Kochbuch-Geschenktipps für Weihnachten

*Enthält Werbung für schöne Kochbücher – und Affiliate-Links. Wenn Ihr über einen solchen Link kauft, bezahlt Ihr nicht mehr, aber ich bekomme eine kleine Gewinnbeteiligung. Und Ihr ahnt ja vermutlich, in was ich diese investiere…*

Es dauert ja nun wirklich gar nicht mehr lange bis Weihnachten; ab morgen ist schon Dezember.. Habt Ihr schon Geschenke oder wenigstens Ideen? Ich bin dieses Jahr gut dabei, aber das ist nicht immer so. Manchmal zermartere ich mir auch das Hirn nach Ideen. Ich habe mir gedacht, ich versuche mal, Euch etwas weiterzuhelfen und habe aus der Masse der dieses Jahr neu erschienenen Kochbücher einige herausgepickt, die sich – meiner bescheidenen Meinung nach – aus der unübersehbaren Masse des Kochbuchmarkts herausheben.

Die Bücher wohnen alle in meinem Regal, ich habe mich gründlich mit ihnen befasst. Wo bereits eine Rezension online ist, verlinke ich sie Euch.

Für kulinarische Weltreisende:

Kaukasis* von Olia Hercules ist ein wunderbares Buch für alle, die sich näher mit er Küche des Kaukasus befassen wollen. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise durch Georgien, Aserbaidschan und Armenien und hat dabei nicht nur spannende Rezepte parat, sondern auch wunderbare Geschichten. Hier geht es zur Rezension.

In eine ganz andere Ecke der Welt führt uns North Wild Kitchen* von Nevada Berg. Norwegen ist ein landschaftlich herrliches Land mit freundlichen, entspannten Menschen. Dass es dort auch eine tolle Küche gibt, macht uns die Autorin klar. Das Buch präsentiert in Kapiteln, die jeweils typisch für die einen Aspekt der norwegischen Esskultur sind, spannende Gerichte, die toll schmecken. Es gibt Klassiker wie Fleischbällchen, aber auch Gerichte, die eine persönliche Note tragen; so kommt an die Zimtschnecken etwas Roggenmehl. Und wunderschön bebildert ist das Buch auch; ich stelle es Euch bald näher vor. Soviel vorweg: was Länderküche angeht, ist das ganz klar mein Highlight des Jahres.

echt elsass

Wer sich für bodenständiges Essen aus Frankreich interessiert, wird an Echt Elsass* seine Freude haben – das Buch präsentiert Hausmannskost aus der Region, die aber oft auch etwas modernisiert und verfeinert wurde. Die atmosphärischen  Bilder von Cettina Vicenzino und schönen Texte sorgen dafür, dass man gerne im Buch blättert, auch wenn man gerade nicht daraus kochen möchte. Hier könnt Ihr meine Buchbesprechung nachlesen.

Die persische Küche steht hier hoch im Kurs. Neu ist ein Buch, das sich mit der persischen vegetarischen Küche* beschäftigt: der schmale Band stellt nicht nur mehr als hundert Gerichte vor, sondern gibt auch einen schönen Überblick über Esskultur und Zutaten. Buchvorstellung folgt :-).

Im Dudu Berlin wird frische Fusionsküche serviert – der Spagat zwischen Vietnam und Lateinamerika ist ebenso spannend wie gelungen. Wer es nicht nach Berlin schafft und die Küche trotzdem probieren möchte, findet eine Vielzahl der Rezepte jetzt in einem Kochbuch*. Der Rahmen hier reicht von Pho und Sushi bis zu Ceviche und Tacos. Die Gerichte sind leicht und aromenstark – und die Aufmachung des Buches ein Fest für die Augen. Die Texte von Stevan Paul befassen sich mit Küche und Familiengeschichte und sind eine ebenso spannende wie anrührende Lektüre. Auch hier gilt: Buchvorstellung folgt noch.

Ich habe noch ein paar Bücher für Euch, mit denen man jeweils eine kleine Weltreise antreten kann.

Stevan Pauls “Blaue Stunde” ist so ein Buch. Wir treten eine Weltreise an, die in Samoa beginnt und in Mexiko endet, essen die allerverschiedensten Kleinigkeiten, bekommen Drinks ins Glas und die passende Musik. Hier geht es zur Buchvorstellung.

Tessa Kiros ist eine meiner liebsten Kochbuch-Autorinnen. Sie versteht es, alltagstaugliche Gerichte mit einem gewissen Twist vorzustellen, erzählt wunderbare Geschichten dazu, die die Bücher aus der Masse hervorheben – und die Bilder von Manos Chazikonstantis tun ihr übriges. Das gilt alles auch für “Von der Provence nach Pondicherry“*. Die Klammer, die alle Rezepte verbindet, ist hier der Einfluss der französischen Kolonialmacht. Hier könnt Ihr meine Buchbesprechung nachlesen.

Mir einer Region der besonderen Art befasst sich “Pacific Food“*. Wir  reisen entlang des pacific rim über vier Kontinente, essen Brathähnchen mit Auberginenfüllung aus Chile, biergeschmortes Rind mit grünem Pfeffer aus Ecuador, kolumbianischen Fischeintopf mit Yuca und Mais, tropischen Auberginensalat nach Tonga-Art oder knuspriges Schweinefleisch mit Pflaumensauce, wie es in Australien serviert wird und erfahren viel über die bereisten Regionen. Hier geht es zur Rezension.

Manchmal muss man ja gar nicht so weit fahren, ein Blick über den Tellerrand zu den Nachbarn reicht schon. Als Bayerin mag ich die österreichische Küche sehr gern und freue mich an den Gemeinsamkeiten ebenso wie an den Unterschieden. Deshalb  habe ich zwei österreichische Kochbücher für Euch, die ich Euch beide noch näher vorstellen werde.

Da gibt es zum einen Lisl Wagner-Bacher. Sie hat lange Jahre das mit vielen Auszeichnungen versehene Landhaus Bacher geführt und nun mit “Meine österreichische Küche“* ein Kochbuch vorgelegt, das einen vielfältigen Überblick über ihre Art zu kochen gibt: man findet  Klassiker aus dem Restaurant, Alltagsküche, wie sie sie für ihre Enkel kocht, Ideen für Anlässe wie Rindfleischessen oder Spargelessen  oder Ideen für die schnelle Küche. Für mich ist das jetzt schon ein österreichischer Klassiker.

Noch etwas Klassisches – das Hotel Sacher kennt man, oder? Es gibt schon einige Bücher, die sich mit der Küche des legendären Hotels befassen. Aber die Zeit bleibt ja nicht stehen, der Küchenchef hat gewechselt und so wurde es Zeit für etwas Neues. Das “Original Sacher Kochbuch” bietet eine tolle Mischung aus Klassikern und spannenden Neuinterpretationen, dazu Reportagen aus dem Hotel und von den Lebensmittel-Lieferanten. Schnelle Küche ist eher nicht dabei, aber eine Menge Inspiration und Küchentipps.

Inspiration für jeden Tag:

Ratlos in der Küche stehen mit der Frage: “Was bringe ich denn bloss auf den Tisch?”, das kennt vermutlich auch jeder. Ich habe ein paar Vorschläge für Bücher mit alltagstauglichen Rezepten, die aber trotzdem einen Twist haben und auf keinen Fall langweilig sind.

Nigella Lawson ist für so etwas ja eine sichere Bank. Auch in ihrem neuen Buch* gibt es gelingsichere Rezepte, die unaufwändig sind und trotzdem aus den verwendeten Zutaten etwas besonderes machen.  Die Rezeptvielfalt ist groß und zu jedem Rezept gibt es eine Geschichte –  eine tolle Zusatzmotivation, sich in die Küche zu stellen. Hier stelle ich das Buch genauer vor.

Eine weitere sichere Bank ist Claudio del Principe. Ich mag es einfach, wie er an das Kochen herangeht und sich auf das Wesentliche konzentriert. Und gerade derzeit lockt ein Buch, das mit “al forno“* den Backofen im Titel trägt, doch ganz besonders, oder? Es lockt nicht nur, es macht auch Spaß. Von Gemüse über Fisch, Fleisch, Pasta, Snacks und Süßem kommt alles aus dem Ofen. Es gibt nicht nur italienische Klassiker, sondern auch Ideen aus aller Welt wie BBQ-Chicken oder Güvec – alles mit Liebe für die Zutaten zubereitet. Buchvorstellung bekommt Ihr, wenn ich fertig gekocht habe :-).

Alfred Biolek muss ich nicht vorstellen, oder? Er hat nun mit “Die Rezepte meines Lebens“* eine Art Best-Of mit seinen liebsten Rezepten vorgelegt. Die legendäre Küchenkladde wurde abgelöst durch ein wuchtiges Buch mit edler Ausstattung – und was man von Biolek und seinen Gästen kennt und liebt, das ist im Buch. Da gibt es von der Vorspeise bis zum  Nachtisch wirklich Ideen für jeden Tag. Näheres könnt Ihr hier lesen.

Manchmal hat man nicht so viel Zeit oder Ideen; gut essen will man aber trotzdem. Auf den ersten Blick ist Yotam Ottolenghi vielleicht nicht der erste Ansprechpartner für einfache Küche. Aber mit “Simple“* hat er den Spagat hinbekommen: er hat entweder ein paar Zutaten weggenommen oder dafür gesorgt, dass man Komponenten vorbereiten kann. Manches geht richtig schnell, anderes läßt sich aus dem Vorrat zubereiten – ungewöhnlich und aromastark sind die Gerichte dennoch. Und natürlich bekommt Ihr auch noch eine genauere Buchvorstellung …

Für Wissbegierige:

Manchmal möchte man auch einfach tiefer in ein bestimmtes Thema einsteigen, und auch da gab es dieses Jahr interessante Bücher.

Zum Beispiel zum Thema Essig und Shrubs. Egal, ob man Essig von der Pieke auf selbst machen möchte, Ansatzessig herstellen  oder sich mit einem Shrub erfrischen will – in diesem Büchlein* findet man alles umfassend erklärt und erstaunlich vielfältig. Hier gibt es die Rezension zum Nachlesen.

Und wie haltet Ihr es mit dem Gemüse? Ich habe eine Abokiste, und manchmal suche ich mit gerunzelter Stirn nach Inspiration. Gut, wenn man dann “6 Jahreszeiten“* im Regal stehen hat. Für mich ist das wirklich das Kochbuch des Jahres – Joshua Mc Fadden hat mehr als nur ein Händchen für’s Gemüse. Es beschäftigt sich so intensiv mit den einzelnen Gemüsesorten, hat tolle Rezepte und Tipps und eine ausführliche Warenkunde im Gepäck  – und das allerschönste P.S. – “Kaufen Sie im Winter keine Tomaten. Alles Gute, Joshua”. Ach, so: hier der Link zur Rezension.

Pizza mag jeder –  und ein besonderes Pizzabuch ist “Pizza de Luxe“*. Da werden Pizzabäcker vorgestellt, die unterschiedlichsten traditionellen Pizzasorten bekommen ein Forum, die Teige glänzen alle mit langer Gare  – es macht einfach Spaß. Hier könnt Ihr genauer nachlesen.

Fleisch jenseits vom Filet, darum geht es im ersten Buch der sehr geschätzten Bloggerkollegin Petra Hammerstein. Zart und saftig* sind nämlich die weniger geschätzten Stücke, die sie zubereitet: von Rinderwade über Schweinebauch, von Kalbsnacken bis Lammhaxe, von Hühnerklein bis Querrippe gibt es tolle Rezepte für die weniger geschätzten Stücke vom Tier mit einer Bandbreite von Bayern bis Asien. Ich koche mich gerade durch und stelle Euch das Buch noch vor.

Chad Robertson und seine Tartine Bakery sind ja eigentlich schon eine Legende. Das zugehörige Buch, in dem er sehr ausführlich seine Art des Backens erklärt, gab es lange Jahre nur im englischen Original. Nun ist “Das Brot“* endlich auch auf Deutsch erschienen. Es ist ein sehr ausführliches Buch, das minutiös Schritt für Schritt erklärt, wie Chad Robertson sein Brot backt. Wer also schon immer französisch geprägtes Sauerteigbrot backen wollte, sich an zusätzlichen Rezepten für Altbrot erfreut und tolle Foodfotos mag, der wird sich über dieses Buch freuen. Und ja, ich stelle das Buch bald näher vor.

So, das war mein persönliches Best-Of für dieses Jahr. Ich hoffe, es ist ein wenig Inspiration für Euch dabei.

Küchenhelfer: iPrep&Cook Gourmet | Werbung

– Enthält Werbung für Krups iPrep&Cook Gourmet –

Ihr wisst ja alle, mit wem Ihr es hier zu tun habt, oder? Hier gibt es gut umsetzbare Alltagsküche, gerne aus aller Herren Länder. Normalerweise braucht man kein besonderes Equiment. Ich koche auch wirklich gern, schnipple gern Gemüse oder rühre mein Risotto; das ist  – jedenfalls meistens – nicht lästig, sondern schlicht entspannend. Aber klar, für Arbeitserleichterungen bin ich schon zu haben. Es ist doch ein schöner Gedanke, dass man beim Risotto-Rühren nicht jedes Mal den Herd auf Standby schalten muss, weil ein Nachbarskind klingelt, um zu fragen, ob es mal den verschossenen Fussball aus dem Garten holen darf. Oder, dass die Hollandaise bei passender Temperatur weitergerührt wird, und es ist egal, wenn jemand am Telefon wissen möchte, wann genau denn nun diese und jene Veranstaltung ist und wie genau man da denn jetzt hinkommt. Deshalb habe ich auch erfreut zugesagt, als ich das Angebot von Krups bekam, die iPrep&Cook Gourmet auszuprobieren.

Rezepte habe ich Euch ja in den letzten Wochen einige gezeigt, heute stelle ich noch das Gerät näher vor. Wovon sprechen wir genau ? Von einer universell einsetzbaren Küchenmaschine, die nicht nur zerkleinern, rühren und kneten kann, sondern auch heizt.

Zu diesem Zweck gibt es vier Automatik-Programme, nämlich Teig, Suppe, Garen und Dampfgaren. Die Programme haben wiederum Unterprogramme, so dass man für jede Anwendung etwas Passendes findet. So werden zum Beispiel bei den Gar-Programmen Braten, Intervall-Rühren und Garen so kombiniert, dass man Schmorgerichte oder Risotti kochen kann. Die drei Unterprogramme bieten Dünsten, Schmoren, und Risotto-Ähnliches.

Nun bin ich keine besonders begeisterte Automatik-Kocherin, und so trifft es sich gut, dass man die Maschine auch im manuellen Modus nutzen kann, das habe ich bisher die meiste Zeit gemacht. Man hat da 13 Geschwindigkeitsstufen zur Auswahl, das reicht von hin und wieder rühren bis hin zu ganz raschem Mixen. Die Temperatur ist von 30°C bis 130°C in 5-Grad-Stufen regelbar und die Laufzeit beträgt bis zu 2 Stunden. Während ein Programm läuft, kann man Rührstufe, Geschwindigkeit und Zeit ändern, das gilt auch für die Automatikprogramme. Man ist also kein Sklave der Maschine.

Die iPrep&Cook Gourmet kommt mit verschiedenem Zubehör. Standardmäßig mitgeliefert werden ein Universalmesser, ein Schlag- Rühraufsatz, ein Knet- und Mahlmesser, ein Misch- und Rühraufsatz sowie ein Korb zum Dampfgaren. Je nachdem, welche Aufgabe die Maschine erfüllen soll, kommt verschiedenes Zubehör in die Arbeitsschüssel. Will ich zum Beispiel beim Risotto erst die Zwiebel zerkleinern, nutze ich das Universalmesser und tausche es zum Garen und Rühren gegen einen Rühreinsatz aus. Ja, das ist ein Arbeitsschritt mehr und man muss ein Teil mehr spülen. Aber dafür wird auch für jede Aufgabe das optimale Werkzeug genutzt.

Optionales Zubehör sind eine kleine Schüssel zum Garen im Wasserbad, ein Schnitzelwerk und ein größerer Dampfgareinsatz.

Zur Maschine gibt es auch eine passende App für Smartphone und Tablet mit einer Menge an Rezepten, die auch immer überarbeitet werden; natürlich kommen auch immer neue Rezepte dazu. Das Gerät kann über Bluetooth mit der App verbunden werden, dann wird man Schritt für Schritt durch die Rezepte geleitet. Das funktioniert zuverlässig – ich habe es getestet.

Einen Verbesserungsvorschlag hätte ich, und der liegt in der Gebrauchsanleitung: Da sind zwar die Automatik-Programme alle wunderbar aufgelistet, nach Rührgeschwindigkeit, Dauer und Temperatur, ich fände es aber praktisch, wenn da auch noch stehen würde, für welche Gerichte das Programm optimiert ist; dann tut man sich leichter, wenn man nicht nur nach den Rezepten der App kochen möchte. Dass das Garprogramm 1 zum Dünsten vorgesehen ist und das 2 für Schmoren erfährt man auf der Krups-Homepage.

Ich habe ein ein bisschen was ausprobiert und schreibe Euch hier mal dazu, wie das ging und erkläre noch die Stärken und Schwächen im Detail:

Heizen und Rühren, das sind ideale Voraussetzungen, um Risotto zu kochen, zum Beispiel eines mit Spargel. Ich habe das benötigte Püree in der Maschine mixen lassen, dann das Risotto darin gerührt und gegart. Das ist entspannt – und das Ergebnis ist auch gut; denn zum Rühren setzt man kein Messer ein, sondern einen Flügel. Der rührt gründlich durch und es besteht nicht die Gefahr, dass der Reis schleimig wird.

Heizen, Rühren und Mixen, das sind ja sozusagen die Grundfertigkeiten der Maschine. Folglich kann man darin gut Suppe kochen, zum Beispiel eine mit Kohlrabi und Ziegenfrischkäse. Schalotten mixen, kurz anrösten, Kohlrabi zugeben, alles unter Rühren köcheln lassen, dann aufmixen. In der App gibt es viele Suppenrezepte, aber da wird auf gesondertes Anbraten meist verzichtet, was ich schade finde.

Die Temperatur geht ja recht weit unten los und ist auch gut regulierbar, da bietet es sich an, die iPrep&Cook zum Niedertemperatur-Garen zu nutzen. Ich habe Schweinekoteletts so behandelt, das funktioniert wunderbar. Allerdings gibt es auch Grenzen; das sind die Größe des Garraums und die einstellbare Laufzeit. Kleine Stücke oder Mengen, die bis zu 2 Stunden garen, funktionieren prächtig, möchte man aber zum Beispiel ein großes Stück Fleisch über einen längeren Zeitraum garen, dann geht das nicht.

Ich habe für  dieses Gericht außerdem noch Kräuterbutter gemixt – das geht natürlich schnell. Und Kartoffelpüree gekocht, und zwar app-gesteuert, hurra. Im Ernst, das Püree ist toll. Die Kartoffeln werden erst gedämpft und dann mit recht wenig Milch und Butter aufgeschlagen, das wird cremig und fluffig und schmeckt wunderbar kartoffelig.

Jetzt zu einer Überraschung: Teig kneten, zum Beispiel für Karotten-Dinkelbrot. Ich hatte da keine großen Erwartungen. Zum Kneten wird eine Art Zwischending zwischen Knethaken und Messer verwendet, und die Teigprogramme kneten sehr kurz, das Programm für Brot gerade mal 2 1/2 Minuten. Danach geht der Teig 40 Minuten bei 30°C. Das Ergebnis ist super – die Glutenentwicklung nach der Knetzeit ist phänomenal, meine Knetmaschine braucht dafür sehr viel länger. Und das Ruhen bei wohliger Temperatur bekommt dem Teig auch gut. Was nicht geht: Getreide mahlen.

Eine einfache Bechamelsauce aus dem Mixer habe ich Euch ja bereits hier gezeigt.  In der iPrep&Cook geht das nochmal etwas entspannter – ich habe die Sauce für das Mac and Cheese gekocht und danach noch rasch die Pasta unterheben lassen. Die Sauce wird glatt, seidig und perfekt.

Dank des Maschinentests gab es auch mal wieder Nachtisch bei uns: für Crème brûlée muss die Eier-Milchmasse bei niedriger Temperatur gerührt werden, bis sie fest wird. Das funktioniert prächtig, ohne dass es Rührei gibt oder dass man den Vorgang ständig überwachen muss.

Fazit:

Ich bin recht glücklich mit meinem neuen Küchenhelfer. Wenn man es sich einfach machen möchte, kann man in den über 600 Rezepten der App stöbern und sich durch die Rezepte führen lassen, das ist gut für Anfänger und für Menschen, die schlicht nicht gern kochen. Gleichzeitig kann man auch anspruchsvollere Aufgaben wie Niedertemperaturgaren oder das Rühren von Cremes erledigen, oder sich schlicht den Alltag erleichtern lassen.

Die Maschine ist gut bedienbar und praktischerweise sind die meisten Teile spülmaschinengeeignet. Die Größe der Arbeitsschüssel reicht für unseren Vier-Personen-Haushalt gut aus. Was mich immer wieder freut, ist wie leise und ruhig das Gerät läuft; das hatte ich nicht erwartet.

Wer sich für eine andere Sicht der Dinge interessiert: Petra hat die Maschine auch ausprobiert und ist damit zur Nachtisch-Queen aufgestiegen: klick. Und hier berichtet Sandra: klick

Süßkartoffel-Sandwichbrot

Ich habe nicht mehr parat, wer es war, aber neulich wurde von einem Süßkartoffel-Sandwichbrot geschwärmt, das es neuerdings von einer Großbäckerei käuflich zu erwerben gibt. Ich gebe es ja zu, ich stand schon vor dem Regal und überlegte, ob ich es mal probieren soll, aber naja – kleine Packung, großer Preis. Und dann die Zutatenliste…”färbendes Lebensmittel, Natriumacetate” –  und satte 4,8 % Süßkartoffel. Das macht auf die Packung weniger als 20 Gramm.

Da backe ich mein Sandwichbrot lieber selbst. Und nehme genügend Süßkartoffel, in etwa so viel wie Mehl, dann muss ich auch nichts einfärben. Und Zucker brauche ich auch nicht, die Süßkartoffel trägt ihren Namen ja nicht zu Unrecht.

Ich habe ein von uns heiß geliebtes Sandwichbrot-Rezept verwendet und den Großteil der Flüssigkeit durch Süßkartoffelpüree ersetzt. Das war es schon. Wer mag, kann noch etwas Zimt zugeben, der Großbäcker tut das.

Für einen Laib:

  • 1 Süßkartoffel (ca. 400 g)
  • 150 g Dinkel 630
  • 150 g Weizenvollkornmehl
  • 150 g Lievito Madre, aufgefrischt
  • 50 g Sahne
  • 10 g Salz
  • 50 g Butter, Zimmertemperatur

Die Süßkartoffel schälen, in Würfel schneiden und in einem Dämpfeinsatz über kochendem Wasser ganz weich dämpfen. Herausnehmen, gut abdampfen lassen, mit einer Gabel zu Püree zerdrücken und abkühlen lassen. Wir brauchen für das Brot 320 g Püree.

Die Mehlsorten zusammen mit 320 g Süßkartoffelpüree in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Den Lievito Madre dazu zupfen und die Sahne ebenfalls zugeben.  Die Maschine kurz laufen lassen, bis sich alles zu einem groben Teig verbindet.

Das Salz auf den Teig streuen und die Butter in Stückchen ebenfalls darauf geben. Die Maschine kneten lassen, bis ein elastischer Teig entsteht, der sich vom Rand der Schüssel löst. Schüssel gut abdecken und den Teig 3 Stunden ruhen lassen.

Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche in 4 Stücke teilen. Jedes Stück zu einem langen Streifen ausrollen und diesen zu einer Schnecke aufrollen. Die Schnecken mit der offenen Seite zum Rand und mit der Nahtseite nach unten in eine gut gefettete Kastenform geben; meine ist 20 cm lang. Gut abdecken und weitere 3 Stunden ruhen lassen. Wer mag, kann den Teig an dieser Stelle auch über Nacht in den Kühlschrank geben.

Ofen auf 220° Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Brot hineingeben, die Temperatur sofort auf 200°C reduzieren und das Brot ca. 35 min backen. Aus dem Ofen holen, auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.

Foodblogbilanz 2017

Schon fast vorbei dieses Jahr. Wie war Euer Jahr? Mein 2017 war irgendwie … durchschnittlich; ich könne nicht sagen, ob es besonders gut oder besonders schlecht war. Einige schöne Highlights, ein paar Stressfaktoren.. Bevor wir in ein paar Stunden schauen, was 2018 so bringt, mache ich auch dieses Jahr wieder mit bei der Foodblogbilanz, die Sabine dankenswerterweise wieder organisiert. Bei Ihr findet Ihr auch die Links zu allen anderen, die mitmachen.

1. Was war 2017 dein erfolgreichster Blogartikel?

Das fällt in die Abteilung Oldies, but Goodies – es sind die Spinat-Pici vom letzten Jahr. Jamie O. ist halt eine sichere Bank :-).

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Ach, das finde ich schwierig zu beantworten – im Grunde habe ich sie alle gleich gern.

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Ich lese viele Blogs. Ein paar sind dieses Jahr weggefallen, mehr neue dazugekommen. Ich kann mich unmöglich auf drei Artikel festlegen. Ich habe aber ein paar Blogs auf der Liste, die mir dieses Jahr besonders viel Spaß gemacht haben: die Frau Brüllen zum Beispiel, bei deren Artikel sich meine Stimmung augenblicklich hebt. Und ministry of curry mit den tollen Ideen für den Instant Pot. Ein solcher wohnt nämlich seit einiger Zeit hier.

4. Welches der Rezepte, die du 2017 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Wie immer – keines. Ich koche wirklich selten etwas zweimal; die Auswahl und die Möglichkeitenn sind einfach zu vielfältig. Was ich öfter koche, ist ganz simple Alltagsküche, schnelle Dinge für die Kinder zu Mittag. Verbloggt habe ich davon aber nichts.

Oder wartet…zählt das als Kochen? Das Popcorn, das haben wir tatsächlich regelmäßig geknabbert. Das ist einfach eine himmlische Knabberei.

5. Was hat dich im Zusammenhang mit Kochen, Essen oder deinem Blog 2017 beschäftigt und warum?

Nachdem ich letztes Jahr ein wenig mit meiner Bloggerei gehadert habe, war dieses Jahr alles in trockenen Tüchern. Was mich persönlich etwas stört, ist, dass die Welt der Foodblogs immer mehr kommerzialisiert wird. Die Blogs werden sich immer ähnlicher, ein Werbeartikel jagt den anderen; ich finde das langweilig und mag es nicht lesen. Ich würde mir wieder etwas mehr Individualität und Herzblut wünschen.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Ich hatte dieses Jahr das Glück, bei einigen tollen Köchen essen zu dürfen, unter anderem bei Hans Stefan Steinheuer und Heiko Antoniewicz. Man isst da nicht nur wunderbar – man kann auch etwas lernen. Besonders angetan hat es mir das Sous-Vide-garen, damit möchte ich mich endlich näher befassen.

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Was ist nur los mit diesem Internet? Die Suchbegriffe werden jedes Jahr langweiliger….Wobei “Corned beef vegetarisch”, das hat ja schon eine gewisse Komik. Und was “ottolenghi zitrone wunsch tatar” ist, ist mir auch eher unklar.

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2018?

Dass ich mit Spaß weitermache. Ich habe es gestern schon angekündigt: hier soll endlich regelmäßig chinesisch gekocht werden, darauf freue ich mich. Und mit Sous Vide möchte ich mich auch endlich näher befassen; beides wird sich bestimmt auch im Blog niederschlagen.

Und jetzt – habt es schön und kommt gut rüber!

Tradition und Moderne in der Pfistermühle

München hat seine Traditionsgaststätten. Die Pfistermühle  am Platzl ist eine davon. Ursprünglich wurde sie am alten Hof als Hofmühle betrieben – der Name weißt darauf hin, dass das vermahlene Getreide dort auch gleich zu Brot verbacken wurde – , nach einem verheerenden Brand wurde sie dann im 16. Jahrhundert an der Stelle wieder aufgebaut, an der sie auch heute noch zu finden ist. Nach einer wechselvollen Geschichte ist die Pfistermühle seit 1988 ein Restaurant.

In diesem Jahr hat man sich entschlossen, nicht nur das Gebäude zu renovieren, sondern gleichzeitig  auch das gastronomische Konzept zu überarbeiten. Auf beiden Gebieten hat man eine sanfte Modernisierung vorgenommen. Was die Inneneinrichtung angeht, hat man sich entschlossen, den ursprünglichen Stil beizubehalten, aber alles etwas lichter und heller zu gestalten. So wurden beispielsweise die dunklem Wandverkleidungen nicht entfernt, sondern gelaugt und wiederverwendet. Die Inneneinrichtung hat man durchdacht und detailreich gestaltet, so erinnern zum Beispiel Lampenschirme aus alten Mehlsäcken an die Herkunft des Gebäudes als Mühle.

Und das Essen? Man hat sich gehobene bayerische Küche auf die Fahnen geschrieben, mit einem Fokus auf regionale Produkte. Und man erinnert immer wieder an die Herkunft des Gebäudes als Mühle und Bäckerei.

Ich habe mich sehr gefreut, als ich die Einladung bekommen habe, einen Abend in der Pfistermühle zu verbringen und den Köchen über die Schulter zu schauen; aber da gab es ein Wort in der Einladung, das mich geradezu magisch anzog und zwar… “Brotkonzept”. Man bezieht drei Sorten Brot von der Brotmanufaktur Schmidt, die dann im Restaurant aufgebacken werden – und das ist verdammt gutes Brot. Ich bin da ja heikel, aber in diesem Falle musste ich mich daran erinnern, dass es auch noch etwas anderes zu essen gibt. Auch durch die Gerichte zieht sich Brot als Leitfaden, sei es als Sud, als Brösel  – irgendwo ist immer eine Reminiszenz.

Was natürlich auch lockte, war ein Blick in die Küche. Der Reihenfolge nach seht Ihr auf den Fotos Kürbis mit Vanille und Affilia-Kresse, eine konfierte Lachsforelle aus regionaler Zucht in einem Brotsud mit Schinken und Petersilienöl und eine  – ebenfalls regional erzeugte – Entenleber mit Portweingel, Feigen und Bitterschokolade. Was Ihr nicht seht, sind die spannenden und lustigen Gespräche mit den Köchen 😉.

Natürlich gab es einen Einblick in die Speisekarte:

Getrüffelte Kartoffelsuppe|Trüffelschnee|Petersilienöl|Trüffelkartoffel

In Orangenbutter gebratenes Saiblingsfilet|Geschmorter Topinambur|Babyspinat|Safran-Vanilleschaum

Pfistermühlenweihnachtsmüsli|Joghurt|Beeren|Glühweinsorbet

Ich mochte diese modern interpretierte Version der klassisch bayerischen Küche. Mir hat besonders gut gefallen, dass man wirklich sehr stark auf regionale Produkte zurückgreift und gleichzeitig immer wieder Verweise auf die Tradition des Lokals als Mühle und Bäckerei einbaut.

Noch ein kurzer Blick in die Küche bei laufendem Betrieb….

Und dann machen wir noch einen Abstecher in die Bar. Der Familie Inselkammer, die die Pfistermühle betreibt, gehört nämlich auch das Platzl Hotel, und selbstverständlich gibt es da eine Hotelbar.

Auch hier liegt man Wert auf Regionalität.  Auf das Konto des Bartenders Daniel Bruns gehen nicht nur der Hausaperitif “Spatzl”, ein Spritz mit selbst angesetztem Orangen-Chili-Likör, Chocolate Bitter und Riesling Sekt, sondern auch einige Neuinterpretationen klassischer Cocktails mit Spirituosen aus der Region – für einen entspannten Ausklang des Abends ist also gesorgt.

Ich hatte großen Spaß an diesem Abend – und gut gegessen habe ich auch. Das moderne, aber gemütliche Ambiente und die frische, bayrisch inspirierte Küche haben mir gut gefallen.  Wer also in München ist und gehobene bayerische Küche in entspannter Atmosphäre  genießen will, der ist in der Pfistermühle am richtigen Platz.

A Couple of Taste – AEG Taste Academy mit Heiko Antoniewicz

Wenn ich die Gelegenheit bekomme, Heiko Antoniewicz beim Kochen über die Schulter zu schauen und anschließend noch sein Essen verkosten, dann gibt es nur eins – nichts wie hin!

Heiko Antoniewicz ist jemand, der sehr systematisch und präzise an das Kochen herangeht; vielleicht wäre wissenschaftlich sogar ein passender Begriff dafür. Er hat einen  Hang zur Molekularküche und zum Fermentieren  und arbeitet gern mit technischen Mitteln wie Sous Vide. Und: er weiß nicht nur viel, sondern ist auch ein fröhlicher, zugänglicher Mensch, dem es sichtbar Spaß macht, sein Wissen weiterzugeben. Das gleiche gilt auch für seinen Mitstreiter Adrien Hurnugee – die beiden sind ein Dreamteam in Punkto Wissen und Spaß.

Was mich auch immer freut, ist, dass bei Heiko Antoniewicz nicht so eurozentrisch gekocht wird. Heiko reist gerne und nimmt von überall her Eindrücke mit. Der Gang in den Asienladen ist selbstverständlich für ihn. Adrien kommt übrigens ursprünglich aus Mauritius und benennt als sein Lieblingsgewürz Chili. Für Schwung ist also gesorgt.

Und was gab es denn nun zu erfahren und zu essen? Einen Teil davon habe ich Euch hier bereits vorgestellt, aber es lohnt sich, etwas ins Detail zu gehen. Es geht um vielschichtige Geschmackbilder; Vertrautes und Exotisches werden spannend kombiniert. Und dann braucht man ja auch noch ein harmonisches Zusammenspiel, damit das Ganze nicht in Überforderung endet.

Büsumer Krabbe | Aprikose | Sesam | Chicorée | Oliven

Spricht das nicht für sich selbst? Krabben, süßes Aprikosenpüree, bitterer Chicorée und Olivenpulver.

Gelierter Borschtsch |Sauerrahm |Prasselkohl |Apfelessig |Livarschwein

Heiho kommt aus dem Ruhrgebiet, da gibt es viele Menschen osteuropäischer Abstammung. Klar, dass man Borschtsch auf die Karte setzt. Der Borschtsch kommt als Gelée daher, begleitet von mit etwas Chiliöl aufgepepptem Sauerrahm, gezupftem Schweinefleisch und Wirsingchips. Kohlchips sind ja derzeit ganz chic; wenn Ihr die selbst machen wollt, ist es eine gute Idee, den Kohl vor dem Dörren zu blanchieren, damit der Kohlgeschmack nicht zu dominant ist.

Schellfisch |Bak Kut Teh Sud |Edamame |Paprika

Das ist ein tolles Beispiel, wie man Einflüsse aus anderen Länderküchen in seine Gerichte intergrieren kann – gab es da nicht ganz früher etwas, das sich Fusion Cuisine nannte? Der Schellfisch wird gegart in einem Sud aus Schweinerippchen, wie er für Singapur typisch ist. Dazu gesellen sich Edamame und eine Garnitur aus Pork Floss, also gegartem, gezupften Schweinefleisch, das zusätzlich mit etwas süßer Sojasauce und Chili aromatisiert wird. Alles zusammen überrascht – und harmonisiert wunderbar. Und Ihr bekommt Küchentipp Nummer 2: Fisch immer erst ca. eine Stunde in Salzlake  (40 g Salz auf 1 L Wasser) einlegen, so behält er beim Garen immer seine Form.

Lamm |Linsen |Senfkörner |Bumbu Besebgek

Was mich immer freut, ist, wenn ein Produkt in verschiedenen Konsistenzen auf den Teller kommt. Hier sind es die Linsen; diese werden sowohl  im Ganzen gegart und als Pürée serviert. Bumbu Besebgek ist eine Currypaste – so mild und ausgewogen, man könnte sie auch löffeln.

Geröstete Gerste |Kaffee |Malz | Rinderbug

Hier ist es an Zeit, ein paar Worte über Kaffee zu verlieren. Immerhin ist der mehr als “nur” der Wachmacher am Morgen. Kaffee ist auch ein wunderbarer Geschmacksverstärker. Wenn Euch also bei einem Gericht ein eher unbestimmbares “Etwas” fehlt – Kaffee, in Form von zum Beispiel Kaffeesalz oder Kaffeeöl könnte die Lösung sein.

Süße Kirschtomaten |Mandeleis |Minze |Gewürzsud

Nachtisch! Süßkram ist nicht mein Favorit, aber hier schon. Ja, Tomaten gehen wunderbar in Süß. Vor allem, wenn sie mit Bedacht mit Sternanis, Nelken, Vanille, Zimtblüte und Macis gewürzt werden. Das Eis erspare ich Euch 😉. Die Rezeptur ist einfach, aber die geniale Textur kommt aus dem Paco Jet.

Ihr seht, es war ein toller Abend. Genussvoll, lehrreich und auch lustig. Die AEG Taste Academy ist eine Sache, die ich Euch gerne weiter empfehle. Ein paar Termine gibt es dieses Jahr noch.

 

Hinter den Kulissen: Hans Stefan Steinheuer

Hans Stefan Steinheuer arbeitete nach seiner Ausbildung zum Koch unter anderem im Restaurant Erbprinz in Ettlingen und in den Schweizer Stuben in Wertheim. Dann tat er etwas Mutiges: er ging nach Hause nach Heppingen und übernahm dort den Landgasthof seiner Eltern. Heute zählt sein Restaurant “Zur Alten Post” zu den 10 besten Restaurants Deutschland. Seine zwei Michelin-Sterne hält er seit 1999.

Und bald erscheint im Tre Torri Verlag sein inzwischen drittes Kochbuch. Wurzeln soll es heißen. Meine Freude war groß, als Tre Torri und sein Verleger Ralf Frenzel einige Blogger, mich eingeschlossen, einlud, einen Tag im Restaurant von Hans Stefan Steinheuer zu verbringen und hinter die Kulissen von Restaurant und Kochbuchproduktion zu schauen.

Nach einer kurzen Begrüßung und einem Gang durch Kochschule und Restaurant ging es auch schon ab in die Küche. Hans Stefan Steinheuer legt naturgemäß großen Wert auf Qualität und Regionalität. Das tolle Gemüse, das er verarbeitet kommt so weit als möglich direkt aus der Gegend – ein älterer Herr aus dem Ort baut es für das Restaurant an. Und wenn ungewöhnliche Wünsche geäußert werden, dann versucht er diese auch zu erfüllen.

Wir bekamen nicht nur erzählt, sondern durften auch selbst mit Hand anlegen. In der Küche wurden einige kleine Kostproben zubereitet. ich habe mich sehr gefreut, dass Hans Stefan Steinheuer sein Wissen gern mit uns geteilt hat. Ein Beispiel – ich weiß jetzt, dass man aus Birnenblüten Sirup machen kann. Das Aroma ist hinreissend. Nächstes Jahr im Frühjahr werde ich das mit Apfelblüten ausprobieren.

Es gab noch viele andere Kostproben, die allesamt wunderbar waren. Meinen absoluten Favoriten seht ihr auf dem größeren Bild links Galerie: Burrata auf Zitrone mit einer Vinaigrette, in der ich am liebsten versunken wäre.

Und dann war da noch ein kleiner, vielversprechender Ausblick auf den Abend: wir sollten ja ein Menü bekommen, das aus der Feder von Hans Stefan Steinheuer stammt. Gekocht hat das an diesem Tag das Team unter der Leitung von Küchenchef Christian Binder (linke Seite im Bild). Es ist toll, wenn man nicht nur Essen darf, sondern auch noch erklärt bekommt, wie die Speisen entstehen. gekocht wurde die Vorspeise – und der Patissier erzählte begeistert über das Dessert unten rechts im Bild).

Aber halt. Sagte ich nicht etwas von einem Buch? Was wir an diesem Nachmittag und Abend vorgestellt bekommen haben, wird sich alles in Stefan Steinheuers neuem Kochbuch finden lassen. Zu einem Kochbuch gehören  – jedenfalls meistens – auch Bilder. Diese kommen in diesem Fall von Peter Schulte. Ein Dessertteller wurde also nach nebenan getragen und Peter Schulte zeigte uns, wie er das so macht mit den Fotos – es sah überraschend einfach aus. Ein Tisch, ein Untergrund, ein Spiegel, ein Reflektor.

Und jetzt mache ich Euch noch einmal den Mund wässrig und erzähle Euch ein wenig über das schöne Menü, das wir am Abend geniessen durften. Leider ist die Fotoqualität eher mäßig, denn ich hatte den Fotoapparat auf dem Zimmer gelassen und es war etwas dunkel.

Gänsestopfleber mit Kaffee und Milch: die Aromenkomposition ist recht klassisch, aber da ist eine Art gefüllter Praline dabei. Und Ihr könnt sicher sein, dass ich bald den Milchchip ausprobiere, der aus Milch und Milchpulver hergestellt wird.

Wolfsbarsch  mit Sauce Choron und Zucchini- und Sepianudeln – Ihr kennt Sauce Choron? Im Grunde ist das eine Béarnaise, in die zusätzlich Tomatenmark eingearbeitet wird. Bei Steinheuers spielt zusätzlich Dashi mit, die Basis ist ein weißer Tomatenfond und es gibt etwas Chiliöl dazu – himmlisch.

Rehrücken mit Spitzkohl und Chorizo-Öl: die Rezepte sind aufwändig und komplex. Man schmeckt das und man sieht das. Hier zum Beispiel gab es ein Zwiebelpüree auf dem Teller, darauf eine kleine Rolle aus Spitzkohl mit einem Topping aus Olivenwürfeln und Pfifferlingen. Dazu den Rehrücken, garniert mit Chorizo-Öl und Rehjus. Was mich angeht, ist das etwas, das ich tatsächlich lieber auswärts esse, nachbasteln in der eigenen Küche ist nicht so leicht. Aber….so kleinere Komponenten wie das Chorizoöl oder das Olivenpulver, die werde ich bestimmt machen.

Der Nachtisch trägt den zurückhaltenden Namen “Gewürzzwetschge”. Ich bin im Grunde kein so großer Fan von Nachtisch – die Käseplatte geht immer vor. Aber die Kombination aus geliertem Zwetschgenröllchen, Financier-Chip, Honigcreme, Zwetschgengel, Crumble und Zwetschgeneis, die fand auch ich unwiderstehlich.

Es gab eine Weinbegleitung zum Menü. Ich weiß, dass das nicht von jedem gern gesehen wird. Aber Steinheuers Weinkeller ist legendär. Und ich fand es wunderbar, wie Weine und Essen korrespondierten.

Ihr seht schon – ich hatte einen tollen Tag. Lehrreich, lustig und außerordentlich wohlschmeckend. Ich kann Euch nur ans Herz legen, bei Steinheuers zu essen.  Ihr bekommt nicht nur exzellente Gerichte, sondern esst auch in ganz entspannter Atmosphäre bei einem aufmerksamen, aber unaufdringlichem Service. Und dann wäre da noch die Kochschule – Hans Stefan Steinheuer teilt sein Wissen gerne und großzügig. Und dann hätten wir noch das kommende Buch; ich stelle es Euch nach dem Erscheinen vor.

White Plate – Kochen und Kunst

Köche sind Künstler. Aber im Gegensatz zu Malern, Bildhauern oder Musikern sind ihre Werke vergänglich. Wunderbare angerichtete Teller verlassen die Küche und das Kunstwerk verschwindet rasch in den Bäuchen der Gäste. Was treibt diese Menschen an, täglich solche Höchstleistungen zu erbringen? Und könnte man daraus nicht doch etwas Bleibendes erschaffen?

So in etwa war der Gedankengang von Klaus Einwanger. Das brachte ihn auf die Idee, das Wort Kochkunst einmal wörtlich zu nehmen und mit 14 Spitzenköchen aus Großbritannien und Deutschland bleibende Kunstwerke zu schaffen – das Kunst und Kulturprojekt White Plate kam ins Werden.

Klaus Einwanger reiste durch Großbritannien und Deutschland, um Spitzenköche für sein Projekt zu gewinnen. Letzlich zusammengearbeitet hat er mit Köchen wie  Vivek Singh, Adam ByattJörg Sackmann oder Christian Lohse.

Jeder Koch suchte sich ein Thema aus, das ihn und seine Motivation am besten darstellt. Gemeinsam schufen Koch und Fotograf dazu ein Ausstellungsstück. Entstanden sind so sehr unterschiedliche, spannende und anrührende Statements von ganz unterschiedlichen Spitzenköchen – aber immer einer großen Begeisterung für hochwertige Nahrungsmittel, exzellente Verarbeitung und das Bewirten von Gästen.

Ein kleines Beispiel für echte Kochkunst habe ich hier im Bild – es ist das legendäre Dessert Honeymoon von Otto Koch. Vielen Dank an Dorothée für das Überlassen der Bilder.

Ich hatte die Freude, bei einer Werkschau in München dabei sein zu dürfen. Gezeigt wurden erste Eindrücke der geschaffenen Ausstellungsstücke sowie kurze Porträts der beteiligten Köche. Mit von der Partie war da auch Otto Koch, der ebenfalls einen Beitrag zu dem Kunstprojekt beigesteuert hat. Als Thema ausgesucht hat er sich  “EssenZen”, denn seiner Meinung nach hat Kochen und Essen sehr viel mit Zen zu tun. Seine Ausstellungsstück befasst sich mit den vier Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft, die er in Gerichten inszeniert hat.  Auf der Website des Kunstprojektes findet Ihr einige Filme, die die Entstehung der Kunstwerke dokumentieren – hier könnt Ihr sie Euch ansehen. In den Film über Otto Koch gibt es auch einen Teil über das Honeymoon-Dessert.

Nicht nur Theorie und etwas zum Anschauen gab es bei der Werkschau – sondern von Montag bis Freitag auch jeweils einen Mittagstisch. Gekocht wurde nach Rezepten von Christl und Gabriele Kurz. Die beiden vegetarischen Spitzenköchinnen nehmen als einzige Frauen an dem Kunstprojekt teil. Ihr Thema ist: Elemente des Lebens. Getreu dem Motto, dass das, was wir essen ja auch immer eine Wirkung auf uns hat, stand jeder Mittagstisch auch unter einem Motto – von einem fröhlichen Anfang am Montag bis zum Klar-Schiff-Machen am Freitag. Mir hat das Essen   –  es war Donnerstag und Konzentration das Motto –  ausnehmend gut gefallen. Es war leicht und aromatisch – genau richtig für einen Mittag. Kohlrabi-Salat mit Apfel, Erbsensuppe mit Kerbelschaum, Polenta mit Zucchini-Spaghetti und Paprikasauce sowie geeiste Avocado-Creme enthalten ausserdem Lebensmittel, die die Konzentration stärken.

Ich finde dieses Projekt wirklich faszinierend. Die Werkschau hat einen tollen Überblick gegeben und Lust auf mehr gemacht. Nur gibt es die Ausstellung leider noch nicht zu sehen. Man ist weit gekommen, aber um die Ausstellung Realität werden zu lassen, braucht man noch Sponsoren. Geplant ist der Ausstellungsbeginn für 2018.  Geplant sind jeweils 4 Wochen zunächst in München, Berlin und London. Also: Stay tuned. Bis es soweit ist, könnt Ihr Euch auf der schönen Website des Projekts einstimmen. Dort gibt es nicht nur tolle Informationen zur Ausstelullung selbst, sondern auch zu der parallel stattfindenden Akademie, die in Kursen Spaß an gesunder Ernährung vermitteln möchte.

Und: wer in München wohnt und neugierig ist – die Werkschau ist noch bis ersten April geöffnet. Veranstaltungsort sind die Wiedemann Werkstätten in der Hohenzollernstraße 47.

 

Kartoffelküchlein mit Blumenkohlstrunk

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Im Original wird für dieses Rezept aus “Leaf to Root“* Brokkolistrunk verwendet. Der hätte auch in der Abokiste sein sollen, also, der ganze Brokkoli, nicht nur der Strunk. Tatsächlich drin war dann Blumenkohl, und so habe ich diesen verwendet.

Kartoffelküchlein mag ich ja immer, und so haben auch diese hier überzeugt. Das kohlige, leicht senfartige Aroma des Strunks gibt ihnen den letzten Schliff. Spannend fand ich, dass die Masse nicht mit Ei gebunden wird, sondern mit Stärke.

Wer das Ganze mit Brokkolistrunk zubereiten möchte, muss eigentlich nur beachten, dass man den Brokkolistrunk schälen muss, beim Blumenkohl geht es ohne Schälen.

kartoffelkuechlein

Für ca. 8 Küchlein:

  • 400 g Kartoffeln, mehligkochende Sorte
  • 200 g Blumenkohlstrunk
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 40 g Maisstärke
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • Öl zum Braten

Dipp:

  • 120 g Crème fraîche
  • 3 EL gehackte Petersilie (Lt. Rezept Sauerampfer, ich könnte mir auch Estragon gut vorstellen)
  • Salz

Die Kartoffeln ungeschält garkochen.

Den Blumenkohlstrunk in ca. 0,5 cm große Würfel schneiden. Wer Brokkoli verwendet, schält diesen vorher noch. Zwiebel schälen und fein hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Blumenkohlwürfel darin bei niedriger Hitze weich dünsten. Kurz vor Ende der Garzeit die Zwiebel zugeben und mitbraten. Mit Salz abschmecken.

Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken. Im Rezept wird die Schale daran gelassen, sie soll dann in der Presse zurückbleiben. Ich hab sie trotzdem geschält. Blumenkohlwürfel und Maisstärke zu der heißen Masse geben, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und alles gut vermengen. Aus der Masse 8 Küchlein formen.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Küchlein darin von beiden Seiten goldbraun braten.

Für den Dip Crème fraîche mit den gehackten Kräutern vermengen und alles mit Salz würzen.

Die Küchlein mit dem Dip servieren.

 

Schatzsuche im Vorratsschrank: Zusammenfassung von Runde 10

Dies ist nun die letzte Runde im Dauerevent hier. Ich habe mir gedacht, 10 Runden sind eine gute Zahl, um aufzuhören. Das Ganze hat einen Grund: 2016 habe ich es – für mich gefühlt – übertrieben mit der Bloggerei. Gegen Ende des Jahres habe ich mich ziemlich gestresst gefühlt. Ich hatte mir einfach zu viel vorgenommen. Und damit mir das 2017 nicht wieder passiert, habe ich beschlossen, einen Gang zurückzuschalten, da musste dann eben auch die Schatzsuche dran glauben. Und abgesehen davon – es hat Spaß gemacht mit Euch. Aber man soll ja aufhören, wenn es am schönsten ist und nicht, wenn eine Sache schon total ausgereizt ist.

Hier ist sie also, die letzte Zusammenfassung. Vielen Dank an alle für’s Mitmachen – es war mir eine Freude.

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Zu Anfang gibt es Kuchen: Bei Anna Antonia warteten noch ein paar Orangen auf Ihren Einsatz. Die wanderten in einen Kuchenteig machten sie Pecan-Orangen-Brownies zu einer ganz besonderen Nascherei.

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Süß geht es weiter. Petra hat einen Teil ihrer Apfelernte zu Applebutter verarbeitet. Da fiel ihr eine Packung Blätterteig in die Hände, die verarbeitet werden wollte. Entstanden sind so verführerische Blätterteigschnitten mit Vanillepudding und Apple Butter. Ich muss direkt mal schauen, ob ich nicht noch Apple Butter im Vorrat habe….

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Felix hat eine ausgeklügelte Vorratshaltung. Ich ahne, dass er unvorhergesehene Schätze eher selten vorfindet. Um so mehr freut mich, dass er auf eine Packung Birnenweggenfüllung gestoßen ist, die er zu einem verführerischen Toggenburger Schorzifladen verarbeitet hat. Was das ist? Lest selbst ;-).

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So eine Kilopackung Kichererbsenmehl ist ganz schön viel. Meine Packung wollte einfach nicht leer werden und war schon abgelaufen. Aber jetzt habe ich sie aufgebraucht dank dieser würzigen Zucchini-Kichererbsen-Köfte.

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Britta hat besonders gründlich aufgeräumt. Da war zum einen der Filoteig. Eigentlich sollte der einem anderen Zweck zugeführt werden, aber dazu kam es nicht. Und irgendwann war er dann abgelaufen – wir kennen das alle, oder? Britta hat das zum Anlass genommen, diese wunderbaren Apfelrosen zu backen. Die sind sind besonders schön geworden, finde ich.

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Und dann war da noch der Arborioreis. Der scheint sich irgendwie zu vermehren bei Britta. Das macht aber gar nichts, denn so kommen wir in den Genuss dieses schönen Spinat-Risottos mit mariniertem Lachs.

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Amaretto! Wer den wohl gekauft hat? Und noch dazu so eine riesige Flasche….Die Flasche ist dem milchmädchen beim Aufräumen in die Hände gefallen. Verarbeitet hat sie den Amaretto in einem Früchtebrot, das so fruchtig ist, dass man glatt nochmal eine Flasche Amaretto kaufen könnte, um es nochmal backen zu können.

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Bei Gabi wollte keiner die Cornflakes essen – langweilig sind sie. Gabi hat Abhilfe geschaffen – und die Cornflakes als Topping auf in ein tolles Schichtdesssert mit Quitten-Apfelmus und Quarkcreme gegeben.

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Das mit den Bananen in der Obstschale, das kennt Ihr doch alle, oder? Wenn man dann auch noch Walnüsse und Trockenobst im Vorrat hat, dann hat man Glück, denn dann kann man das Bananenbrot mit Walnüssen zum Frühstück genießen, das Gabi sich ausgedacht hat. Also, schaut mal nach, ob Ihr alles da habt ;-).

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Sina mag eigentlich keine Milch. Aber einmal im Jahr überkommt es sie – dann muss es Milchreis sein. Blöd, wenn dann kein Milchreis im Haus ist. Aber umso besser, wenn man die Vorräte an Dinkelreis aufbrauchen kann.

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Die Herzensköchin und ich, wir teilen die Sammelleidenschaft für Hülsenfrüchte. Beide haben wir eine bunte Sammlung proteinreicher Vorräte. Da kommt so ein Rezept wie die gelben Linsenbratlinge gerade recht, oder?

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Scharfes Essen macht glücklich, findet Sabine, und damit liegt sie ganz auf meiner Wellenlänge. Sie hat deshalb Harissa gemacht. Die Chilis dazu kommen ausgerechnet aus Schweden. Dort weiß man nämlich nicht nur Köttbullar zu schätzen, sondern auch Tacos.

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Im Hause Küchenlatein mussten die Graupen weg. Gewandert sind sie in eine  Steckrübensuppe mit Graupen und Backpflaumen – ein echtes Winterwohlfühlessen.

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Anna Antonia hat in einem Café einen tollen Kuchen gegessen, den wollte sie nachbacken. Herausgekommen ist ein toller Birnenkuchen mit Nusskruste. Ob der Kuchen wohl deshalb so gut geschmeckt hat, weil darin das übrig gebliebene Schokomüsli verarbeitet wurde?

schokotarte

Es bleibt süß: Andi hat nämlich weiße Schokolade gefunden. Die wanderte in eine Schokotarte, und zwar eine ebenso einfache wie besondere. Frischer Ingwer gibt der Tarte das gewisse Etwas.

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Gut gefüllte Vorratsschränke hat auch Claudia. Wobei, ich kenne das auch….hier eine angefangene Tüte Quinoa, dort verschiedene Nüsse, dann doch der letzte Rest Linsen – was würdet Ihr damit machen? Es ist ja Winter, und Claudia hatte Lust auf Kohlrouladen. Und wenn ich die Bilder sehe, dann hätte ich jetzt auch gerne welche.

gemuesecurry

Sina ist klug und friert im Sommer aromatisches Gemüse ein. Deshalb kann sie auch an grauen Wintertagen so ein schönes, buntes Gemüsecurry auf den Tisch stellen.

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Ach ja, die Sache mit den Hülsenfrüchten. Nicht nur ich habe da gerne einen etwas zu großen Vorrat  – auch im Hause Foodfreak bleibt da gerne mal etwas übrig. Was durchaus auch Vorteile hat, kann man doch ein ein schönes Chana Dal mit Zucchini auf den Tisch bringen, ohne dafür Einkaufen gehen zu müssen.