
Jegliche Abwandlung von Bolognese kommen hier immer gut an, und so war es auch mit dieser Version von Jamie Oliver*: das Ragù wird ernährungsphysiologisch mächtig aufgewertet mit einer Menge Hülsenfrüchte und Gemüse.
Da steht „Rindfleisch-Ragù“, aber das Fleisch spielt nicht die Hauptrolle; es sind außerdem Paprikaschoten, Karotten und eine gute Menge Staudensellerie daran, außerdem noch Borlotti-Bohnen. Gewürzt wird mit Zwiebeln, Zimt und Knoblauch – und Essig, der rundet alles ab. Das Ganze mag eine gesündere Version von Hackfleischsauce sein – aber nicht zu Lasten des Geschmacks. Und für eine Veggie-Version kann man das Hackfleisch problemlos mit Veggie-Hack ersetzen.
Das Rezept ergibt eine ordenliche Menge; man kann sich also einen Vorrat anlegen. Ich habe die Sauce schlicht zu Nudeln serviert, aber Jamie Oliver hat Alternativen in Petto: das Ragù kann man über eine Ofenkartoffel geben, mit Gnocchi oder Pastinakenstreifen überbacken oder als Tarte in Filoteig packen.

Für 6 Portionen:
Zutaten:
- 500 g Rinderhack
- 1 gute Prise Zimtpulver (ich nahm 1/2 TL)
- 3 rote Paprikaschoten
- 3 Zwiebeln
- 3 große Karotten
- 240 g Staudensellerie
- 6 Zehen Knoblauch
- 2 EL Rotweinessig
- 2 Dosen Borlotti-Bohnen (zu je 400 g)
- 1 Dose gehackte Tomaten (400 g)
- Salz, Pfeffer aus der Mühle
- Olivenöl zum Braten
- 1 Bund glatte Petersilie
Arbeitschritte:
Paprikaschoten und Staudensellerie putzen und fein würfeln. Zwiebeln, Knoblauch und Karotten schälen und ebenfalls fein würfeln.
2 EL Olivenöl in einem breiten Schmortopf erhitzen, das Hackfleisch hineingeben, mit Salz und Zimt würzen und bei guter Hitze krümelig braten. Das vorbereitete Gemüse zugeben und goldgelb anschwitzen, dabei immer wieder mal rühren.
Mit dem Essig ablöschen. Wenn er verkocht ist, die Bohnen mitsamt ihrer Flüssigkeit und die Tomaten zugeben. Die Tomatendose mit Wasser füllen und dieses ebenfalls zugießen. Alles salzen, zum Kochen bringen und bedeckt 1 h köcheln lassen. Hin und wieder umrühren und in den letzten 10 min den Deckel abnehmen.
Das Ragù mit einem Kartoffelstampfer etwas zerdrücken und mit Salz, Pfeffer und Rotweinessig abschmecken. Petersilie zupfen, fein schneiden und unter das Ragu rühren.
Zu Pasta, Reis oder Brot servieren oder nach Wunsch überbacken. Das Ragù lässt sich gut einfrieren und hält sich im Kühlschhrank ca. 3 Tage.
