Fränkische Oliven

Huch? Was ist das denn? Wachsen in Franken neuerdings Oliven? Nein, das nicht. Aber in Franken wachsen Schlehen, und die kann man wunderbar einlegen und wie Oliven benutzen.

Ich habe ja für die Buchvorstellung von “Heimat im Glas“* eifrig Hagebutten gesammelt. Und beim Blättern durch das Buch, da sind mir die Schlehenrezepte durchaus ins Auge gesprungen. Mir war nur nicht klar, wo ich Schlehen finde. Als ich dann am Spielplatz um die Ecke die Hagebutten einsammelte, fiel mein Blick auf Sträucher, die ich bisher nicht beachtet hatte. Hm. Blaue Beeren. Wüste Stacheln. Nach googeln und Beratungsgesprächen war klar – Schlehen. Ich habe einige mitgenommen und eingelegt.

Nächstes Jahr mache ich das wieder, denn die “Oliven” sind richtig toll. Und ich nehme auch noch mehr mit – vor meinem geistigen Auge sehe ich nämlich eine schöne Ration an Sloe Gin. Dieses Jahr hat das nicht geklappt. Wie gesagt, ich war auf dem Spielplatz am Ernten. Und als ich da so rupfte, kam ein gut instruiertes kleines Mädchen, das mir mitteilte, dass ich das nicht pflücken und essen darf. Offensichtlich hatten die Eltern gut gearbeitet und dem Kind beigebracht, nicht einfach irgendwelche Beeren zu pflücken und zu essen. Eigentlich super. Aber das Kind war sehr besorgt um meine Gesundheit und ging nicht weg, bevor ich aufhörte, zu ernten. Nächstes Mal komme ich, wenn alle im Kindergarten sind ;-).

Jetzt aber zum Rezept. Es ist einfach zu machen, man muss aber etwas Wartezeit einplanen…

Fränkische Oliven

Schlehen, wie Oliven eingelegt

Gericht Vorratskammer
Länder & Regionen Franken

Zutaten

  • 500 g Schlehen
  • 1 l Wasser
  • 300 g unbehandeltes Meersalz (kein Jod, keine Trennmittel)
  • 1 Bund Thymian
  • etwas Gewürznelke

Nach zwei Monaten:

  • ca. 500 ml Olivenöl
  • etwas frischer Knoblauch
  • Rosmarin
  • Lorbeer

Anleitung

  1. Die Schlehen müssen einen Frost erlebt haben. Man kann sie entweder nach dem ersten Frost ernten, oder man steckt sie einfach einen Tag lang in die Tiefkühle. So habe ich es gemacht. 

  2. Wasser mit Salz und Gewürzen aufkochen, bis das Salz sich aufgelöst hat. Beiseite stellen und abkühlen lassen. 

  3. Die Schlehen in ein passendes hohes Glas geben und mit der Salzlösung übergießen. Glas verschließen und an einem kühlen, dunklen Ort mindestens 2 Monate durchziehen lassen.

  4. Nach zwei Monaten die Schlehen abgießen und gründlich abtropfen lassen. 

  5. Auf saubere Gläser verteilen. Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. In jedes Glas etwas Koblauch, Rosmarin und ein Lorbeerblatt geben. Mit Olivenöl aufgießen, die Gläser verschließen und die Schlehen weitere 3 Wochen durchziehen lassen. 

Hagebutten-Zwiebelsauce

Ja, ich weiß – es ist ein wenig spät, um jetzt ein Rezept mit Hagebutten vorzustellen. Ihr müsst Euch das dann wohl für nächsten Herbst merken, denn die Sauce ist sehr apart und außerdem vielseitig verwendbar.

Ausprobiert habe ich die Sauce erst mal hauptsächlich deshalb, weil man ja mit Hagebutten meist Marmelade kocht; die herzhafte Verwendung war mir neu. Und sie ist toll – die Sauce ist schön ausbalanciert nach Süße und Säure. Daniela Wattenbach*, von der das Rezept stammt, schreibt, dass die Sauce gut zu kurzgebratenem Fleisch passt und zu Kartoffelgratin. Ich könnte sie mir aber auch zu Gemüse- oder Getreidepflanzerl gut vorstellen.

Die Sauce macht ein wenig Arbeit, denn die Hagebutten müssen entkernt werden. Ihr braucht 250 g entkernte Früchte, das sind ca. 450 g ungeputzte Hagebutten. Man kann das aber auch vorbereiten, die Hagebutten also an einem Tag entkernen, luftdicht verpackt in den Kühlschrank stellen oder die Früchte einfrieren und die Sauce dann später kochen.

Hagebutten-Zwiebel-Sauce

Eine etwas andere Verwendung für Hagebutten

Portionen 1 Liter

Zutaten

  • 250 g Hagebutten geputzt und entkernt
  • 3 rote Zwiebeln
  • 3 weiße Zwiebeln
  • Rapsöl zum Garen
  • 2 Äpfel säuerliche Sorte
  • 120 g Zucker
  • 3 cm Ingwer
  • 125 ml Weißweinessig
  • 125 ml Weißwein
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Anleitung

  1. Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Äpfel entkernen und würfeln. Ingwer schälen und reiben.

  2. Das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelringe darin glasig anschwitzen. Die Apfelwürfel dazugeben und kurz mitbraten, dann alles mit 3 Esslöffeln des Zuckers bestreuen und alles karamellisieren lassen.

  3. Restlichen Zucker, Hagebutten, Ingwer, Essig und Wein zugeben und mit Salz würzen.

  4. Alles in ca. 45 min zu einer dicken Sauce einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und heiß in sterilisierte Gläser füllen. 

Tofuragout mit Tomaten

Tofu entlockt vielen Menschen ja noch immer eher  weniger Begeisterung; was schade ist. Ich esse gerne Tofu; nicht als Ersatz für irgendetwas, sondern als eigenständiges Lebensmittel.

Damit er schmeckt, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein. Erstens: kauft anständigen Tofu. Finger weg von der Supermarktware. Kauft den Frischen aus dem Asiashop, der da in den großen Wannen schwimmt oder nehmt den aus dem Bioladen, der so heißt wie ein südostasiatischer Wirbelsturm. Oder macht ihn selbst, aber das ist dann wirklich High End ;-).

Richtig tollen Tofu kann man im Grunde auch pur essen, aber gut, vielleicht muss man dazu doch sehr mögen… Punkt zwei ist also eine ordentliche Zubereitung. Ich meine, eine die ihm gerecht wird und nicht den Versuch ein Schnitzel nachzubauen. (Wobei ich einer Bolognese mit Tofu durchaus etwas abgewinnen kann. Dann, wenn ich Lust auf Bolognese mit Tofu habe…).

Ich höre schon auf…. denn in Dudu Kitchen* gibt es eine ordentliche Zubereitung mit Tofu. Für das Ragout wird der Tofu zuerst in Salzwasser eingelegt. Was das bewirkt, steht da nicht, aber ich finde, der Tofu ließ sich besser als sonst knusprig braten. Anschließend gart in einem Ragout aus frischen Tomaten und Dosentomaten, aufgepeppt mit Chili.

Tofuragout mit Tomaten

Tofu in mild-würziger Sauce

Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • Salz
  • 750 g Tofu
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 Schalotte
  • 300 g Kirschtomaten
  • 1 Thai-Chili
  • 800 g Tomaten aus der Dose
  • Pfeffer
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Bund Koriander
  • Jasminreis zum Servieren

Anleitung

  1. Zunächst 1 TL Salz in 500 ml Wasser auflösen. Den Tofu halbieren und mindestens eine Stunde im Salzwasser einlegen. Danach abtropfen lassen und gut trocken tupfen. 

  2. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Tofu von 2 Seiten goldbraun anbraten, dann herausnehmen und in nicht zu kleine Stücke schneiden. 

  3. Schalotte schälen und würfeln. Kirschtomaten halbieren. Chili fein hacken. 

  4. Weitere 3 EL Öl in der Pfanne erhitzen. Schalotte darin anbraten, dann Kirschtomaten und Dosentomaten sowie 200 ml Wasser zugeben. Salzen, Chili zugeben und alles kurz kochen lassen. Den Tofu vorsichtig unterheben. 

  5. Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Koriander zupfen und grob hacken. Einen Teil des Korianders unterheben und das Ragout mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  6. Ragout in Schalen schöpfen, mit restlichem Koriander und Frühlingszwiebeln bestreuen und mit Jasminreis servieren. 

 

Sauerteig-Baozi mit Tofufüllung

Dass ich Teigtaschen liebe, ist ja nun hinlänglich bekannt, und Baozi, also gefüllte und gedämpfte Hefebrötchen, stehen da ziemlich weit oben auf der Liste. Es gab sie auch schon öfter – hier zum Beispiel mit Frühlingszwiebeln, Kreuzkümmel und Hackfleisch oder hier mit Hühnchencurry.

Der Teig ist ein Hefeteig, typischerweise kommt noch etwas Backpulver hinein, das macht ihn noch flauschiger und elastischer. So einen Teig habe ich bisher verwendet, der funktioniert wunderbar.

Und dann lese ich bei Charlotte von einem Baozi-Teig mit Sauerteig. Das war so ein Moment, in dem ich mir innerlich an die Stirn klatschte – Sauerteig, klar, das kann ja nur gut sein und muss auf der Stelle ausprobiert werden. Und ja, das ist es es. Die Baozi sind locker und flauschig; sie schmecken nicht nach Sauerteig, aber der Sauerteig steuert eine zusätzliche Tiefe an Geschmack bei.

Beim milchmädchen sind die Baozi mit Hackfleisch gefüllt. Das ist bestimmt toll, aber gefühlt haben wir in letzter Zeit sehr viel Fleisch gegessen, und so habe ich mir eine Tofufüllung gebastelt. Und schwupp, sind die Baozi auch noch zufällig vegan.

Sauerteig-Baozi mit Tofufüllung

Gedämpfte Hefebrötchen mit würziger Tofu-Füllung

Gericht Hauptgericht
Länder & Regionen China
Portionen 12 Stück

Zutaten

Teig:

Vorteig:

  • 55 g Anstellgut (ich hatte Lievito madre)
  • 85 g Wasser
  • 140 g Weizen 550

Hauptteig:

  • gesamter Vorteig
  • 85 g Wasser
  • 5 g Salz
  • 5 g Zucker
  • 1/4 TL Natron
  • 1 TL Rapsöl
  • 215 g Weizen 550

Füllung:

  • 400 g Tofu
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 2 cm Ingwer
  • 1 Karotte
  • 3 EL Sojasauce
  • Salz
  • 1/2 TL Sichuan-Pfeffer
  • 1 TL Sesamöl

Für den Dipp:

  • 4 EL Sojasauce
  • 2 TL Chinjiang-Essig
  • 1 TL Sambal Oelek
  • 1 TL Sesamöl
  • 1 Frühlingszwiebel

Anleitung

  1. Für den Vorteig alle Zutaten vermischen und abgedeckt 8 bis 10 h stehen lassen. 

  2. Für den Teig alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten, der sich vom Rand der Schüssel löst. Schüssel abdecken und Teig in einer Stunde zu doppelter Größe aufgehen lassen.

  3. Inzwischen den Tofu in mehrere Lagen Küchenpapier wickeln, mit einem schweren Gegenstand beschweren und so möglichst viel Flüssigkeit herausdrücken; ich habe das ca. 30 min gemacht und dabei einmal das Küchenpapier gewechselt.

  4. Knoblauch und Ingwer schälen und sehr fein hacken; Frühlingszwiebeln putzen und sehr fein hacken. Karotte schälen und raffeln. Sichuanpfeffer im Mörser zerstoßen. 

  5. Den Tofu auspacken und fein zerbröseln; er sollte etwa die Konsistenz von Hackfleisch haben.

  6. Öl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch, Ingwer und Frühlingszwiebel darin glasig anbraten. Dann Tofu und Karotte zugeben und unter Rühren weiterbraten, bis alle Flüssigkeit verdampft ist. Sojasauce angießen, mit Salz und Sichuan-Pfeffer würzen, alles noch einmal aufkochen lassen, dann von der Hitze nehmen und das Sesamöl einrühren. 

  7. Den Teig zu einer Rolle formen und in 12 gleich große Scheiben zu ca. 50 g schneiden. Jede Scheibe zu einer Kugel formen, dann auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. handtellergroß ausrollen. Idealerweise sind die Scheiben in der Mitte etwas dicker als am Rand. 

  8. 12  Quadrate aus Backpapier zuschneiden, die so groß sind, dass je ein geformtes Baozi darauf Platz hat. 

  9. Jetzt geht es ans Füllen: dafür je einen Teigkreis in die Handfläche legen, dabei mit der Handfläche eine flache Tasse bilden, so dass die Füllung etwas einsinkt. Zum Verschließen die Füllung mit dem Daumen leicht nach unten drücken. Den Teigkreis in der Hand drehen und dabei mit den Fingern der freien Hand den Teig über der Füllung in Falten legen und verschließen. Am Ende den Teig in der Mitte noch zusammenzwirbeln. Fertige Baozi auf den zugeschnittenen Backpapierquadraten lagern.

  10. Baozi nochmals 30 min ruhen lassen.

  11. Zum Garen die Baozi mitsamt dem Backpapier auf ein Dämpfgitter geben und ca. 25 min über kochendem Wasser dämpfen.

  12. Inzwischen für den Dipp alle Zutaten verrühren. Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und in den Dipp geben. 

  13. Baozi mit dem Dipp servieren. 

Rezept-Anmerkungen

Übrige Baozi halten sich 3 bis 4 Tage im Kühlschrank und lassen sich auch gut einfrieren. Zum Servieren 6 bis 8 min dämpfen; tiefgefrorene Baozi vorher auftauen lassen oder entsprechend länger dämpfen. 

Stir-fried Rettich

Ich bin kein allzu großer Fan von Rettich. Ab und zu wäre welcher in der Abokiste, und ich gestehe – meist werfe ich ihn raus. Diesmal habe ich ihn todesmutig drin gelassen, denn ich wollte den stir-fried Rettich ausprobieren, den Malin Radeniye in ihrem Buch vorstellt.

Mit dem Ergebnis: so lasse ich mir Rettich gefallen: er wird rasch pfannengerührt, dadurch ändert sich das Aroma; es wird weniger bissig. Curry gesellt sich dazu und Senfkörner für eine Anspielung an indische Aromen.

Wir haben das Gericht als Gemüsebeilage gegessen; ich kann es mir aber auch gut mit etwas Reis als leichtes Hauptgericht vorstellen.

Stir-fried Rettich

Rettich mal anders

Gericht Gemüse
Keyword Rettich
Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • 1 großer Rettich
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 3 EL Rapsöl
  • 2 TL Senfsaat original braune, ich hatte gelbe
  • 1 EL Currypulver
  • Salz

Anleitung

  1. Rettich schälen, dann quer in dünne Scheiben schneiden. Größere Scheiben habe ich nochmals halbiert. Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden. 

  2. Öl in einem Wok auf mittlerer Stufe erhitzen. Rettich und Frühlingszwiebel zugeben und unter gelegentlichem Rühren garen, bis der Rettich an den Rändern leicht gebräunt ist.Salzen

  3. Senfkörner und Curry zugeben und alles einige Minuten mitbraten. Nochmals mit Salz abschmecken, dann gleich servieren. 

Lebensverändernde Cracker

Hui, das ist doch mal ein Titel für einen Blogpost ;-). Aber er ist nicht grundlos: es ist ja schon ein paar Jahre her, dass Sarah Brittons “life-changing loaf of bread”  begann, im Internet die Runde zu machen. Irgendwann kam auch ich nicht mehr drumherum und musste das Rezept probieren. Hm…geschmeckt hat mir das Ganze schon, ich empfand es auch als eine nette Beigabe zu einer Suppe oder einem Salat, nur in die Schublade “Brot”, in die wollte ich es nicht so recht sortieren. Eher in “Knabberkram”, denn das Ganze ist ja recht dicht und mit seinen vielen Saaten und Nüssen auch ganz schön üppig.

Klar, dass es mir wie Schuppen von den Augen fiel, als ich im derzeitigen Lieblingsbackbuch* von “life-changing crackers” las – genau, das ist es. Die Masse ist ideal, um daraus Knabberkram herzustellen.

Das Prinzip ist ja ebenso einfach wie genial: verschiedene Saaten und Nüsse werden vermischt, dazu kommen Wasser, etwas Fett und als bindende Zutat Flohsamenschalen. Flohsamen, das klingt erst mal komisch, aber das Ganze ist eine geniale Zutat. Sie enthalten sehr viele Ballaststoffe und bringen den Darm dadurch richtig toll auf Trab. Sie enthalten außerdem Schleimstoffe, ähnlich wie  Leinsaat oder Chia, aber in größerer Menge. Und genau diese Stoffe sorgen dafür, dass der Teig im Rezept überhaupt zusammenhält. Das bedeutet auch – Ihr könnt die Zutaten in den Crackern gut austauschen, also andere Nüsse oder Saaten nehmen. Aber die Flohsamen sind ein Muss, sonst gibt es Brösel statt Crackern.

Im Original werden Chia-Samen verwendet; ich hatte statt dessen Basilikumsamen. An der Würzung habe ich etwas gedreht – original sind Salz, Seetangflocken und ein wenig Honig; ich habe statt dessen Kräutersalz und Sojasauce verwendet.

Die Cracker sind sehr knusprig, sie sind super zum einfach so Wegknabbern, aber auch gegen einen (oder mehrere)  Dipp dazu ist absolut nichts zu sagen;-)

Lebensverändernde Cracker

Knabberkram in gesund

Gericht Snack
Portionen 30 Stück

Zutaten

  • 70 g Sonnenblumenkerne
  • 45 g Leinsamen
  • 35 g Cashews
  • 10 g Basilikumsamen
  • 25 g Flohsamenschalen, gemahlen
  • 150 g Wasser
  • 30 g Kokosöl geschmolzen
  • 1 TL Kräutersalz
  • 1 TL Sojasauce

Anleitung

  1. Ofen auf 160°C Umluft vorheizen. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen.
  2. Im Zerkleinerer der Küchenmaschine alle trockenen Zutaten hacken, bis das Ganze die Textur von grobem Sand hat. Wasser, Kokosöl und Sojasauce zugeben und weitermixen, bis die Mischung zusammenkommt und es keine trockenen Stellen mehr darin gibt.

  3. Auf der Arbeitsfläche noch etwas weiterkneten, bis der Teig zusammenhält, dann auf der Arbeitsfläche ca. 15 min ruhen lassen; in dieser Zeit quellen die Flohsamen auf und die Masse lässt sich dann besser bearbeiten.
  4. Den Teig ca. 2mm dünn ausrollen; das braucht etwas Geduld und Fingerspitzengefühl, aber es geht. Mit einem Ausstecher von 5 cm Durchmesser Kekse ausstechen und diese auf die vorbereiteten Bleche legen. Übrigen Teig kann man immer wieder zusammenkneten und neu ausrollen.
  5. Die Kekse für 30 min im heißen Ofen backen, dann die Bleche herumrotieren und die Cracker weitere 15 min backen.
  6. Abkühlen lassen, dann in luftdichte Dosen packen. So halten die Cracker sich ca. 2 Wochen.

Pasta Alfredo – vegan und mit Pilzen

Ja, ich weiß. Es heißt Fettuccine Alfredo, aber ich habe Tagliatelle verwendet und will Euch ja keine Mogelpackung auftischen.

Pasta hat bei uns ja einen hohen Stellenwert, und diese cremige Variante, die Lauren Toyota* vorstellt, hat uns besonders gut gefallen. Das Buch ist ja vegan und so kommen die Sauce und auch der “Parmesan”, mit den das Gericht bestreut wird, auf ganz eigene Art zusammen: Die Sauce besteht aus eingeweichten Cashews, Wasser und etwas Säure in Form von Zitronensaft und Apfelessig. Sie ist schön cremig und hat eine feine Säure. Der Reibekäse besteht aus Nüssen, Hefeflocken und Salz und erinnert in Geschmack und Mundgefühl tatsächlich sehr an Parmesan.

 

Vegane Pasta Alfredo

Der Klassisker - vegan interpretiert

Gericht Hauptgericht, vegan
Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • 400 g Hartweizenpasta, breite Form
  • 150 g Cashews
  • 250 ml Wasser
  • 1 TL Apfelessig
  • 1-2 EL frisch gepresster Zitronensaft
  • 1 Zwiebel
  • Olivenöl zum Braten
  • 400 g Egerlinge
  • 3 Zehen Knoblauch
  • Salz,Pfeffer aus der Mühle
  • 125 ml trockener Weißwein
  • einige Zweige Basilikum
  • 300 g Spinat
  • 250 ml Gemüsebrühe

Zum Bestreuen:

  • 75 g Cashews oder Mandeln
  • 10 g Hefeflocken
  • 1 TL Salz

Anleitung

  1. Für den “Parmesan” Cashews, Hefeflocken und Salz in einen kleinen Blitzhacker geben und mixen, bis alles die Textur von grobem Sand hat. Beiseite stellen.

  2. Die Cashews für 20 min in heißem Wasser einweichen.
  3. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Pilze putzen und blättrig schneiden. Basilikumblättchen in feine Streifen schneiden.
  4. Die Cashews abgießen und zusammen mit den 250 ml Wasser, dem Essig und einem EL Zitronensaft in einen Mixer geben. Mixen, bis alles sehr glatt und cremig ist. Probieren und, wenn nötig, noch etwas Zitronensaft zugeben.
  5. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin braten, bis sie etwas weich wird. Pilze zugeben und weiterbraten, bis sie beginnen Feuchtigkeit abzugeben. Dann den Knoblauch zugeben und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn die Pilze ihre Feuchtigkeit ganz abgegeben haben, den Wein angießen und alles weiterkochen lassen, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist. Cashew-Creme, Brühe und Spinat einrühren und alles weitere 4 min köcheln lassen.
  6. Pasta in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanleitung al dente kochen. Abgießen, zur Sauce geben, alles gründlich vermischen und nochmals gründlich durcherhitzen. Das Basilikum unterheben und alles mit Salz abschmecken.
  7. Pasta auf Teller verteilen und mit der Parmesanmischung bestreut servieren.

 

 

Kochbuch: vegan comfort classics | Lauren Toyota

Es wird heute ein wenig exotisch, aber ich erkläre das gerne ;-). Ich mag US-amerikanisches Comfort Food ziemlich gern. Eine Veganerin wird in diesem Leben zwar nicht mehr aus mir. Aber eine neugierige, experimentierfreudige Köchin, die sich nicht gern von Etiketten und Schubladen einschränken lässt, das bin ich schon. Deswegen habe ich auch fröhlich zugesagt, als man mich fragte, ob ich Euch dieses Buch hier vorstellen möchte – amerikanisches Comfort Food, aber vegan interpretiert.

Von der Musik zum Essen

Aber von vorn – wer ist eigentlich diese Lauren Toyota? Ursprünglich ist die Kanadierin in der Musikszene zu Hause, hat unter anderem für Sony und MTV gearbeitet. Sie ist Veganerin und teilt seit 2014 ihre Ideen und Rezepte auf ihrem YouTube-Channel und ihrem Blog “hot for food“. In ihrem ersten Buch hat sie sich vorgenommen, Comfortfood-Rezepte vorzustellen, die typischerweise mit Fleisch hergestellt werden. Die Rezepte sollen vor allem eines: Spaß machen. Und sie möchte, dass man  kein Veganer sein muss, um ihre Rezepte zu lieben. Schauen wir mal nach, ob das gelungen ist ;-).

Fangen wir von außen an: vor mir liegt ein hübsch aufgemachtes Paperback. Das Layout ist schön übersichtlich: im Großen und Ganzen hat jedes Rezept eine Doppelseite bekommen; eine Seite für das Rezept, die gegenüberliegende für das Foto. Bei den Rezepten gibt es am Rand eine Spalte mit Zutaten, die Arbeitsanleitung steht daneben. Jedes Rezept hat ein ganzseitiges Foto bekommen. Hübsch anzusehen sind die Fotos, aber nicht überstylt.

Comfort Food satt – rein pflanzlich

Jetzt zum Inhalt: da gibt es Rezepte für den Brunch, Finger Food, Beilagen und Salate, Suppen, Sandwiches, Pasta, Hauptgerichte , Süßes und ein Kapitel mit Saucen-Rezepten. Die Rezepte orientieren sich an dem, was in den USA und Kanada als Comfort Food gilt und so finden wir Tofu Benny mit Sauce Hollandaise statt Eggs Bénédict, es gibt Waffeln, Lasagnesuppe, ein Filet-O-Tempeh-Sandwich statt eines mit Fisch. Es gibt Pizza mit gefülltem Rand, Bangers and Mash, Zimtschnecken und Tiramisu Trifle. Besonders ausführlich ist das Kapitel mit den Saucen – Sour Cream, Ranch Dressing, Aioli, Bratensauce – es fehlt an nichts.

Selbstgemacht – und frech

Bei diesem Thema ist klar, dass die Rezepte nicht ohne “Ersatzprodukte” auskommen: man braucht einen guten Vorrat an pflanzlicher Milch und Cashewkernen und Hefeflocken, aber auch Tofu hat seinen Platz; selbstgemachten Seitan und Rezepte mit Tempeh gibt es auch. Ich bin kein Fan davon, Fleisch oder Fisch nachzubauen, muss aber sagen, dass Lauren Toyotas Ideen mich trotzdem begeistert haben; ich finde sie weitaus origineller und frecher als das, was man auf diesem Gebiet sonst so antrifft. Es werden keine hochverarbeiteten Ersatzprodukte mit zweifelhaften Inhaltsstoffen verwendet, sondern es wird schlicht alles selbst gemacht. Was ich versucht habe, hat geschmeckt und Spaß gemacht; ich war zum Teil wirklich beeindruckt, wie gut.

Die Rezepte sind ordentlich strukturiert und gut nachzubauen – wenn auch aufgrund der vielen selbstgemachten Komponenten die Zutatenlisten gerne etwas länger sind. Außerdem ist man gut beraten, wenn man einen vernünftigen Mixer hat, sonst wird es manchmal etwas mühsam. Der Verlag dieses englischsprachigen Buches sitzt in den USA – Cup-Maße und Fahrenheit sind also allgegenwärtig, aber das Umrechnen lohnt sich.

Schon mal ausprobiert

Ja, ich habe mit dem Kochen während der Spargelsaison angefangen. Und ich habe zum Einstand ein ganzes Bund davon verdrückt. Einfach nur mit der veganen Hollandaise auf Basis von Mandeln und Pflanzenmilch, die Laura Toyota vorstellt. Die Hollandaise hat wirklich überraschende Ähnlichkeit mit dem Original  – und sie ist extrem schnell und einfach hergestellt.

Wenn ein Rezepttitel mit “loaded” anfängt, dann locken üblicherweise ein paar Kalorien mehr. “Loaded Fries” klingt entsprechend fast schon nach Overkill, aber nein: Die Pommes frites werden im Backofen knusprig gegart. Für die Toppings braucht man ein wenig Vorbereitungszeit: da wäre zunächst der “Speck”: Tofu nimmt ein Bad in Sojasauce, Ahornsirup und Flüssigrauch und wandert dann in den Ofen. Es gibt eine Sour Cream auf der Basis von Cashews (die weißen Tupfer auf dem Foto), die eine gute Konsistenz hat und schön säuerlich schmeckt. Wirklich beeindruckt hat mich aber der “Nacho-Käse”. Ihr kennt die Rezepte, bei denen für diese Sauce Schmelzkäse in Milch geschmolzen wird? Brrrr…. das hier ist tatsächlich besser: Kartoffel, Karotte, etwas Hefeflocken, Pflanzenmilch und einige Gewürze. Die poppige Farbe kommt von Tomatenmark. Die Sauce wird bestimmt Standard bei uns; wobei ich dann möglicherweise auf Kuhmilch zurückgreifen werde.

Fettucine  Alfredo – in der Urversion eine cremige Pasta mit Butter und Parmesan. Beides gibt es hier nicht- die Cremigkeit kommt von eingeweichten, gemixten Cashews und das Aroma von einer zerkleinerten Mischung aus Cashews und Hefeflocken. Pilze und Spinat sind auch noch mit von der Partie. Wir haben das mit Begeisterung weggeputzt.

Brownies – schön feucht und schokoladig. Statt Ei kommt eine Mischung aus gemahlenen Leinsamen und Wasser in den Teig.

Würstchen im Schlafrock – aber nicht mit gekaufter “Wurst” aus der veganen Ecke des Supermarkts, sondern selbst gemacht.  Der Blätterteig ist gekauft; die Füllung besteht aus Bohnen, Pilzen, Kräutern und Gluten. An Würstchen hat das Ganze mich nicht erinnert, aber nette Häppchen sind es trotzdem.

Fazit

 Was mich angeht, hat Lauren Toyota ihr Ziel erreicht – mir macht dieses Buch definitiv Spaß. Es gibt eine Menge kreativer Rezeptideen, die schmecken, unabhängig davon, ob man nun vegan lebt oder nicht. Für mich ist auch spannend, wie sie mit den Zutaten spielt und uns zeigt, was für Möglichkeiten es gibt.

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Ten Speed Press
  • Sprache: Englisch
  • ISBN: 978-0399580147

Imam bayildi – Gefüllte Auberginen

Das ist mein absolutes Hochsommer-Lieblingsgericht. Imam bayildi, das heißt “Der Imam fiel in Ohnmacht”, und zwar tat er dies vor Entzücken über dieses köstliche Gericht. Andere sagen, er ist umgekippt, weil er zu viel davon gegessen hat. Und ich kann den Imam gut verstehen.

Das Gericht ist nämlich schlicht köstlich: die Auberginen werden erst leicht gebraten, dann der Länge nach aufgeschnitten und gefüllt mit einer Mischung aus Zwiebeln, Tomaten und Peperoni. Anschließend garen sie in einer leichten Tomatenbrühe im Ofen. Die Zubereitung dauert ein wenig und man muss den Ofen anwerfen, aber dennoch ist das Ganze ein ideales Sommergericht – es besteht nur aus Gemüse und ist daher sehr leicht, man kann es auch bei Hitze gut essen. Imam bayildi schmeckt kalt oder lauwarm fast noch besser und man kann es auch gut noch am nächsten Tag essen. Dazu passen Fladenbrot zum Auftunken der Sauce oder auch Reis. Es gibt recht viele Varianten, wie das Gericht zubereitet wird; ich habe mir grob an einem Rezept aus diesem Buch orientiert.

Für das Gericht lohnt sich der Gang zum türkischen Gemüsehändler: Ich habe kleine längliche Auberginen verwendet. Wer nur große bekommt, halbiert die Auberginen längs und füllt sie so. Außerdem kommen zwei Sorten türkische Peperoni vor; ersatzweise könnte ich mir vorstellen,  eine Paprikaschote und eine Chilischote zu verwenden.

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Imambayildi -Der Imam fiel in Ohnmacht

Gefüllte Auberginen mit viel Gemüse und noch mehr Aroma

Gericht Hauptgericht, vegan
Länder & Regionen Türkei
Keyword Auberginen
Portionen 4 Portionen
Autor magentratzerl

Zutaten

  • Olivenöl zum Braten
  • 4 schmale, längliche Auberginen oder 2 große
  • 6 Tomaten
  • 3 Zwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 3 milde türkische Peperoni
  • 1 scharfe türkische Peperoni
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1/2 TL Paprika edelsüß
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Paprikapaste (Biber Salcisi)

Anleitung

  1. Die Auberginen vom Stielansatz befreien und der Länge nach streifenweise schälen. Wer keine schmalen, schlanken Auberginen hat, sondern große, halbiert diese außerdem der Länge nach.

  2. Eine Schüssel mit Salzwasser bereitstellen (10 g Salz auf 1 Liter Wasser). Die Auberginen hineinlegen, mit einem Teller beschweren und 20 min ruhen lassen. Dann abbrausen und trocken tupfen. 

  3. Inzwischen die Zwiebeln schälen, halbieren und in Streifen schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Tomaten kreuzweise einschneiden, mit kochendem Wasser übergießen, kurz ruhen lassen, dann herausholen und schälen. Zwei Tomaten in Scheiben schneiden, den Rest würfeln. Petersilie zupfen und die Blättchen hacken. Peperoni putzen und würfeln.

  4. Etwas Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Auberginen darin von allen Seiten unter Wenden anbraten, bis sie etwas weich sind; das dauert ca. 10 Minuten. Auberginen herausnehmen und beiseite stellen. 

  5. Nun wieder etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig anbraten. Dann Knoblauch, die gewürfelten Tomaten und alle Peperoni zugeben. Alles ca. 5 min unter Rühren braten, dann mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und die Petersilie einrühren. Beiseite stellen. 

  6. Den Backofen auf 220°C Ober-und Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform mit Olivenöl auspinseln. 

  7. Die Auberginen in die Form setzen. Mit einem scharfen Messer der Länge nach einschneiden, aber nicht bis zum Boden durchschneiden. Den Schnitt vorsichtig vergrößern, was wir wollen ist eine kleines Auberginenboot. Die Füllung in die Öffnung geben, dann alles mit den Tomatenscheiben bedecken.

  8. Für die Sauce einen weiteren Esslöffel Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Tomatenmark und Paprikapaste einrühren, 750 ml Wasser angießen und alles unter Rühren zum Kochen bringen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

  9. Die Sauce vorsichtig zu den Auberginen in die Form gießen. Alles im heißen Ofen 30 min backen. 

  10. Die gefüllten Auberginen schmecken heiß und lauwarm. 

Das ist eines meiner allerliebsten Sommeressen.

Frühlingszwiebelpfannkuchen mit Karottensalat

Ich habe die Frühlingszwiebelpfannkuchen aus “Molly’s Kitchen”* gemacht, ohne allzu große Erwartungen an das Rezept zu haben. Einfach deshalb, weil ich schon immer mal Frühlingszwiebelpfannkuchen machen wollte, aber immer etwas dazwischen kam. Und auch, weil die Pancakes mit einem Karottensalat serviert werden, und ich hatte mal wieder einen Überschuß an Karotten.

Und es ist gut, dass ich sie ausprobiert habe – sie sind nämlich toll. Theoretisch sind das vier Portionen, aber wir hatten etwas Probleme – mein Sohn hätte sie auch alleine verputzt und ist seither der Meinung, dass man Frühlingszwiebeln eigentlich an jedes Essen machen könnte.

Und der Salat ist auch toll – eine knackige, säuerlich-süße Beigabe. Zufällig vegan ist das Ganze übrigens auch noch…..

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Frühlingszwiebelpfannkuchen mit Karottensalat

Weiche, würzige Pfannkuchen mit knackigem Salat

Portionen 4 Personen
Autor magentratzerl

Zutaten

  • 250 g Mehl (ich hatte Dinkel 630)
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Backpulver

Für die Füllung:

  • 3 EL geröstetes Sesamöl
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 5 Frühlingszwiebeln
  • Chiliflocken

Zum Fertigstellen:

  • neutrales Öl zum Braten
  • 1 TL Sesam geröstet
  • 1 Frühlingszwiebel

Für den Salat:

  • 2 EL Sojasauce
  • 4 EL Ahornsirup
  • 125 ml Reisessig
  • 2 cm frischer Ingwer
  • 500 g Karotten

Anleitung

  1. Zuerst zum Salat, der muss nämlich etwas durchziehen: dafür zunächst die Karotten putzen, schälen und raspeln. Ingwer ebenfalls schälen und ganz fein hacken.
  2. Sojasauce, Ahornsirup, Ingwer und Essig in einer großen Schüssel verrühren. Die geraffelten Karotten zugeben, alles gut durchmischen, abdecken und für mindestens 30 min in den Kühlschrank stellen.

  3. Für den Teig Mehl, Salz und Backpulver in einer Schüssel vermischen. Langsam ca. 150 bis 200 ml Wasser angießen und alles zu einem weichen, elastischen Teig verkneten. Im Rezept stehen 250 ml Wasser, aber für mich war das viel zu viel. Der Teig soll weich sein, aber nicht zu klebrig; er muss später ausgerollt werden. Schüssel abdecken und Teig 20 min ruhen lassen.

  4. Die Frühlingszwiebeln putzen und fein hacken.
  5. Den Teig in 4 gleich große Portionen teilen. Immer mit einer Portion arbeiten, den Rest abdecken. Eine Portion Teig zu einem ca. 17 bis 19 cm großen Kreis ausrollen. Mit etwas Sesamöl bepinseln und mit einem Viertel der Frühlingszwiebeln und einer gesunden Prise Chiliflocken bestreuen. Teigplatte aufrollen und zu einer Schnecke aufdrehen. Diese Schnecke wiederum zu einem ca. 17 bis 19 cm großen Kreis ausrollen. Mit den anderen Teigportionen genauso verfahren.
  6. Den Boden einer großen Pfanne dünn mit Öl bedecken. Die Pfannkuchen nacheinander von beiden Seiten goldbraun ausbacken, dann auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  7. Die restliche Frühlingszwiebel hacken. Die Pfannkuchen in Viertel schneiden.
  8. Pfannkuchen mit Frühlingszwiebeln und Sesam bestreuen und zusammen mit dem Karottensalat servieren.