




Wie jedes Jahr laden Sabrina und Steffen dazu ein, Bilanz zu ziehen – länger habe ich das nicht mehr getan, aber dieses Jahr bin ich dabei.
- Was war 2025 dein erfolgreichster Blogartikel?

Ach, guck, das war tatsächlich dieser wabblige Geselle. Der Kombucha-Starter from scratch ist hier der Dauerbrenner – ich sage Prost. Von den diesjährigen Posts sind es die Fleischbällchen in Erdnusssauce – offensichtlich bin ich nicht die einzige mit einem Bedarf an Comfort Food.
- Welcher deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Ich habe ja die Niederlande für mich entdeckt und auch ihre Küche – und freue mich immer über das hemmungslose Vermischen von Kochstilen, das man da zelebriert. Den Kapsalon zum Beispiel.
- Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?
Wie immer ist das eine schwierige Frage. Nur drei? Ich freue mich immer über die zuverlässigen Rezepte von Zorra und ihr unendliches Engagement, was Events und die Vernetzung der Foodbloggerszene angeht – das ist nicht selbstverständlich. Petra ist ein Quell der Inspiration, und Manuelas lakonische Beiträge sind nicht nur aus kulinarischer Hinsicht das Lesen wert.
Was ich aber gar mehr nicht mag, sind mit häßlicher Werbung vollgestopfte Blogs – das Lesen macht keinen Spaß, sorry. Mein persönliches Lowlight ist der Content Pass – zahl mit Daten oder mit Geld; ich zahle da mit nix und lese dann lieber anderswo.
- Welches der Rezepte, die du 2025 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Ich koche echt selten was zweimal, die Auswahl ist einfach zu groß. Und wenn, dann sind es Rezepte, die den Weg auf den Blog nicht gefunden haben (Hallo, Rouladen, Spaghetti Carbonara und Kolleg*innen), aber den Shanghai-Kartoffelsalat gab es tatsächlich öfter und dieses Zucchini-Rezept hat stark geholfen bei der allgemeinen Zucchinischwemme.
- Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2025 beschäftigt? Und hast du es gelöst?
Ich finde ja, Bloggen macht sehr viel weniger Spaß als früher – die gestiegenen juristischen Anforderungen, schnelllebiges Social Media, dieser KI-Kram, der einfach so „Rezepte“ und passende „Fotos“ raushaut – und habe ich schon die überaus nervige Werbung erwähnt? Dafür habe ich keine Lösung, ich mache mal weiter und schaue, was kommt. Ansonsten hatte ich dieses Jahr das Gefühl, dass der Blog technisch nicht so läuft, auf einer Ebene, für die ich nicht schlau genug bin. Ich habe Christian drüber schauen lassen – und jetzt ist die Maschinerie wieder gut geölt.
Bücher vorstellen macht auch weniger Spaß – das liegt an sich wiederholenden Themen, teilweise erstaunlich schlechter Qualität und am Gutsherrengebaren mancher Verlage – aber: ich habe je seit einiger einen grandiosen Gast-Rezensenten, und das macht dann wieder Freude.
- Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Das hat mit den Niederlanden zu tun – es ist die Küche von Suriname, dazu ein andermal mehr. Und diese sauerscharfe Suppe – ich mache jetzt bestimmt immer öfter Entenbrühe.
- Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher*innen auf deinen Blog gekommen sind?
Ich habe keine Ahnung – meine datensparsames Statistiktool spukt so lustige Sachen einfach nicht aus. Schade, aber rechtskonform.
- Was wünschst du dir und deinem Blog für 2026?
Weiterwursteln. Und gucken, was so kommt.
Und jetzt danke ich euch fürs Vorbeischauen, Mitlesen und kommentieren – ohne euch würde das hier keinen Spaß machen. Ich wünsche euch einen schönen Silvesterabend und einen guten Start ins Neue Jahr. Hier gibt es Hot Pot und wir machen es dem panischen Kater unter der Kellertreppe kuschelig, damit er auch dieses Jahr die Knallerei wieder überlebt. Und uns allen wünsche ich ein Jahr mit mehr guten Nachrichten, ganz viel Zusammenhalt und Respekt, Freiheit und Selbstbestimmung für alle, die auf dieser Erde leben.
Eine Zusammenfassung aller Bilanzen findet Ihr hier bei Sabrina und Steffen, viel Spaß beim Stöbern.

Liebe Susanne, schön, dass ich nicht die einzige bin, der diese penetrante „Klickibunti-Werbung“, wie mein Mann immer sagt, auch den Senkel geht.
Wenn die dann wenigstens noch zum Thema Essen und Kochen im weitesten Sinne passen würde.
Liebe Grüße und Dir und Deiner Familie alles erdenklich Gute in 2026! 🍀
Britta
Liebe Grüße zurück, kommt gut rüber und alle guten Wünsche für das nächste Jahr!
Ich habe übrigens einen Adblocker, aber gegen manches Dinge ist der machtlos….
Ja, ja, der Content-Pass, ich hasse ihn auch. Danke, dass es dein so „unaufgeregtes“ und informatives Blog gibt.
Guten Rutsch
Lieben Dank, Ulrike. Komm gut rüber und die allerbesten Wünsche für 2026!
[…] Magentratzerl […]
Schön, dass du wieder da bist! Ich nutze einen Ad-Blocker, da sehe ich zum Glück nur ganz wenig Werbung, die nervt mich nämlich auch. Vor allem wenn man Kilometer scrollen muss bis wieder Text kommt. Ich wünsche dir einen guten Rutsch und ein genussvolles 2026!
Einen Adblocker nutze ich auch; aber gegen manches ist man machtlos….
Alles Gute für 2026!
Großartig, hab einen gutemn Rutsch, alles Gute für 2026. Motto „Weiterwursteln“
Liebe Grüße Ilka
Alles Gute für dich und die Deinen!
Liebe Susanne – ich habe Werbung im Blog und mich nervt die auch 😉 Aber immer noch weit weniger als „Kooperationen“, wo heute jemand low-carb kocht, morgen den Thermomix preist, übermorgen roh-vegane Lebensweise mit dem Pürierstab umsetzt und das jedesmal als den Stein der Weisen anpreist 🙂 Lieber platte Werbung als Schleichwerbung. Ich freu mich also über so authentische Projekte wie deins, Petras und Ulrikes… Alles Gute für 2026 – Gabi
Ich hatte mal Google-Ads ausprobiert – es hat mir nicht gefallen und die Ausbeute war eher mau, da lasse ich das lieber. Bei dir sehe ich übrigens keine Werbung, da leistet mein Adblocker ganze Arbeit.
Und mir fällt auf … von diesen Kooperationen kriege ich gar nix mehr mit, ich habe da wohl das Lesen aufgegeben.
Alles gute für dich in 2026!
Die Werbung in deinem Blog ist aber vergleichsweise harmlos. Bei manchen Blogs finde ich kaum noch den eigentlichen Text und dazu wirklich widerliche Bilder – es ist mir ein Rätsel weshalb sich das rechnet, ich mach sowas nur einmal auf und dann nie wieder…
LG
Poupou
Bei der Werbung auf Blogs bin ich leicht masochistisch veranlagt und schau mir die Seite gerne ohne AddBlocker an. Ich will schon sehen was der Leser da so alles ertragen darf.
Wenn dich die Zugriffszahlen für deinen Blog dennoch interessieren, dann gibt es beispielsweise Statify und Koko Analytics die datenschutzkonform Werte aufnehmen können. Aber vielleicht ist es ganz entspannend auch einfach gar keine Zahlen zu haben.
Ich würde mich freuen die mehr im Fediverse zu sehen, wenn du dafür Zeit hast. (Du könntest deinen Blog auch dahin verbinden. Nennt sich ActivityPub Plugin.. ich bin schon still. :D)
Alles Gute für das neue Jahr.
Oh, nein, ich schätze den Adblocker sehr; ich möchte das nicht sehen. Und ich nutze independent analytics, das spuckt wirklich genügend Infos aus – aber halt keine Suchbegriffe; das fällt mir aber nur einmal im Jahr auf.
Bei mir ist social media das, was zeittechnisch etwas auf der Strecke bleibt; ich nehme mir aber hiermit mal fest vor, das Plugin anzuschauen, mal sehen ob ich das hingeklöppelt kriege.
Liebe Grüße und alles Gute für 2026.
Susanne, das bekommst du hin, wie ich auch. Frag einfach Chatty, Claude oder wie sie alle heißen – das habe ich gemacht und es hat funktioniert, ohne dass ich das Theme wechseln oder noch wieder ein Plugin installieren musste.
Ach und mindestens drei Foodblogbilanzen wollten von mir nicht gelesen werden 🙂
Danke, dann befasse ich mich in einem ruhigen Moment mal damit. Und ich schätze, wir haben die gleichen nicht gelesen 😉.
Was Werbung auf Blogs angeht, bin ich komplett bei dir. Es macht mich wahnsinnig – und es sorgt dafür, dass ich keine Lust mehr auf das Blog habe, auch wenn die Inhalte toll sein mögen. Schade eigentlich…
Die – und deinem herrlichen Blog – alles Gute für 2026 =)
Lieben Dank, Manuela und alles Gute für Dich!
Liebe Susanne,
dein Blog ist für mich ein fester Block in der Brandung! Verlässliche Rezepte und Rezensionen ganz pur – genauso liebe ich das. Werbung wird bei mir Dank Adblocker ausgeblendet. Wenn ich dann aber doch mal sehe, was ohne passiert, bin ich teilweise fassungslos – so schlimm ist das.
Ich freue mich jedenfalls, dass immer noch so ein kleines Häufchen von „Altvorderen“ unterwegs ist und die ursprüngliche Foodblog-Idee hochhält 😄
Auf ein weiteres und hoffentlich erfreulicheres 2026!
Darüber freue ich mich auch immer wieder; und ich gehe fest davon aus, dass sich das auf lange Sicht durchsetzt.
Ich wünsche Dir ein gutes, genussreiches 2026!
Ich wünsche dir viel Glueck beim weiterwursteln!
LG Wilma
Danke, das Gleiche für dich!
Liebe Susanne,
ich benutze auch einen AdBlocker und ich sehe Werbung nur, wenn ich ausnahmsweise mal was mit Google Chrome mache. Was mich da oft erschreckt ist, dass erstens die gleiche Werbung fünfmal pro Beitrag kommt und dass es sich oft um so ekelige Werbung handelt, die mir jegliche Lust aufs Essen nimmt (Schnarchen, Ohrenschmalz und so). Wir selbst haben gar keine Werbung geschaltet, allerdings ein paar Affiliates.
Wir wünschen dir ein gutes neues Jahr! Weiterwursteln ist ein gutes Motto!
Liebe Grüße
Kerstin
Affiliates habe ich auch. Ich hatte mal Google Ads ausprobiert und mochte das nicht. Bringt nicht viel, ist aber zum Ausgleich wirklich nicht schön.
Eine gutes 2026 Euch!
[…] Susanne von magentratzerl […]
Liebe Susanne, der Zusammenhalt ist mir auch wichtig! In dem Sinne, herzliche Grüße und ein gutes Neues Jahr, Regina
Auch dir ein gutes 2026, liebe Regina!
Liebe Susanne,
Oh ja, die Niederlande, besonders Zeeland, haben einfach etwas Magisches.
Jetzt bin ich total gespannt auf deine niederländischen Rezepte! Im letzten Urlaub habe ich mir sogar ein niederländisches Kochbuch gekauft, obwohl ich die Sprache eher erraten muss. Man kennt ja oft nur die frittierte Seite der Küche, dabei gibt es dort so viele tolle, feine Gerichte zu entdecken. Ich freue mich schon sehr darauf!
Herzliche Grüße
Susan
Ein paar niederländische Rezepte habe ich schon versammelt. Und ein paar Kochbücher, man kann sich ganz gut durchwursteln, wenn man sich ein wenig damit befasst. Und zur Not hilft deepl.
[…] Magentratzerl […]
Schön, dass du auch dieses Jahr wieder dabei bist und uns an deinem kulinarischen 2025 teilhaben lässt. Und auch wenn es manchmal nervig ist, habe ich doch den Eindruck, dass das Bloggen und die Blogs nicht totzukriegen sind. Wenn die nächste Social-Media-Plattform sich verabschiedet, werden wir mit unseren Inhalten immer noch da sein 🙂
Oh ja, da hast du sicher recht. Social media vergeht, Blog besteht 😁.
[…] Magentratzerl […]
Hallo Susanne,
so langsam lese ich mich durch – es gibt wieder so viele tolle Foodblogbilanzen.
Wie cool mit dem Kombucha, das hatte ich überlesen. Mir geht’s ähnlich wie Dir, mein letzter ging aber irgendwann kaputt. Bisher habe ich mich noch nicht getraut, einen from Scratch zu machen. Vielleicht schaffen wir es dieses Jahr ja mal, uns zu treffen und Du gibst mir einen Ableger? 😉
Fleischbällchen sind hier gerne gesehen. In den NL habe ich bisher eher asiatisch gegessen – das war wohl ein Fehler. Zwei Kartoffelsalate aus Shanghai hatte ich mal auf dem Blog, aber dass es dort einen eigenen gibt? Interessant.
Weiterwursteln ist das Motto für 2026 – ich schließe mich an!
Ein gesundes Neues! <3
Liebe Grüße
Barbara
Dir auch ein gutes neues Jahr, wursteln wir doch weiter 😉. Ein Treffen wäre mal schön – eigentlich bin ich öfter mal im Fränkischen, vor dem nächsten Mal sage ich dir mal bescheid, ok.
Ich mag die niederländische Küche inzwischen gern – und was da die asiatischen Interpretationen angeht – das kann so oder so enden 😂.
[…] || Vive la Réduction || Elbcuisine || Löffelgenuss || Little kitchen and more || volkermampft || Magentratzerl || Labsalliebe || Wallygusto || Kochtopf || Küchenlatein || Birgonia || Küchentraum & […]
Interessant. Mir begegnen hier immer häufiger Kombucha-Starter. Da muss ich wohl auch mal ran, vor allem, weil mir das Fermentieren schon so gut gefällt.
Ich bin selber gerne in Holland und liebe Bitterballen & Co, der Kapsalon ist mir aber noch nirgends begegnet. Muss ich mal drauf achten.
Lustig, ich koche meine eigenen Rezepte auch selten zwei mal – eben auch, weil es so viele tolle Rezepte gibt.
Obwohl ich selber Werbung auf dem Blog habe, nervt die mich auch. Aber bei mir ist das eine Einnahme in meiner Selbstständigkeit, auf die ich nicht mehr verzichten möchte. Zum Glück habe ich einen Partner, bei dem ich mitbestimmen kann, wo und wie die Werbung gezeigt wird.
Mit dem Bloggen allgemein geht es mir ähnlich: vor allem wegen juristischer Feinheiten, Social Media und der Massen an durch KI generierten Inhalten (ob das Konkurrenz ist, sei dahin gestellt) finde ich, dass Bloggen immer aufwändiger wird. Ich bin gespannt, wie lange es noch läuft.
Alles Gute für 2026!
Julia
J
Dir auch alles Gute, liebe Julia!
Werbung ist ein zweischneidiges Schwert und ich verstehe schon, dass man Einnahmen generieren möchte. Wenn die Werbung scrollbar ist, dann scrolle ich halt drüber, bzw. der Adblocker sorgt dafür, dass ich das gar nicht erst muss. Ich muss aber gestehen, dass mich dieser Content-Pass tatsächlich vom Lesen abhält: ich versuche, hier dem verlangten Datenschutz gerecht zu werden (klappt nicht immer…), und ich verstehe nicht ganz, weshalb es dann anderswo zulässig sein soll, mich quasi dazu zu zwingen, mit meinen Daten zu bezahlen; ich wundere mich ein wenig, dass das zulässig ist.
Das zweischneidige Schwert sehe ich auch, und ich hege großen Respekt vor Selbstständigkeit, weiß sehr genau, wie wichtig Einnahmen sind. Zugleich treibt mich ein dickes Banner, bei dem ich mich für einen 3,99-Euro-Pass entscheiden oder Tracking und Werbung a priori zulassen soll, in der Regel schnell in die Flucht, insbesondere, wenn ich doch vielleicht erstmal schauen möchte, ob mich die Texte erfrischen, begeistern, berühren, die Rezepte verführen…
Und im Zweifel lenke ich den wohlmeinenden Erkundungstrip dann überraschend woandershin. Was keine Kritik ist, mitnichten. 🙂
Ich selbst bin inzwischen diverse Male von Agenturen angeschrieben worden, ob ich nicht an Affiliate-Marketing-Programmen teilnehmen möchte. Und während ich schon hier und da denke, ich könnte zumindest mal Einnahmen zulassen, die das leidenschaftliche Hobby kostenneutral gestalten und die Serverkosten decken, so mag ich mich dazu dennoch bislang noch nicht durchringen.
Ich sehe schon ein, dass man Einnahmen generieren möchte und finde mich gerne mit scrollbarer Werbung oder Affiliates ab (letzteres nutze ich selbst). Nervig finde ich einfach, wenn man vor lauter Werbung den Beitrag nicht mehr findet. Und mein Problem mit dem 3,99-Pass ist tatsächlich, dass ich da mit meine Daten „zahlen“ soll, aber selber gucke, dass ich alles einigermaßen datenneutral gestalte (gelingt so lalal), nicht aus Spaß an der Freud, sondern aufgrund der DSGVO-Vorgaben. Krieg ich nicht so recht in meinen Kopf.
Das geht mir haargenauso. Und dass mir Werbung ausgespielt wird: passiert. Aber dass ich in „Friss oder geh“-Manier dann mein Verhalten tracken lassen muss, wenn ich nicht zahle, bei einem privaten Foodblog: Das ist mir dann zu viel Big Data, während ich selbst ja auch so datenneutral wie mir möglich unterwegs bin.
Ich freu mich sehr auf Dein Weitergewurstel. 🙂
Schöner Rückblick, und schön, dass es Dich und Deine feine Seite gibt!
Lieben Dank, Ole.