Risotto Carbonara aus dem Schnellkochtopf/Instant Pot

Das fällt in die Kategorie Comfort Food – Risotto ist ein Wohlfühlessen für uns, Spaghetti Carbonara auch und die Kombination von beidem ist schwer zu toppen, was den Wohlfühlfaktor angeht.

Was auch toll ist, ist wie fix das Essen auf dem Tisch steht, das Risotto wird nämlich im Schnellkochtopf gekocht. Das verkürzt nicht nur die Garzeit, auch das Rühren fällt weg und der Risotto wird trotzdem schön schlotzig. Ich war ehrlich gesagt eher misstrauisch, was diese Art des Garens angeht; ich habe schon ein bisschen was durch, was Risotto angeht und fand  die klassische Methode mit Topf und Rühren immer noch am besten. Aber das hier, das gibt tatsächlich ein tolles Risotto mit schöner Konsistenz.

Gefunden habe ich das Rezept bei Melissa Clark*. Es wird im Instant Pot, also den elektrischen Schnellkochtopf zubereitet, den ich immer noch total gern benutze. Dafür findet Ihr unten das Rezept. Ihr könnt auch einen normalen Schnellkochtopf verwenden; dann die Garzeit ein wenig abkürzen, denn herkömmliche Schnellkochtöpfe bauen mehr Druck auf und alles gart etwas rascher. Und wer keinen Schnellkochtopf hat, gart das Risotto eben herkömmlich; man braucht dann möglicherweise mehr Brühe. Und man muss hin und wieder rühren – aber nicht dauernd. Brühe angießen, alles runterkochen lassen, und bevor man neue Brühe angießt, alles einmal gut durchrühren. Das reicht völlig.


Für 4 Portionen:

  • 1 EL Olivenöl
  • 90 g Pancetta
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 240 g Arborio-Reis
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 60 ml Weißwein
  • 900 ml Hühnerbrühe
  • 2 Eigelb (Größe L)
  • 60 g Parmesan

Den Pancetta in feine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken.

Den Instant Pot auf der Sauté-Funktion aufheizen und das Öl erhitzen. Pancetta darin braten, bis er sein Fett abgegeben hat und knusprig ist. Mit einem Schaumlöffel herausholen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Das Fett im Topf lassen.

Knoblauch in den Topf geben und unter Rühren braten, bis er duftet. Reis zugeben, salzen und ca. 2 min braten, bis der Reis glasig wird.

Wein angießen und verkochen lassen, dann die Brühe zugießen.

Das Sauté-Programm abbrechen. Den Deckel auflegen, verschließen und das Dampfventil verrriegeln. Reis 6 min bei hohem Druck garen, dann den Dampf manuell ablassen.

Während der Reis gart, den Käse reiben und mit dem Eigelb verquirlen. Großzügig mit Pfeffer würzen.

Eiermischung in den Risotto rühren, Pancetta zugeben. Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken und gleich servieren.


Grünkern-Chili aus dem Schnellkochtopf

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Ich mag Grünkern total gern; mir gefällt einfach der nussige, rauchige Geschmack. Und dafür, dass ich ihn mag, gibt es ihn tatsächlich viel zu selten. Klar, dass mich das Rezept für ein Chili mit Grünkern aus dem Schnellkochtopf-Buch* gleich gereizt hat.

Der Versuch hat sich gelohnt. Der Grünkern macht sich richtig gut im Chili. Wer also keine Lust auf ein klassisches Chili mit Fleisch hat, findet hier eine schöne Alternative. Ich sehe mich schon Grünkern-“Bolognese” basteln ;-).

Und dann waren da noch die Bohnen – ohne Einweichen wirklich fix gegart, das ist sehr praktisch, wenn man, wie ich, gerne mal das Einweichen vergisst.

Nur eine Sache dauert verdammt lang: das Abkühlen des Topfes nach dem Vorgaren der Bohnen. Da muss man schon eine halbe Stunde Wartezeit einkalkulieren. Ich denke, ich würde beim nächsten Mal die Bohnen etwas länger vorgaren und dafür den Topf schneller öffnen.

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Für 4 bis 6 Portionen:

  • 250 g getrocknete Kidney-Bohnen
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 EL Olivenöl
  • 150 g Grünkernschrot
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 2 rote Paprika (original: 1 gelb, 1 rot)
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Dosen stückige Tomaten (je 400g)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL Paprika edelsüß
  • 1/2 TL Chiliflocken
  • 1/2 TL gemahlener Zimt

Die Bohnen in einem feinmaschigen Sieb abbrausen, abtropfen lassen und in den Schnellkochtopf geben. 1, 5 l Wasser angießen, den Topf verschließen, aufheizen und ab Erreichen der 2. Kochstufe 13 min garen. Schnellkochtopf abkühlen lassen, bis das Ventil keinen Druck mehr anzeigt.

Inzwischen Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin glasig andünsten. Den Grünkern dazu geben, 200 ml Gemüsebrühe angießen, aufkochen, dann von der Hitze nehmen und den Grünkern 15 min quellen lassen.

Die Paprikaschoten halbieren, putzen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Lauch putzen, in Ringe schneiden und gründlich waschen.

Schnellkochtopf öffnen. Die Bohnen abgießen und wieder zurück in den Schnellkochtopf geben. Den gequollenen Grünkern, die Tomaten, die restliche Brühe und das vorbereitete Gemüse dazugeben. Alles gut verrühren, dann mit 1 TL Salz, Paprika, Chiliflocken und Zimt würzen.

Den Schnellkochtopf verschließen und wieder aufheizen. Ab Erreichen der 1. Kochstufe 3 min garen. Den Topf abdampfen (also den Entfüftungsregler langsam und stufenweise auf Null schieben) und öffnen. Das Chili mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken und servieren.

 

Kabeljau in Senfsauce aus dem Schnellkochtopf

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Ich gebe zu, ich habe etwas ungläubig geschaut, als ich im Schnellkochtopf-Buch* Fischrezepte entdeckte. Zarter Fisch und dann Turbo-Garen? Ich musste es ausprobieren.

Und ich war begeistert –  das Verfahren ist denkbar einfach: in den Topf kommt der Saucenansatz, darüber werden in einem Dämpfkorb die Kartoffeln gedämpft. Danach wird der Topf geöffnet und der Fisch kommt in einen weiteren Dämpfeinsatz darüber. Ich habe keinen zweiten Einsatz und habe den Fisch einfach auf die Kartoffeln gelegt.

Die gesamte Garzeit beträgt 9 Minuten. Und das Ergebnis sind Kartoffeln, die auf den Punkt sind, ein saftiger Fisch und eine sämige, aromatische Sauce. Also los:

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Für 4 Personen:

  • 1 kg Kartoffeln
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Schalotte
  • 200 g Sahne
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 4 großzügige TL Senf, mittelscharf
  • 2 TL Senfsaat (ich hatte helle)
  • 4 Kabeljaufilets (idealerweise ca. à 150 g und 2 cm dick)
  • etwas Zitronensaft
  • 1 TL Speisestärke
  • Dill zum Anrichten

Die Kartoffeln schälen und waschen. Mittelgroße der Länge nach halbieren, sehr große vierteln. Die Kartoffeln in den gelochten Einsatz des Schnellkochtopfs geben und salzen.

Schalotte schälen und fein hacken. Zusammen mit der Sahne, Brühe, Senf und Senfsaat in den Schnellkochtopf geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Einsatzsteg hineinstellen und den Einsatz mit den Kartoffeln auf den Steg stellen. Topf verschließen, aufheizen und dann ab Erreichen der ersten Garstufe 5 min garen.

Inzwischen den Fisch mit Salz und etwas Zitronensaft würzen und in einen weiteren gelochten Einsatz legen. Wie gesagt, meinen habe ich einfach auf die Kartoffeln gelegt. Den Topf abdampfen (also den Schnellentlüftungsregler stufenweise in Richtung null bewegen) und öffnen und den Fisch in den Topf geben. Topf verschließen, wieder aufheizen und ab Erreichen der ersten Garstufe nochmals 4 min garen.

Nun den Topf rasch drucklos machen, indem man von der Seite kaltes Wasser über den Deckel laufen lässt. Topf öffnen, die Einsätze herausnehmen und zur Seite stellen. Sauce im offenen Topf aufkochen. Stärke mit etwas Wasser anrühren, zum Andicken kurz aufkochen und dann mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.

Zum Servieren Fisch mit Kartoffeln und Sauce auf Tellern anrichten und mit ein wenig gehacktem Dill bestreuen.

 

Klassisches Rindsragout aus dem Schnellkochtopf

rindsragout

Bei aller Experimentierfreude – manchmal möchte man dann doch einen bodenständigen Klassiker. Dann steht auch gerne mal ein Eintopf auf dem Tisch, oder etwas feiner ausgedrückt – ein Ragout.

Normalerweise gibt es in solchen Fällen gerne Boeuf carottes – ein französischer Klassiker. Aber diesmal habe ich mich ein wenig umgeschaut und bin hier fündig geworden. Ich mag das ja ganz gern, wenn man anderen in die Kochtöpfe schauen darf :-). Hängen geblieben bin ich dann aber, weil das Ragout im Schnellkochtopf zubereitet wird. Der wird bei mir nämlich sehr vernächlässigt. Ich nehme ihn gern zum Garen von Hülsenfrüchten oder Kartoffeln, aber das war’s dann auch schon. Hierfür habe ich ihn mal wieder aus der Versenkung geholt.

Und es hat sich gelohnt: das Fleisch wird in kurzer Zeit wunderbar zart und das Gericht ist schön aromatisch. Statt zwei Stunden schmoren reicht eine knappe halbe Stunde Garzeit, das ist praktich, wenn man mal in Eile ist.

Ich habe ein bisschen am Rezept gedreht – nur 500 g Fleisch statt eines Kilos und dafür mehr Gemüse. Wir sind zu viert gut damit satt geworden. Wer sich für das Original-Rezept interessiert, kann es sich auf diesem Video anschauen:

Für 4 Portionen:

  • 500 g Schmorfleisch vom Rind
  • 1 Zwiebel
  • 2 Karotten
  • 2 Tomaten
  • 1 Stange Lauch
  • 200 g Grüne Bohnen
  • 500 ml Rinderbrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Nelke
  • 1 Wacholderbeere
  • 1 TL Paprika, rosenscharf
  • 1 TL Paprika edelsüß
  • Rapsöl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • fein gehackte Petersilie zum Anrichten

Spätzle:

  • 350 g Mehl (ich hatte Dinkel 630)
  • 50 g Hartweizengrieß
  • 4 Eier
  • etwas Wasser
  • Salz

Ich fange mit den Spätzle an, damit der Teig ruhen kann. Mehl mit Salz in eine Schüssel geben. Die Eier zugeben. Alles mit dem Kochlöffel schlagen, bis der Teig Blasen wirft. Dabei nach und nach vorsichtig etwas Wasser zugeben.  Bei der Menge muss man nach Gefühl arbeiten – der Teig darf nicht zu fest sein, aber auch nicht zu weich. Er sollte langsam reissend vom Löffel fallen. Teig zum Ruhen beiseite stellen.

Jetzt zum Ragout: dafür die Zwiebel schälen und fein hacken.

Die Tomaten kurz mit kochendem Wasser überbrühen, schälen und würfeln.  Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Lauch in Ringe schneiden und gründlich waschen. Bohnen putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Das Fleisch  trocken tupfen und nicht zu klein würfeln.

Etwas Öl im Schnellkochtopf erhitzen und die Zwiebel darin glasig andünsten. Das Fleisch portionsweise anbraten, dann alles Fleisch wieder in den Topf geben. Das gesamte Gemüse und die Gewürze zugeben und mit der Rinderbrühe ablöschen. Den Topf verschließen. Zum Kochen bringen und 15 min garen. Dann von der Hitze nehmen und nochmal 10-15 min stehen lassen, bis der Topf sich öffnen läßt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Während das Ragout gart, für die Spätzle einen großen Topf mit Salzwasser aufsetzen. Ich konnte mich immer noch nicht aufraffen, das Schaben mit der Hand zu lernen; ich nehme nach wie vor das praktische Spätzlesieb*. Den Teig portionsweise durch das Sieb ins Wasser schaben. Die Spätzle sind gar, wen sie an der Oberfläche schwimmen. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und gut abtropfen lassen.

Zum Servieren das Ragout mit den Spätzle auf Tellern anrichten und mit etwas Petersilie bestreuen.

 

Nordische Lebenskunst: Linsen-Pastete

linsenpastete

Im Original* heißt die Pastete ja Weihachtspastete – aber ich hatte keine Lust, so lange zu warten, bis ich das Rezept ausprobiere. Pasteten habe ich noch nie gemacht….obwohl ich es schon länger im Hinterkopf hatte.

Da kam die einfache Linsenpastete gerade recht. Ich bin keine große Freundin von Ersatzprodukten, aber ich finde, sie kann es durchaus mit einer Leberpastete aufnehmen. Durch die verwendeten Gewürze ist sie wirklich wunderbar aromatisch. Der Clou sind die Lorbeerblätter, die nicht nur hübsch aussehen, sondern beim Garen auch ordentlich Aroma abgeben.

Die Pastete ist schnittfest. Man kann sie gut mitnehmen; auf einem Buffet macht sie sich auch gut. Luftdicht verpackt hält sie sich im Kühlschrank ein paar Tage. Die Menge kann man gut verdoppeln und eine dann Pastete verschenken.

Für eine kleine Pastete:

  • 125 gr. Linsen (ich hatte meine geliebten Puy-Linsen)
  • Gemüsebrühe zum Garen
  • 1 Schalotte
  • 1 große Karotte
  • Muskatnuss
  • 1/2 TL Piment
  • Piment d’Espelette
  • Salz
  • 3 Eier
  • Lorbeerblätter für die Deko

Zunächst die Linsen in der doppelten Menge Gemüsebrühe gar kochen. Das ist ein wenig schwierig, weil die Linsen ja durch das in der Brühe enthaltene Salz länger zum Garen brauchen. Aber das Aroma zieht am besten in die Linsen ein, wenn man sie in der Brühe gart. Ich gare die Linsen im Schnellkochtopf, da werden sie auch in Brühe rasch gar. Die Linsen müssen übrigens nicht bissfest sein, sie dürfen ruhig etwas zerfallen.

Schalotte schälen und fein würfeln, dann im Olivenöl glasig andünsten. Die Karotte schälen und fein raffeln. Die Eier verquirlen.

Eine passende Backform (sie sollte etwa einen Liter fassen) mit Backpapier auskleiden und den Ofen auf 200°C vorheizen.

Alle Zutaten mit Ausnahme der Lorbeerblätter vermengen und mit dem Stabmixer zu einer homogenen Masse verarbeiten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse in die Form füllen und die Oberfläche mit den Lorbeerblättern belegen.

Eine Auflaufform, in der die Pastetenform Platz hat, mit heißem Wasser füllen. Die Form hineinstellen, alles in den Ofen schieben und die Pastete im heißen Ofen ca. 45 min backen.

Herausnehmen und abkühlen lassen.

Kartoffelsalat aus dem Schnellkochtopf

kartoffelsalat

…..und dann auch noch mit Mayonnaise….

Habt Ihr einen Schnellkochtopf? Ich habe einen. Im Prinzip liegt das daran, dass ich mit so einem Ding aufgewachsen bin; jedenfalls rein theoretisch. Meine Mutter macht fast alles im Schnellkochtopf – früher mehr als heute: Rouladen, Gulasch, Kartoffeln kochen, Kartoffelsuppe, der legendäre Eintopf. Irgendwie ist meine Kindheitserinnerung, dass meine Mutter Zutaten in den Topf gab und unten kam dann Essen raus. Ok. Das stimmt so womöglich nicht 🙂

Also, jedenfalls habe ich einen Schnellkochtopf. Er wohnt im Keller im Vorratsraum und ich hole ihn raus, wenn ich mal Hühnerbrühe kochen will oder Hülsenfrüchte garen. Da das aber irgendwie unbefriedigend ist, habe ich beschlossen, das gute Stück etwas mehr zu beschäftigen. Wegen der Aromen, der Vitamine und Mineralien und der Stromkosten 😉 Außerdem habe ich festgestellt, dass ich besser mit der Teufelmaschine klarkomme, seit ich ein fix reagierendes Induktionskochfeld mein eigen nenne. Also lese ich seit einiger Zeit auch immer wieder mal auf Schnellkochblogs mit. So richtig angesprungen hat mich da bislang aber nichts….bis Mittwoch. Kartoffelsalat aus dem Schnellkochtopf, so stand es da. Ja, Kartoffeln unter Druck kochen – kann man. Gerissen hat es mich, als ich gelesen habe, dass man auch die Eier mitkochen soll. Was soll ich? Eier unter Druck garen?

Ich habe mich schleunigst in den Keller begeben und den Topf geholt. Alles brav aufgesetzt und gewartet, was für eine Schweinerei mich erwartet…ich dachte an eine Mischung aus geplatzten Eiern und Kartoffelwürfeln. Nun, ich leiste Abbitte – es funktioniert. Hier also haben wir den Salat, wenn auch nicht ganz nach Vorlage:

  • 500 gr. Kartoffeln (meine Lieblingssorte ist die vorwiegend festkochende, rotschalige Laura)
  • 2 Eier
  • 4 Cornichons
  • 125 ml. Mayonnaise (ich mache oft Sandwiches für die Brotzeitboxen des Nachwuchses, dehalb steht meist ein Glas der eifreien Mayo nach Zorra im Kühlschrank)
  • einige Zweige glatte Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette

Die Kartoffeln schälen, waschen und in Würfel (ca. 2 cm Kantenlänge) schneiden. Kartoffeln in den Dämpfeinsatz des Schnellkochtopfs geben. Eier auf die Kartoffeln legen. Auf den Boden des Topfs ca. 250 ml Wasser geben, Dämpfkorb auf dem Dreibein darauf stellen, Deckel aufsetzen und verschließen.

Herd auf höchste Stufe schalten. Wenn auf dem Topf der zweite Ring zum Vorschein kommt, die Hitze reduzieren und alles noch 4 min garen lassen. ( Ich habe diese altmodische Sorte* Schnellkochtopf, bei denen die Anzahl der Ringe den Druck anzeigen. Damit komme ich am besten zurecht). Dann den Topf von der Hitze nehmen, warten bis der Druck nachgelassen hat (bei der geringen Wassermenge geht das schnell), den Topf öffnen. Die Eier unter kaltem Wasser abspülen, Kartoffeln in die Salatschüssel geben.

Cornichons in Scheiben schneiden und zu den Kartoffeln geben. Petersilienblättchen zupfen, hacken und ebensfalls in die Schüssel geben. Mayonnaise untermischen und alles mit Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette herzhaft abschmecken. Die Eier schälen, in Scheiben schneiden und auf dem Salat verteilen.

Lasst es Euch schmecken!