Polenta-Gorgonzola-Suppe mit Pilz-Topping

Ich esse wirklich gerne Suppe. Bei meiner Eltern gab es immer die klassische Abfolge Suppe – Süßspeise, das fand ich toll. Heute reichen mir tatsächlich Suppe und etwas Brot dazu.

Es gibt so Abende, da sind die Kids inzwischen unterwegs und mein Mann und ich essen alleine. Oft geht er danach noch zum Sport, dann muss man sich vorher nicht unnötig vollstopfen – so langsam werden diese Abende zu Suppen-Abenden.

Diese Suppe  hier habe ich in einer Ausgabe der “So isst Italien” gefunden – und sie war optimal, den letzten Rest Polentagriess loszuwerden und auch gleich noch die Champignons zu verarbeiten, die in der Abokiste waren. Die Suppe ist schön cremig und sättigend, dank Gorgonzola auch würzig und nicht zu schwer. Die gibt es mal wieder….

Polenta-Gorgonzola-Suppe mit Pilz-Topping

Cremige Suppe auf der Basis von Maisgriess

Gericht Suppe
Länder & Regionen Italien
Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • 2 Schalotten
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 EL Olivenöl
  • 100 g Polentagriess (keine Instantpolenta!)
  • 1,25 l Gemüsebrühe ggf. etwas mehr
  • 300 g Champignons
  • 1 EL Zitronensaft
  • 100 g Gorgonzola
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 2 EL Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Anleitung

  1. Knoblauch und Schalotten schälen und fein hacken. 1 EL Öl in einem Topf erhitzen; Knoblauch und Schalotten darin glasig anbraten. Polentagriess zugeben und kurz mitrösten. Brühe angießen, alles unter Rühren zum Kochen bringen und die Suppe 15 min köcheln lassen; dabei hin und wieder umrühren. Wenn die Suppe zu dick wird, noch etwas Brühe angießen.

  2. Inzwischen die Pilze putzen und blättrig schneiden, dann mit dem Zitronensaft vermischen. Gorgonzola würfeln. Petersilie zupfen und hacken. Käse zur Suppe geben und unter Rühren darin schmelzen lassen. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

  3. Butter mit restlichem Öl in einer Pfanne erhitzen. Champignons bei großer Hitze braten, bis sie ihre Flüssigkeit abgegeben haben und leicht gebräunt sind. Salzen und pfeffern. 

  4. Einen Großteil der Petersilie unter die Suppe rühren. Suppe auf Schalen oder Teller verteilen, mit Champignons und der restlichen Petersilie garnieren.

Herzhafter Cheesecake mit Champignons

Merkwürdig – es gibt kaum Rezepte für Quiches und Pies hier; dabei haben wir die schon gern. Aber bevor ich Tarteform heraushole, drängt sich meist etwas anderes in den Vordergrund.

Bei diesem hier war das anders; der musste recht zügig gemacht werden. Ok, fast zügig. Das rezept habe ich vor längerer Zeit aus der Slowly Veggie herausgerissen, um es in die Datenbank zu tippen. Als ich dann neulich meinen Papierstapel sichtete und Champignons in der Abokiste waren, war klar – das muss jetzt gemacht werden. Gleich. Die Kombination klang zu reizvoll: Pilze, Frischkäse, Blauschimmelkäse. Das Ganze auf einer Basis von knusprigem Filoteig.

Das Herauskramen der Form hat sich gelohnt – der Cheesecake ist klasse. Cremig, würzig…er ist ziemlich üppig; im Rezept  steht etwas von 8 Portionen. Wir haben alles zu zweit weggeputzt – wobei mein Mann den Löwenanteil verdrückt hat.

Für 8 Stücke:

  • 250 g Steinchampignons
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 große Zwiebel
  • etwas Rapsöl zum Braten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 150 g Frischkäse
  • 200 g Crème fraîche
  • 100 g Blauschimmelkäse – ich hatte Gorgonzola
  • 5 Filoteigblätter
  • 50 g zerlassene Butter
  • 3 Stängel Petersilie
  • 1 EL Zitronensaft

Den Backofen auf 180°C Ober-und Unterhitze vorheizen.

Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Eine Handvoll schöner Scheiben für die Dekoration beiseite legen. Zwiebel schälen, halbieren und in Streifen schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken.

Etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Pilze, Zwiebel und Knoblauch darin anbraten, bis alles gegart ist und die Pilze ihre Flüssigkeit abgegeben haben. Mit Salz und Pfeffer würzen, beiseite stellen und abkühlen lassen.

Frischkäse und Crème fraîche in einer großen Schüssel vermischen. Den Blauschimmelkäse zerkrümeln und gut untermischen.

Die Backform mit etwas Butter auspinseln. Die Filoteigblätter halbieren, jeweils überlappend in die Form schichten, dabei jede Schicht mit ein wenig geschmolzener Butter bepinseln.

Die abgekühlten Pilze unter die Frischkäsemasse heben. Alles kräftig pfeffern und, wenn nötig, mit Salz abschmecken.

Tarte in den Ofen schieben und ca. 25 min backen. Der Teig soll bräunen und die Füllung fest werden. Nach dem Backen etwas abkühlen lassen.

Während die Tarte bäckt, die beiseite gelegten Pilze in Zitronensaft marinieren. Die Petersilie zupfen und die Blättchen hacken.

Die Tarte mit Pilzen und Petersilie dekorieren und gleich servieren.

 

Salat mit gebratener Birne, Blauschimmelkäse und Darjeeling-Vinaigrette*

Ich bin eine begeisterte Teetrinkerin. Hier gibt es eine morgendliche Tasse Kaffee, danach meist nur noch Tee. Kein Wasser, kein Saft, erst recht keine Softdrinks – Tee. Deshalb habe ich mich auch gefreut, als die Teekampagne bei mir nachgefragt hat, ob ich ihren Darjeeling probieren und etwas darüber schreiben möchte. Und ob ich wollte!

Die Teekampagne verkauft seit 1985 Tee – und zwar ausschließlich Darjeeling aus biologischem Anbau. Der Tee wird unter Ausschaltung des Zwischenhandels ausschließlich in Großpackungen verkauft. So spart man Lagerkosten, Material und Wege und kann eine exzellente Qualität zu günstigen Preisen anbieten. Vertrieben wird der Tee im Shop der Teekampagne und bei ausgewählten Handelspartnern.

Wobei die günstigen Preise nicht alles sind: die Teekampagne legt großem Wert auf Transparenz. Es wird alles offen gelegt, was für den Verbraucher wichtig ist: auf den Verpackungen findet man die Ergebnisse der Rückstandsanalyen. Außerdem kann man eines Codes jede Packung auf ihren Ursprung zurückverfolgen. Und hier könnt Ihr sogar nachlesen, wie der Preis für den Tee zustande kommt. Auch auf Nachhaltigkeit legt man großen Wert.

Und dann gibt es da noch etwas: es ist wie bei Olivenöl oder Basmati-Reis. Weltweit wird mehr Tee als (angeblicher) Darjeeling verkauft, als im Anbaugebiet erzeugt wird. “Darjeeling” ist eigentlich eine geschützte Herkunftsbezeichnung, aber es wird viel Schindluder damit getrieben. Die Teekampagne hat, um dem entgegenzutreten, einen Lizenzvertrag mit dem Teaboard of India geschlossen. Sie legt hierfür offen, welche Mengen Darjeeling sie jährlich kauft und verkauft.

Also, das ist Tee, den man mit gutem Gewissen kaufen kann. Und wie schmeckt er?

Ich habe einen Second Flush (also einen Darjeeling aus der Zweiten Ernte) zum Probieren bekommen. Der ist naturgemäß etwas kräftiger als der ganz blumige First Flush, schmeckt ein wenig erdig und sehr harmonisch.  Ich finde ihn ideal für den Morgen.

Mit grünem Darjeeling hatte ich bisher immer Schwierigkeiten; mir waren oft die Bitternote und der grasige Unterton zu ausgeprägt. Ich habe diesen hier zum Probieren bekommen und es ist tatsächlich der erste, der mir richtig gut gefällt. Er schmeckt mild und frisch mit einer zarten Bitter-Note.

Normalerweise lasse ich Euch ja nicht ohne ein Rezept von hier weg – und auch heute habe ich eines für Euch. Tee kann man nicht nur trinken, man kann auch gut damit kochen. Die bekanntesten Beispiele sind wohl die chinesischen Tee-Eier oder die Verwendung von Tee zum Räuchern. In Burma isst man einen Salat aus frischen Teeblättern. Das kann ich nicht bieten – aber Salat gibt es trotzdem. Ich habe den Tee in die Vinaigrette gepackt. Die Salatsauce passt gut zu Salaten mit ein wenig Süße und auch zu kräftigem Käse, und so ist dieser Salat entstanden:

Für 4 Personen als Vorspeise oder für 2 als kleiner Imbiss:

Vinaigrette:

  • 120 ml Apfelessig
  • 1 TL Darjeeling-Tee (lose Blätter)
  • 2 TL Honig
  • 1 TL feingehackte Schalotte
  • 1 Zehe Knoblauch
  • frisch gehackte Kräuter wie Petersilie, Basilikum und Estragon, ein guter Esslöffel voll
  • Salz und Pfeffer nach Bedarf
  • 240 ml gutes Pflanzenöl, am besten ein neutrales wie Traubenkernöl

Salat:

  • 2 Birnen
  • 150 g Feldsalat
  • 200 g Blauschimmelkäse (ich hatte Gorgonzola)
  • etwas neutrales Öl zum Braten

Für die Vinaigrette den Essig in einem kleinen Topf erhitzen. Die Teeblätter hineingeben, von der Hitze nehmen und alles 15 bis 20 min ziehen und abkühlen lassen. Dann die Teeblätter abseihen.

Honig, Schalottenwürfel, Knoblauch und Kräuter zugeben, alles mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Schneebesen gründlich verrühren. Dann in dünnem Strahl das Öl dazulaufen lassen und dabei weiterrühren; so emulgiert die Sauce.

Das Rezept ergibt mehr Vinaigrette, als Ihr braucht. Die Sauce hält aber im Kühlschrank bis zu 5 Tage. Wenn sie sich trennt, einfach wieder durchrühren.

Für den Salat die Birnen vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Viertel quer halbieren und die so entstandenen Stücke längs in mundgerechte Spalten schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Birnenstücke braten, bis sie schön gebräunt und ein wenig weich sind. Abkühlen lassen.

Den Salat gründlich waschen und putzen. Salat und Birnenstücke in einer großen Schüssel mit dem Dressing vermischen. Zum Servieren den Salat auf Teller verteilen und den Käse darüber verteilen.

*Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der Teekampagne. Er beinhaltet Werbung.

Blumenkohlrisotto mit Gorgonzola und Walnuss-Gremolata

blumenkohl-risotto

Risotto mag ich total gerne. Oft ist es in meiner Küche ein Gericht, das es mal eben ganz schnell gibt, wenn nicht so viel Zeit ist.

Nicht so hier, das Risotto dauert ein wenig und braucht ein paar Arbeitsschritte mehr, aber das Ergebnis ist köstlich: der Blumenkohl wird zunächst kurz gedämpft, dann in der Pfanne angeröstet. Dazu gibt es noch eine Gremolata aus gerösteten Walnüssen, reichlich Knoblauch, Zitronenschale und Petersilie. Statt Parmesan gibt es Gorgonzola. Eine feine Sache insgesamt, und der Blumenkohl, den ich zwar mag, der mich aber trotzdem mal ratlos dastehen lässt, weil mir keine rechten Verwendungsmöglichkeiten einfallen wollen, kommt so schön zur Geltung.

Im Original-Rezept wird Vollkorn-Risottoreis verwendet, und der Risotto zum Teil im Backofen gegart – ich habe es anders gemacht.

Für 4 Personen:

Für das Risotto:

  • 400 gr. Blumenkohl, in Röschen geteilt
  • 5 EL Butter
  • 1 Schalotte
  • 300 gr. Risotto-Reis (ich hatte Arborio)
  • 2 EL Zitronensaft
  • ca. 1,5 l heiße Gemüsebrühe
  • 100 gr. Gorgonzola

Für die Gremolata:

  • 25 gr. Walnüsse
  • Schale von 1 Bio-Zitrone, in Zesten
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 EL glatte Petersilienblättchen, gehackt

Zunächst den Blumenkohl in einem Dämpfeinsatz bissfest dämpfen. Dann etwas Butter in einer großen Pfanne erhitzen und die Blumenkohlröschen darin bei mittlerer Hitze anrösten.

Die Schalotte abziehen und fein hacken. Die restliche Butter in einem großen Topf erhitzen und die Schalotte darin glasig andünsten. Dann den Reis zugeben und mitrösten. Mit 2 EL Zitronensaft ablöschen, kurz durchrühren, dann einen Schöpflöffel der heißen Gemüsebrühe zugeben. Unter Rühren weitergaren und jedes Mal, wenn die Brühe aufgesogen wurde, einen neuen Schöpflöffel voll davon einarbeiten. So weiter verfahren, bis der Reis cremig ist, aber innen noch einen bissfesten Kern hat. Kurz bevor der Risotto fertig ist, einen Großteil der gerösteten Blumenkohlröschen unterheben.

Inzwischen für die Gremolata die Walnüsse grob hacken und in einer kleinen Pfanne ohne Fett kurz anrösten, dann etwas abkühlen lassen. Die Knolauchzehen schälen und grob hacken. Zitronenschale, Knoblauch, Walnüsse und Petersilie sehr fein hacken; ich habe dafür die Moulinette benutzt.

Wenn das Risotto die richtige Konsistenz hat, den Gorgonzola in kleine Stücke zupfen und unterheben.

Zum Anrichten den Risotto in tiefe Teller geben und mit den restlichen Blumenkohlröschen und der Gremolata garnieren.

Rezept adaptiert aus: Körner, Rezepte mit Biss*

gefuellte roesti

Röschti reloaded: Röstikörbchen mit Champignons und Gorgonzola

Neulich habe ich ja meine Muffinsförmchen für Röstis missbraucht. Das Rezept ist so einfach, dass ich lange überlegt habe, ob ich es überhaupt einstellen soll. Zuspruch fand das Rezept dann doch, und Dirk hatte, wie immer,  eine gute Idee: man könnte doch Körbchen machen und die Röstis füllen. Stimmt, und wie man das könnte. Sybille hat schon Körbchen gemacht, mit Mozarella und mit Quitte und Ziegenkäse, und das Wilde Huhn nimmt Räucherlachs. Und jetzt bin ich dran. Ich nehme Pilze und Gorgonzola.

Die gefüllten Körbchen haben uns gut gefallen;auch wenn die Optik mal wieder gelitten hat. Braun an Braun mit leichten Anklängen von Cremefarben….naja. Wir haben die Körbchen mit etwas Salat als kleines Abendessen gegessen; wenn man eine kleinere Portion pro Person rechnet, machen sie sich auch gut als Vorspeise.

Für 12 Röstis:

  • 500 gr. festkochende Kartoffeln
  • Salz, Pfeffer
  • 30 gr. Butter, plus etwas zum Fetten der Förmchen
  • 250 gr. Champgignons, die dunklen
  • 100 gr. Gorgonzola

Kartoffeln schälen und in kochendem Salzwasser 7 min vorgaren.

Backofen auf 220°C vorheizen.

Die Mulden einer 12er Muffinform mit  Butter gründlich fetten.

 Die Kartoffeln grob raffeln,  in eine Schüssel geben, mit der geschmolzenen Butter vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Mischung mithilfe von 2 Gabeln in die Förmchen geben, den Boden gut festdrücken und einen Rand hochziehen.

Im vorgeheizten Ofen in ca. 15 min  vorbacken.

Inzwischen die Pilze putzen, grob hacken und in einer Pfanne mit einem Stich Butter bei hoher Hitze braten, bis alle Flüssigkeit verdampft ist. Dann mit Salz (dezent) und Pfeffer (großzügig) würzen.

Den Käse in kleine Würfel schneiden.

Die vorgebackenen Röstis aus dem Ofen holen. In jede Mulde etwas von den Pilzen geben, dann mit ein paar Würfelchen Gorgonzola bestreuen und alles für weitere 30 min in den Ofen geben.

Zum Servieren auf einen vorgewärmten Teller geben.

risotto mit roter bete

Mädchenrisotto: Risotto mit Roter Bete und Gorgonzola

Ich bin ein Kohlehydrate-Junkie. Ein Tag ohne Brot, Kartoffeln, Reis oder Nudeln? Wie soll das gehen? Im Umkehrschluß kann ich jeden Tag Kartoffeln, Nudeln oder Reis essen. Risotto gehört also auch zu meinen Favoriten. Nicht nur, weil ich Kohlehydrate brauche, sondern auch weil der Reis eine neutrale Grundlage bietet und man so bei der Zubereitung seiner Fantasie freien Lauf lassen kann.

Diesmal hatte ich Rote Bete im Haus, und die sollte zur Abwechslung mal  im Risotto landen.  Niki Segnit bescheinigt der knallfarbenen Wurzel ja einen “Hauch von Geräteschuppen”, aber ich muss doch sehr bitten. Rote Bete schmecken erdig, nach dem Garen etwas süß – und die Farbgebung ist ausgeprochen poppig. Gorgonzola als leicht scharfe, salzige Note passt dazu, finde ich.

Für 2 Personen:

  • 300 gr. kleine Rote Bete
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • etwas neutrales Pflanzenöl
  • 250 gr. Arborio-Reis
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 l gute Gemüsebrühe
  • 100 gr. Gorgonzola
  • reichlich Pfeffer aus der Mühle

Zuerst garen wir die Rote Bete. Ich bilde mir ein, dass Rote Bete in Alufolie mit Backofen gegart am besten schmeckt, weil sich so die Aromen konzentrieren (Fluchtmöglichkeiten komplett ausgeschlossen:-)). Dazu den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Rote Bete unter fließendem Wasser gründlich abbürsten, abtrocknen, einzeln in Alufolie wickeln, auf ein Backblech legen und im heißen Ofen je nach Größe ca. 45-60 min backen, bis sie weich und durchgegart sind. Ihr könnt die Knollen aber auch in den Schnellkochtopf geben (ich bin sicher, dass meine Mutter das so machen würde) oder in einem Topf mit Salzwasser kochen.

Die abgekühlten Rote Bete schälen und in kleine Würfelchen schneiden.

Die Zwiebel schälen und fein hacken.

Die Gemüsebrühe erhitzen und leicht am simmern halten.

Jetzt die Zwiebel in einem Topf mit dem Öl glasig dünsten, dann den Reis zugeben und ebenfalls glasig dünsten.

Mit Zitronensaft ablöschen, kurz durchrühren und dann den ersten Schöpflöffel Brühe zugeben. Unter Rühren die restliche Brühe schöpflöffelweise zugeben, den nächsten Schöpflöffel immer erst, wenn der Reis den vorherigen komplett absorbiert hat. So weiter verfahren, bis der Reis weich ist, aber in der Mitte noch einen bissfesten Kern hat.

Jetzt den Gorgonzola darüberkrümeln und kurz unterrühren. Mit reichlich schwarzem Pfeffer würzen, und sofern das nötig ist, auch mit etwas Salz.

Schon fertig!

Rezeptquelle: eigene Idee