Dinkel-Walnuss-Brot

Die Zeit vergeht wirklich schnell – inzwischen sind wir schon bei Runde Neun von „Koch mein Rezept“ und nach einer kleinen Pause bin ich diesmal wieder mit dabei. Ihr erinnert Euch, wie das geht? Man bekommt einen Blog zugelost und sucht sich dort ein Rezept zum Nachkochen aus. Das ist immer wieder spannend.

Diesmal wurde mir Judith, aka Naschkatze zugelost. Judith ist gerne kreativ – Kochen, Backen, Schreiben, das sind einige ihrer Leidenschaften. Meine Erwartungen an ihren Blog sind ein bisschen in die Höhe geschnellt als ich gelesen habe, dass sie nebenberuflich Kochbücher übersetzt. Ich wurde nicht enttäuscht.

Ein wenig zusammengezuckt bin ich schon bei der Zulosung, denn „Naschkatze“, das klingt erst mal nach einer Menge Süßkram, und das ist ja nicht so ganz mein Schwerpunkt. Es wird auch tatsächlich viel gebacken und es gibt Süßes – aber nicht nur. Ihr findet bei Judith auch Herzhaftes und sie stellt tolle Orte und Bücher vor. Mit hat es die Suche sehr erleichtert, dass sie ihre Rezepte in verschiedene Kategorien sortiert hat, da habe ich durch die herzhaften Rezepte gescrollt. Meine erste Wahl war die Pasta mit Cashewsauce und Pilzen, und die hat wirklich super geschmeckt. Das Fotoglück war mir aber an dem Tag nicht hold, nein, wirklich nicht…

Beim Weiterschauen bin dann auf dieses Brot gestoßen, und das hat mich sehr angesprochen, Walnüsse passen so gut in die Jahreszeit. Dank Dinkelvollkorn ist das Brot herzhaft und schmeckt noch etwas nussiger – absolute Nachbackempfehlung.

Ich kann es ja nicht lassen und habe zwei Kleinigkeiten geändert: ich habe dem Brot einen Vorteig spendiert und die Nüsse geröstet – für noch mehr Aroma.

Für ein Brot:

Zutaten:

Vorteig:

  • 100 g Wasser
  • 100 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 g Trockenhefe

Hauptteig:

  • Vorteig
  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 200 g Dinkel 630
  • 250 g Wasser
  • 1 g Trockenhefe
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 EL Walnussöl (oder Oliven- oder Rapsöl)
  • 10 g Salz
  • 65 g Walnusskerne

Arbeitsschritte:

Für den Vorteig alle Zutaten verrühren und mindestens 1 h bedeckt ruhen lassen, länger (bis zu 8 h) ist auch kein Problem, sondern sorgt für Aroma.

Inzwischen die Nüsse grob hacken, in einer Pfanne anrösten bis sie duften, dann abkühlen lassen.

Für den Hauptteig den Vorteig mit dem Wasser, der Hefe, den Mehlsorten, dem Salz, dem Ahornsirup und dem Öl zu einem elastischen Teig verkneten, der sich vom Rand der Schüssel löst. Die Walnüsse ganz zum Schluss unterkneten und den Teig dann bedeckt in ca. 1 h zu doppelter Größe aufgehen lassen.

Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem länglichen Laib formen, mit Schluss nach unten in eine vorbereitete Kastenform geben und bedeckt nochmals in ca. 60 min zu doppelter Größe aufgehen lassen.

Den Ofen rechtzeitig auf 250°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Die Form in den Ofen schieben, die Hitze sofort auf 200°C herunterschalten und das Brot ca. 45 min backen. Aus der Form holen und vor dem Anschneiden auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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3 Kommentare

  1. Liebe Susanne,
    das muss ich unbedingt ausprobieren! Meinst du, das würde auch in meiner Tajine, in der ich fast alle Brote backe, funktionieren. Erfahrungsgemäß wird dort die Kruste knuspriger als in einer Kastenform.

    • Ich habe das schon als Frage verstanden, liebe Sonja. Und bestimmt funktioniert das auch in der Tajine, den Teig kann man gut auch freigeschoben backen.
      Liebe Grüße!

  2. Liebe Susanne, in der Hektik habe ich das Fragezeichen vergessen. Das sollte kein Statement sondern tatsächlich eine Frage sein.

    Liebe Grüße aus Kroatien

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