Kartoffelküchlein mit Blumenkohlstrunk

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Im Original wird für dieses Rezept aus “Leaf to Root“* Brokkolistrunk verwendet. Der hätte auch in der Abokiste sein sollen, also, der ganze Brokkoli, nicht nur der Strunk. Tatsächlich drin war dann Blumenkohl, und so habe ich diesen verwendet.

Kartoffelküchlein mag ich ja immer, und so haben auch diese hier überzeugt. Das kohlige, leicht senfartige Aroma des Strunks gibt ihnen den letzten Schliff. Spannend fand ich, dass die Masse nicht mit Ei gebunden wird, sondern mit Stärke.

Wer das Ganze mit Brokkolistrunk zubereiten möchte, muss eigentlich nur beachten, dass man den Brokkolistrunk schälen muss, beim Blumenkohl geht es ohne Schälen.

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Für ca. 8 Küchlein:

  • 400 g Kartoffeln, mehligkochende Sorte
  • 200 g Blumenkohlstrunk
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 40 g Maisstärke
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • Öl zum Braten

Dipp:

  • 120 g Crème fraîche
  • 3 EL gehackte Petersilie (Lt. Rezept Sauerampfer, ich könnte mir auch Estragon gut vorstellen)
  • Salz

Die Kartoffeln ungeschält garkochen.

Den Blumenkohlstrunk in ca. 0,5 cm große Würfel schneiden. Wer Brokkoli verwendet, schält diesen vorher noch. Zwiebel schälen und fein hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Blumenkohlwürfel darin bei niedriger Hitze weich dünsten. Kurz vor Ende der Garzeit die Zwiebel zugeben und mitbraten. Mit Salz abschmecken.

Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken. Im Rezept wird die Schale daran gelassen, sie soll dann in der Presse zurückbleiben. Ich hab sie trotzdem geschält. Blumenkohlwürfel und Maisstärke zu der heißen Masse geben, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und alles gut vermengen. Aus der Masse 8 Küchlein formen.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Küchlein darin von beiden Seiten goldbraun braten.

Für den Dip Crème fraîche mit den gehackten Kräutern vermengen und alles mit Salz würzen.

Die Küchlein mit dem Dip servieren.

 

Schatzsuche im Vorratsschrank: Zusammenfassung von Runde 10

Dies ist nun die letzte Runde im Dauerevent hier. Ich habe mir gedacht, 10 Runden sind eine gute Zahl, um aufzuhören. Das Ganze hat einen Grund: 2016 habe ich es – für mich gefühlt – übertrieben mit der Bloggerei. Gegen Ende des Jahres habe ich mich ziemlich gestresst gefühlt. Ich hatte mir einfach zu viel vorgenommen. Und damit mir das 2017 nicht wieder passiert, habe ich beschlossen, einen Gang zurückzuschalten, da musste dann eben auch die Schatzsuche dran glauben. Und abgesehen davon – es hat Spaß gemacht mit Euch. Aber man soll ja aufhören, wenn es am schönsten ist und nicht, wenn eine Sache schon total ausgereizt ist.

Hier ist sie also, die letzte Zusammenfassung. Vielen Dank an alle für’s Mitmachen – es war mir eine Freude.

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Zu Anfang gibt es Kuchen: Bei Anna Antonia warteten noch ein paar Orangen auf Ihren Einsatz. Die wanderten in einen Kuchenteig machten sie Pecan-Orangen-Brownies zu einer ganz besonderen Nascherei.

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Süß geht es weiter. Petra hat einen Teil ihrer Apfelernte zu Applebutter verarbeitet. Da fiel ihr eine Packung Blätterteig in die Hände, die verarbeitet werden wollte. Entstanden sind so verführerische Blätterteigschnitten mit Vanillepudding und Apple Butter. Ich muss direkt mal schauen, ob ich nicht noch Apple Butter im Vorrat habe….

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Felix hat eine ausgeklügelte Vorratshaltung. Ich ahne, dass er unvorhergesehene Schätze eher selten vorfindet. Um so mehr freut mich, dass er auf eine Packung Birnenweggenfüllung gestoßen ist, die er zu einem verführerischen Toggenburger Schorzifladen verarbeitet hat. Was das ist? Lest selbst ;-).

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So eine Kilopackung Kichererbsenmehl ist ganz schön viel. Meine Packung wollte einfach nicht leer werden und war schon abgelaufen. Aber jetzt habe ich sie aufgebraucht dank dieser würzigen Zucchini-Kichererbsen-Köfte.

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Britta hat besonders gründlich aufgeräumt. Da war zum einen der Filoteig. Eigentlich sollte der einem anderen Zweck zugeführt werden, aber dazu kam es nicht. Und irgendwann war er dann abgelaufen – wir kennen das alle, oder? Britta hat das zum Anlass genommen, diese wunderbaren Apfelrosen zu backen. Die sind sind besonders schön geworden, finde ich.

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Und dann war da noch der Arborioreis. Der scheint sich irgendwie zu vermehren bei Britta. Das macht aber gar nichts, denn so kommen wir in den Genuss dieses schönen Spinat-Risottos mit mariniertem Lachs.

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Amaretto! Wer den wohl gekauft hat? Und noch dazu so eine riesige Flasche….Die Flasche ist dem milchmädchen beim Aufräumen in die Hände gefallen. Verarbeitet hat sie den Amaretto in einem Früchtebrot, das so fruchtig ist, dass man glatt nochmal eine Flasche Amaretto kaufen könnte, um es nochmal backen zu können.

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Bei Gabi wollte keiner die Cornflakes essen – langweilig sind sie. Gabi hat Abhilfe geschaffen – und die Cornflakes als Topping auf in ein tolles Schichtdesssert mit Quitten-Apfelmus und Quarkcreme gegeben.

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Das mit den Bananen in der Obstschale, das kennt Ihr doch alle, oder? Wenn man dann auch noch Walnüsse und Trockenobst im Vorrat hat, dann hat man Glück, denn dann kann man das Bananenbrot mit Walnüssen zum Frühstück genießen, das Gabi sich ausgedacht hat. Also, schaut mal nach, ob Ihr alles da habt ;-).

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Sina mag eigentlich keine Milch. Aber einmal im Jahr überkommt es sie – dann muss es Milchreis sein. Blöd, wenn dann kein Milchreis im Haus ist. Aber umso besser, wenn man die Vorräte an Dinkelreis aufbrauchen kann.

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Die Herzensköchin und ich, wir teilen die Sammelleidenschaft für Hülsenfrüchte. Beide haben wir eine bunte Sammlung proteinreicher Vorräte. Da kommt so ein Rezept wie die gelben Linsenbratlinge gerade recht, oder?

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Scharfes Essen macht glücklich, findet Sabine, und damit liegt sie ganz auf meiner Wellenlänge. Sie hat deshalb Harissa gemacht. Die Chilis dazu kommen ausgerechnet aus Schweden. Dort weiß man nämlich nicht nur Köttbullar zu schätzen, sondern auch Tacos.

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Im Hause Küchenlatein mussten die Graupen weg. Gewandert sind sie in eine  Steckrübensuppe mit Graupen und Backpflaumen – ein echtes Winterwohlfühlessen.

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Anna Antonia hat in einem Café einen tollen Kuchen gegessen, den wollte sie nachbacken. Herausgekommen ist ein toller Birnenkuchen mit Nusskruste. Ob der Kuchen wohl deshalb so gut geschmeckt hat, weil darin das übrig gebliebene Schokomüsli verarbeitet wurde?

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Es bleibt süß: Andi hat nämlich weiße Schokolade gefunden. Die wanderte in eine Schokotarte, und zwar eine ebenso einfache wie besondere. Frischer Ingwer gibt der Tarte das gewisse Etwas.

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Gut gefüllte Vorratsschränke hat auch Claudia. Wobei, ich kenne das auch….hier eine angefangene Tüte Quinoa, dort verschiedene Nüsse, dann doch der letzte Rest Linsen – was würdet Ihr damit machen? Es ist ja Winter, und Claudia hatte Lust auf Kohlrouladen. Und wenn ich die Bilder sehe, dann hätte ich jetzt auch gerne welche.

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Sina ist klug und friert im Sommer aromatisches Gemüse ein. Deshalb kann sie auch an grauen Wintertagen so ein schönes, buntes Gemüsecurry auf den Tisch stellen.

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Ach ja, die Sache mit den Hülsenfrüchten. Nicht nur ich habe da gerne einen etwas zu großen Vorrat  – auch im Hause Foodfreak bleibt da gerne mal etwas übrig. Was durchaus auch Vorteile hat, kann man doch ein ein schönes Chana Dal mit Zucchini auf den Tisch bringen, ohne dafür Einkaufen gehen zu müssen.

Foodblogbilanz 2016

Erst hatte ich ja keine Lust, aber jetzt habt Ihr mich alle angesteckt und ich mache doch mit bei der Foodblogbilanz, zu der Sabine dieses Jahr wieder aufgerufen hat.

1. Was war 2016 dein erfolgreichster Blogartikel?

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Das war doch tatsächlich das Weihnachtsmenü, das ich für Zorras Kulinarischen Adventskalender entworfen habe. Ihr wisst übrigens schon, dass Ihr noch bei der letzten Verlosung mitmachen könnt, oder? Nur mal so nebenbei. Dahinter kommt der Sellerie au Gratin – kaum zu glauben, dass ich bis vor einiger Zeit Knollensellerie nicht mochte…..

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

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Uff. Natürlich mag ich sie alle. Sonst würde ich das ja nicht machen. Aaaaber gut. Mir liegt auf jeden Fall der Artikel über die Tasteacedemy mit Heiko Antoniewicz besonders am Herzen – warum erkläre ich noch weiter unten.

Teigtaschen gehen hier ja immer, und ich freue mich, dass ich mit der Geburtstagsteigtasche langsam eine kleine Tradition aufbaue.

Dann gibt es noch die Schatzsuche im Vorratsschrank. Als Konsequenz meines leichten Blog-Blues 2016 muss das Event nun dran glauben. Aber man soll aufhören, solange es noch Spaß macht. Und die Zusammenfassungen liegen mir natürlich trotzdem am Herzen.

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Das ist eine gemeine Frage. Zum einen gibt es da so viele. Und zum anderen müsste man sich das Jahr über ja Notizen machen…also, ich war neulich völlig fasziniert, als ich von Julias Essen bei Heston Blumenthal gelesen habe. Nicht dass Ihr meint, ich wäre neidisch….nööööö….kein bisschen.

Und sonst….kann ich mich nicht entscheiden. Ich habe gekichert ob Lotti+Doofs “Fuck Lemon Zest“. Und dann gibt es Blogs, von denen muss ich zwanghaft jeden Artikel lesen, unbedingt. Die Kochpoetin gehört dazu, Grain de Sel, und die Turbohausfrau, Chili und Ciabatta….und, ach, es lebe die Vielfalt!

4. Welches der Rezepte, die du 2016 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Bitte weiter zur nächsten Frage. Hier steht immer noch außer dem mittäglichen Standard (Kinder)essen selten etwas zweimal auf dem Tisch.

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2016 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Auch wenn ich mir hin und wieder ein kleines Zubrot verdiene – der Blog ist ein Hobby. Da lasse ich Probleme eher nicht entstehen. Ich hatte ein kleines Genervtheits-Problem dieses Jahr beim Lesen anderer Blogs. Meine Liste ist immer noch lang, aber dieses Jahr gab es Abstriche. Wie auch schon Juliane, habe ich einige Blogs von meiner Leseliste gestrichen, bei denen es (gefühlt für mich) einfach zu viele Werbeposts gab. Und dann diese Larmoyanz! Viele Blogs, die ich mochte, wurden eingestellt. Ok, jeder ist frei zu bloggen oder es zu lassen. Ich fand aber die Begründungen anstrengend. Ach, die Bloggerlandschaft hat sich so verändert, alle wollen nur noch Werbung machen, Geld verdienen und in einen Leistungswettbewerb treten. Alles so schrecklich, man kann nicht mehr weitermachen unter diesen Bedingungen. Hey! Bloggen ist so individuell. Niemand sagt, dass Du Dich messen musst. Mach Dein Ding, so lange es Spaß macht. Und wenn Du keine Lust mehr hast, dann hör auf. Aber erzähl mir nicht, dass andere daran schuld sind. Und übrigens: wenn Ihr alle aufhört, dann bleiben nur noch die wettbewerbsorientierten Werbeblogs übrig. Wollen wir das?

Ich habe mich überfordert in 2016 – ein zu hoher Kochbuch-Stapel war ein Problem, und noch ein paar andere Sachen. Das ist meine Verantwortung. Und 2017 mache ich es anders.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

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Ich habe mich endlich ans Fermentieren getraut und werde das bestimmt noch weiter ausbauen.

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Das war dieses Jahr relativ langweilig. Bis ich “Presskopf linke Küche”  gefunden habe, musste ich ganz schön weit nach unten scrollen.

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2017?

Kommen wir wieder zu Heiko Antoniewicz. Der Abend hat mich tatsächlich an einiges erinnert….verschiedene Techniken und Zutaten wollen ausprobiert werden. Ich möchte wieder mehr experimentieren. Früher habe ich zum Beispiel gerne aus dem Asiashop irgendwelche rätselhaften Zutaten mitgebracht und dann damit herumgespielt. Kinderbedingt ist das das in den letzten Jahren ausgefallen. Aber das fehlt mir und ich werde wieder damit anfangen.

Und was ich mir sonst so wünsche? Dass Ihr mir gewogen bleibt, was sonst ;-).

 

Veggie Deluxe – AEG Tasteacademie mit Heiko Antoniewicz

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In den letzten Monaten habe ich mich durch eine ansehnlichen Stapel Kochbücher gearbeitet. Eines ist mir dabei aufgefallen: Wenn es um klassische, vor allem hochklassige  Restaurantküche geht, dann sind Vegetarier leider oft arm dran. Es ist scheint tatsächliche so zu sein, dass sie dann auf Beilagen angewiesen sind oder die legendäre Salatplatte. Das macht zwar satt, aber nicht zufrieden.

Heiko Antoniewicz hat sich dieses Problems angenommen. Er ist prädestiniert dafür, denn zweimal im Jahr ernährt er sich für 2 Wochen basisch vegan, im Anschluss daran noch 2 Wochen vegetarisch. Da merkt man rasch, worauf es bei fleischloser Ernährung ankommt.

Aber von vorne: ich hatte das große Vergnügen, Heiko Antoniewicz bei der AEG Tasteacademy erleben zu dürfen. Veggie deluxe, so lautete das Thema des Abends – ein vegetarisches Menü der Spitzenklasse, das alle Sinne anspricht. Erreicht wird das durch den Einsatz verschiedenster Garmethoden, Temperaturen und Konsistenzen.loeeffel

Es fing alles an mit zwei Löffeln: ein Löffel Linsen und ein Löffel Sellerie – ziemlich konventionelle Produkte. Wenn man sie aber in verschiedenen Konsistenzen präsentiert – die Linsen einerseits bissfest gegart, andererseits als Püree, den Sellerie zum Teil fermentiert, dann wird das Ganze spannend.

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Das Spiel mit den Konsistenzen setzt sich fort im ersten Gang: Rote Bete, als Würfel, als Creme, als fermentierter Fond, dazu marinierter Seidentofu, Haselnüsse und Streussel aus Maltodextrin und Kaffeeöl. Ich habe gelernt, dass Kaffee den erdigen Geschmack der Roten Bete ausbalanciert. In meiner Küche wohnt nun ein Kaffeeöl – mal sehen, ob ich meiner Familie mit seiner Hilfe die Beten schmackhaft machen kann ;-).

Und Ihr merkt: Heiko Antoniewicz bricht gerne eine Lanze für Fermentieren. Ich habe das Gefühl, es gibt nichts, das er nicht schon eingelegt hat. Die Ergebnisse sind auch überzeugend: man bekommt einfach noch einmal andere Geschmäcker und Konsistenzen.

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Bitter ist gerade en vogue, und bitter war der nächste Gang: Chicorée, Couscous in Grün, Zichoriensud, alles ausbalanciert mit süßem Senf. Der Sud besteht aus Zichoriengranulat – ja, das ist das, was auch für den Caro-Kaffee verwendet wird, und Kartoffelkochwasser. Auch das ist ein Postualat von Heiko Antoniewicz:es wird alles verwendet. Das stärkehaltige Kartoffelkochwasser bindet Saucen. Gemüseschalen kann man auskochen, um zusätzliches Aroma zu bekommen….Und wusstet Ihr, dass man Couscous auch kalt quellen lassen kann? Wenn man dazu Petersilienwasser nimmt, dann bekommt er so eine tolle Farbe wie auf dem Foto.

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Was mir auch nicht klar war, ist, dass man Süßkartoffeln nicht unbedingt mit Hitze garen muss. Man kann sie auch in feine Scheiben hobeln und fermentieren. Hier befanden sich auf dem Teller die Süßkartoffel geröstet, fermentiert und als Püree. Dazu eine fein-säuerliche Bergamotte-Creme und ein Sud von schwarzem Tee, gebunden mit Süßkartoffelkochwasser.

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Heiko Antoniewicz unterrichtet unter anderem an einem College in Malaysia. Aufenthalte in Asien und der Austausch mit Kollegen bringen es mit sich, dass er gerne über den Tellerrand schaut und auch gerne Produkte aus anderen Kochkulturen verwendet. Dazu gehören nicht nur Sojasauce und Zitronengras, sondern auch Produkte wie die (gefürchtete) Durian. Hier schieden sich die Geister – und Heiko hatte sichtlich Spaß an den Reaktionen. Für mich schmeckt die Frucht wie eine Mischung aus Zwiebel und Banane.

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Klingt gewöhnungsbedürftig? Nun, sie wurde auch in einer sehr kleinen Dosis serviert. Die Durian befindet sich in dem kleinen Klecks Kartoffelpüree, der unter den Okras auf dem Teller ist. Dazu gibt es Kräuterseitlinge, mit Duftreis gefüllte Reisblätter, kleine Kataifi-Nestchen und Koriander. Eine schöne Kombination, fand ich,aber was das Püree angeht,  gab es auch Verweigerer ;-).

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ich weiß ja nicht, wie Eure Küche ausgestattet ist, aber ich habe nach dem Abend ein bisschen das Gefühl, dass ich durchaus einen Kammervakumierer, einen Thermalisierer und einen Dampfgarer brauchen könnte. Heiko reizt die technischen Möglichkeiten gerne aus und ist ein hervorragender Ansprechpartner für Themen wie Sous-Vide und Molekularküche.

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Auf dem Foto ist der Hexenmeister mit dem flüssigen Stickstoff zugange. Ich bin ja eigentlich keine große Dessert-Esserin, aber hier hatte ich Nachschlag. Nougatschnitte gab es, dazu ein Vanilleeis (unvergleichlich cremig dank Pacojet, an dieser Stelle ist ein Seufzer angebracht…), Avocado als Püree und Würfel, Hafer. Nougat-Popcorn: die Nougatmasse wird aus der Isi-Flasche in den Stickstoff gespritzt. Durch die Kälte platzen die Zellstrukturen auf, ganze bekommt die Konsistenz von Popcorn. Ein tolles Mundgefühl – ganz abgesehen davon, dass man beim Essen auch noch kleine Dampfwölkchen ausstossen kann ;-).

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Für dieses Jahr sind alle Veranstaltungen der Tasteacademy gelaufen. Es gab außerdem noch Nose to Tail mit Lucky Maurer und Taste Architecture mit Christian Mittermeier. Ich habe habe von dem Abend viele spannende Eindrücke und eine Menge toller Ideen und Tipps mitgenommen. Ganz abgesehen davon, dass ich auch hervorragend gegessen habe. Die Tasteacademy ist zurecht ein Erfolg und wird bestimmt auch nächstes Jahr fortgesetzt. Wenn Ihr die Gelegenheit habt, hinzugehen, dann lasst Euch das nicht entgehen. Ihr werdet einen unvergesslichen Abend haben.

 

Kochbuch: Das Kochbuch der 100-Jährigen * Niklas Ekstedt, Henrik Lennart

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So. Es geht ja unaufhaltsam auf Weihnachten zu. Und ich habe mich in den letzten Wochen um Kopf und Kragen gekocht – Ihr wisst schon, Bücherherbst und so. Ich habe mir daher gedacht, in der Zeit bis Weihnachten stelle ich Euch ein paar Bücher mehr vor (jaja, noch mehr…). Dann kriegt Ihr Ideen für Geschenke und ich komme mal von meinem Stapel runter. Fangen wir also an:

Niklas Ekstedt ist ein besternter Fernsehkoch aus Schweden. Gemeinsam mit dem Wissensschaftsjournalisten Henrik Ennart ist er der Frage nachgegangen, warum die Menschen in einigen Regionen der Erde so viel älter werden als anderswo. Henrik Ennart ist dafür auf Reisen gegangen und hat die Menschen in diesen Regionen besucht, Niklas Ekstedt steuerte die Rezepte bei.

Erstmal kurz zur Optik: vor mir liegt ein solide gemachtes Hardcover mit klarem Layout und vielen schönen Bildern. Natürlich gibt es Food-Fotos; fast jedes Rezept hat ein ganzseitiges Foto bekommen. Die Fotos stellen klar das Essen in den Vordergrund, auf Deko wurde weitgehend verzichtet. So mag ich das. Und dann gibt es noch eine Menge Bilder von den Menschen, die Henrik Ennart getroffen hat und  von den Landschaften, in denen sie leben.

Henrik Ennart war in Okinawa, Japan und in Ogliastra, Sardinen. Er hat mit Menschen auf Ikaria in Griechenland gesprochen, die Bewohner von Nicoya in Costa Rica gesprochen und auch das schwedische Småland besucht. In die entsprechenden Kapitel ist auch das Buch unterteilt.

All diesen Regionen ist gemeinsam, dass die Menschen dort sehr alt werden. Blue Zones, so werden diese abgegrenzten Gebiete in der Forschung genannt. Interessanterweise kommt dieser Begriff daher, dass die Demographen anfangs die entsprechenden Regionen mit blauem Kugelschreiber auf der Karte eingekreist haben.

Warum nun ist die Wahrscheinlichkeit, 100 Jahre alt zu werden in diesen Gebieten so hoch? Meist handelt es sich um entlegene Regionen, was dazu führt, dass die Menschen ihre traditionelle Lebensweise beibehalten haben. Es werden keine verarbeiteten Lebensmittel verwendet, sondern die Menschen verarbeiten frische Lebensmittel, die in ihrer Region wachsen. Die Ernährung ist aber nicht alles. Die Menschen sind in Bewegung, gar nicht einmal weil sie gezielt Sport treiben, sondern  schlichtweg, weil sie bis ins hohe Alter körperlich arbeiten. Die Gemeinschaft wird groß geschrieben – es gibt keine einsamen Menschen. Auch gegessen wird, wenn möglich, nicht alleine. Der Lebensstil ist entspannt, Stress wird gemieden.

Jede der Blue Zones wird erst einmal ausführlich vorgestellt: wir erfahren viel über Geschichte, Geografie, Lebensbedingungen und natürlich die Ernährung in den jeweiligen Regionen. Er werden typische Gerichte kurz vorgestellt und häufig verwendete Zutaten haben eine bebilderte Warenkunde bekommen. Auch Heilpflanzen bleiben nicht unerwähnt. Danach folgen die Rezepte: da gibt Miso-Ramen mit frittiertem Tofu, Gurke und Seegras auf Okinawa, Pappardelle mit Wildschweinragout und Rosmarin aus Sardinien, griechische gegrillte Zucchini mit Ziegenkäse und Walnüssen, Bohneneintopf mit Speck, Kreuzkümmel, Spiegelei und Reis aus Costa Rica und Grobes Tatar mit Johannisbeeren, eingelegter Gurke und Röstzwiebeln aus Småland.

Den Rezepten ist gemeinsam, dass sie in aller Regel sehr einfach sind. Regionale Zutaten werden schörkellos verarbeitet. Die Rezepte sind vernünftig aufgebaut. Nur bei den Zutatenmengen habe ich zum Teil sehr gestaunt: da werden zum Beispiel 500 g ungekochter Reis für 4 Personen verwendet oder ein Pizzateig aus 700 g Mehl gemacht; das muss man wirklich herunterrechnen.

Ich habe beschlossen, für die Rezension aus jeder Blue Zone ein Gericht zu kochen.

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Den Anfang macht Schweden mit einem 3-Zutaten-Gericht: Kabeljau, Brokkoli und gebräunte Butter. Gut, Und Salz. In seiner Einfachheit sehr gut.

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Die Spinatpastete aus Griechenland ist inspiriert von der klassischen Wildgemüsepastete. Die Füllung besteht aus Spinat, reichlich Dill und Eiern; der Teigdeckel aus einer einfachen Mehl-Olivenöl-Mischung. Wir waren alle sehr angetan von der Pastete. Ich war erstaunt, wie schön der simple Teig beim Backen aufblättert. Allerdings habe ich mich nicht ganz ans Rezept gehalten: das sieht einen Teigdeckel aus 600 g Mehl vor; ich habe nur 300 g verwendet. Das war auch gut so; der Deckel wäre sonst viel zu dick geworden.

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Auch der Sesam-Lachs mit Gemüse von der Insel Hokkaido ist einfach; allerdings ließ die große Begeisterung hier auf sich warten. Der Lachs wird mit einer Marinade eingepinselt. Die besteht aus Fischsauce, Zucker, Austernsauce und reichlich Limettensaft und ist tatsächlich genial. Der kurz in der Pfanne gebratene Lachs schmeckt. Dazu serviert naturbelassenes Gemüse: grüne Papaya (ich habe auf den vorgeschlagenen Ersatz Gurke zurückgegriffen) und Bambussprossen. Selbst wenn man das Gemüse mit dem Dipp beträufelt, ist das immer noch eine langweilige Sache. Und was die Bambussprossen angeht, so ist das Rezept fahrlässig: es werden frische Bambussprossen verwendet, die roh gegessen werden sollen. Ungegarte Bambussprossen enthalten aber ein giftiges Blausäureglycosid, man sollte sie wirklich garen.

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Der Frühstücksteller aus Costa Rica besteht aus Maistortilla, gekochtem Ei, einem Avocadodipp und geriebener Tomate. Einfach und wohltuend. Im Buch werden gekaufte Tortillas verwendet, ich habe sie lieber selbst gemacht.

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Die offene Lasagne hat uns allen geschmeckt. Lasagneblätter werden gefüllt mit einer Mischung aus gegarten Kartoffeln, Zwiebeln, Salbei und reichlich Butter und dann mit Pecorino überbacken.

Fazit? Ich mag das Buch. Ich finde es spannend zu lesen, wie die Menschen in den Blue Zones leben. Es ist schön, bestätigt zu bekommen, dass Lebensglück nicht von Geld und Lebensstandard abhängt. Und dass gesundes Essen nichts damit zu tun hat, exotische Superfoods zu verwenden. Das Geheimnis liegt eher in der Einfachheit. Ich mag auch die Rezepte, eben weil sie einfach und ursprünglich sind.

  • Gebundene Ausgabe: 166 Seiten
  • Verlag: Good Life Books by Fackelträger
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 978-3771646639
  • 20,00

 

Buchvorstellung: Schwarzbuch Superfood

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Gibt man bei Google “superfood” ein, spuckt die schlaue Maschine ganz fix 17.200.000 Ergebnisse aus. Folgt man Wikipedia, dann ist es in erster Linie ein Marketingbegriff. Den Begriff gibt es schon länger, aber so richtig in Mode gekommen ist er erst in den letzten Jahren. Allenthalben stolpert man über Chiasamen, Macawurzel oder Quinoa.

Was ist denn nun eigentlich Superfood? Gemeint sind Lebensmittel, die im Vergleich zu “normalem” Essen besonders große Gesundheitsvorteile bieten sollen. Und: es sind in aller Regel Lebensmittel gemeint, die von weit, weit her kommen.

Hier setzt das Buch an: ist es wirklich nötig, dass wir exotische Nahrungsmittel um den Globus schippern, um in den Genuss der gesundheitlichen Vorteile zu kommen? Wie groß sind überhaupt die gesundheitlichen Vorteile? Und welchen Preis zahlen wir eigentlich für den landwirtschaftlichen und logistischen Aufwand, der da betrieben wird?

Das Buch startet mit einem ausführlichen Einleitungsteil. Es wird kurz erklärt, was Superfoods eigentlich genau sind und dann geht es mitten hinein in das  Thema Nachhaltigkeit. Das beginnt mit der Frage nach der Ökologie: es ist klar, dass die Natur beeinflußt wird von der Art, wie wir uns ernähren. Und leider ist es so, dass viele der begehrten Superfoods nicht nur irrsinnige Transportwege benötigen, sondern dass in den Anbauländern auch Raubbau an der Natur betrieben wird, um den Bedarf der Industrienationen befriedigen zu können. Oft erfolgt die Produktion auch unter unwürdigen Bedingungen und zu Hungerlöhnen. Wer also Superfoods kaufen möchte, sollte zumindest auf biologischen Anbau achten und nur Produkte kaufen, die das Fair Trade Siegel tragen. Die Transportwege bleiben natürlich trotzdem.

Das nächste Kapitel befasst sich mit den Inhaltsstoffen der Superfoods. Sie sind ja deshalb so beliebt, weil sie in aller Regel entweder extrem vitaminreich sind, sehr viele sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, wie Quinoa eine hervorragende Eiweißzusammensetzung haben oder Ähnliches. Allerdings gibt es da einen Haken: viele der Superfoods kommen nicht als naturlbelassene Produkte zu uns, sondern eher in Form von Nahrungsergänzungsmitteln. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Inhaltsstoffe, sondern auch darauf, wie der Körper sie verwertet. Oft ist es auch so, dass die Benefits der tollen Inhaltsstoffe nur theoretisch im Labor getestet wurden (“in vitro”). Ob sie dann beim Menschen tatsächlich auch so toll wirken (“in vivo”), das weiß man oft gar nicht.

Dann geht es in die Einzelheiten: von der Açaibeere bis hin zu Spirulina erfahren wir Wissenswertes über einzelne exotische Superfoods. Erklärt werden gesundheitliche Wirkung, Anbau, Form der Verabreichung und die empfohlene Dosierung. Oft gibt es auch noch zusätzliche Tipps und Hintergrundinfos.

Ich greife einfach mal ein Produkt heraus: die Açaibeere – in verschiedenen Darreichungsformen ein Verkaufsschlager im Bioladen. Die Beere ist heimisch in Mittel- und Südamerika. Anbau und Ernte sind sehr harte Arbeit: die Arbeiter klettern bei sehr heißem, schwülen Klima barfuss und ungesichert auf den Palmen herum, um die Beeren zu ernten. Die Beeren werden gereinigt und weiterverarbeitet, dann per Flugzeug exportiert. Und warum? Begehrt sind die Beeren wegen ihres hohen Gehalts an Anthocyanen. Das ist ein sekundärer Pflanzenwirkstoff, der freie Radikale abfängt und somit in der Krebsprävention Gutes tut. Außerdem wird das Immunsysem angekurbelt; man sagt der Beere außerdem eine Schutzwirkung für das Gehirn nach, so dass das Risiko, an Parkinson oder Alzheimer zu erkranken, sinkt. Klingt gut, wurde aber bisher nur in Zellkulturen nachgewiesen und nicht am menschlichen Körper. Verkauft werden die Beeren in getrockneter Form, als Fruchtmark, Saft oder Pulver. Wenn dabei noch andere Bestandteile beigemischt werden, ist es schwierig, die richtige Dosierung zu finden.

Insgesamt gibt es bei nahezu jedem exotischen Superfood irgendeinen Haken; was immer bleibt, sind die langen Transportwege und oft auch die fragwürdigen Produktionsbedingungen. Die Schlussfolgerung liegt nahe, dass man bei einer ausgewogenen Ernährung auf die Exoten gut verzichten kann ohne gesundheitliche Einbußen fürchten zu müssen. Da trifft es sich gut, dass sich ein letztes Kapitel des Buches den einheimischen Superfoods widmet. Wer sich also gerne viele Anthozyane zuführen möchte, der muss nicht die teure, weitgereiste Açaibeere kaufen. Unsere Heidelbeeren können da durchaus mithalten. Und es gibt sie frisch. Außerdem gelistet sind Aronia, Brennessel, Sanddorn, Hanfsaat, Giersch, Leinsamen – der ähnliches leistet wie die gehypten Chia-Samen –  und einige andere.

Fazit: Das ist  – erfreulicherweise, finde ich – nicht wirklich ein Schwarzbuch. Es ist eine kritische und fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema Superfood. Anbau und Inhaltsstoffe werden sachlich und fundiert erklärt. Besonders gelungen finde ich, dass mit den einheimischen Superfoods Alternativen zu den importierten Produkten aufgezeigt werden.

Und um schon mal vorzugugreifen: im nächsten Beitrag stelle ich Euch ein Buch vor, dass sich auf entspannte Art mit gesunder Ernährung befasst und so gut wie ohne Superfoods auskommt :-).

  • Gebundene Ausgabe: 87 Seiten
  • Verlag: Stocker, L
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 978-3702015817
  • € 9,95

 

Schatzsuche im Vorratsschrank: Zusammenfassung von Runde 9

Schatzsuche im Vorratsschrank - Dauerevent

Hier ist die Zusammenfassung von Runde 9 der Schatzsuche im Vorratsschrank. Ich bin begeistert, dass immer noch so viele Beiträge hier eintrudeln. Vielen Dank an alle für’s Mitmachen!

Und jetzt schauen wir, was Ihr gefunden habt und was Köstliches daraus entstanden ist:

Fruchtschnitte

Stefanie ist keine besonders große Freundin von Oblaten. So ist es kein Wunder, dass sie welche gefunden hat, die schon etwas länger abgelaufen waren. Zusammen mit Nüssen und Trockenfrüchten aus der Backkiste entstanden nicht nur feine Fruchtschnitten, sondern auch ein Musterbeitrag für die Verwertung von Vorräten.

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Britta hat den Gatten beauftragt, ihr Pulpo mitzubringen. Das hat er getan  – und zwar in Massen. Ein Teil davon wanderte in diese herrlichen Spaghetti mit Frutti di Mare und Tomatensauce.

sommerbrot

Anna Antonia hat Ihren Eifer überschätzt, was das selbermachen von Pasta angeht. Und so wartete ein großer Sack Hartweizenmehl auf seine Verwendung. Er wanderte in ein luftiges, großporiges Sommerbrot.

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Claudia ist ein großer Fan von Pho. Für ihre Version fehlte ihr noch eine säuerliche Komponente. Da ist es ja gradezu ein Glück, dass ganz hinten im Vorratsschrank noch ein Glas Limettenmarmelade wartete.

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Reste vom Brathuhn waren bei Petra übrig. Daraus entstand mit Mais, Süßkartoffel und selbstgemachtem Cajun-Gewürz ein herrrlich sommerlicher Salat. Ich muss dringend dafür sorgen, dass bei uns auch mal Reste vom Huhn bleiben.

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Auch an heißen Tagen kann man Curry essen, findet Sabine. Besonders dann, wenn nicht nur die Süßkartoffel weg muss, sondern auch die Currymischung im Gewürzschrank mal wieder benutzt werden möchte. Die Küche wird dabei nicht aufgeheizt, denn im Dampfkochtopf ist alles rasch gemacht.

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Ingrid hat viele Beeren im Garten und konserviert sie auch gern. Aber bevor neuer Likör angesetzt wird, muss erst mal der vorhandene weg. Und so durfte der Eierlikör in einen Kuchenteig. Der süße Likör passt gut zu den herben Josta-Beeren.

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Sina mag Bulgur. Und zwar so gern, dass sie gleich 3 Packungen im Vorrat hatte. Sie angefangen, ihn zu verarbeiten und präsentiert uns köstliche Fleischpflanzerl mit Feta, Tomaten-Paprikasauce und natürlich Bulgur.

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Bei Katrin war noch Marzipan übrig. Es musste ein wenig länger im Kühlschrank warten, aber nun hat es seinen großen Auftritt in Schokocookies mit Marzipan bekommen.

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In Brittas Tiefkühle schlummerte noch eine Entenkeule von Weihnachten. Und weil es grade so schön sommerlich war, hat sie aus der klassischen Ente à l’Orange eine frische, sommerliche Version gemacht.

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Was tun, wenn noch Mohn von der Weihnachtsbäckerei übrig ist und der Grieß auch endlich mal weg muss? Johanna hat die Lösung, denn sie zeigt uns eine türkische Mohntorte, die ganz einfach herzustellen ist und richtig was hermacht.

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Von mir gibt es eine Suppe, die eigentlich Rumfort-Suppe heißen müsste: Sellerie war übrig, Currypulver musste weg und die Linsen mit Kokos wurden auch noch eingearbeitet.

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Einkorn und Emmer hatte Stefanie gekauft und war dann doch nicht dazu gekommen, etwas damit zu backen. Nun hat sie auch noch ihr Röstmalz dazu genommen und ein malziges Dinkel-Emmer-Brot gebacken, das einfach zum Hineinbeissen aussieht.

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Ein Jahr nach ihrem Umzug wurde es auch für Karola Zeit, mal die Vorratschränke auszumisten. Zum Vorschein kam eine Packung Bulgur, der in einem feinen orientalischen Auflauf mit Datteln und Feta landete.

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Bei Peggy waren grüne Lasagneplatten übrig. Klar, dass es Lasagne gibt. Aber nicht irgendeine. Da wäre zum einen die Füllung und die Sauce; die punkten mit Wiesenbärenklau. Wildkräuterspezialistin Peggy hat welchen gefunden. Und dann ist die Lasagne auch noch gerollt – das ist doch wirklich sensationell. Und damit wir es nachmachen können, gibt es sogar eine Bauanleitung.

ochsenschwanz

Was macht man, wenn man nach dem Urlaub erstaunlicherweise eine halbe Flasche Wein vorfindet? Ochsenschwanzragout! Wenn dr Sommer eher ein grün angestrichener Winter ist, dann kommt so ein Schmorgericht gerade recht, findet Anna Antonia. Ich hätte mich gerne mit an den Tisch gesetzt.

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Wenn Evchen nicht weiß, was sie kochen soll, wirft sie erst mal einen Blick in den Vorratsschrank. Diesmal hat sie Bulgur gefunden, der schon leicht drüber war. Die Hackfleischröllchen mit Paprika-Bulgur standen rasch auf dem Tisch und sind ein richtig feines Essen.

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Bei Karin gibt es Waffeln. Und zwar Marzipanwaffeln mit Banane, denn beides musste weg. Das klingt so lecker, dass ich mich beim Lesen ein wenig geärgert habe, dass gerade kein Marzipan im Haus war.

Bei Mario waren getrocknete Tomaten und Oliven übrig. Damit könnte man Pasta kochen – oder man macht es wie Mario und serviert einen aromatischen Kartoffelsalat.

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Sina hat vor dem Urlaub noch den Kühlschrank ausgräumt. Gefunden hat sie Topfenblätterteig, Hokkaido, Trockenfleisch und Feta. Heraus kam ein herzhaft gefüllter Kuchen aus Topfenblätterteig.

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Ich hatte noch einen Rest schwarze Bohnen. Und der Mais aus der Tiefkühle sollte auch endlich weg. Das kam mir mexikanisch vor, und so habe ich beides benutzt, um Teigtaschen zu füllen.

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Zorra wünscht sich ein intelligentes System zur Vorratshaltung. Stimmt, das würde Lebensmittelverschwendung vermeiden. Aber andererseits würden wir dann nicht in den Genuß ihrer Marzipan-Vanille-Pflaumen-Tarte kommen, denn bestimmt hätte sie dann weder Marzipan noch Puddingpulver übrig gehabt.

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Bei Eva war es ein Rest Risoni, der weg musste. Pfifferlinge haben gerade Saison, und so entstand ein feines Risotto mit Pfifferlingen. Der Teller ist doch besonders schön anzusehen, findet Ihr nicht auch?

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Petra hatte einen richtig schwarzen Freitag. Unter anderem hat ihr Kühlschrank den Geist aufgegeben. Da heißt es, rasch verkochen, was sonst verderben würde. Linsen mussten weg und Garnelen. Enstanden ist daraus ein Linsengemüse mit Garnelen, Tomaten und Avocado. Gut, dass dieses Essen den Tag dann doch noch gerettet hat.

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Sojaschnetzel hatten sich in Brittas Vorratsschrank versteckt. Gut, dass sie schon einen Tomatensugo für den Vorrat gekocht hatte, so stand die vegetarische Bolognese besonders schnell auf dem Tisch.

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Frühstückt Ihr gerne süß? Am liebsten hättet Ihr gleich einen Keks zum Kaffee? Dann backt Ihr am besten die gesunden Frühstückskekse von Gabi nach. Gabi hatte noch Reste von Chiasamen, Cranberrys und Haferflocken, die hat sie in den Keksen verarbeitet.

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Bleibt bei Euch auch hin und wieder Reis übrig? Ich mache dann meist gebratenen Reis. Dass es auch anders geht, zeigt uns Sabine: sie macht kleine Reisbällchen als Proviant zum Mitnehmen – eine tolle Idee.

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Man mag das ja kaum glauben, aber bei Sina war weiße Schokolade übrig. Was tun? Die Schokolade hat ein feines Häubchen abgegeben für einen Marmorkuchen.

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Andi hat vor einem Urlaub den Kühlschrank leergeräumt. Eigentlich hatte er ja lust auf kalte Soba-Nudeln. Es waren aber keine im Haus. Macht nichts….die kalten Udon-Nudeln mit Lauch, Jalapeño und Frühlingszwiebeln klingen auch sehr verführerisch.

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Wisst Ihr, was Stöcklkraut ist? Nein? Dann müsst Ihr rasch zur Turbohausfrau rüberhüpfen; die serviert uns nämlich Stöcklkraut mit Linsen und einem Paprikaschaum. Das sieht sehr fein aus. Und die Linsen sind auch weg….

 

Und der Käse geht an….

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So, ich wäre dann wieder da :-). Bevor es wieder richtigen Inhalt gibt, gebe ich erst mal die Gewinner der Käseaktion bekannt.

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Die Losfee ist gut erholt und konnte es kaum erwarten, in die Schale zu greifen. 26 Lose waren drin.

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Und herausgepickt hat sie: Elli und Eric. Herzlichen Glückwunsch! Ich brauche Eure Adressen, damit Le Rustique Euch ein Päckchen schicken kann. Bitte meldet Euch bis zum 01.09.2016; sonst muss die Losfee nochmal in die Schale greifen.

 

BBD # 84 Sandwichbrot – Round up

BBD #84 - Roundup

Ein Round up noch, dann gibt es wieder etwas zu essen:

Danke Euch allen für die vielen tollen Ideen zum Thema Sandwichbrot. Für Abwechslung im Sandwichtoaster in nächster Zeit ist gesorgt.

Thank you all for your great ideas for sandwich breads. We will have lots of different breads in our sandwichtoaster in the next weeks ;-).

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Von Rebekka gibt es ein Brot mit Datteln, Honig und Sesam, das zur Not auch ohne Käse schmeckt.

Rebekka brings us a bread with dates, honey and sesame that tastes even without cheese.

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MaRa gastiert im Kochtopf. Sie macht gerne Sandwiches für die Kinder. Früher hat sie das Toastbrot dafür gekauft, jetzt präsentiert sie uns ein tolles Rezept zum Selberbacken.

MaRa is a guest in Kochtopf. She likes to make sandwiches for the kids. She used to buy toast for this purpose, but now she has a wonderful recipe to bake her sandwich bread.

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Anna Antonia isst keine Sandwiches – ein Toastbrot präsentiert sie uns trotzdem. Und zwar eines mit Leinsamen und Buchweizen, das ich auch unbedingt nachbacken muss.

Anna Antonia doesn’t eat sandwiches. Nevertheless, she presents usa  sandwich bread. Her bread is with linseed and buckwheat – I will have to bake it anyway.

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Tanja ist kein Fan von ungetoastetem Brot ohne Rinde – deshalb gibt es Toast. Mit einer Geheimzutat, die dafür sorgt, dass dass das Brot lange saftig bleibt. Was das ist, wollt Ihr wissen? Nun – Apfelmus 🙂

Tanja doesn’t like unroasted bread without crust, that’s why she brings us toast. There is a secret ingredient in her recipe, so that the bread stays fresh. You want to know what it is? Well, we are talking about apple purée.

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Bei Christina gibt es nicht nur ein Rezept für Sandwichbrot aus Mehl mit 10 verschiedenen Getreidesorten, sondern sie gibt uns auch gleich noch Ideen, was man mit dem Brot machen kann.

Christina  doesn’t stop by sharing her recipe for a sandwich bread with a special flour out of 10 different grains, but she gives us ideas what to do with the bread, too.

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Von Spaetburgunder gibt es ein Toastbrot aus 100% Weizenmehl. Das sieht perfekt aus, findet Ihr nicht auch?

Spaetburgunder brings us toast. She used 100% wheat. The bread looks perfect, don’t you think so, too?

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Palwithnooven bringt mit seinem Dong Ai nicht nur ein ganz besonderes Brot mit – er hat Mungbohnenmehl und Roux aus Klebreismehl verwendet. Dazu gibt es auch noch eine wunderschöne Geschichte – aber lest selbst.

Palwithnooven’s bread is called Dong Ai. It is very special, for he used a combination of roasted mong bean flour and a roux out of sticky rice flour. But you also have to read the story he tells us; it’s very romantic.

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Zorra hat sich gefreut, mal wieder Sandwichbrot backen zu können. Sie mag es am  liebsten ganz wattig weich und das ist es auch geworden, denn im Teig steckt eine Kartoffel.

Zorra was happy to have the opportunity to bake sandwich bread. She loves her bread very soft – and her loaf became very soft. She used potatoe as an ingredient.

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Dabrownman ist mit “wonderbread” aufgewachsen und hat es geliebt. Heute präsentiert er uns ein gesundes Sandwichbrot mit gekeimter Sechskornmischung und gerösteter Buchweizengrütze – da kann wonderbread einpacken, finde ich.

Dabrownman grew up with “wonderbread” – and he loved it. But today, he introduces us a helthy bread with six sprouted grains and roasted buckwheat porridge. Wonderbread can packup and go home ;-).

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Auch Kathrin bringt eine besondere Zutat mit – in ihrem Brot steckt gegarter Sushi-Reis. So wird es besonders saftig.

Kathrin’s bread has a special ingredient, too: there is cooked sushi rice in it. The bread is nicely moist.

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Bei Sina gibt es ein einfaches, aber sehr schönes Brot – sie hat Haferflockenmehl und Schälhanf verarbeitet  – aromatisch und gesund.

Sina made a bread that is quite simple, but very nice. She used oatmeal and hemp – aromatic and healthy.

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Auch  Connie steuert  ein Kartoffelbrot bei – in ihrem Fall aber eine herzhafte Variante mit Sauerteig und Roggenmehl.

Connie’s contribution is another potato bread. But she brings a hearty variety with sourdough and rye.

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Von Karin gibt es nicht nur ein schönes Weizen-Kastenbrot, sondern auch grundsätzliche Tipps zum Brotbacken.

Karin not only shows us a nice tin loaf, but gives basic hints how to bake really good bread, too.

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Von Ingrid kommt etwas ganz Außergewöhnliches: sie hat für ihr Brot einen Madre mit Holunderblüten verwendet.

Ingrid contributes an extraordinary bread: she used a madre with elderflowers to bake her multigrain bread.

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Dagmar steuert ein Brot mit lufiger, weicher Krume bei. Dank Weizenvollkornmehl ist es auch gesünder als das übliche Sandwichbrot.

Dagmar’s bread is airy and fluffy.  Due to some whole wheat flour, the bread is heathier than normal sandwich bread.

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In ihrem zweiten Beitrag präsentiert uns Dagmar  ein dänisches franskbrød. Es ist perfekt geworden, findet Ihr nicht auch?

In her second contribution, Dagmar shows us a danish franskbrød. It has turned out perfect, don’t you think so, too?

Vielen Dank Euch allen für’s Mitmachen. Ich bin dann mal in der Küche – ich muss dringend Sandwichbrot backen.

Thank you all for participating. Im off for the kitchen now – I have to bake another sandwich bread.

Schatzsuche im Vorratsschrank: Zusammenfassung von Runde 8

Schatzsuche im Vorratsschrank - Dauerevent

Achte Runde Schatzsuche – das bedeutet, dass wir schon zwei Jahre lang unsere Schränke ausmisten. Und auch diesmal ist wieder ordentlich was zusammengekommen:

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Britta ist Erste! Und was sie zutage gefördert hat, sind wahre Schätze: Zanderfilet, Black Tiger Prawn und der Babyspinat, der im Bioladen unbedingt in den Einkaufskorb wollte. Mit Risotto-Reis ergibt das ein wunderbares Babyspinat-Risotto mit Zanderfilet und Black Tiger Prawn. Beim nächsten Mal lade ich mich ein 😉

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Bei Sina gibt es Kuchen: sie mag Kokos sehr gern  – genau wie ich, übrigens, und so wanderte der Vorrat an Kokosmilch und Kokosflocken in einen Kuchen mit Kakao und Kokos.

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Karins Vorrat an Linsen könnte auch bei mir stehen – auch sie hat immer verschiedenste Sorten vorrätig. Folglich müssen sie ab und zu mal weg. Wenn man dann noch Feta da hat, dann steht den feinen Honiglinsen mit Karotten und Feta nichts mehr im Weg.

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Bei Gabi gibt es Muffins: in der Tiefkühle warteten seit längerem Himbeeren auf die Verwertung, die durften zusammen mit Frischkäse und Zitrone in die kleinen Kuchen wandern. Zitronenmelisse ist auch noch drin – wirklich fein.

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Ingrid hatte aus dem winterlichen Vorrat noch Datteln. Diese wurden in Tee eingeweicht und durften dann in ganz besondere Madeleines wandern.

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Was könnte besser in den Frühling passen als Frühlingsrollen? Dachte sich Petra und packte restliches Suppengrün, Frühlingszwiebeln und Garnelen in den Filoteig, der auch weg musste. Resteessen de luxe!

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Was tun, wenn das Weißbrot langsam altbacken wird und der Kühlschrank befreit werden muss von Käse, Wurst, Gemüseresten, Eiern und noch viel mehr? Man macht es wie Susi und bastelt aus all dem einen gefüllten Wecken. Da lohnt es sich doch direkt, für ausreichend Reste zu sorgen, oder?

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Cookies kann man eigentlich immer essen, oder? Gut, dass Sandra da für jeden Fall das passende Rezept parat hat. Diesmal hatte sie Kondensmilch übrig. Kann man die in Cookies packen? Man kann. Zusammen mit Schokolade und Nüssen bekommt man American Cookies, für die ich glatt auch mal Kondensmilch kaufen muss.

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Bei Petra waren feine Engelshaar-Nudeln übrig. Im Garten wuchs der Schnittlauch besonders fleissig, und eine angefangenes Päckchen Rohesspeck gab es auch noch. Alles zusammen ergab ein Pastaomelette mit  Speck und Schnittlauch – genau meine Kragenweite.

Kennt Ihr das Problem mit den angefangenen Nusstüten? Also ich schon, und Jeanette auch. Sie zieht grade um – da nimmt man keinen solchen Ballast mit. Statt dessen gibt es einen tollen Nusskuchen mit Irish-Cream-Glasur.

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Bevor die neue Marmeladensaison beginnt, tut man gut daran die noch vorhandenen Marmeladen aufzubrauchen – immerhin braucht man ja die Gläser. Friederike hat mir ihren Marmeladenresten einen Kuchen gebacken – ihre Torta Slava mit der Baiserhaube ist ein wunderbares Marmeladenversteck.

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Bei Karin schlummerte noch Stockfisch in der Tiefkühle. Beneidenswert! Ich liebe Stockfisch, und sobald ich mal wieder welchen im Haus habe, werde ich ihren brasilianischen Bacalau mit Kartoffeln nachkochen.

Restebrot

Bei Kathrin hatten sich Mehlreste angesammelt – da bietet es sich an, ein Brot zu backen. Mit  ihrem Restebrot hat sie nicht nur tüchtig aufgeräumt, sondern sondern auch ein Brot mit besonders schöner Krume fabriziert.

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Andi hat Platz in der Tiefkühle geschaffen: klar, wenn die frischen Fava-Bohnen warten, müssen die vom letzten Jahr weichen. Gut, dass er außerdem auch noch Mönchsbart und Crevetten da hatte, denn so durften die Fava-Bohnen in ein herrliches Spaghetti-Gericht wandern.

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Käse und Brot waren übrig bei der Turbohausfrau. Damit hat sie einen englischen Klassiker gemacht – Welsh Rarebit: geröstetes Brot, kräftiger Käse, gewürzt mit Bier und Senf, da lohnt es sich doch, Reste aufzubrauchen.

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Die Schokostreusel, die Petra im Schrank fand, hatten ihre besten Tage hinter sich. Zusammen mit gerösteten Haselnüssen und Kaffee durften sie in einen Schokoladenkuchen, der einfach himmlisch aussieht und bestimmt auch so schmeckt.

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Normalerweise mischt Anna Antonia ihre Currymischungen selbst. Aber aus dem Urlaub hat sie Curry von der Insel Martinique mitgebracht. Das war im Vorratsschrank ziemlich nach hinten gerutscht. Aber wiederentdeckt machte es die Currywurst zu etwas ganz Besonderen.

Oliven  und getrocknete Tomaten mussten bei Mario weg. Was könnte man Besseres damit machen als ein Pastagericht?

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Manuela hatte geschnittenes Gemüse übrig und glutenfreie Haferflocken. Zusammen mit dem Hackfleisch aus der Tiefkühle gab das Hacktätschli, von denen ich sofort glaube, dass sie besonders  saftig  waren.

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Was tun mit einem Rest Mandelmus? Man mixt es in einen Smoothie mit Apfel und Haferflocken, und schon hat man wie Ulrike einen kräftespendenden Smoothie, der noch dazu wunderbar schmeckt.

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Zorra liebt Kokos. Leider waren Kokosflocken früher in Andalusien schwer zu bekommen, und so hat sie sich angewöhnt, immer einen großzügigen Vorrat zuhause zu haben. Ab und zu wird das dann doch mal zu viel, und dann ist es an der Zeit, zu backen. Zum Beispiel diese buttrigen Cookies mit Kokos und verschiedenen Schokoladensorten.

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In unserem Haushalt gibt es ein Bananenproblem – sind keine da, will jeder welche. Sind welche da, isst sie keiner. Da ist es gut, wenn man Ideen für überreife Bananen findet. Das Bananenbrot habe ich jedenfalls nicht zum letzten Mal gebacken.

Ingrid hat Berberitzen bevorratet – genau wie ich. Und auch sie kocht nicht so oft persisch, dass der Vorrat mal zu Ende gehen würde. Dafür hat sie aber einen tollen Streuselkuchen für uns, in den nicht nur die Berberitzen dürfen, sondern auch noch Walnüsse. Das Ganze mit Emmer-Dinke-Vollkornmehl und einem Ziegenquarkboden – klingt hervorragend.

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Sina hat noch ein Päckchen Gulaschfleisch aus der Tiefkühle gefischt. Paprikafleisch und Nudeln hat sie damit gemacht, ein Gericht, in das auch ich mich hineinsetzen könnte.

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Ich weiß nicht, wie das bei Euch ist, aber ich habe eingentlich immer einen Rest Quinoa da. Ennah auch, und so hat sie diesen köstlichen Auflauf mit Quinoa, Spargel und Ziegenfrischkäse gemacht.

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Habt Ihr auch noch Kokosflocken von der Weihnachtsbäckerei übrig? Sehr gut – dann wird es Zeit, dass Ihr Danielas Rote Bete Thoran nachkocht. Was Süßes gibt es dann ein andermal 🙂

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Susi kauft normalerweise getrocknete Bohnen und kocht sie dann. So ist es etwas rätselhaft, wie die Dose weiße Bohnen in den Küchenschrank kam. Aber gut, dass sie gekauft wurde, denn so kommen wir in den Genuß eines tollen Bohnenpürees mit Chorizo und Salbei.

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Es gibt da einen Brotaufstrich, den mag Britta ziemlich gerne. Und da sie grade mit Kartoffeln, Heidelbeeren und Zucchini die passenden Reste im Vorrat hatte, hat sie den ungewöhnlichen Kartoffel-Heidelbeeraufstrich damit nachgebastelt.

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Karin hat Reismehl gefunden. Wozu sie das beschafft hat, weiß sie selbst nicht mehr. Aber es gibt jemanden, der sich sehr über den Fund gefreut hat: Achim, der Bürohund. Der hat nämlich dank des Fundes glutenfreie Hundekekse bekommen.

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Britta hatte Spargel übrig und einen Rest Grana Padano. Das schreit ja geradezu nach Spargelpesto. Dazu gab es Pellkartoffeln – herrlich.

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In Ennahs Tüte war noch Quinoa übrig. Aus diesem Rest hat sie eine Süßsspeise gemacht: Sahnequinoa mit Erdbeer-Rhabarber-Kompott. Eine herrliche Idee!

Wie immer läutet die Zusammenfassung die nächste Runde ein. Ich freue mich auf Eure ideen und bin gespannt.