Gebackener Camembert mit Nektarinenchutney – plus: eine Verlosung

 

 

gebackener camembert1

Ich bin dann mal ein paar Tage weg. Die Sommerfrische ruft. Nach einer längeren Pause geht es endlich einmal wieder nach Frankreich; ich freue mich riesig. Damit Ihr mir inzwischen nicht vom Fleisch fallt, lasse ich Euch etwas Käse da. Französischen Käse.

Ich habe nämlich netterweise von “Le Rustiqueein Päckchen bekommen – natürlich mit Käse. Als ich mir überlegt habe, was ich damit am besten kochen könnte, schoß mir sofort ein gebackenener Käse durch den Kopf. Und dazu ein Chutney. Käse pur als Hauptmahlzeit, das brauche ich manchmal. Das Ganze hat im Ergebnis was von Käsefondue.

Und Käse mit Obst ist  ja ohnehin klassisch, man denke nur an die omnipräsenten Weintrauben und Feigen auf der Käseplatte. Der Käsegeschmack wird durch das Backen sehr intensiv, da steuert das sauer-süß-salzige Aroma des Chutneys schön dagegen und macht das Essen spannend. Nektarinen gibt es gerade im Überfluß und ich mag sie gern; aber Ihr könnt das Chutney auch mit anderen Früchten zubereiten. Pflaumen oder Brombeeren könnte ich mir gerade gut vorstellen.

Ein Tipp, wenn Ihr auch Käse backen wollt: Le Rustique liegt ja in einer geringen Reifestufe im Kühlregal. Auf jeder Packung findet Ihr den Hinweis, wie gereift der Käse in welchem Zeitraum vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum ist. Ich würde zum Backen immer einen eher jungen Käse oder einen mit mittlerer Reifestufe nehmen, denn wie gesagt, das Aroma intensiviert sich erheblich beim Backen. Und wir wollen auch nicht, dass der Käse schon vor dem Erhitzen davonfließt.

Nicht nur ich habe ein Päckchen bekommen. Le Rustique hat mir zwei Überraschungspäckchen zur Verfügung gestellt, die ich hier verlosen darf. In den Päckchen ist natürlich Käse – aber auch noch anderes. Was verrate ich nicht, denn sonst ist es ja kein Überraschungspäckchen mehr. Wenn Ihr so ein Päckchen gewinnen wollt, dann hinterlasst mir bis zum 24.08.2016  einen Kommentar unter diesem Beitrag und sagt mir: wie esst Ihr Euren Käse am liebsten?

Bevor wir zum Rezept kommen, noch kurz die Regeln zum Gewinnspiel:

  • Berücksichtig wird jeder Kommentar, der die oben gestellte Frage beantwortet. Einsendeschluss ist der 24.08.2016, 23.59 h.
  • Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen. Der Rechtsweg auch.
  • Die Gewinner werden von der hausinternen Losfee ermittelt.
  • Die Päckchen werden direkt von Le Rustique an Euch verschickt; ich muss dazu Eure Adressen weitergeben.
  • Ich bin,wie gesagt, mal ein bisschen weg. es dauert also ein wenig mit der Beantwortung der Kommentare 🙂 .

Und jetzt zum Rezept:

gebackener camembert

Für 2 Personen:

  • 250 g Camembert

Für das Chutney:

  • 350 g Nektarinen
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Schalotte
  • 2 cm frischer Ingwer
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • 1/4 TL Chiliflocken
  • 60 ml Wasser
  • etwas Zitronenabrieb
  • Salz, Honig

Wir machen zuerst das Chutney, das muss nämlich etwas durchziehen. Dafür Schalotte und Ingwer schälen und fein  würfeln. Das Fruchtfleisch der Nektarinen vom Kern schneiden und ebenfalls fein würfeln.

Olivenöl in einem Topf erhitzen und Schalotte und Ingwer darin ca. 3 min anbraten, bis sie anfangen zu duften. Dann mit dem Essig ablöschen, kurz durchrühren und die Nektarinenwürfel zugeben. Zitronensaft, Zimt, Chiliflocken und Wasser zugeben und das Chutney 10 bis 15 min köcheln lassen, bis die Netarinen weich sind.  Dann von der Hitze nehmen, den Zitronenabrieb einrühren. Das Chutney mit Salz und Honig abschmecken und zum Abkühlen und Durchziehen beiseite stellen.

Zum Backen des Käses den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen. Den Käse darauf setzen und im heißen Ofen backen, bis er durcherhitzt ist und zu schmelzen beginnt. Das dauert ca. 15 bis 20 min.

Zum Servieren den Käse mit dem Chutney anrichten. Dazu passt ein knackiger Salat – und ganz viel Brot zum Auftunken des Käses.

Disclaimer: Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit “Le Rustique” Er beeinhaltet Werbung.

Nektarinen-Gazpacho

nektarinengazpacho1

Ab und zu kommt der Sommer ja nun doch vorbei, und dann ist es richtig schön heiß.

Im Grunde Blog-Event-CXXII-Steinobststört mich das in der Küche nicht weiter – ich bin durchaus in der Lage, auch bei anhaltenden 30 °C Schmorgerichte zuzubereiten, wenn es mich überkommt.

Trotzdem- als ich in der Essen & Trinken diese kalte Suppe entdeckt habe, erschien es mir sehr reizvoll, einfach nur den Mixer anzuwerfen anstatt des Herdes. Und das, obwohl ich eher zurückhaltend bin, was Obst in pikanten Gerichten angeht. Die Gazpacho ist fix zusammengemixt. Den Nektarinenanteil habe ich ein wenig erhöht, die leichte Süße passt gut. Die Suppe hält sich im Kühlschrank gut. Wir haben sie nicht auf einmal gegessen, sondern uns immer wieder mal zwischendurch ein kleines Gläschchen zur Erfrischung gegönnt.

Genau – Nektarinen: die Gazpacho kommt wie gerufen für das gerade laufende Event im Kochtopf. Die Apricot-Lady (nomen est omen) sucht da nämlich Rezepte mit Steinobst.

nektarinengazpacho

Für 4 Portionen:

  • 1 rote Paprikaschote
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 1 rote Zwiebel
  • 300 g Tomaten
  • 1 kleine Zehe Knoblauch
  • 1 rote Chili
  • 3 Nektarinen
  • 1 TL mildes Currypulver
  • 2 EL Sherry-Essig
  • 2 EL Limettensaft
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Stängel Estragon

Paprika vierteln und entkernen. Sellerie putzen und entfädeln. Knoblauch und Zwiebel schälen. Chilischote ggf entkernen. Nektarinen halbieren, Kerne herausholen.

Paprika, Sellerie, Tomaten, Zwiebel, Chili, Nektarinen und Zwiebel in grobe Stücke schneiden. Alles in den Mixer geben. Currypulver, Essig, Limettensaft, 350 ml Wasser und 1 TL Salz zugeben und alles ganz fein aufmixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Suppe umfüllen und mindestens 1 h in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren die Estragonblättchen zupfen und fein hacken. Suppe damit dekorieren und kalt servieren.

Gestürzter Nektarinen-Kuchen

gestürzter nektarinenkuchen

“Was soll das heißen, es gibt dieses Wochenende keinen Kuchen?” Mein Sohn war entsetzt. Aber mit Verlaub, es ist doch heiß. Und dann noch den Backofen, pff. Und außerdem war gestern Sommerfest in der Schule und heute, heute ist noch das Ju-Jutsu-Sommerfest meiner Kampftiger-Tochter. Was bedeutet, dass ich zweimal Fingerfood für das Schulbuffet und irgendeinen Salat für das andere Buffet machen darf. Wer also braucht da noch Kuchen? Genau, mein Sohn.  Er war gnädig mit mir, es durfte auch ein Obstkuchen sein.

Nektarinen waren da. Den Rest habe ich mir zusammengedacht. Der Kuchen ist einfach genug, um mal schnell zusammengerührt zu werden, aber dennoch nicht langweilig. Der Zucker auf dem Boden ergibt nämlich eine nette Karamellschicht. Und das Quäntchen Rosmarin sorgt für ein bisschen Extra-Spaß beim Essen.

Und jetzt bin ich in der Küche. Kartoffelsalat für heute Nachmittag zusammenrühren. Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!

Belag:

  • 2 EL Rohrzucker
  • 4 Nektarinen
  • 1 TL Rosmarinnadeln, fein gehackt
  • Butter für die Form

Teig:

  • 80 gr. Butter
  • 160 gr. Zucker
  • 3 Eier
  • 200 gr. Mehl
  • 1 TL Backpulver

Zunächst den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. Den Rand und den mit Backpapier belegten Boden der Form gründlich buttern. Den Boden mit dem Rohrzucker bestreuen. Die Nektarinen vierteln, entkernen und in Spalten schneiden. Die Spalten dachziegelförmig auf den Boden der Springform legen und mit dem gehackten Rosmarin bestreuen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Für den Teig Butter und Zucker schaumig rühren. Die Eier eines nach dem anderen einarbeiten. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unterrühren.

Den Teig gleichmäßig über das Obst verteilen. Den Kuchen in den heißen Ofen schieben und in ca. 45 min fertig backen.

Den fertigen Kuchen erst mal 10 min auskühlen lassen. Dann den Rand der Form vorsichtig lösen, den Kuchen auf eine Platte stürzen, Blech und Backpapier abziehen.