
Nachdem der Hutspot von neulich einen guten Eindruck bei uns hinterlassen hat, gibt es jetzt sozusagen das Original – jedenfalls fast: Stamppot heißt Stampftopf, und das trifft es ziemlich genau; es ist eine Mischung aus gestampften Kartoffeln und Gemüse. Am bekanntesten ist wohl die wallonische Version mit Endivien.
Das Prinzip ist einfach – gegarte Kartoffeln werden zerstampft und mit anderem Gemüse vermischt. Meist gibt es noch eine herzhafte Beigabe wie Speck oder Bratwurst.
Diese Version hier kommt aus einer niederländischen Kochzeitschrift und verwendet Chinakohl als Gemüse – das passte super zu meiner Vorratslage. Und der Kohl macht sich gut im Stampf, er bringt Frische und Biss mit. Gewürzt wird mit Currypulver und Cashews sorgen für etwas Knusper; das ist alles einfach und gut.

Für 4 Personen:
Zutaten:
- 800 g Kartoffeln, mehlig kochende Sorte
- Salz, Pfeffer aus der Mühle
- Olivenöl
- 8 kleine Bratwürstchen (oder 4 große, oder Veggie-Würstchen)
- 200 g Sauerrahm
- 3 TL Currypulver
- 1 Chinakohl
- 2 Stangen Staudensellerie
- etwas Schnittlauch
- 1 Handvoll Cashews
Arbeitsschritte:
Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser gar kochen.
Inzwischen die Würstchen in etwas Olivenöl goldbraun braten, dabei regelmäßig wenden. Cashews in einer trockenen Pfanne goldbraun rösten, etwas abkühlen lassen und grob hacken.
Kartoffeln abgießen, dabei etwas Kochwasser auffangen. Die Kartoffeln wieder in den Topf geben und ausdampfen lassen. Sauerrahm und Curry zugeben und alles zu einem cremigen Püree stampfen, dabei bei Bedarf etwas Kochwasser einarbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Chinakohl putzen und in dünne Streifen schneiden. Sellerie putzen und in sehr feine Scheiben schneiden. Schnittlauch in Röllchen schneiden. Alles unter das Püree heben und nochmals abschmecken und durcherwärmen.
Stamppot mit den Würstchen auf Tellern und mit Cashews bestreut servieren.

Ich hab Spitzkohl hier und Käsewürstchen. Sonntagsessen erledigt 😁
Danke für die Inspiration.