Nudelauflauf mit Joghurt – Arshda Madznov

Das ist eines dieser Essen, das es seit vielen Jahren in schöner Regelmäßigkeit bei uns gibt. Ein Leibgericht, bisher unverbloggt, weil ganz blöd zu fotografieren, wie das eben so ist bei Aufläufen.

Das Rezept stammt aus meinem vegetarischen Lieblingskochbuch*. Ich habe daraus schon so ziemlich alles rauf und runter gekocht, und mein Exemplar ist inzwischen schon ganz schön heruntergekommen; ich sollte mir mal ein Neues anschaffen.

Allerdings hat die Autorin das Rezept auch in einem Buch gefunden und etwas abgewandelt. Ich habe die Originalquelle zuhause und muss zugeben – die Abwandlung gefällt mir besser.

Ursprünglich kommt das Rezept aus Armenien und es verwendet viele der Zutaten, die die kulinarische Tradition Armeniens prägen: Auberginen, Käse und vor allem Joghurt. So kommt das Originalrezept auch aus einem Buch, das sich ausschließlich mit Joghurt* befasst. Der Autor ist ein in Syrien geborener Armenier. Als er 12 Jahre alt war, wanderte seine Familie nach Großbritannien aus. Und da war es sehr wichtig, dass seine Mutter die seit Generationen in Familienbesitz befindliche Joghurt-Kultur mitnehmen konnte. Der Starter war mit der Familie von Armenien nach Syrien gekommen und sollte auch in Großbritannien wieder für Joghurt-Nachschub sorgen. Joghurt ist ewig und bringt immer wieder Joghurt hervor, sagt der Autor.

Für mich ist Joghurt auch sehr wichtig; ich mache ihn selbst und habe immer einen Vorrat an Naturjoghurt im Kühlschrank; er schmeckt nicht toll zwischendurch (zum Beispiel mit etwas Marmelade), sondern ist auch vielseitig verwendbar. Zum Beispiel in diesem Auflauf.

Der Auflauf besteht aus einfachen Zutaten – Nudeln, Joghurt, Aubergine und Feta sind die Hauptzutaten. Die Joghurtmasse macht das Gericht schön leicht, und die leicht säuerliche Note ist schön erfrischend. Im Original wird das Joghurt noch mit etwas Hühnerbrühe vermischt, ich mag aber diese vegetarische  Version lieber, in der die Joghurtmasse mit etwas Ei gebunden wird.

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Nudelauflauf mit Joghurt – Arshda Madznov

  • Autor: magentratzerl
  • Vorbereitungszeit: 30 min
  • Kochzeit(en): 25 min
  • Gesamtzeit: 65 min
  • Menge: 4 bis 6 Portionen 1x
  • Kategorie: Auflauf
  • Küche: Armenien
  • Diet: Vegetarian

Beschreibung

Leichter, frischer Auflauf mit Joghurt, Auberginen und Feta


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Zutaten

  • Olivenöl zum Braten und für die Form
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 200 g kurze Nudeln
  • ca. 450 g Auberginen
  • 500 g Naturjoghurt
  • 1 Ei
  • 1 TL Fenchelsaat
  • 2 TL getrockneter Dill
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 3 große Tomaten
  • 100 g Feta

Arbeitsschritte

Die Pasta in reichlich Salzwasser nach Packungsanleitung bissfest kochen, dann abtropfen lassen.

Die Auberginen in ca. 5 mm dünne Scheiben schneiden. Etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Auberginen darin portionsweise braten, bis sie goldbraun und weich sind. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Knoblauch schälen und sehr fein hacken.

In einer großen Schüssel Joghurt, Ei, Fenchelsaat, Dill und Knoblauch vermengen und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Die Nudeln untermengen und die Masse in eine mit Olivenöl ausgepinselte Form geben.

Tomaten in Scheiben schneiden. Auberginen und Tomaten abwechselnd dachziegelartig auf der Nudelmasse verteilen. Den Feta darüber krümeln und den Auflauf im heißen Ofen 20 bis 25 min überbacken.


Schlagworte: Aubergine, Joghurt, Feta

 

 

4 Kommentare

  1. Hallo Susanne,

    Vielen Dank für das leckere Rezept! Hat uns sehr gut geschmeckt und wird bestimmt nochmal gemacht. Ich wollte nur anmerken, dadurch dass der Knobi roh in die Joghurtsauce kommt, hat das Gericht eine sehr deutliche Knoblauchnote. Wenn man am nächsten Tag noch etwas vorhat, vielleicht den Knobi vorher anbraten oder deutlich reduziert. Obwohl – hilft vielleicht beim social distancing…

    Viele Grüße, Kathrin

    • Grade ist das ja fast egal mit dem Knoblauch, aber ich glaube, ich bin da auch abgehärtet. Es wäre vielleicht auch eine Idee, konfierten Knoblauch zu benutzen.

    • Ja, ich habe es schon ewig. Ich finde immer noch etwas neues – oder ich mache Sachen daraus öfter mal – das ist ja quasi so etwas wie eine Heiligsprechung….

Kommentare sind geschlossen.