen. Die Kugeln in den Sesamsamen wälzen und auf das Backblech legen.

Die Kugeln mit der Handfläche zu Kreisen flachdrücken und jeden Keks mit etwas Fleur de Sel bestreuen.

Im heißen Ofen backen, bis die Kekse an den Rändern leicht gebräunt sind. Bei mir hat das ca. 12 min gedauert.

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Falafel-Cracker

Der Rezepttitel hat gereicht, und zack, stand ich in der Küche. Naja, nicht ganz. Erst musste ich noch Kichererbsenmehl kaufen. Nachdem ich die letzte Packung endlich aufgebraucht hatte, habe ich mich lange gegen eine Neuanschaffung gewehrt, aber jetzt kam ich nicht mehr drum herum.

Ich liebe ja salzigen Knabberkram, und Falafel mag ich kein Stück weniger. Und das hier, das ist salziger Knabberkram der schmeckt wie Falafel. Erreicht wird das durch eine kleine Menge Kichererbsenmehl im Teig, durch etwas Tahin, Kreuzkümmel und Piment.

Eigentlich ist es unverantwortlich, das Rezept vorzustellen, denn die Cracker haben Suchtpotential. Ich musste mich jedenfalls sehr zusammennehmen, um nicht auf der Stelle alle wegzufuttern.

Das Rezept habe ich im Buch Soframiz* gefunden – ein Buch, das ich immernoch schwer aus der Hand legen kann; dies hier wird bestimmt nicht das letzte Rezept sein, das ich Euch vorstelle. Das Originalrezept besticht durch ein gewisses Kuddelmuddel an Maßangaben – Cups, Unzen, Esslöffel….ich habe umgerechnet, so gut es geht. Die Zubereitung dauert ein wenig, aber das meiste davon sind Ruhezeiten.

Ergibt ungefähr 400 g Cracker:

  • 180 ml Buttermilch
  • 2 EL Tahin
  • 180 g Mehl (Type 405)
  • 60 g Kichererbsenmehl
  • 1 EL Zucker
  • 2 TL Salz
  • 1 EL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1/4 TL Piment, gemahlen
  • 125 g Butter, kalt, in Stückchen
  • 4 EL Polenta
  • 2 EL Sesamsamen

Buttermilch und Tahin in einer kleinen Schüssel gründlich miteinander verrühren.

Die Mehlsorten, Zucker, 1 TL Salz, Kreuzkümmel und Piment in einer Schüssel vermengen. Die Butter in kleinen Stückchen dazugeben und alles mit den Fingerspitzen verreiben, bis die Masse grobem Sand ähnelt. Die Buttermilchmischung zugeben und alles zu einem Teig verkneten. Der Teig ist etwas klebrig.

Die Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben. Den Teig darauf geben, zu einem Rechteck zurecht drücken, in Frischhaltefolie packen und über Nacht in den Kühlschrank geben.

Nach der Ruhezeit den Teig in 4 Teile teilen. Immer mit einem Teil arbeiten, den Rest wieder in den Kühlschrank geben. Es ist wichtig, dass der Teig gut gekühlt wird, er ist sonst zu weich und zu klebrig.

Die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben. Ein Stück Teig zu einem ca. 1,5 mm dünnen Rechteck ausrollen. Es muss kein superexaktes Rechteck sein; wichtig ist, dass der Teig dünn ausgerollt wird. Einen Bogen Backpapier auf ein Backblech legen und etwas Polenta darauf streuen. Die ausgerollte Teigplatte  darauf legen. Einen weiteren Bogen Backpapier auf die Teigplatte legen, wieder mit etwas Polenta bestreuen. Die nächste Portion Teig ausrollen und auf das Backpapier legen. So weitermachen, bis aller Teig ausgerollt ist.

Nun hat man insgesamt 4 Lagen ausgerollten Teig, getrennt durch Backpapier, auf dem Blech. Das Blech mit Frischhaltefolie luftdicht abdecken und für ca. 4 h zum Kühlen in den Kühlschrank geben.

Den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Eine Lage Teig mitsamt dem Backpapier auf ein Blech geben. Den Teig mit einer Gabel überall einstechen, damit der beim Backen keine Blasen wirft. Die Teigplatte mit Wasser bepinseln, mit einem Teil des Sesams bestreuen und dann mit einem Teigrad in ca. 7 cm große Quadrate schneiden.

Cracker im heißen Ofen 13 bis 15 min backen, dabei nach der halben Zeit das Blech einmal rotieren. Die Cracker sollen goldbraun sein und knusprig. Mit allen anderen Teigplatten genauso verfahren.

Alternativ kann man auch jeweils 2 Bleche auf einmal auf 160°C Umluft backen, dann geht es schneller.

Cracker auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. In einer luftdicht verschlossenen Dose halten sich die Cracker 3 Tage. Aber glaubt mir, das ist reine Theorie ;-).

 

Kebap Tahini

Kebap muss nicht unbedingt am Spieß daherkommen. Im Prinzip bedeutet es einfach “gebratenes Fleisch” und so fallen auch diese Hackfleischbällchen unter den Begriff “kebap”. Es sind Hackfleischklösschen mit Pinienkernen, serviert auf Kartoffeln mit einer Tahinsauce.

Das Rezept von Malakeh Jasmati* hat sofort meine Aufmerksamkeit bekommen – ich mag nämlich Tahin unglaublich gern. Ein Glas davon habe ich immer vorrätig. Mindestens. Tahin wandert in Gebäck, in Saucen, in Eis – hier findet Ihr einige Ideen.

Also, ich mag das. Und irgendwie geartete Klösschen auch.  Und: es ist ein Zusatzvorteil, dass das Rezept wirklich sehr einfach ist. Echte Feierabendküche.

Für 4 Portionen:

Nocken:

  • 700 g Hackfleisch vom Rind oder Lamm
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 40 g Pinienkerne
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 200 g Zwiebeln
  • 300 g Kartoffeln, festkochende Sorte
  • 250 ml Hühnerbrühe

Sauce:

  • 250 g Tahin
  • 4 EL stichfester, fetter Joghurt
  • 50 ml Zitronensaft

Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer und Pinienkernen verkneten. Zum Formen der Nocken jeweils etwas von der Hackfleischmasse in die Hand nehmen und die Hand kurz zur Faust schließen. Das Ergebnis sind längliche Nocken; die Abdrücke der Hand müssen nicht unbedingt zu sehen sein.

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Nocken darin rundherum ca. 5 min anbraten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Zwiebel schälen und in Scheiben schneiden. Kartoffeln schälen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebeln im Bratfett des Fleisches anbraten, dann die Kartoffeln zugeben und braten, bis sie beginnen, weich zu werden.

Zwiebeln und Kartoffeln in eine Auflaufform geben, die Fleischnocken darauf setzen. Die Brühe (im Original werden ein Glas Wasser und 2 Brühwürfel verwendet) angießen. Die Form abdecken (im Rezept mit Alufolie, ich habe einfach passende Topfdeckel genommen) und alles im heißen Ofen 30 min garen.

Für die Sauce Tahin mit Joghurt und Zitronensaft in einem kleinen Topf verrühren.

Wenn der Auflauf fertig gegart ist, aus dem Ofen holen, alle Flüssigkeit vorsichtig abgießen oder abschöpfen und diese zu der Tahin-Mischung geben. Etwas kaltes Wasser angießen (im Rezept stehen 25 ml, vielleicht ein Druckfehler?) und alles kurz aufkochen. Soße über den Auflauf gießen und alles servieren. Meine Soße war zu dickflüssig zum Gießen; ich habe sie dazu gereicht. Geschmeckt hat sie trotzdem. Wer es dünnflüssig mag, probiert das Ganze mit 250 ml Wasser.

Den Kebap lasse ich Euch als Proviant da. Ich bin mal ein paar Tage weg – Südfrankreich, Strand, Sand und Sonne rufen ganz laut nach mir :-).

Sobanudeln mit Zucchini und Tahinsauce

soba, tahin, zucchini1

Ich liebe Buchweizen. Ich bin ihm verfallen, seit ich im allerersten Bretagne-Urlaub das allererste Galette gegessen habe. Buchweizen ist immer im Haus; frisch gemahlen landet er meist in Brot oder eben in den geliebten Galettes.

Soba-Nudeln aus Buchweizen sind aber auch nicht zu verachten. Wenn ich im Asia-Shop bin, nehme ich gerne eine Packung mit. Genauso gerne vergesse ich sie dann auch in der Vorratskammer. Um so erfreuter war ich, als ich im aktuellen Lieblingskochbuch* über Rezepte für Soba gestolpert bin. Wie es in dem Buch so üblich ist, gibt es ein Grundrezept und dann noch vier Varianten – je eine für Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter. Das Grundrezept sind Soba mit Erdnusssauce (schreibt man das echt so?) und gemischtem Gemüse.  Die sommerliche Variante ist mit Zucchini und Tahinsauce – was genau meine Kragenweite ist. Soba sind toll, Zucchini waren sowieso da und wenn dann noch Tahin mitspielen darf, dann kann das Ganze einfach nur gut sein. War es auch.  Die Sauce ist genial. Die gab es hier nicht zum letzten Mal. Wer Tahin nicht so mag,  nimmt Erdnussbutter oder ein anderes Nussmus.

Ein kurzes Wort zu den Nudeln: die gibt es im Asia-Shop in sehr unterschiedlichen Qualiäten. Der Buchweizenanteil varriiert ganz beträchtlich. Es gibt Soba aus reinem Buchweizen; wer unter Zöliakie leidet, ist damit gut bedient, denn Buchweizen ist ja glutenfrei. Und daher schwer zu verarbeiten. (Ich weiss das….ich hab mal versucht, Buchweizennudeln in Reinform selbst zu machen. Grmpf 😤 ). Standard ist eine Mischung aus Weizen und Buchweizen; manchmal gibt es auch noch andere rätselhafte Zutaten. Also Augen auf beim Einkauf, besonders, wenn es Probleme mit Gluten gibt.

soba, tahin, zucchini

Für 2 Personen:

Nudeln:

  • 200 g Soba-Nudeln
  • 2 EL Sesamsamen
  • 1 Zucchini, mittelgroß
  • 1/2 TL Salz
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • gehackte Petersilie zum Garnieren (original Koriandergrün, aber ich hatte Beschaffungsschwierigkeiten)

Sauce:

  • 2 EL Tahin
  • 60 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Honig
  • 1/2 TL Ingwer, frisch gerieben
  • 1 kleine Zehe Knoblauch
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 TL Limettensaft
  • 1 Prise Chiliflocken

Die Zucchini mit dem Spiralschneider zu Spaghetti schneiden. Wer keinen Spiralschneider hat, nimmt den Sparschäler. Gemüse in eine Schüssel geben, mit dem Salz vermengen und 20 min ziehen lassen. Dann in ein feinmaschiges Sieb geben und die überschüssige Flüssigkeit vorsichtig herausdrücken.

Sesam in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis er duftet. Beiseite stellen.

Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden.

Die Nudeln in kochendem Wasser nach Packungsanleitung bissfest garen. Oft ist in den Nudeln schon Salz, also ausnahmsweise Vorsicht beim Salzen des Kochwassers – erst mal auf die Packung schauen. Dann abgießen, kurz kalt abspülen und wieder in den Topf geben.

Für die Sauce die Knoblauchzehe fein hacken. Dann alle Zutaten in einen kleinen Topf geben und mit dem Schneebesen gründlich verrühren. Töpfchen auf den Herd stellen und die Sauce vorsichtig erhitzen, bis sie andickt.

Zucchinispaghetti und Frühlingszwiebeln mit den Nudeln vermengen. Sauce gründlich unterheben. Mit Koriander (oder Petersilie) und Sesamsaat bestreuen.

 

Karotten-Muffins mit Tahin

karotten-tahin-muffins

Theoretisch bewundere ich ja immer all die elaborierten Torten und andere tolle Backwerke. Praktisch backe ich Rührkuchen. Und Muffins. Meist spontan und mit dem, was ich gerade im Haus habe. Es kommt tatsächlich selten vor, dass ich für Kuchen etwas extra einkaufe.

Und wenn in irgendeinem Rezept in der Zutatenliste das Wort “Tahin” auftaucht, dann reagiere ich gleich mit gesteigerter Aufmerksamkeit. So wie bei diesem Artikel hier. Muffins? Muffins kann ich. Und die die im Kühlschrank wartenden Karotten kommen auch noch weg? Gekauft! Immerhin mag ich ja den klassischen Ruebli-Kuchen, da kann man mit Muffins sicherlich auch nichts verkehrt machen. Ok….ein wenig warten mussten die kleinen Küchlein dann doch, aber letzte Woche waren sie dran 🙂 .

Und es stimmt.  Die Muffins sind saftig und haben ein schönes Sesam-Aroma. Es ist da, aber aufdringlich ist es nicht. Ihr müßt bitte unbedingt den Guß drauf machen – der gibt nochmal Aroma extra.

Und dann bleiben die Muffins auch lange frisch. Wenn man sie nicht vorher aufisst.

Für 12 Muffins:

Muffins:

  • 60 ml Olivenöl
  • 30 g Tahin, gut durchgerührt
  • 80 g Zucker
  • 2 Eier (Größe L)
  • 175 ml Milch
  • Mark einer Vanilleschote
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Backnatron
  • 1/4 TL Salz
  • 260 g Mehl (ich hatte Dinkel 630)
  • ca. 270 g Karotten

Guß:

  • 60 g Puderzucker
  • 25 g Tahin
  • 30 g Wasser

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden.

Die Karotten schälen und mittelfein reiben.

Olivenöl, Tahin, Vanillemark und Zucker in einer großen Schüssel gut verrühren, dann die Eier einrühren, anschließend die Milch.

Das Mehl mit Salz, Backpulver und Natron vermengen, dann zu der flüssigen Masse geben und mit einem großen Löffel kurz einarbeiten. Die geriebenen Karotten darauf geben und rühren, bis alles gerade so zu einem Teig zusammenkommt.

Die Masse auf die Muffinformen verteilen und alles im heißen Ofen ca. 15-20 min backen. Die Muffins sind fertig, wenn man mit einem Zahnstocher hineinsticht und dieser sauber wieder herauskommt.

Kurz auskühlen lassen, dann aus der Form holen und zum endgültigen Auskühlen auf ein Kuchengitter stellen.

Für den Guß alle Zutaten verrühren und mit einem Löffel auf die Muffins verteilen.

Sesamkranz

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Ich bin keine besonders begeisterte Kuchenesserin – meist backe ich den eher für andere. Aber manchmal überkommt mich dann doch der Appetit. So wie neulich. Aufgewacht und gleich gedacht – heute muss es Kuchen sein. Kuchen aus Hefeteig. Aber kein Gugelhupf. Was anderes.

Nur, was denn? Ein bisschen Wühlen und Suchen, nichts wollte meinem Appetit so recht entgegenkommen. Bis ich in “Türkei vegetarisch“* auf den Mohnkranz stieß. Ich habe statt der Mohnfüllung die Alternative mit Tahin gewählt, denn türkische Mohnpaste war gerade nicht im Haus.

Die Zubereitung hat ein wenig Ähnlichkeit mit den Chocolate Krantz Cakes – ist aber weniger aufwändig: Hefeteig wird mit der Füllung bestrichen, aufgerollt, in zwei Teile geschnitten. Die Teile werden gegeneinander verdreht und zu einem Kranz zusammengedrückt. So bekommt man einen Kranz mit Füllung.

Ihr wundert Euch über das Foto? So etwas kommt zustande, wenn gierige Mitbewohner sich am Kuchen vergreifen, bevor man Fotos machen konnte.

Es ist ein Hefekuchen – und darf deshalb zu we.love.yeast. Dort werden von Zorra und Sandra Rezepte mit Hefe gesammelt und eine monatliche Zusammenfassung veröffentlicht.

Für einen Kuchen:

Kuchen:

  • 120 ml Milch, lauwarm
  • 1 EL Zucker
  • 10 g frische Hefe
  • 40 g Butter, flüssig
  • 1 Eiweiß
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Prise Salz
  • 270 g Mehl

Füllung:

  • 100 g Tahin
  • 100 g Zucker
  • 3 EL Walnusskerne, grob gehackt

Zum Bestreichen:

  • 1 Eigelb

Für den Teig das Mehl mit Zucker und Salz in eine Schüssel geben. Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und zusammen mit Butter und Eiweiß zum Mehl geben. Alles zu einem elastischen Teig verkneten, der sich vom Rand der Schüssel löst. Wenn der Teig zu klebrig ist, noch etwas Mehl zugeben. Die Schüssel abdecken und den Teig in ca. 1 h zu doppelter Größe aufgehen lassen.

Zwischenzeitlich für die Füllung Tahin, Zucker und gehackte Walnüsse verrühren.

Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem ca. 30 x 40 cm großen Rechteck ausrollen. Die Füllung gleichmäßig darauf verteilen. Den Teig von der langen Seite her aufrollen, dann mit einem scharfen Messer einmal der Länge nach durchschneiden. Die beiden Teigteile mehrmals gegeneinander verdrehen, so dass eine Art einfacher Zopf entsteht. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, dabei die Enden zu einem Kranz zusammenführen und festdrücken. Mit einem sauberen Küchenhandtuch abdecken und nochmals ca 30 min gehen lassen.

Inzwischen den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Kranz mit verquirltem Eigelb bepinseln und in den heißen Ofen schieben.

20 min backen, dann die Temperatur auf 180°C senken und nochmals ca. 8 min backen.

Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Sardinen-Keftedes, dazu Stifado-Kartoffeln und Karotten mit Tahin-Sauce

sardinen-keftedes, stifado-kartoffeln

Ich habe ja schon ein Kochbuch 😉 . Manchmal muss ich dann aber doch noch ein neues haben, und zwar ganz pronto. So ging es mir, als ich Tinas Artikelserie über ihr Kochtreffen mit dem Schwerpunkt “Griechische Küche” gelesen habe; hier geht es zum ersten Artikel.

Gekocht wurde aus Smashing Plates*. Das Buch ist von Maria Elia. Von der habe ich Euch ja hier schon ausreichend vorgeschwärmt. Und wenn ich dann lese, dass es von ihr, die griechisch-zypriotische Wurzeln hat, ein Buch gibt, in dem griechische Aromen neu interpretiert werden, dann setzt der Habenwollen-Reflex ein.

Nun, ich habe das Buch nicht bereut. Genaugenommen, weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Erstmal gab es Nudeln. Und jetzt dieses hier: als erstes sind mir die Kartoffeln ins Auge gefallen – was für eine tolle Idee, die in den Aromen zu garen, die man sonst für ein Stifado verwendet. Die Kartoffeln saugen Flüssigkeit, Aromen und Butter auf und schmelzen fast im Mund. Und die Keftedes aus Kichererbsen und Ölsardinen passen wunderbar dazu. Also los. Ich fange mit den Karotten an, die lassen sich vorbereiten, weil sie kalt serviert werden.

Für die Karotten:

  • 400 g Karotten
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 TL Salz
  • 60 ml Tahin
  • 1/2 Zitrone, der Saft
  • etwas gemahlener Kreuzkümmel
  • 125 ml Joghurt, die dicke, griechische Sorte, oder die doppelte Menge “normales” Joghurt, in einem mit Küchenkrepp ausgelegten Sieb abgetropft

Die Karotten schälen, in etwas dickere Stifte schneiden und über Wasserdampf bissfest garen. In eine Schüssel geben und abkühlen lassen.

Für die Sauce die Knoblauchzehe schälen und mit dem Salz zu einer Paste mörsern. Tahin, Zitronensaft und Joghurt einrühren und alles mit Kreuzkümmel würzen. Wenn die Sauce zu dick ist, etwas Wasser zugeben. Karotten mit der Sauce vermengen. Bis zum Servieren beseite stellen.

Für die Kartoffeln:

  • 125 ml Rotwein
  • 375 ml Hühnerbrühe
  • 1 Stange Zimt
  • 1 Lorbeerblatt
  • 500 g große Kartoffeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Zweige Thymian
  • 50 g Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • ein Spritzer  Rotweinessig
  • einige Stängel glatte Petersilie

Ofen auf 180°C vorheizen.

Die Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm breite Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Thymianblättchen zupfen. Kartoffeln in einen Bräter oder eine Auflaufform geben. Das Behältnis sollte genau so groß sein, dass die Kartoffeln genau nebeneinander hineinpassen.

Rotwein und Brühe zusammen mit Zimt und Lorbeer in einen kleinen Topf geben und einmal aufkochen. Soviel Flüssigkeit zu den Kartoffeln geben, dass sie bis zur Hälfte davon bedeckt sind. Zimt und Lorbeer ebenso wie Knoblauch und Thymian ebenfalls mit in die Bratreine geben. Alles leicht salzen und pfeffern und die Butter in Flöckchen auf die Kartoffeln setzen. Für ca. 50 min im Ofen backen, dabei einmal wenden, damit die Kartoffeln auch von der anderen Seite Füssigkeit aufnehmen. Die genaue Garzeit hängt von der Größe und Sorte der Kartoffeln ab, am besten nach 30 min schon einmal probieren, ob sie gar sind.

Aus dem Ofen holen, mit etwas Essig besprenkeln und mit gehackten Petersilienblättchen bestreuen.

Während die Kartoffeln garen, kann man die Keftedes machen:

Für die Keftedes:

  • 400 g gegarte Kichererbsen
  • einige Stängel glatte Petersilie und Minze
  • 2 EL Tahin
  • 2 Dosen Ölsardinen
  • 1 Prise Zimtpulver
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1/2 TL Paprika edelsüß
  • 50 g Kefalotiri (Parmesan oder Pecorino gehen auch)
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 60 g frische Semmelbrösel
  • Olivenöl zum Braten
  • zum Servieren: Sumach

Kräuter zupfen und grob hacken. Sardinen abtropfen lassen. Käse reiben.

Kichererbsen zusammen mit den Kräutern und dem Tahin in den Blitzhacker geben und grob zerkleinern. Alles in eine Schüssel geben. Die Sardinen dazu zupfen, dann die Gewürze, Semmelbrösel, Käse und Ei zugeben. Alles gründlich vemengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Masse mit den Händen zu 12 Frikadellen formen. Man muss dabei ein wenig drücken und Kraft aufwenden, aber es hält alles gut zusammen. Die Keftedes können bis hierhin gut vorbereitet werden und im Kühlschrank auf ihren Einsatz warten.

Zum Braten etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Keftedes hineinlegen, mit einem Pfannenwender ein wenig flach drücken und von beiden Seiten goldbraun ausbraten. Das dauert ca. 3 min pro Seite.

Zum Servieren die Keftedes mit etwas Sumach bestreuen und mit Kartoffeln und Karottensalat auf Tellern anrichten.

Wir retten, was zu retten ist: Halwa-Eiscreme

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Seid Ihr bereit für Nachtisch? Wie wäre es mal wieder mit Eis?

Ich bin immer noch glücklich über meine Eismaschine. Besonders gut gefällt mir, dass ich Eissorten herstellen kann, die man nirgendwo zu kaufen bekommt. Meist stelle ich kleinere Mengen her und genieße es, mehrere Sorten Eis vorrätig zu haben.

Klar, dass ich auf Ottolenghis* Halva-Eiscreme gleich angesprungen bin….und das war bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich Halwa in ein Eis gegeben habe, der Geschmack und die Konsistenz sind einfach schön. Außer Halwa ist noch etwas Tahin im Eis – und auch das ist toll, es sorgt für eine angenehm nussige Note.

Im Original kommt das Eis mit einem Topping aus Schokoladensauce und gerösteten, gesalzenen Erdnüssen daher. Die Sauce habe ich mir geschenkt….ich esse Eis tatsächlich am liebsten pur. Die Erdnüsse habe ich gleich mit in die Eismasse gegeben….süß-salzig mag ich nämlich sehr gerne.

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Das Rezept ist Teil einer Rettungsaktion – auch bei Eiscreme muss man nämlich nicht nehmen, was die Industrie einem auftischt; man kann sie gut selbst machen. Hier könnt Ihr sehen, welche Eissorten der Rest der Truppe sich ausgedacht hat.  Da sind übrigens auch ganz viele Rezepte dabei, für die man keine Eismaschine braucht. Wenn ich mir die Vielfalt so anschaue, dann werde ich in nächster Zeit bestimmt sehr viel Eis machen, schaut mal:

lieberleckerBananeneis
from-snuggs-kitchenButtermilch-Zitronen-Eis
SweetPie – Gin Tonic Popsicle
katha-kocht! – Raffaello Eis
Cuisine Violette – Mango-Kokoseis
Kochen mit HerzchenPistazieneis
Kebo HomingSchokoladeneis mit Salzkaramell
Bonjour AlsaceSchokoladeneis
Mädel vom LandBirnen-Joghurt-Steckerleis mit Waldmeister
Greenway 36 Schokoladen-Karamell-Eis ohne Eismaschine
1x umrühren bitte aka kochtopfSchnellstes und softigstes Himbeer-Softeis
Obers trifft Sahne Kürbis Eis mit Zimt Pflaumen ( mit und ohne Eismaschine
lecker macht launeZwetschgen-Eis ohne Ei
widmatt- aus meiner Schweizer Küche: Pfirsich Glacé
Feinschmeckerle | Schwaben – Kochen – Reisen –  Blitzeis mit Brombeeren und Buttermilch
Genial lecker – Express-Vanilleeis

Jetzt zum Rezept – das ist wirklich nicht schwierig:

  • 250 gr. Sahne
  • 350 ml Vollmilch
  • 1 Vanilleschote
  • 2 Eigelb
  • 40 gr. Zucker
  • 30 gr. Tahin
  • 100 gr. Pistazien-Halwa (Ottolenghi: Sesam-Halwa)
  • 60 gr. geröstete, gesalzene Erdnüsse
  • optional: gehackte Pistazien zum Anrichten

Die Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Halwa und Erdnüsse im Cutter grob zerkleinern.

Milch und Sahne in einem Topf mit Vanilleschote- und Mark einmal kurz aufkochen, dann von der Hitze nehmen.

In einer hitzefesten Schüsseln die Eigelbe mit dem Zucker verquirlen. Mit einer Kelle etwas von der heißen Milchmischung zufügen, weiterrühren. Nach und nach die gesamte Milchmischung zugeben, dabei ständig rühren. Die Masse wieder in den Topf geben und unter dauerhaftem Rühren ca. 10 min lang erhitzen, bis die Masse andickt. Vorsicht mit der Temperatur – die Masse darf nicht kochen, sonst gibt es Rührei. Von der Hitze nehmen und das Tahin einrühren.

Die Masse erst abkühlen, dann im Kühlschrank ganz durchkühlen lassen.

Masse in die Eismaschine geben und in ca. 40 min gefrieren lassen. Nach ca. 30 min die Halwa und die Erdnüsse zugeben.

In der Tiefkühle aufbewahren und zum Servieren mit gehackten Pistazienkernen bestreuen.

Halwa-Trüffel

halawa-trüffel

Nun ist ja bald so weit…..fast ist schon Weihnachten. Habt Ihr alles, was Ihr braucht? Ich hätte noch rasch einen kleinen Vorschlag, sollte es Euch noch an Geschenken fehlen. Diese Trüffel hier eignen sich nämlich wunderbar als kleine Aufmerksamkeit oder als Mitbringsel zum Weihnachtskaffee. Aber natürlich kann an sie auch selbst essen…..immerhin sind die kleinen Kugeln allerbeste Nervennahrung.

Hauptbestandteil der Trüffel ist Halwa. Halwa bekommt Ihr problemlos beim türkischen Lebensmittelhändler und in gut sortierten Supermärkten. Halwa ist verbreitet im gesamten Orient, aber auch in Osteuropa. Basis ist ein Püree von Ölsamen, meist Sesam,  und Zucker oder Honig. Verfeinert wird die Nascherei mit Vanille, Nüssen oder auch Kakao.

Halva allein ist schon eine Leckerei – und diese Trüffel setzen noch eins drauf. Sie sind rasch hergestellt; die Halva wird mit Sesammus (Tahin) zu einer homogenen Masse verarbeitet, zu Kugeln gerollt und dann in verschiedenen Aromazutaten gewälzt. Das schafft man selbst dann noch, wenn man schon im Weihnachtsstress ist 🙂

Mit diesem Rezept verabschiede ich mich in die Weihnachtsferien. Hier wird es zwischen den Jahren ein wenig ruhiger. Ich wünsche Euch allen ein schönes, geruhsames Weihnachtsfest. Möge es so werden, wie Ihr es Euch wünscht.

Und nun zu den Trüffeln. Das Rezept ergibt ungefähr 25 Stück. Das Rezept ist aus dem Buch “Rosenwasser & Granatapfelkerne“*. Eine Rezension werdet Ihr nächstes Jahr bei mir finden 🙂

  • 200 gr. Halwa
  • 40 gr. Tahin (Sesammus)
  • 50 gr. Sesamsamen
  • 50 gr. Kakaopulver
  • 50 gr. Pistazienkerne

Halwa in eine Schüssel bröckeln. Das Tahin dazu geben und alles mit einer Gabel zu einer homogenen Masse verarbeiten. Aus der Masse mit den Händen etwa haselnussgroße Kugeln formen. Das geht am besten, wenn man etwas Masse erst zusammendrückt und dann zwischen den Handflächen vorsichtig zu einer Kugel rollt.

Die Kugeln auf einen Teller legen und für 30 min zum Festwerden in den Kühlschrank stellen.

Inzwischen die Pistazienkerne fein hacken. Sie müssen wirklich ganz fein gehackt sein, sonst bleiben sie nachher nicht an den Kügelchen haften.

Fein gehackte Pistazie, Sesamsamen und Kakao jeweils in kleine separate Schälchen geben. Ein Drittel der Trüffel in den gehackten Pistaziensamen wälzen, das nächste Drittel in den Sesamsamen und den Rest im Kakao. Gründlich arbeiten, die Trüffel sollen rundherum bedeckt sein.

Die fertigen Trüffel im Kühlschrank aufbewahren.