Dänische Hotdogs

Die Hotdogs, die es hierzulande zu kaufen gibt, sind nichts, was ich unbedingt essen muss – labbrige Wurst in pappigem Brötchen…naja. Ganz anders sieht es natürlich beim Nachwuchs aus – die lieben Hotdogs.

Nun gibt es im Kopenhagen-Buch von Trine Hahnemann* aber ein Rezept für von A bis Z selbst gemachte Hotdogs, und so etwas lockt dann auch mich hinter dem Ofen vor.

Es dauert ein wenig, bis die Hotdogs auf dem Tisch stehen, denn sie haben ein paar Komponenten mehr: man bäckt die Brötchen, frittiert Röstzwiebeln, macht Gurkensalat und Remoulade. Der Aufwand lohnt sich – die Hotdogs sind toll. Die Brötchen sind wunderbar fluffig und soft; die haben mir so gut gefallen, dass das in Zukunft mein Standard-Rezept für Burger-Buns sein wird. Ich bin nicht alleine damit – hier besteht hohe Nachfrage nach den Buns…

Die Würstchen haben mich etwas ins Grübeln gebracht; im Rezept steht nur “gute Würstchen vom Fleischer”, und die Würstchen werden gebraten – es gab also fränkische Bratwurst in die Hot Dogs. Ich weiß, dass klassischerweise erhitzte Brühwurst verwendet wird – aber diese Variante hat mir besser gefallen ;-).


Für 10 Stück:

Brötchen:

  • 500 g Weizenmehl 550, plus etwas zum Arbeiten
  • 10 g frische Hefe
  • 300 ml Vollmilch, lauwarm
  • 50 g Butter
  • 1 EL Zucker
  • 10 g Salz
  • 1 Ei, verquirlt

Gurkensalat:

  • 250 ml Apfelessig
  • 3 EL Wasser
  • 125 g Zucker
  • Salz
  • 2 Salatgurken

Röstzwiebeln:

  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • Öl zum Frittieren

Remoulade:

  • 1 Karotte
  • 120 g Knollensellerie
  • Salz
  • 1/2 Salatgurke
  • 50 ml Mayonnaise
  • etwas fein gehackte Schalotte
  • 1 TL Currypulver
  • 1/2 TL englisches Senfpulver*
  • 1 TL Zitronensaft
  • 2 EL Kapern
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zum Fertigstellen:

  • 10 Bratwürstchen
  • Ketchup
  • süßer Senf
  • gehackte rohe Zwiebeln

Brötchen:

Das Mehl mit Salz und Zucker in eine Schüssel geben. Die Hefe darüber krümeln. Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Milch und Butter in die Schüssel geben und alles zu einem elastischen Teig verkneten, der sich vom Rand der Schüssel löst.

Schüssel abdecken und den Teig in ein bis zwei Stunden zu doppelter Größe aufgehen lassen.

Auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu 10 gleich großen, länglichen Brötchen formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und nochmals 60 min ruhen lassen.

Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Brötchen mit dem verquirlten Ei bestreichen und im heißen Ofen ca. 20 bis 25 min backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Gurkensalat:

Essig, Wasser, Zucker und Salz in einer säurebeständigen Schüssel verrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Die Gurken in dünne Scheiben hobeln, in die Marinade geben und mindestens 30 min durchziehen lassen.

Röstzwiebeln:

Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden. In einer Schüssel mit Mehl und Salz vermischen, dann in ein Sieb geben und überschüssiges Mehl abschütteln.

Frittieröl auf mittlere Hitze erhitzen. Zwiebeln portionsweise knusprig frittieren, dann mit einem Schaumlöffel herausholen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Remoulade:

Karotte und Sellerie schälen und fein würfeln. Gurke entkernen und in feine Würfel schneiden. Kapern abtropfen lassen und fein hacken.

Karotte und Sellerie in Salzwasser 4 min  blanchieren, dann in ein Sieb abgießen und gründlich abtropfen lassen. Abkühlen lassen und in einer Schüssel mit der Gurke mischen.

Alle anderen Zutaten zugeben, alles gut vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fertigstellen:

Die Würstchen in einer Pfanne braten.

Dann alle Zutaten bereit stellen, damit jeder sich nach Geschmack seinen Hotdog belegen kann.


 

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