Vegane Pressknödelsuppe

6 Kommentare

  1. Hallo Susanne, ich hab mich schon total gefreut, dass du das Rezept für die Kaspressknödel teilst 🙂 Aber kann es sein, dass die Mengenangabe für das Knödelbrot fehlt? Oder ist das so „eher nach Gefühl“?

  2. Mich beschäftigt vor allem, dass ein Pressknödel offenbar auch vegan noch Pressknödel bleiben darf. Das ist bei traditionellen Gerichten keineswegs selbstverständlich. Häufig beginnt eine kleine Zutatenänderung und endet wenige Absätze später in einer Identitätsdebatte.

    Hier wird dagegen einfach Käse ersetzt, ordentlich gewürzt, gebraten und anschließend in Brühe gelegt. Der Knödel scheint damit bemerkenswert gefestigt zu sein.
    Besonders angenehm finde ich, dass die Sache nicht versucht, wie ein Verzicht zu wirken. Keine kulinarische Trauerarbeit, kein „fast wie das Original“. Stattdessen Suppe, Knödel, Schnittlauch, fertig.

    Vielleicht ist das überhaupt die vernünftigste Form von Weiterentwicklung traditioneller Küche. Man ersetzt, was ersetzt werden muss. Und lässt den Knödel ansonsten in Ruhe. 🦌

  3. Hallo Susanne,
    Kala Namak ist ja eh eine Geheimwaffe, finde ich. Ich nasche das auch pur, aber da bin ich glaube ich extrem. 😉
    Danke für den Tipp mit Rezept und Buch – beides klingt klasse.
    Liebe Grüße
    Barbara

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