Erbsen-Basilikum-Suppe mit Zitronen-Cashewcreme und Kakao-Dukkah

Ich gebe zu, dies ist eine abgespeckte Version des Originalrezeptes aus der “Grünen Stadtküche“*.

Die Erbsen werden eigentlich frisch aus der Schote gepult, das ist im Winter etwas schwierig. Ich mag Erbsen sehr und habe immer ein Päckchen Tiefkühlware da; das habe ich verwendet.

Und dann ist das Rezept für sehr viele Personen berechnet und bietet ganz viele unterschiedliche Toppings an: Croutons, eine Cashew-Zitronencreme, Crème Fraîche, ein Chipotle-Öl, Frühlingszwiebeln, Kakao-Dukkah…wir waren nur zu zweit; ich habe also ein wenig Frühlingszwiebeln in die Suppe gegeben, die Cashew-Creme und Dukkah dazu serviert. Und statt Baguette die Sauerteig-Pitta.

Ich gebe Euch also hier das Rezept für eine große Portion Suppe und für Dukkah und Zitronencreme, beide haben es mir angetan:

Für 6 Personen:

Suppe:

  • 1,5 kg Erbsen, TK-Ware
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 4 Zwiebeln
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 500 g Kartoffeln
  • 1 TL Rohrohrzucker
  • 1 Bund Basilikum
  • 300 ml Milch (original: Reismilch)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Frühlingszwiebeln

Cashew-Zitronencreme:

  • 3 EL Cashewmuss (Bioladen)
  • 1 TL Saft und Schalenabrieb von 1 Bio-Zitrone
  • Salz

Kakao-Dukkah:

  • 25 g frisch geröstete Mandeln (original: Haselnüsse)
  • 1 TL Kakao-Nibs
  • 1 TL Korianderkörner, frisch geröstet
  • 1 TL Fenchelsaat, frisch geröstet
  • 1 Msp. Kreuzkümmelpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer aus der Mühle
  • 1 großzügiger TL Sesamsaat, frisch geröstet

Für die Suppe die Zwiebeln schälen und fein hacken. Kartoffeln schälen und würfeln.

Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebeln darin anbraten, bis sie ein wenig Farbe annehmen. Die Gemüsebrühe angießen, dann die Kartoffeln zugeben. Aufkochen und alles ca. 5 min köcheln lassen. Erbsen und Zucker zugeben, dabei eine Handvoll Erbsen für die Dekoration zurückbehalten. Aufkochen, dann die Temperatur reduzieren und alles bei geschlossenenem Deckel 10 min köcheln lassen.

Inzwischen das Basilikum zupfen. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Für die Cashew-Zitronencreme alle Zutaten mit 2 bis 3 EL Wasser in einem kleinen Schälchen verquirlen.

Basilikum und Milch zur Suppe geben und alles mit dem Stabmixer aufmixen. Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Dukkah die Nüsse im Blitzhacker zerkleinern. Alle anderen Zutaten mit Ausnahme des Sesams zugeben und so hacken, dass die Mischung noch etwas stückig bleibt. Sesam untermischen.

Zum Servieren die Suppe auf Schalen verteilen. Mit Erbsen, Frühlingswiebelröllchen und Zitronen-Cashewcreme garnieren, Brot und Dukkah dazu reichen.

Schokoladenkuchen mit Sichuan-Pfeffer und Basilikum

Entschuldigt die perspektivisch fragwürdigen Fotos, da habe ich wohl vor (Neu)gierde den Überblick beim Fotografieren verloren. Ich wollte den endlich abgekühlten Kuchen sowas von gleich probieren…..

Im Grunde, ist das, was Melissa Forti* hier vorstellt ein einfacher Rührkuchen, der durch Kakaopulver zum Schokoladenkuchen wird. Der besondere Kick kommt dann durch Basilikum und eben Sichuan-Pfeffer. Das mag gewöhnungsbedürftig klingen, ist aber eine geniale Aromen-Kombination. Schokolade und Chili ist ja schon ein Klassiker, aber das hier ist besser :-).

Jetzt aber zum Rezept:

  • 200 g Butter, Zimmertemperatur, plus etwas für die Form
  • 50 g Kakaopulver, plus etwas für die Form
  • 250 g Mehl Type 405
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Backnatron
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier
  • 90 ml Milch
  •  1 Bund Basilikum
  • 1/2 TL Sichuanpfeffer, frisch gemörsert

Die Form gründlich buttern und mit Kakaopulver ausstreuen. Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Basilikumblätter hacken.

Mehl, Backpulver und Natron in eine Schüssel sieben und vermischen.

Mit den Quirlen des Handrührers Butter und Zucker weißschaumig aufschlagen. Das Kakaopulver vorsichtig einarbeiten. Dann die Eier eines nach dem anderen einrühren, schließlich die Hälfte der Mehlmischung, dann die Milch und anschließend das restliche Mehl. Zum Schluss die Basilikumblättchen und den Sichuan-Pfeffer einarbeiten.

Die Masse in die vorbereitete Form füllen und im heißen Ofen ca. 40 bis 45 min backen. Der Kuchen ist fertig, wenn ein Holzstäbchen, mit dem man in den Kuchen sticht, sauber herauskommt.

Kuchen erst in der Form kurz abkühlen lassen, dann aus der Form holen, ganz abkühlen lassen und vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben.

 

Tomatentensuppe mit Basilikumklösschen

tomatencremesuppe mit basilikumnocken

So, jetzt geht es hier aber weiter mit der versprochenen Suppe:

Tomaten und Basilikum sind als Kombination sicherlich der Klassiker. Was aber nicht heißt, dass man mit dem Basilikum unbedingt gleich die Tomaten aromatisieren muss. Man kann es doch auch mal dazu servieren – so wie hier als kleines Knödelchen.

So wird es jedenfalls im Tomatenbuch* gemacht, und das hat uns gut gefallen. Eine Einschränkung aber gibt es: von den Nocken könnte man gut auch mehr gebrauchen. Ich gebe Euch hier das Original-Rezept, entscheidet selbst, ob Ihr die doppelte Nockenmasse ansetzt 🙂

Für die Suppe:

  • 1 kg Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • etwas Butter (original: 100 g)
  • 1 EL  Mehl
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 100 g Sahne
  • Zucker, Salz,
  • Pfeffer aus der Mühle

Für die Nocken:

  • 1 Töpfchen Basilikum
  • 150 g Ricotta
  • 5 EL Parmesan, frisch gerieben
  • 2 EL Mehl (original: 5)
  • Salz

Ich habe zuerst die Nockenmasse angesetzt: Dafür die Basilikumblätter zupfen und mit dem Ricotta pürieren. Wer es nicht vergisst, legt ein paar Blättchen für die Deko beiseite. Dann Parmesan und Mehl untermengen und alles mit Salz abschmecken. Zum Durchziehen beiseite sellen.

Jetzt zur Suppe: Dafür die Tomaten an der Unterseite einritzen und mit kochendem Wasser überbrühen. Herausnehmen, häuten und in Stücke schneiden.

Zwiebel schälen und fein hacken, dann in etwas Butter glasig andünsten. Mit Mehl bestäuben, kurz durchrühren, dann die Tomatenstücke zufügen, Gemüsebrühe angießen und alles 30 min köcheln lassen.

Inzwischen für die Nocken einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Aus der Ricotta-Masse mit 2 Teelöffeln Nocken abstechen und im leicht siedendem Wasser 10 min garziehen lassen. Mit einem Schaumlöffel herausholen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die Suppe aufmixen. Dann die Sahne einrühren und alles mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Zum Servieren die Suppe in Teller geben und die Nocken darin anrichten. Basilikumblättchen zur Dekoration könnten auch nicht schaden.

 

Zucchini-Polpette mit Minze und Pistazienpesto

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Bällchen und Klösschen, aus was auch immer – das macht sich immer gut auf dem Esstisch. Die sind so variabel – sowohl was die Rezepte angeht, als auch hinsichtlich der Verwendung.

So wie diese hier, die Anna Jones in “A modern way to eat“* vorstellt. Die Klösschen bauen auf auf einer Basis von gekochten Linsen – logischerweise – Zucchini. Das ist aber nicht alles….Ricotta darf mitspielen, und eine schöne Menge Petersilie und Minze.

Die Bällchen sind fluffig und aromatisch. Auch nicht zu schwer, denn sie werden im Ofen gebacken. Das Ganze hat ein wenig Ähnlichkeit mit Falafel. Aber leichter, da eben aus dem Ofen. Sie eignen sich aber auch gut zum Mitnehmen. Oder zu Spaghetti mit Tomatensauce….

Ach, und es gibt einen zusätzlichen Kick bei den Bällchen. Das Pesto nämlich. Hab ich schon mal erwähnt, dass Pistazien in viel zu kleinen Gebinden verkauft werden? Ich liebe sie einfach. An das grasgrüne Pesto kommen außerdem noch Basilikum, Olivenöl und Zitrone. Es gibt eine Option auf Pecorino….aber ich habe das Pesto ohne Käse probiert und beschlossen, dass ich ausnahmsweise mal ohne Käse klarkomme. Basilikum und Pistazien…da möchte ich sonst nichts mehr 🙂

Für 4 Personen:

Für die Polpette:

  • 250 g gegarte Linsen (Rezept: Puy-Linsen, ich hatte Beluga-Linsen)
  • 2 Zucchini (mittlere Größe)
  • 100 g Semmelbrösel
  • 125 g Ricotta
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Schalenabrieb von 1 Zitrone (Bio)
  • 40 g Parmesan, frisch gerieben
  • 1 Prise Chiliflocken
  • 1 Bund Minze
  • einige Stängel glatte Petersilie
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl

Für das Pesto:

  • ca. 40 g Pistazienkerne
  • 1 Töpfchen Basilikum
  • 4 EL Olivenöl
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • optional: etwas Pecorino, frisch gerieben

Die Zucchini fein reiben. Knoblauch schälen und fein hacken. Von der Petersilie und der Minze die Blättchen abzupfen und hacken.

Die Linsen in einen Mixer oder Blitzhacker geben und grob pürieren; das geht auch mit dem Pürierstab. Zu den Zucchini in eine Schüssel geben. Alle anderen Zutaten für die Polpette untermischen. Von der Minze nur die Hälfte verwenden, den Rest für später beiseite stellen. die Masse gut verkneten und mit Salz und Pfeffer würzen. Ca. 20 min ruhen lassen, damit alles durchzieht und an Stabilität gewinnt.

Den Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Klösschenmasse in 4 Portionen teilen und aus jeder Portion 6 kleine Kugeln formen. Die Kugeln auf das Backblech legen und mit Olivenöl beträufeln. In heißen Ofen goldbraun und knusprog backen.

Inzwischen für das Pesto die Basilikumblättchen abzupfen. Alle Zutaten zusammen mit den restlichen Minzeblättern in einen Cutter geben und zu einer groben Paste mixen. Mit Salz, Pfeffer und Zitrone abschmecken. Wer mag, gibt noch Pecorino dazu.

Polpette aus dem Ofen nehmen und mit dem Pesto anrichten.

Schwäbischer Salzkuchen mit Tomaten und Basilikum #wirrettenwaszurettenist

schwäbischer salzkuchen

Nun ist es ja Herbst. Unabänderlich. In den Kühlregalen stehen die Flaschen mit Federweissem und Rotem Sauser. Und weil die Supermarkt-Betreiber praktisch veranlagt sind, liegen meist die fertigen Flammkuchen oder Zwiebelkuchen gleich direkt daneben.

Und das braucht nun wirklich kein Mensch – den so eine Quiche, ein Flammkuchen oder ein anderer herzhafter Kuchen sind rasch gemacht, lassen sich gut vorbereiten und schmecken selbstgemacht viel besser. Deshalb hat die wackere Rettungstruppe beschlossen, da etwas zu unternehmen und Euch heute mit Rezepten zu überschütten.

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Ich komme daher mit einer Abwandlung des klassischen schwäbischen Salzkuchens, die mich bei Günter Weber* angelacht hat.  Der klassische Salzkuchen ist ein Hitzkuchen – er wurde direkt vor dem Brot in den Holzbackofen geschoben, um die Temperatur zu testen – ein Kuchenthermometer, sozusagen. Traditionellerweise kommen keine Tomaten auf den Salzkuchen – dafür aber Kümmel und, wenn man es üppiger mag, noch Speck. Aber das Tolle ist ja auch, dass bei Flammkuchen, Quiches und Konsorten der Kreativität kaum Grenzen gesetzt sind. Und mit Zutaten aus der Saison kann man ja nicht viel verkehrt machen. Und so kommt dieser Salzkuchen in einer spätsommerlichen oder frühherbstlichen Varianten mit Tomaten. Ja, die befinden sich tatsächlich noch immer in meiner Abokiste….

Weitere Inspirationen für salzige Kuchen findet Ihr hier:

Prostmahlzeit – Flammkuchen mit Steinpilzen und Schinken

Giftige Blonde – Flammkuchenvariationen

Aus meinem Kochtopf – Fränkischer Zwiebelkuchen mit Speck

Cuisine Violette  – Flammkuchen mit Pilzen

Obers trifft Sahne – Pizza mit Kürbis und Schafskäse und Flammkuchen mit Camembert und Trauben

Feinschmeckerle – Flammkuchen ohne Hefe mit Ziegenkäse und Birne

Katha kocht – Süßer Flammkuchen mit Apfel und Zimt

Lieber Lecker – Käseküchlein

German Abendbrot – Pizza Basisrezept

Küchenliebelei – Klassischer Zwiebelkuchen

Genial lecker – Flammkuchen mit Spinat

Sweetpie – Zwiebelkuchen

Jankes Soulfood – Rotkohlquiche

thecookingknitter – Quiche mit Ziegenfrischkäse

Paprika meets Kardamom – Einfache schnelle Flammkuchen

auchwas – Quiche Apfel-Handkäse-Zwiebel

Rohstoffverarbeitender Betrieb – Tarte à l’orange

Kebo Homing  – Flammkuchen mit Champignons und Gorgonzola

Das Mädel vom Land – Herbstfarben

Anna Antonia – Zwiebelkuchen

Fliederbaum – Tarte

Lecker macht Laune – Miniquiches mit Hokkaido

1x umrühren aka kochtopf – Herbstfläda

Widmatt – Käsekuchen auf Quarkblätterteig

our food creations – Tartes

Jetzt zum Rezept; das reicht für ein Blech von 32 cm Durchmesser. Ich habe ihn in der Quicheform gebacken; die hat nur 28 cm Durchmesser

Teig:

  • 170 gr. Mehl (ich hatte Dinkel 630, Weizen 550 ist auch gut)
  • 55 g Milch
  • 50 g Wasser
  • 7 g Butter, weich
  • 5 g frische Hefe
  • 2,5 g Zucker
  • 2,5 g Salz
  • Butter für die Form

Füllung:

  • 400 gr. saure Sahne
  • 100 gr. Sahne
  • 2 Eier, Größe L
  • 40 gr. Mehl (ich: Dinkel 630)
  • 5 g Salz
  • 2-3 schöne, reife Tomaten
  • Basilikumblättchen

Zuerst den Teig herstellen. Dafür Wasser und Milch leicht erwärmen (handwarm). Die Hefe darin auflösen. Mehl, Salz, Zucker und Butter in eine Rührschüssel geben. Die Hefelösung zugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten, der sich vom Rand der Schüssel löst. Schüssel bedecken und den Teig ca. 1 h ruhen lassen.

Ein rundes Blech oder eine Quicheform mit Butter ausstreichen. Den Backofen auf 230°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Den Teig auf der leicht  bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen. Er sollte größer ausgerollt sein, als der Boden der Form ist; man braucht ja einen Rand. Teigkreis in die Form legen und einen Randhoch hochziehen. Den Teig nochmals ruhen lassen.

Inzwischen die Tomaten waschen und in Achtel schneiden. Sauerrahm, Sahne, Eier, Mehl und Salz gründlich verquirlen.

Den Kuchenboden mit einer Gabel ca. 10-12 mal einstechen. Die Sauerrahmmischung auf den Boden gießen und gleichmäßig verteilen. Die Tomaten darauf verteilen, die Basilikumblätter darüber zupfen.

Den Kuchen in den heißen Ofen schieben und ca. 20 min backen. Der Kuchen ist fertig, wenn die Oberfläche erste braune Stellen hat.

Herausnehmen und noch heiß genießen.

Lauch-Ravioli mit Ricotta und Basilikum

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Schon wieder Teigtaschen! Entschuldigung…..ich habe da grade eine Phase.

Es gibt eine wohlbekannte Teigtasche: Ravioli. Ravioli für Faule allerdings. Es sind ja Ferien, und wir sind tagsüber meist unterwegs. Trotzdem soll dann am Abend etwas zu Essen auf dem Tisch stehen. Die Ravioli gehen schnell, weil sie auf fertige Gyoza-Blätter aus der Tiefkühle zurückgreifen. Und aus noch einem Grund sind sie kinderleicht herzustellen: sie werden gedämpft. Da besteht keine Gefahr, dass sich die hübschen Teigtaschen beim Garen in Wohlgefallen auflösen.

Die Ravioli kamen hier gut an: die Füllung ist cremig-mild und hat durch die gerösteten Cashews etwas Knusper. Dazu gibt es eine rasch gemachte Tomatensalsa. Die sorgt für eine frische Note. Außerdem muss die Tomatensaison ja genutzt werden 🙂 .

Das Gericht reicht für 4 Personen als Vorspeise; als Hauptgericht werden 2 davon satt.

Für 4 Personen:

  • 25 gr. Butter
  • 1 Stange Lauch, nur der helle Teil
  • 200 gr. Ricotta
  • 25 gr. Parmesan, frisch gerieben
  • 3 EL Cashewnüsse
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Ei, leicht verquirlt
  • 30 runde Gyoza-Blätter

Für die Salsa:

  • 3 Tomaten
  • ein paar Blätter Basilikum
  • Salz, Pfeffer
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Zehe Knoblauch

Die Gyoza-Blätter rechtzeitig aus der Tiefkühle nehmen.

Dann zunächst für die Salsa ein Knoblauchöl herstellen: dafür die Knoblauchzehe schälen und in Scheiben schneiden. Knoblauch zusammen mit dem Olivenöl in einem kleinen Töpfchen auf mittlerer Temperatur erhitzen, dann von Feuer nehmen und durchziehen lassen.

Für die Füllung den Lauch längs halbieren und in feine Ringe schneiden. Die Cashwekerne hacken. Die Butter in einer großen Pfanne erhitzen und den Lauch darin in ca. 10 min glasig andünsten. Gegen Ende der Garzeit die Cashewkerne mit in Pfanne geben. Alles beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.

In einer Schüssel den Ricotta mit Parmesan und grob zerzupften Basilikum-Blättern verrühren. Die Lauchmischung dazu geben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

15 Gyoza-Blätter auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche legen. Auf jedes Blatt einen großzügigen Teelöffel Füllung geben. Die Ränder mit verquirltem Ei bepinseln, dann jeweils ein zweites Blatt darauf legen und die Ränder fest andrücken.

Nun werden die Ravioli gedämpft: Ich nehme dafür immer noch gerne den Dampfgarer von WMF für den Herd. Das Gitter öle ich leicht ein und lege die Teigtaschen drauf. Wer Bambuskörbchen benutzt, sollte die am besten mit Backpapier auslegen, in das zuvor Löcher gepiekst wurden – so bleibt nichts kleben. Wie auch immer, die Taschen werden, wenn nötig portionsweise, ca. 15 min gedämpft.

Inzwischen kann man die Salsa herstellen: dafür die Tomaten kreuzweise einschneiden und mit kochendem Wasser übergießen. Abgießen, Tomaten häuten und in Würfelchen schneiden. Tomatenwürfel in einem Schüsselchen mit zerzupften Basilikumblättern und den zuvor hergestellten Knoblauchöl mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Zum Servieren die Ravioli mit der Salsa auf Tellern anrichten. Wer mag, kann das Ganze noch mit fritierten Basilikum-Blättern garnieren.