Dry Curry Bento

Jetzt aber noch ein Bento aus dem neuen Buch von Makiko Ito*. Das Ganze kann man super vorbereiten, portionsweise einfrieren und sich bei Bedarf ein Essen zusammenstellen.

Das Fleischragput ist ein Soboro – das sind klassische japanische Gerichte aus Hackfleisch oder zerkrümeltem Tofu. Soboros sind sehr vielseitig und lassen sich gut einfrieren – optimal also, um sie für Bentos zu verwenden.

Hier gibt es ein mit Curry und Rosinen gewürztes Soboro, eine Anlehnung an die klassischen japanischen Currys. Das Rezept für das Curry ergibt mehr als eine Portion; man kann es aber sehr gut einfrieren. Und es ist vielseitig verwendbar – man kann es, wie hier, mit Reis servieren, es mit Pasta vermischen, ein Omelett oder Sandwich damit füllen. Dazu gibt es gegarten Reis mit Erbsen und einen kleinen Salat, der dank Joghurt die Curryschärfe etwas ausgleicht.

Dry-Curry-Bento

Bento mit Curry-Soboro, Reis und Salat

Gericht Bento
Länder & Regionen Japan
Keyword Soboro
Portionen 1 Portionen

Zutaten

Dry Curry (ergibt ca. 8 Portionen)

  • etwas Pflanzenöl zum Braten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 2 cm Ingwer
  • 450 g gemischtes Hackfleisch
  • 2 EL Rosinen
  • 3 EL Wasser
  • 2 EL Currypulver
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 hart gekochtes Ei

Reis mit grünen Erbsen (eine Portion)

  • 2 EL TK-Erbsen
  • 200 g gegarter heißer Reis; am liebsten Sushi-Reis
  • Salz
  • 1/2 EL Butter

Tomaten-Gurken-Salat mit Minze und Joghurt (1 Portion)

  • 2 Kirschtomaten
  • 10 cm Gurke
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL Naturjoghurt
  • etwas getrocknete Minze

Anleitung

  1. Zuerst zum Curry: Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. 

  2. Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel darin glasig anbraten, dann Knoblauch und Ingwer zugeben und kurz mitbraten.

  3. Das Hackfleisch in die Pfanne geben unter Rühren krümelig braten. Dann Wasser und Rosinen zugeben und alles braten, bis alle Flüssigkeit verdampft ist. 

  4. Das Hackfleisch zur Seite schieben. Currypulver in die (leere Seite der) Pfanne geben und kurz anrösten, dann alles wieder vermengen. Curry mit Salz und Pfeffer abschmecken und abkühlen lassen. Ein Teil des Currys kommt in die Box, den Rest kann man (portionsweise) einfrieren oder für 3 bis 4 Tage im Kühlschrank aufbewahren. 

  5. Für den Reis die Erbsen in eine mikrowellengeeignete Schüssel geben und kurz auftauen. Zusammen mit Butter und Salz unter den Reis mischen. 

  6. Für den Salat die Kirschtomaten vierteln. Die Gurke würfeln und mit etwas Salz bestreuen. In Küchenpapier wickeln und die überschüssige Flüssigkeit herauspressen. Alle Zutaten in einer kleinen Schüssel vermischen. 

  7. Zum Packen der Box den Salat in ein kleines Förmchen geben und in die Box stellen. Etwas vom Curry in einen Teil der Box geben. Das Ei schälen, zerkleinern und darüber streuen. Restliche Box mit Reis auffüllen. 

Gefüllte Hefeklöße auf Sauerkraut

Das hier ist ein wirklich altes Rezept. Ich war nämlich neulich für einige Zeit zu Besuch bei meinen Eltern. Meine Mutter war früher eine begeisterte Leserin einer gewissen Frauenzeitschrift und damals waren die Verlage weniger sparsam als heute –  oft gab es in der Zeitschrift noch ein extra Heft mit Rezepten. Und genau – meine Mutter hat sie alle aufgehoben :-). Als ich also zu Besuch war, habe ich mich durch ihre Sammlung gelesen und ein paar Sachen herausgefischt; unter anderem diese Knödel, die gut in die Winterzeit passen.

Das sind also flaumige Knödel aus Hefeteig, die mit Hackfleisch gefüllt und dann auf Sauerkraut gar gedämpft werden.  Für mich war das eine Premiere – ich habe noch nie herzhafte Knödel aus Hefeteig gemacht, das wurde tatsächlich mal Zeit.

Wer kein Sauerkraut mag – ich könnte mir vorstellen, dass das auch mit geschmortem Rotkohl, Weißkohl oder Wirsing gut schmeckt.

Gefüllte Hefeklösse auf Sauerkraut

Hefeknödel mit Hackfleischfülllung, auf Sauerkraut gegart

Gericht Hauptgang
Länder & Regionen Deutschland
Keyword Knödel
Portionen 6 Portionen

Zutaten

Klösse:

  • 250 g Mehl (Weizen 550)
  • 5 g Salz
  • 10 g frische Hefe
  • 2 Eier
  • 125 ml Milch lauwarm
  • 25 g Butter weich
  • 1 Schalotte
  • 250 g gemischtes Hackfleisch
  • 50 g Haferflocken
  • einige Zweiglein frischer Thymian
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Sauerkraut:

  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Rapsöl
  • 500 g Sauerkraut
  • 200 ml Rinderbrühe
  • 1 Apfel
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Anleitung

  1. Für die Knödel das Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen, und zusammen mit Ei und Butter zu einem geschmeidigen Teig verkneten, der sich vom Rand der Schüssel löst. Schüssel abdecken und den Teig in ca. einer Stunde zu doppelter Größe aufgehen lassen. 

  2. Inzwischen für die Füllung die Schalotte schälen und fein hacken. Hackfleisch, Schalotte, Ei, Thymian und Haferflocken gut vermischen und alles mit Salz und Pfeffer würzen. 

  3. Für das Sauerkraut die Zwiebel fein hacken.

  4. Öl in einem weiten Topf (es müssen alle Knödel hinpassen) erhitzen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen. Sauerkraut zugeben, kurz mit anbraten, dann die Brühe angießen. 

  5. Apfel vierteln, das Kerngehäuse entfernen, die Viertel in Scheiben schneiden und zum Sauerkraut geben. Salzen, Lorbeer zugeben und alles bedeckt 30 min garen. 

  6. Den Hefeteig in 12 Portionen teilen und jede Portion zu einem ca. 10 cm großen, runden Fladen formen. Je eine Portion Hackfleisch darauf verteilen, Teig darüber schlagen und runde Klösse formen. 15 min ruhen lassen.

  7. Knödel mit der Nahtstelle nach unten auf das Sauerkraut legen. Deckel auflegen, alles bei milder Hitze 30 min garen.

  8. Sauerkraut mit Salz und Pfeffer abschmecken. Klösse auf Kraut servieren. 

Norwegische Hackbällchen mit Rahmkohl

Hackbällchen und Skandinavien, das ist ja ein Klassiker. Und auch Norwegen hat sein Hackbällchen-Gericht. Nevada Berg* erzählt, dass die Bällchen so beliebt sind, dass sie Anwärter für die Wahl zum Nationalgericht waren.

Die Hackbällchen-Rezepte in Skandinavien ähneln sich natürlich, aber Fleischsorten und Würzung sind dann doch unterschiedlich. Hier wird mit Muskatnuss und gemahlenem Ingwer gewürzt; das ist schön. Ungewöhnlich ist die Herstellung der Masse – der Teig wird in der Küchenmaschine bearbeitet, bis er Brät ähnelt. Das macht die Bällchen schön weich. Gebunden werden sie mit Ei und Speisestärke. Saftig sind sie auch; sie werden nur kurz angebraten und dann in der Sauce fertig gegart.

Traditionell serviert werden die Bällchen mit Salzkartoffeln – bei uns gab es Kartoffelpüree – mit Rahmkohl und Preiselbeeren; manchmal auch mit Erbseneintopf.

Norwegische Hackbällchen mit Rahmkohl

Der skandinavische Klassiker in der norwegischen Version

Gericht Hauptgang
Länder & Regionen Norwegen
Keyword Hackbällchen
Portionen 6 Portionen

Zutaten

Hackbällchen:

  • 680 g Hackfleisch; ich hatte gemischtes
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1/2 TL frisch gemahlene Muskatnuss
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 3 EL Kartoffelstärke
  • 1 Ei, Größe L
  • 240 ml Milch
  • neutrales Öl zum Braten
  • Preiselbeeren zum Servieren

Sauce:

  • 6 EL Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 80 g Weizenmehl
  • 1 l Fleischbrühe

Rahmkohl:

  • Salz
  • 700 g Kohl; ich hatte Wirsing
  • 60 g Butter
  • 60 g Weizenmehl
  • 500 ml Milch
  • frisch gemahlene Muskatnuss
  • Pfeffer aus der Mühle

Anleitung

  1. Für die Hackbällchen die Zwiebel schälen und fein hacken. 

  2. Das Fleisch in der Küchenmaschine (Flachrührer) mit Salz, Pfeffer, Ingwer und Muskatnuss vermengen. Die Zwiebel zugeben, dann die Kartoffelstärke und schließlich Ei und Milch. Weiterrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist.

  3. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Mit einem Löffel Bällchen von der Fleischmasse abstechen und portionsweise von allen Seiten braun anbraten. Beiseite  stellen. 

  4. Für die Sauce die Butter in einem großen Topf schmelzen lassen. Das Mehl einrühren und einige Zeit braten, bis es bräunt. Die Brühe langsam unter Rühren angießen und salzen, die Fleischbällchen zugeben und alles bei milder Hitze 15 min köcheln lassen.

  5. Inzwischen den Kohl putzen und kleinschneiden. In Salzwasser kochen, bis er weich ist. Abgießen.

  6. Butter im selben Topf schmelzen. Mehl einrühren und ca. 2 min mitbraten. Milch unter Rühren angießen, mit Salz und Muskatnuss würzen und köcheln lassen, bis alles eindickt. Den Kohl unterheben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  7. Zum Servieren Fleischbällchen mit Sauce, Kohl und Preiselbeeren auf Tellern anrichten. Bei uns gab es Kartoffelpüree dazu. 

Geröstetes Roggenbrot mit Fleischbällchen und Gurkenpickles

Wisst Ihr, was heute für ein Tag ist? Ja, Freitag. Und sonst? Heute ist der “Tag des deutschen Butterbrotes”. Seit 1999 gibt es den, immer am letzten Freitag im September. Es gibt ja eine Menge kurioser Feiertage, und gerne kommen die Themen aus dem USA. Einen Verpäte-Dich-Tag gibt es ebenso wie den Tag der Käsepizza, den internationalen Tag der Nacktheit oder den Tag des Junkfood.

Ok, da nehme ich lieber das Butterbrot. Ursprünglich wurde der Tag von der CMA als Marketinginstrument für Brot und Butter geschaffen. Die CMA gibt es nicht mehr – aber Brot und Butter, die sind doch immer noch essentiell für uns.

Ich liebe ja Brot. Und wenn  es noch ganz frisch ist, dann esse ich es tatsächlich ganz schlicht mit Butter. Und ein bisschen Salz. Aber auch sonst spielt Brot hier eine große Rolle. Und heute gibt es Brot mit einem speziellen Belag.

Und wo wir es grade vom Brot haben, flechte ich gleich noch eine kleine Umfrage mit ein.Tina, die dieses Event organisiert, möchte nämlich etwas wissen: Das Ende vom Brot, das hauptsächlich aus Kruste besteht, wie heißt das bei Euch? Bei uns ist das das Scherzl. Kommt übrigens vom italienischen scorza, das heißt Rinde. Und nebenbei, der Leberkäse hat auch ein Scherzl. Aber das ist eine andere Geschicht.

So. Jetzt aber zum Butterbrot. Für dieses Rezept braucht Ihr als Basis  ein kräftiges Sauerteigbrot mit zumindest einem Anteil an Roggen. Dieses hier zum Beispiel ist bei uns immer eine sichere Bank, oder das hier mit Hopfen, das ist besonders herzhaft, genau wie das hier, das ursprünglich aus Finnland kommt.


4 Portionen plus Reste an Fleischbällchen und Gurke:

Gurkenpickles:

  • 1 Salatgurke
  • Salz
  • 1/4 TL Zucker
  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 Bund Dill

Fleischbällchen:

  • 50 g feine Haferflocken
  • 60 ml Milch
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1/4 TL gemahlener Piment
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Schalotte
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • Rapsöl und Butter zum Braten

zum Fertigstellen:

  • 4 Scheiben Roggenbrot oder Mischbrot
  • Butter
  • Fleur de Sel
  • Senf; ich hatte mittelscharfen

Pickles:

Wir fangen mit den Pickles an, damit sie Zeit zum Durchziehen haben. Dafür die Gurke waschen, der Länge nach halbieren und die Kerne herauskratzen. Dann in feine Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Dill zupfen und hacken.

Essig, 1 TL Salz, Zucker und Dill zu den Gurken geben, alles gut durchmischen und dann zum Durchziehen beiseite stellen.

Fleischbällchen:

Frühlingszwiebel putzen und in feine Ringe schneiden. Schalotte schälen und fein hacken.

Milch, das Ei, Pfeffer,1 TL Salz und Piment in einer Schüssel verquirlen. Die Haferflocken zugeben, dann Frühlingszwiebel und Schalotte. Kurz ziehen lassen, dann das Hackfleisch zugeben und alles mit den Händen gründlich vermischen. Dann je ca. 1,5 EL der Masse zu kleinen, leicht abgeflachten Bällchen formen.

Öl und Butter in einer Pfanne erhitzen und die Fleischbällchen darin von beiden Seiten portionsweise braten; das dauert pro Seite ca. 3 bis 4 Minuten. Gegarte Fleischbällchen im Ofen warmhalten.

Zum Servieren:

Die Brotscheiben von beiden Seiten mit Butter bestreichen. Die Pfanne wieder erhitzen  – vorher nicht sauber machen, die Bratrückstände der Fleischbällchen stehen dem Brot gut – und die Brotscheiben von beiden Seiten goldbraun und knusprig braten.

Brot aus der Pfanne nehmen, mit Salzflocken bestreuen und mit etwas Senf bestreichen. Einige Fleischbällchen auf jede Scheibe geben, darauf etwas von den Gurkenpickles verteilen. Fertig!


Diesen hohen Feiertag begehe ich nicht alleine. Heute gibt es Butterbrot satt. Schaut mal rein bei den anderen – es gibt tolle Ideen:

  1. LECKER&Co: Speckbrot
  2. Ina Is(s)t: Norddeutsche Krabbenstulle mit Spiegelei und Dill-Gurken
  3. The Apricot Lady: Butter für dein Brot
  4. Küchenlatein: Krustenbrot mit Sauerrahmbutter und Schnittlauch
  5. evchenkocht: Pfälzer Woiknorze mit Rettich-Butter
  6. Lebkuchennest: Süßkartoffelbrot mit Erbsenkräuterbutter und pochiertem Ei
  7. Keksstaub: Ein belegtes Brot mit Schinken…Schinken!
  8. Turbohausfrau: Schinken-Käse-Toast
  9. Magentratzerl: Geröstetes Roggenbrot mit Fleischbällchen und Gurkenpickles
  10. Küchenkränzchen: Freigeschobenes Brot mit Kräutern der Provence
  11. Danielas Foodblog: Buttertoast – überbacken mit Rote Bete, Apfel und Ziegenkäse
  12. BackIna: Fränkisches Pilz-Butterbrot auf zweierlei Art
  13. Jessis Schlemmerkitchen: Strammer Max deluxe
  14. Aus meinem Kochtopf: Baguette mit gesalzener Butter
  15. Kohlenpottgourmet: Stulle mit Makrelen-Apfel-Salat
  16. Plantiful Skies: Roggen-Dinkel-Brot mit selbstgemachter veganer Butter
  17. Obers trifft Sahne: Herbstliche Schlemmerschnitte
  18. Salzig Süß Lecker: Eibrote – leckere Kindheitserinnerungen an Oma & Opa
  19. Dental Food: Tag des deutschen Butterbrotes
  20. Brotwein: Bauernbrot-Stulle mit Handkäs und Musik
  21. Kittycake: Aromatisches Dillbrot
  22. Papilio Maackii: Walnussbrot mit Kürbisbutter
  23. Karamba Karina: Kürbis-Frischkäse Butterbrot mit Rettich und Kürbiskernen
  24. Kleid und Kuchen: Kürbisbrot mit getrockneten Tomaten
  25. Linals Backhimmel: Herbstliches Schinkenbrot
  26. Jahreszeit: Toast Hawaii
  27. Moeys Kitchen: Sesam-Roggen-Knäckebrot mit Haselnuss-Salbei-Butter

 

Geburtstagsteigtasche: Khinkali

Eigentlich bin ich ja gar nicht da – aber die traditionelle Geburtstagsteigtasche, die muss trotzdem sein.

Ein kurzes Dankeschön an dieser Stelle – ich freue mich riesig, dass Ihr hier auch nach sechs Jahren (yeah, Grundschulalter 😉 ) noch mitlest.  Das ist der Grund dafür, dass das hier alles noch immer Spaß macht. Ich freue mich noch immer über jedes Feedback.

Jetzt zu den Khinkali: Das sind klassische Teigtaschen aus Georgien mit einer einfach gehaltenen Hackfleischfüllung. Ihr Markenzeichen sind die Falten und der kleine Zwirbel oben. Eigentlich müssten es mehr Falten sein, genaugenommen – je mehr, desto besser. Daran muss ich noch etwas arbeiten…. Khinkali isst man mit der Hand – man nimmt die Spitze in die Hand, beisst dann vorsichtig hinein und trinkt zunächst die Brühe, isst dann den Rest – Servietten nicht vergessen, die werdet ihr brauchen. Dazu gibt es nichts; man konzentriert sich auf die Teigtaschen.

Es gibt hier schon ein Rezept für georgische Teigtaschen – die Füllung mag ok sein, die Form ist es nicht.  Da hatte ich ebenso schlecht recherchiert wie die Autorinnen des Buches, aus dem das Rezept stammt. Dieses Rezept hier stammt von Nana Ansari* – und da passt auch die Form.


Für 45 Teigtaschen:

Teig:

  • 1 kg Weizenmehl (ich hatte Wiener Griessler)
  • ca. 600 ml Wasser
  • 2 TL Salz

Füllung:

  • 250 g Zwiebeln
  • 30 g Koriandergrün
  • 1 kg gemischtes Hackfleisch
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 500 ml Wasser

 

Für den Teig das Mehl mit Salz und Wasser zu einem Teig verarbeiten. Man muss dabei sehr ausdauernd kneten, damit der Teig elastisch wird.

Für die Füllung  Zwiebeln und Knoblauch schälen und grob hacken. Den Koriander mit seinen feinen Stielen ebenfalls grob hacken.

Fleisch mit Zwiebeln, Knoblauch und Koriander in einen Mixer geben und alles kurz durchmixen. Dann das Wasser zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles nochmal mixen, bis es sich zu einer Füllung verbunden hat.

Den Teig in drei Teile teilen und jeden Teil auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 1 cm dick ausrollen. Dann Scheiben mit 6 cm Durchmesser ausstechen. Jede Scheibe zu einem dünnen Kreis von 11 cm Durchmesser ausrollen.

In die Mitte jedes Teigkreises einen gestrichenen Esslöffel Füllung setzen. Den Teigrand über der Füllung rundherum in enge Falten legen, bis alles verschlossen ist. So entstehen kleine Säckchen mit Falten, aus denen in der Mitte ein kleiner Zwirbel nach oben ragt. Fertige Khinkali auf einem bemehlten Geschirrtuch zwischenlagern.

In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Die Khinkali darin portionsweise einlegen. Vorsichtig mit einem Kochlöffel am Topfboden langfahren, damit die Teigtaschen nicht am Boden kleben bleiben. Die Teigtaschen werden nach einiger Zeit an die Oberfläche kommen, von da an müssen sie noch 5 bis 7 Minuten weitergaren.

Khinkali mit einem Schaumlöffel herausholen und gründlich abtropfen lassen.

Zum Servieren großzügig mit schwarzem Pfeffer bestreuen.

 


Fleischbällchen in Tomaten-Spinatsauce aus dem Slowcooker

Fleischbällchen kann ich hier wirklich oft auf den Tisch bringen – und tue das auch gerne. Sie sind so variabel, was das Servieren angeht und auch die Rezeptideen sind Legion. Diese Variante von Hugh Acheson* hat uns besonders positiv beeindruckt.

Die Fleischbällchen sind superfluffig – es ist etwas Ricotta in der Masse, das macht einen großen Unterschied.  Und der Spinat in der Tomatensauce macht sich auch richtig gut. Das ist insgesamt einfach die Art von Essen, auf das sich generationenübergreifend alle mit Begeisterung stürzen. Und der Aufwand hält sich sehr in Grenzen, es schmurgelt alles entspannt im Slowcooker. Der natürlich auch wie immer dafür sorgt, dass sich die Aromen wunderbar verbinden.

Für 4 bis 6 Portionen:

  • 800 g gemischtes Hackfleisch
  • 200 g Ricotta
  • 2 Eier, Größe L
  • 50 g Semmelbrösel (ich hatte Panko)
  • 1 1/2 frische Thymianblättchen, gehackt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 kleine Zwiebel
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 60 ml Balsamico Bianco
  • 2 Dosen Tomaten (insg. 800 g)
  • eine Handvoll Basilikumblättchen
  • 500 g Spinat
  • Parmesan zum Servieren

Hackfleisch in eine Schüssel geben und mit Ricotta, den verquirlten Eiern, Semmelbröseln und Thymian vermengen. Kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann zu Bällchen formen. Hugh Acheson macht 16 große Klopse, ich habe die doppelte Menge kleiner Bällchen gemacht.

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bällchen darin portionsweise rundherum goldbraun anbraten, dann in den Einsatz des Slowccokers geben.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. In die Pfanne geben und in ca. 3 min glasig braten. Essig angießen und einkochen lassen, bis die Pfanne fast trocken ist. Dann die Tomaten zugeben und alles weitere 3 min köcheln lassen. Basilikum zupfen und zugeben.  Soße über die Fleischbällchen gießen. Deckel auflegen und alles 2 h auf “High” garen.

Spinat blanchieren, die Flüssigkeit ausdrücken und Spinat hacken.

Die Fleischbällchen aus der Sauce holen, den Spinat in die Sauce geben und alles kurz erhitzen. Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Fleischbällchen wieder hineingeben.

Zum Servieren Fleischbällchen und Sauce auf Tellern anrichten und mit ordentlich Parmesan bestreut servieren. Bei uns ist der Parmesan erst nach dem Foto auf dem Essen gelandet…

Selleriecremesuppe mit Fleischpflanzerl

Diese Suppe aus “Echt bayrisch“* hat uns richtig beeindruckt. Sie ist einfach und macht das beste aus den Zutaten.

Die Suppe ist cremig, aber nicht zu schwer und das Selleriearoma kommt schön durch. Und die Fleischpflanzerl sind als Einlage äußerst willkommen: sie sind aromatisch, saftig und fluffig. Die Fleischpflanzerl werden in der Pfanne angebraten, dann im Ofen fertig gegart – das ist nicht nur entspannt, sondern sie werden auch besonders saftig.

Das Rezept ergibt mehr Fleischpflanzerl, als man unmittelbar für die Suppe braucht. Aber keine Sorge – sie werden verschwinden….

Suppe:

  • 3 Zwiebeln
  • 1 Knolle Sellerie (ca. 600 g)
  • Sonnenblumenöl zum Anbraten
  • ca. 900 ml Gemüsebrühe (ich habe etwas mehr gebraucht)
  • 200 g Schlagsahne
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • Cayennepfeffer
  • 2 EL kalte Butter
  • frische Kräuter zum Dekorieren

Fleischpflanzerl:

  • 1 Schalotte
  • 2 Scheiben Toastbrot
  • 1 Zitrone (Bio)
  • 500 g Hackfleisch (250 g Schwein, 250 g Kalb)
  • 2 Eier
  • 1 TL frische Majoranblättchen
  • 1 TL frisch gehackte Petersilienblättchen
  • 2 TL scharfer Senf
  • 1 TL Ketchup
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Cayennepfeffer
  • Sonnenblumenöl zum Braten

Die Zwiebeln schälen und hacken. Sellerie schälen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden.

Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig andünsten. Selleriestücke zugeben, kurz mit anbraten, dann mit Gemüsebrühe und Sahne aufgießen. Suppe bedeckt ca. 45 min kochen lassen, dann mit dem Stabmixer pürieren. Wer es feiner mag, kann die Suppe noch durch ein Sieb streichen. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Cayennepfeffer abschmecken.

Jetzt zu den Fleischpflanzerl:  Den Backofen auf 100°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen.

Dann die Schalotte schälen und fein würfeln. Toastbrot ebenfalls würfeln. Zitrone waschen, trocknen, die Schale abreiben. Das Hackfleisch mit allen anderen Zutaten mit Ausnahme des Öls vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken.

Aus der Masse ca. 16 kleine Pflanzerl formen. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Pflanzerl darin von beiden Seiten anbraten. Dann auf das Blech legen und die Pflanzerl im Ofen in ca. 10 min fertig garen.

Zum Servieren in jeden Suppenteller 2 Fleischpflanzerl legen, die Suppe darum gießen. Mit den Kräutern garnieren und gleich servieren.

 

Serbische Moussaka

moussaka

Moussaka? Auberginen, Hackfleisch, Bechamel, oder? Das wäre dann der griechische Klassiker. Eigentlich stammt der Auflauf aber aus den arabischen Raum, und von da aus hat er eine Wanderung angetreten und ist auch in der Türkei und dem gesamten Balkan heimisch geworden.

Und so präsentiere ich Euch heute die serbische Variante, die ich in der “Serbischen Küche“* gefunden habe. Ich musste es probieren, einfach, weil es so einfach ist. Das Rezept vermittelt mir eine gewisse Vorstellung davon, wie das Leben in Serbien ausgesehen haben muss: einfache Zutaten, die man vom Feld oder von den eigenen Tieren holt. Und so zubereitet, dass man ohne großen Aufwand das Beste daraus macht. Und so gibt es hier keine gebratenen Auberginen und keine Bechamel-Sauce. Es gibt gescheibelte Kartoffeln und angebratenes Hackfleisch. Überbacken wird alles mit einer Mischung aus Sauerrahm und Eiern.

Und was das Wichtigste ist: es schmeckt. Das Rezept ist für 4 Personen ausgelegt.

moussaka1

  • 1 Zwiebel
  • etwas Sonnenblumenöl zum Braten
  • 500 g Hackfleisch nach Wunsch (ich hatte eine Mischung aus Rind und Schwein)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Paprika edelsüß
  • 1 kg Kartoffeln
  • 200 ml Sauerrahm
  • 2 Eier
  • Öl für die Form

Den Ofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Zwiebel schälen und fein hacken. Kartoffeln schälen, waschen und in feine Scheiben schneiden. Kartoffeln in drei Teile teilen.

Zwiebel im Öl glasig dünsten, dann das Fleisch zugeben und unter Rühren krümelig braten. Dann von der Hitze nehmen und mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.

Eine Auflaufform mit Öl auspinseln. Ein Drittel der Kartoffelscheiben darauf legen, dann die Hälfte der Fleischmasse darauf verteilen. Eine Schicht Kartoffeln darauf geben, dann die restliche Fleischmasse und schließlich die übrigen Kartoffeln.

Den Sauerrahm mit den Eiern verquirlen und alles über der letzten Kartoffelschicht verteilen.

Die Moussaka im heißen Ofen ca. 45 min backen und dann gleich servieren.

 

Meatball-Erdnusscurry mit Pfifferlingen

meatballs mit erdnuss

Auf besonderen Wunsch schiebe ich noch ein Rezept aus “Sichuan-Pfeffer meets Sauerkraut”hinterher, nämlich dieses hier. Es passt ja gerade toll in die Jahreszeit.

Und abgesehen davon ist es eines der vielen Geniestreiche aus dem Buch: rote Currypaste und Kokosmilch sind klassisch, aber wer hätte gedacht, dass Pfifferlinge da gut dazu passen? Und Erdnussbutter für zusätzliche Cremigkeit und eine nussige Note.

Das Original-Rezept ist mit Kürbis. Ich hatte noch Zucchini, als ich es gekocht habe und habe die verwendet.

Für 4 Personen:

  • 200 g Pifferlinge
  • 300 g Hokkaido-Kürbis (ich hatte Zucchini)

Fleischbällchen:

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Bund Thai-Basilikum
  • 2 Schalotten
  • 3 EL Semmelbrösel
  • 1 Ei
  • 1 EL Rapsöl
  • 2 EL Fischsauce
  • 1,5 TL Salz
  • Pfeffer aus der Mühle

Erdnuss-Currysauce:

  • 2 EL Rapsöl
  • 2 TL rote Currypaste
  • 0,5 EL Rohrohrzucker
  • 100 ml Kokosmilch
  • 1 EL Erdnussbutter
  • 6 Kaffir-Limettenblätter
  • 2 Stangen Zitronengras

Zum Garnieren:

  • 50 geröstete Erdnüsse (ungesalzen)
  • etwas Koriandergrün

Für die Fleischbällchen  Thai-Basilikum zupfen und fein hacken, Schalotten schälen und ebenfalls fein hacken. Das Hackfleisch in eine große Schüssel geben. Alle anderen Zutaten dazugeben, alles gut vermengen und dann mit den Händen ca. 4 cm große Fleischbällchen rollen. Klößchen auf einen großen Teller legen und im Kühlschrank aufbewahren.

Pfifferlinge gründlich putzen. Wenn man Kürbis verwendet, diesen aufschneiden, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch in ca. 3×3 cm große Würfel schneiden. Die Würfel über kochendem Wasser 4-5 min dämpfen. Wenn man Zucchini verwendet, reicht es, sie einfach zu würfeln.

2 EL Öl in einem Wok erhitzen.  Currypaste anrösten, bis sie duftet. Zucker zufügen und karamellisieren lassen. Dann mit Kokosmilch ablöschen. Kaffir-Limettenblätter zugeben. Das Zitronengras längs halbieren und ebenfalls zugeben. Alles bei starker Hitze aufkochen, dann die Erdnussbutter zugeben, die Hitze verringern und das Erdnussmus unter Rühren auflösen.

Die Fleischbällchen in die Sauce geben und 8 min bei mittlerer Hitze kochen. Nach der Hälfte der Kochzeit Pfifferlinge und Zucchini zugeben; die vorgegaren Kürbiswürfel dagegen erst am Schluss.

Kaffirlimettenblätter und Zitronengras entfernen. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Servieren mit Erdnüssen und Koriandergrün garnieren.

 

Potstickers mit Sauerkraut und Chorizo

potstickers mit sauerkraut und chorizo2

Zwei Sorten an Rezepten ziehen mich magisch an, wenn ich ein neues Kochbuch in den Händen halte: Brotrezepte. Und Teigtaschen. Brotrezepte gibt es in “Sichuan-Pfeffer meets Sauerkraut“* keine. Teigtaschen dafür aber umso mehr.

Diese Variante hier hat mich schon beim ersten Durchblättern des Buches angesprungen – und ich wurde nicht enttäuscht. Wenn ich eine Lieblingsteigtassche benennen müßte, dann wären es nämlich Potstickers. Das liegt am Garverfahren: die Taschen werden erst gebraten, dann gedämpft. Das ergibt einen knusprigen Boden, während die restliche Hülle zart bleibt.

Zugegeben, die Füllung klingt erst mal wild: Sauerkraut, Hackfleisch und Chorizo in der Füllung, das Ganze dann asiatisch abgeschmeckt und serviert mit einem für klassische  Jiaozi typischen Dipp aus Reisessig und Sojasauce.

Aber es schmeckt, aber und zwar so gut, dass ich Euch hiermit das Nachbasteln ans Herz legen möchte. Ran an die Taschen – es dauert ein bisschen, ist aber im Grunde ganz einfach.

potstickers mit sauerkraut und chorizo

Für ca. 30 Stück:

Teig:

  • 250 g Mehl (ich hatte Dinkel 630)
  • 60 ml kochendes Wasser
  • 100 ml kaltes Wasser

Füllung:

  • 100 g Sauerkraut
  • 1 Schalotte
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 50 g Chorizo
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1/2 TL Zucker
  • 250 g gemischtes Hackfleisch
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 TL Maisstärke
  • 1 Ei
  • Salz

Dip:

  • 2 EL Sojasauce
  • 8 EL Reisessig
  • 1 rote Chili
  • 1/2 TL Zucker

Außerdem:

  • Öl zum Braten

Zuerst den Teig vorbereiten: dazu das Mehl in eine Schüssel geben. Das heiße Wasser zugießen und mit einem Kochlöffel unterrühren. Dann das kalte Wasser zugießen und mit der Hand oder mit einem Teigschaber zu einem glatten Teig verkneten. Achtung, das Ganze ist noch heiß! Der Teig ist nach dem Kneten noch etwas klebrig. Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 30 min ruhen lassen.

Inzwischen kann man die Füllung vorbereiten: dafür das Sauerkraut abtropfen lassen und grob hacken. Schalotte und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Pelle von der Chorizo abziehen, die Wurst klein  würfeln.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Schalotte und Knoblauch glasig braten, dann das Tomatenmark zugeben. Kurz mitbraten, dann die Chorizo zugeben, 2 bis 3 min mitbraten, dann den Zucker zugeben. Vom Feuer nehmen, das Sauerkraut unterheben und die Mischung auskühlen lassen. Dann die restlichen Zutaten für die Füllung untermischen und alles mit Salz abschmecken.

Zum Fertigstellen den Teig nochmal kurz durchkneten, er sollte jetzt glatt und seidig sein und nicht mehr kleben. Den Teig in 2 Teile teilen, diese jeweils zu einer langen, dünnen Rolle formen. Die Rollen in kleine Stücke schneiden (ca. 2×2 cm). Diese Stückchen auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu Kreisen von ca. 6 cm Durchmesser ausrollen.

Jeweils etwas Füllung auf die Mitte jeder Teigplatte geben. Zum Verschließen die Hälften zusammenklappen, so dass sich ein Halbmond ergibt. Dann zum Verschließen mit Daumen und Zeigefinger beider Hände Falten in den Rand kneifen. Fertige Taschen auf einem leicht bemehlten Geschirrtuch zwischenlagern.

Zum Garen etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Das Öl mit einem Pinsel verteilen, so dass der Boden gleichmäßig bedeckt ist. Die mit der nicht gefalteten Seite in die Pfanne stellen und bei mittlerer Hitze ca 5 min anbraten. Die Teigböden sollen leicht gebräunt sein. Dann vorsichtig von der Seite her 100 ml Wasser angiessen. Deckel aufsetzen und die Teigtaschen so lange garen, bis das Wasser verdampft ist.

Für den Dip die Chili fein hacken und alle Zutaten vermischen.

Die Potstickers  mit dem Dip servieren.