Kokosnuss-Mousse

Ich bin nicht gerade eine Nachtisch-Königin, was wohl am allermeisten daran liegt, dass ich schon vom Hauptgericht so viel esse, dass ich auf keinen Fall auch noch Nachtisch brauche. Oder ich mache einen Nachtisch, der so üppig ist, dass man in Grunde vorher nichts gebraucht hätte und hinterher narkotisiert ist. (Die Mousse au Chocolat nach Julia Child mit jeder Menge Butter ist legendär berüchtigt :-)).

Hier nun haben wir es mit einer dezenten Mousse zu tun, die einen nicht sofort in den Verdauungsschlaf befördert. Ein bisschen süß, schön luftig (passt also noch rein), mit etwas Biss  – und mit Kokos, was bei meiner Vorliebe für Kokosnuss in jeglichem Aggregatszustand auch schon einen Adelstitel wert ist.

Für 6 Portionen:

  • 250 ml Schlagsahne
  • 2 Eiweiß
  • 125 gr. Kokosflocken
  • 2 Blätter Gelatine
  • 50 gr. Zucker
  • 1 Prise Salz

Die Gelatine kurz  in kaltem Wasser einweichen.

50 ml Sahne in einem kleinen Töpfchen erhitzen, dann  vom Feuer ziehen und die Gelatine darin auflösen.

Die Eiweiße mit einer Prise Salz zu recht festem Schnee schlagen.

Die Sahne steif schlagen, dabei nach und nach den Zucker zugeben. Die Gelatine-Masse unterheben.

Jetzt 100 gr.  Kokosraspeln unter die Sahne heben, dann den Eischnee unterziehen.

Die Creme in Portionsgläschen füllen und für mindestens 3 h zum fest werden in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren mit den restlichen Kokosraspeln bestreuen.

Rezeptquelle: Vie pratique gourmand 248