
Ja, uns ist allen nach Frühlingsgemüse. Aber in der Abokiste waren nochmal Steckrüben und diese Suppe hat uns sehr gut gefallen, also los, nochmal Steckrüben.
Die Suppe ist wirklich eine tolle Verwertung für Steckrüben – mit Sumach aromatisiert, dazu gibt es ein Paprikaöl, mit Oregano gewürzte Hackbällchen und ein Topping aus Feta und Joghurt; das ist weit entfernt vom klassischen winterlichen Eintopf und wirkt angenehm mediterran. Das Rezept kommt aus einer Zeitschrift, die glaube ich, kein so großer Erfolg war und „nur“ noch als Website exitistiert. Im Original wird Lammhack für die Bällchen verwendet; ich habe Rinderhack benutzt, schlicht weil es da war. Außerdem habe ich mehr Flüssigkeit benötigt als im Rezept angegeben – und statt Wasser Gemüsebrühe benutzt.

Für 4 Personen:
Zutaten:
- 800 g Steckrüben
- 1 Zwiebel
- 3 Zehen Knoblauch
- 9 EL Olivenöl
- 1 EL Sumach
- Salz, Pfeffer aus der Mühle
- 1 – 1,5 l Gemüsebrühe
- 300 g Rinderhack (original: Lammhack)
- 3 EL Oreganoblättchen
- 1 EL Paprikapulver
- 70 g Schafskäse
- 100 g Joghurt
- 4 EL Ajvar
- 1-2 EL Zitronensaft
Arbeitsschritte:
Steckrüben schälen und würfeln. Zwiebel und 2 Zehen Knoblauch schälen und fein hacken. Beides in 3 EL Olivenöl glasig anbraten. Steckrüben und Sumach zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen, kurz anbraten, dann 1 l Gemüsebrühe angießen und alles ca. 30 min köcheln lassen.
Für die Hackbällchen die übrige Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Mit Lammhack, 2 EL gehacktem Oregano und Salz und Pfeffer mischen und die Masse zu kleinen Bällchen formen. Bällchen mit 3 EL Olivenöl bei mittlerer Temperatur in einer Pfanne goldbraun braten.
3 EL Olivenöl mit dem Paprikapulver in einem kleinen Topf erwärmen, dann vom Herd ziehen. Schafskäse mit dem Joghurt pürieren und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Ajvar zur Suppe geben und alles pürieren. Suppe mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Hackbällchen in die Suppe geben und die Suppe auf tiefe Teller verteilen. In jeden Teller etwas Paprikaöl und etwas Joghurtmischung geben und mit einem Löffel zu einem Strudel rühren.
Eigentlich ist die Steckrübe in Süddeutschland gar nicht so gängig – aber dennoch gibt schon Rezepte dafür auf dem Blog: einmal als Gnocchi und einmal als Gratin.


Ich mag Steckrüben auch sehr gerne.
Die Idee mit den Hackbällchen ist cool. Werde ich umsetzen.
Liebe Grüße
Susanne