Kartoffelküchlein mit Dosa-Gewürz und schnellen Gurken-Pickles – außerdem: Buchgewinn und Tierfreitag

kartoffelplätzchen mit dosa-gewürz

Bevor es ans Essen geht, gibt es erst mal ein Buch zu verteilen: die Losfee hat heute ganz früh noch in Schlafanzug ein Zettelchen gezogen: Ulli Wührl, Du hast ein Exemplar von Deutsche Küche 2.0 gewonnen! Ich gratuliere – und brauche Deine Adresse.

Und jetzt zum Essen: gleich das erste Gericht, dass ich aus Anna Jones Kochbuch* ausprobiert habe, hat mir so gut gefallen, dass ich es mit Euch teilen muss. Genau wie alle anderen danach auch, aber man muss ja Prioritäten setzen 😉 .

Ich mag ja die anglo-indische Küche, und das hier gehört dazu. Anna Jones schwärmt für masala dosa…ich auch. allerdings sind die kleinen Pfannkuchen aus Reis- und Linsenmehl mit der würzigen Kartoffelfüllung relativ vertrackt in der Herstellung. Geständnis: mir ist bis jetzt noch jedes Dosa, das ich fabrizieren wollte, in der Pfanne kleben geblieben. Da ist es durchaus eine Lösung, sich auf die Füllung zu beschränken und diese als kleine Küchlein zu servieren.

Serviert werden die Küchlein mit etwas Avocadomus – und ganz fix gemachte Gurkenpickles sorgen für Frische und für Biss. Insgesamt – alles ganz einfach. Und eine traumhafte Kombination, die sicher nicht zum letzten Mal auf unserem Esstisch stand.

Die Küchlein beziehen ihr Aroma von Curryblättern. Die gibt es in jedem Asia-Shop. Es gibt eine getrocknete und eine frische Variante. Die getrocknete schmeckt eher nach Staub und Muff. Gönnt Euch ein Päckchen frische Curryblätter. Man kann sie in der Tiefkühle aufbewahren und bei Bedarf einfach die benötigte Menge entnehmen.

Zufällig ist dieses Gericht vegan und heute ist Freitag – deswegen schicke ich auch endlich mal wieder ein Rezept zum Tierfreitag.

Für 4 Personen:

Für die Kartoffelküchlein:

  • Olivenöl oder Kokosöl zum Braten
  • 4 große Kartoffeln, gekocht
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL schwarze Senfsaat
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 10 Curryblätter
  • Salz, Pfeffer

Für die Avocado:

  • 2 Avocados
  • Saft von 1/2 Zitrone

Für die Gurken-Pickles:

  • 1/2 Salatgurke
  • 1 TL Koriandersaat
  • 1 Prise Zucker
  • Saft und Schale von 1/2 Bio-Zitrone
  • 1 EL Weißweinessig

Für die Küchlein die Zwiebel schälen und fein hacken.

Etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin bei mittlerer Hitze ca. 5 min anbraten. Dann die Senfsamen zugeben. Deckel auflegen und kurz warten. Die Senfsamen werden wild durch die Pfanne hüpfen. Wenn sie damit fertig sind, Pfanne vom Feuer nehmen und ca. 1 EL der Zwiebelmischung aus der Pfanne nehmen, die kommt später an die Avocado.

Pfanne wieder auf den Herd stellen, Kurkuma und Curryblätter hineingeben und alles bei milder Hitze kurz anbraten. Beiseite stellen und ein wenig abkühlen lassen.

Die Kartoffeln schälen, in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken. Die Zwiebelmischung dazu geben, alles gründlich vermengen und mit Salz und Pfeffer herzhaft abschmecken. Aus der Masse 4 gleich große Küchlein formen. Küchlein für ca. 30 min in den Kühlschrank geben, damit sie etwas Stabilität gewinnen.

Inzwischen für die Pickles die Gurke schälen und längs in dünne Scheiben schneiden. Koriandersaat im Mörser zerstoßen. Gurkenscheiben mit allen anderen Zutaten vermischen, dabei mit der Hand kneten, damit sich alles gut verbindet.

Für das  Avocadomus  die Avocado halbieren, den Zitronensaft zugeben, das Fruchtfleisch aus den Schalen lösen, mit der Gabel zerdrücken. Die beiseite gestellten Zwiebelmischung einarbeiten und alles mit Salz und Pfeffer würzen.

Für die Küchlein etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Küchlein in etwas Öl auf jeder Seite ca. 2-3 min behutsam anbraten, bis sie leicht gebräunt sind.

Zum Servieren die Küchlein mit der Avocado-Mischung garnieren und mit den Gurken-Pickles anrichten.

Spargelsuppe mit Kartoffel und Limette zum #tierfreitag

spargelsuppe mit kartoffel und limette

Ich merke es gerade….auf mich ist kein Verlaß. Neulich habe ich Euch noch erzählt, wie konservativ bei weißem Spargel bin. Na, und nun komme ich Euch mit dieser cremigen Suppe daher. Kann man ja auch grade brauchen. Ich weiß nicht, wie es bei Euch ist, aber bei uns ist defintiv Suppenwetter 🙂

Nun, scheinbar habe ich jetzt doch genügend Spargel auf klassische Art gegessen….dieses Saison habe ich gut zugeschlagen und nun bin ich doch offen für was Neues. Und diese Suppe aus der “Slowly Veggie” hat mich sehr interessiert: Spargel in Kombination mit Kartoffeln, okay. Dazu Limette, gut. Dann noch Ingwer und Kurkuma…ob da wohl noch was vom Geschmack des Spargels übrig bleibt? Ja, er bleibt – die leichte Bitternote des Spargels macht sich gut in der Suppe und durch den Limettenabrieb und -Saft ist sie schön frisch.

Eins habe ich zu meckern….im Rezeptfoto ist die Suppe schneeweiß. Da hat man den Teelöffel Kurkuma wohl vergessen, der meine Suppe so schön gelb gefärbt hat.

Diese Suppe ist zufällig vegan – und deshalb darf sie beim #tierfreitag mitmachen.

Für 4 Portionen:

  • 500 gr. weißer Spargel
  • 3 große Kartoffeln (ich: mehlig kochende Sorte)
  • 1 Zwiebel
  • 3 cm frischer Ingwer
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Kurkuma
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 2 Limetten (Bio)
  • etwas Koriandergrün zum Anrichten

Spargel und Kartoffeln schälen und waschen. Spargel in Scheiben schneiden, Kartoffeln würfeln. Zwiebel und Ingwer schälen und fein hacken.

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Ingwer darin andünsten, dann Spargel und Kartoffeln zugeben und kurz mitbraten, dann das Kurkuma einrühren.

Gemüsebrühe angießen, mit Salz würzen, Deckel auflegen, zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze in ca. 15- 20 kochen lassen, bis das Gemüse gar ist.

Inzwischen die Limetten heiß abwaschen. Die Schale abreiben, den Saft auspressen.

Die Suppe mit dem Pürierstab aufmixen, den Limettenabrieb einrühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Limettensaft abschmecken.

Zum Anrichten in Schalen geben und mit gehacktem Koriandergrün bestreuen.

Lasst es Euch schmecken!

Türkisches Karottenkonfekt zum #tierfreitag

karottenkonfekt

Eine Praline aus Karotten? Klingt erst mal ungewohnt, nicht wahr? Aber nun, Karottenkuchen schmeckt ja auch 🙂 Ich hatte schon länger im Kopf, etwas Süßes aus Karotten zuzubereiten. Ein indisches Dessert schwirrte mir im Kopf herum, aber irgendwas kam immer dazwischen.

Da bin ich in Yemek* über die cezerye gestoplert – süße Karottenriegel. Na, dann, ab in die Küche. Nun, das hätte ich schon viel früher tun sollen – denn die Riegel sind eine wirklich feine Nascherei. Der Karottengeschmack ist sehr dezent. Die Riegel sind weich, Pistzien sorgen für Biss und zusätzliches Aroma. Statt Pistazien kann man auch Walnüsse nehmen.

Die süße Leckerei kann man in einer Frischhaltedose bei Zimmertemperatur einige Tage aufheben.

Und weil die kleinen Süßigkeiten zufällig vegan sind, dürfen sie beim #tierfreitag mitmachen.

Für ca. 30 Riegel:

  • ca. 300 gr. Karotten
  • 200 gr. Zucker
  • je 1 Prise Zimt, gemahlene Gewürznelken und Ingwerpulver
  • 3 EL Pistazien, gehackt (natürlich nicht die gesalzenen)
  • 5 EL Kokosraspel

Die Karotten schälen und fein reiben.

In einem Topf 120 ml Wasser zum Kochen bringen, die Karottenraspel hineingeben und alles bei mittlerer Hitze mit Deckel ca. 20 min kochen lassen. Gegen Ende der Kochzeit öfter mal umrühren, damit nichts am Topfboden kleben bleibt.

Nun Zucker, Gewürze und Zitronensaft zugeben. Alles ohne Deckel unter Rühren weiterköcheln lassen, bis alle Flüssigkeit verdampft ist. Die Karotten werden dabei glasig und etwas dunkler. Gehackte Pistazien unterrühren. Dann die Masse mit einem Teigschaber zu einem ca. 0,5 dicken Quadrat auf Backpapier streichen, auskühlen lassen und dann noch einige Zeit an der Luft trocknen lassen.

Paste mitsamt dem Backpapier auf ein Schneidbrett legen und in kleine Quadrate schneiden. Am Ende in Kokosraspeln wälzen.

Lasst es Euch schmecken!

Orangensalat

orangensalat

Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber je länger der Winter dauert, desto mehr sehne ich mich nach etwas Frischem auf dem Teller. Knackig und bunt darf es auch noch sein. Und obwohl Salat im Winter nicht unbedingt auf meiner Favoritenliste steht – er ist ja kalt, brrrrr – dieser hier hat mich sehr angelacht. Allein die Farben lassen schon die Sonne aufgehen.

Bein ersten Versuch habe ich eine halbe Portion zubereitet – ein Fehler. Dieser Salat ist einfach himmlisch, den gibt es immer wieder. Ich kann nicht genug davon bekommen. Orangen, klar. Die esse ich grade fast kistenweise. Schalotte passt gut, Granatapfel steuert Biss bei und die Oliven eine leichte Bitternote. Das Dressing macht das Ganze richtig rund – Zimt und Kreuzkümmel geben zusätzlich Aroma. Habe ich schon erwähnt, dass man nicht aufhören kann, zu essen? Ich bin quasi schon wieder auf dem Sprung für die nächste Portion.

Der Salat passt immer – als Beilage, als Vorspeise, oder einfach so als kleine Vitaminbombe zwischendurch.

Es ist mir mal wieder erst hinterher aufgefallen – der Salat ist vegan und damit allerbestens geeignet für den Tierfreitag.

Für 4 Portionen:

  • 4 Orangen
  • 1 Schalotte (original: 1 rote Zwiebel)
  • einige Oliven (original: schwarze; ich habe damit meine selbsteingelegten grünen zum ersten Mal benutzt)
  • einige Stängel Petersilie
  • Kerne von 1/2 Granatapfel
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Prise Zimt
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle (ich: Roter Kampot)

Die Orangen gründlich schälen. Dazu mit einem scharfen Messer rundherum die Schale abschneiden, bis nur noch das Fruchtfleisch übrig bleibt. Die Orangen dann in möglichst dünne Scheiben schneiden – auch hier kann ein scharfes Messer nur nützen. Den Saft, der beim Vorbereiten der Orangen anfällt, auffangen. Wir brauchen ihn für das Dressing.

Die Orangenscheiben auf einer Platte drapieren.

Für das Dressing den entstandenen Orangensaft mit Olivenöl, Kreuzkümmel und Zimt verrühren; alles mit Salz und Pfeffer würzen. Das Dressing über die Orangenscheiben geben.

Schalotte schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden. Petersilienblättchen abzupfen und fein hacken. Schalottenringe, Granatpfelkerne, Petersilie und Oliven über die Orangenscheiben geben.

Rezept inspiriert von: Caroline Hofberg, Wohlig warme Winterküche*

soba-nudeln mit pilzen

Soba-Nudeln mit Pilzen

soba-nudeln mit pilzen

Ich liebe Buchweizen. Meine Vorliebe umfasst nicht nur Brote mit Buchweizen-Anteil und die herzhaften bretonischen Galettes, sondern auch die japanischen Buchweizen-Nudeln. Zeit, dass sie mal wieder auf dem Tisch stehen.

Serviert werden die herzhaften, leicht erdig schmeckenden Nudeln mit verschiedenen Pilzen in in einer herzhaften Brühe auf Sojasaucen-Basis. Habe ich schon erwähnt, dass ich Sojasauce liebe? Nun, ich liebe Sojasauce, aber gute, natürlich gebraute muss es sein. Man sieht es dem Gericht nicht an, es geht in der dunklem Farbe der Sojasauce unter – aber anregender Matcha ist auch noch drin.

Die Komponenten für die Sauce kann man vorbereiten – hat man das getan, steht das Essen ganz schnell auf dem Tisch.

Ich habe es, wie üblich, erst hinterher gemerkt: Das Gericht ist vegan – also ab damit zum Tierfreitag.

Für 2 Personen:

Für die Nudelsauce:

  • 1 Stück Konbu (ungefährso groß wie 1/2 Postkarte)
  • 100 ml Sojasauce
  • 2 EL Zucker
  • 1 El Mirin (süßer japanischer Reiswein zum Kochen)

Für die Grünteemischung:

  • 1 EL gerösteter schwarzer Sesam
  • 2 TL Matcha
  • 1 EL Reismehl
  • 1 EL Zucker

Für die Nudeln:

  • 350 gr. Pilze (ich hatte Egerlinge und japanische Shinmeiji, aber Ihr könnt selbst mischen)
  • 300 ml Wasser
  • die Nudelsauce
  • 2 TL Grünteemischung
  • 200 gr. Soba-Nudeln
  • 2 Frühlingszwiebeln

Für die Nudelsauce alle Zutaten in einen Topf geben und 1 h ziehen lassen. Dann den Kombu entfernen und die Sauce bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen. Beiseite stellen.

Für die Grünteemischung den Sesam mörsern. Alle anderen Zutaten zugeben und nochmals gründlich fein mörsern. Übrige Grünteemischung hält sich luftdicht verpackt ca. 4 Wochen im Kühlschrank.

Die Pilze putzen und in mundgerechte Stücke teilen. Frühlingszwiebeln ebenfalls putzen und in Röllchen schneiden.

Wasser und Nudelsauce in einem Topf verrühren. Auf die Größe achten, denn die Pilze müssen auch noch mit den Topf. Die Sauce erhitzen, dann die Pilze zugeben und alles bei mittlerer Hitze ziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Nudeln kochen. Dafür in einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen, Nudeln hineingeben und kurz durchrühren, damit die Nudeln sich trennen. Wenn das Wasser wieder anfängt zu kochen, ein Glas kaltes Wasser zugießen. Das Wasser nochmals aufkochen lassen, dann die Nudeln abgießen, kalt abbrausen und in einem Sieb abtropfen lassen.

Die Nudeln auf zwei Essschalen verteilen, die Pilze mit der Brühe darüber geben und alles mit Frühlingszwiebeln garnieren.

Rezept adaptiert aus: Kimiko Barber, Schlank mit Stäbchen*

Tajine mit neuen Kartoffeln, Salzzitrone und Oliven

kartoffeltajine

Es ist Freitag – Tierfreitag. Dazu gibt es eine feine, würzige Tajine. WIe das immer so ist, mir ist erst beim Kochen aufgefallen, dass das Gericht vegan ist.

Es ist ein einfacher, aber sehr aromatischer in der Tajine gekochter Eintopf nach einem Rezept von Virginie Besançon*. Ob das Ganze nun original marokkanisch ist  – ich weiß es nicht. Der Geschmack jedenfalls ist wunderbar: mit Salzzitrone kriegt man mich sowieso immer, und die neuen Kartoffeln harmonieren damit auf das Beste.

Am Rezept habe ich ein wenig geschraubt: Original kommen zwei Salzzitronen rein, diese werden geviertelt und mitgekocht. Ich habe mich mit einer Zitrone begnügt und die Schale verwendet; die kann man dann mitessen. Auf ein eingesalzenes Zitronenviertel würde ich eher nicht beißen wollen. Außerdem habe ich die Kartoffeln kürzer vorgegart und sie dafür länger in dem würzigen Sud garkochen lassen, damit sie mehr Geschmck annehmen.

Natürlich kann man das Rezept auch ohne Tajine nachbasteln 🙂

Für 4 Personen:

  • 1 kg neue Kartoffeln
  • Salz
  • Olivenöl
  • 2 weiße Zwiebeln
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Zimt
  • 2 TL Koriandersaat
  • 4 cm frischer Ingwer
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 2 EL Rohrohrzucker (Rapadura)
  • 1 eingelegte Zitrone
  • 1 Prise Safranfäden
  • 24 schwarze Oliven (ich hatte Kalamata)
  • 1 Bund Koriander

Tajine vor Beginn 30 min wässern; ich wässere auch den Deckel. Ob das nötig ist? ich weiß es nicht…aber sicher ist sicher 😉 .

Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Ingwer schälen und fein reiben. Knoblauch schälen und in feine Scheibchen schneiden. Safranfäden in ca. 300 ml warmen Wasser einweichen. Die Salzzitronen zerteilen, das Fruchtfleisch herauskratzen und die Schale in feine Würfel schneiden. Korianderblättchen abzupfen und fein hacken.

Kartoffeln unter fließendem Wasser gründlich abschrubben, dann je nach Größe vierteln oder halbieren. Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen; die Kartoffeln darin 5 min vorgaren. Dann abgießen und zur Seite stellen.

Wasser aus der Tajine gießen, Topf auf den Herd stellen und bei mittlerer Hitze heiß werden lassen. Olivenöl hineingeben, darin die Zwiebeln glasig andünsten. Danach alle trockenen Gewürze, Ingwer, Knoblauch und Zucker geben und alles salzen. Die Mischung 5 min anschmoren.

Kartoffeln und Salzzitronen zugeben, das Safranwasser angießen. Deckel auflegen und die Dampfsperre mit Wasser füllen. Alles zum Kochen bringen und dann bei milder Hitze ca. 15 min köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.

Oliven und Korianderblättchen unterheben. Eintopf nochmals abschmecken, womöglich braucht er noch etwas Zucker oder Salz.

Falscher Blumenkohl-Couscous für den Tierfreitag

blumenkohl-couscous

Endlich mal wieder ein Beitrag für den Tierfreitag: es gibt Couscous – allerdings nicht aus Weizen, sondern aus Blumenkohl.

Das ist ein wirklich geniales Gericht – das reinste Wunder, könnte man sagen. Die zerkleinerten Blumenkohl-Röschen haben tatsächlich nicht nur dieselbe Optik, sondern auch dieselbe Konsistenz wie Couscous. Der Geschmack ist natürlich auch nicht zu verachten 🙂 . Zudem sind sie schön leicht und liegen nicht im Magen.

Die Blumenkohlkrümel müssen nur ganz kurz gegart werden, danach sind sie einsatzbereit: man kann sie als Salatbasis verwenden oder als Beilage, kann sie warm oder kalt essen. Das Gericht ist natürlich für Variationen offen: Man könnte Pinienkerne hinzugeben oder kleingehackte rote Paprika, Schnittlauch oder Trüffelöl…..

Für 4:

  • 1 Blumenkohl
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Currypulver
  • 1 EL Weißweinessig
  • 1 EL Ahornsirup
  • das Grün von 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • einige Blätter Minze
  • einige Blätter Koriandergrün

Den Blumenkohl in Röschen teilen und diese dann fein hacken – das geht von Hand, aber schneller mit einem Blitzhacker.

Frühlingszwiebelgrün in feine Röllchen schneiden, die Blättchen von Minze und Koriandergrün abzupfen und fein hacken.

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und rasch das Currypulver einrühren. Blumenkohl, Essig und Ahirnsirup zugeben und alles rasch durchrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann ca. 5 min braten, bis der Blumenkohl gar, aber noch bissfest ist.

Von Herd nehmen, die übrigen Zutaten einrühren und nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Rezept adaptiert aus: Leon, Fast Food Vegetarisch*