Geschnippelte Mian mit Tomaten

Mian sind traditionelle chinesische Nudeln. Am berühmtesten sind die langen, handgezogenen Nudeln la mian. Diese selbst zu machen, ist eine Wissenschaft für sich; der Teig wird durch Kneten, Schlagen und Ziehen wie von Zauberhand zu dünnen Nudeln gezogen.  In “Asia Noodles“* gibt es ein Grundrezept für den Mian-Teig und einige Varianten an Formen.

Ich habe mich für die geschnippelte Form entschieden – hier werden vom Teig einfach mit einer Schere Stückchen abgeschnitten. Die Form ist interessant, den die Stückchen rollen sich ein wenig ein und die Nudeln werden beim Garen schön bissfest.

Als Sauce oder Topping gibt es Rührei mit Tomaten – ein chinesischer Küchenklassiker, den ich hier schon einmal vorgestellt habe.

Geschnippelte Mian mit Tomaten

Handgemachte chinesische Nudeln mit Tomate und Rührei

Gericht Hauptgericht, vegetarisch
Länder & Regionen China
Keyword Mian
Portionen 2 Portionen

Zutaten

Für die Nudeln:

  • 200 g Weizenmehl 405
  • 2 g Salz
  • 120 ml Wasser lauwarm

Topping:

  • 500 g Tomaten
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 2 EL neutrales Öl
  • 2 EL helle chinesische Sojasauce
  • 1 TL Zucker
  • Salz, Peffer aus der Mühle
  • 1 TL geröstetes Sesamöl

Anleitung

  1. Für die Nudeln Mehl und Salz in einer Schüssel vermischen. Das Wasser in 6 bis 7 Portionen zugießen, dabei jedes Mal mit zwei Esstäbchen oder einer Gabel das Wasser sorgfältig untermischen. Es entsteht eine krümelige Masse. Diese wird nun mit den Händen so lange durchgeknetet, bis ein glatter, homogener Teig entsteht. Den Teig in eine Schüssel geben, mit einem feuchten Tuch abdecken und mindestens 30 min ruhen lassen. 

  2. Nun den Teig zu einer Kugel formen und diese auf der Arbeitsfläche hin und her rollen, bis sie eine konische Form angenommen hat. Den Teig fest in eine Hand nehmen, die Schere in die andere und kleine Teigstücken abschneiden. 

  3. Nudeln auf einem leicht bemehlten Geschirrtuch lagern.

  4. Für das Topping die Tomaten vierteln. Die Frühlingszwiebel putzen und in Ringe schneiden. Die Eier verquirlen.

  5. 1 EL Öl in einem Wok kräftig erhitzen. Die Eier unter Rühren garen, dann herausnehmen und beiseite stellen. 

  6. Den zweiten EL Öl erhitzen, Frühlingszwiebel und Tomate darin 2 min anbraten. Sojasauce einrühren und alles garen, bis die Tomaten fast zerfallen. Ei wieder zugeben und alles mit Salz, Zucker, Pfeffer und Sesamöl würzen.

  7. Die Nudeln in kochendem Wasser 3 bis 3,5 min garen, dann abgießen und abtropfen lassen. 

  8. Nudeln mit der Sauce vermischen, alles auf 2 Schalen verteilen und gleich servieren.  

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5 thoughts on “Geschnippelte Mian mit Tomaten

  1. Liebe Susanne,
    Hatte für deine Mian Nudeln alles im Vorrat, einzig die Eier fehlen in der Zutatenliste. Habe mir nach deinem chinesischen Eier-Tomatengericht 2 genommen. Mit Salat reichte es uns für 3 Personen. Heute wars bei uns so richtig heiß + schwühl, die Teigzubereitung war etwas schwierig, viel zu feucht. Also habe ich noch 2 EL. Hartweizendunst zugegeben + die Verarbeitung war problemlos.
    Ich möchte mich wieder einmal bei ihnen bedanken für all ihre Knödel- Knüderli- Ganederli usw. usw. Rezepte, mit denen ich oft grosartig bei unseren Gästen punkte!
    Mit lieben Grüßen aus der Sommermitte Millie20

    1. Donnerwetter, das ging aber schnell! Bei dem Wetter können Teige sich schon mal zickig verhalten, freut mich, dass es trotzdem geklappt hat.
      Und wenn ich weiterhelfen kann freut mich das ganz besonders, vielen Dank für’s Feedback :-).

  2. […] Mian sind chinesische handgemachte Nudeln. Der Teig besteht schlicht aus Weizenmehl, Wasser und Salz. Am bekanntesten sind wohl die handgezogenen la mian – es hat etwas von einer Lebensaufgabe, diese Technik zu meistern. miss boulette hat da mal was ausprobiert… Im Buch gibt es eine abgekürzte Technik, und es gibt anders geformte Varianten. Zum Beispiel diese geschnippelten mian. Dafür werden vom Teig einfach mit der Schere kleine Stückchen abgeschnitten. Das ergibt eine spannende Form, macht Spaß und schmeckt toll. Dazu gibt es Tomate und Rührei – einfach und gut. […]

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