
Ich weiß nicht, wie das bei Euch ist, aber mit Puffern, Pflanzerln oder Kroketten jeglicher Art sind hier immer (ok, meistens) alle zufrieden. Diese hier aus dem Feta-Kochbuch* machen da keine Ausnahme, im Gegenteil: die Kombination aus Brokkoli, Feta und Parmesan funktioniert wunderbar und wurde beigeistert weggeputzt.
Das Rezept ist einfach: der Brokkoli wird über Dampf gegart, zerdrückt, mit den übrigen Zutaten vermengt, zu Talern geformt und dann wird alles im Ofen gebacken. Ich möchte bei der Gelegenheit übrigens mal eine Lanze für das Dämpfen von Gemüse brechen. Mir ist aufgefallen, dass das in Frankreich standardmäßig gemacht wird, und es ist wirklich sinnvoller als das Vorgaren in Wasser – Geschmack und Nährstoffe bleiben viel besser erhalten.
Wie auch immer – die Taler schmecken warm (wir haben sie mit Kartoffel-Wedges und einem Joghurt-Dipp gegessen), man kann sie aber auch gut kalt zum Mitnehmen in die Brotdose packen, das wurde hier mit den Resten praktiziert.

Für ca. 20 Taler:
Zutaten:
- 1 Brokkoli, ca. 400 g
- 200 g Feta
- 50 g Parmesan
- 1 Zehe Knoblauch
- 1 Schalotte
- 2 Eier
- ca. 40 g Semmelbrösel
- Salz, Pfeffer aus der Mühle
- Olivenöl zum Garen und Arbeiten
Arbeitsschritte:
Den Brokkoli in Röschen teilen. Stiele schälen und in Scheiben schneiden. Alles in ca. 10 min über Wasserdampf weich garen.
Inzwischen Ofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen.
Schalotte und Knoblauch schälen, fein würfeln und in etwas Olivenöl glasig braten. Parmesan reiben.
Gegarten Brokkoli in einer Schüssel zerdrücken. Feta dazu bröseln, Parmesan, Schalotte und Knoblauch, Eier und Semmelbrösel einarbeiten. Alles gut vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen und ggf. mehr Semmelbrösel zugeben, so dass ein gut formbarer Teig entsteht.
Die Masse mit geölten Händen zu Talern formen, auf das Backblech setzen, mit Olivenöl bepinseln und im heißen Ofen in ca. 25 min goldbraun backen, dabei einmal wenden.


Diese Taler würden uns auch schmecken!!
Du hast so recht mit dem Gemüsedämpfen, auch wegen der wasserlöslichen Vitamine C und B, die man mit dem Kochwasser ja wegschütten würde…
Die würden hier auch gut ankommen, ich speichere das Rezept ‚mal ab
Bei uns wird auch gerne gedünstet, schließlich habe ich einen hübschen Bambusgarer.
Das Rezept kommt genau richtig – es ist alles da.