Rosenkohl-Lasagne

Rosenkohl! Liebe ich! Ich kaufe den sehr oft, so lange er Saison hat und werde seiner so schnell nicht überdrüssig. Ein Großteil des Rosenkohls landet bei mir einfach im Ofen und wird geröstet; das ist meine liebste Zubereitungsart. Herauskommt eine schöne Gemüsebeilage, oder etwas, das ich gerne als Snack knabbere. Der geröstete Rosenkohl ist dabei ziemlich gefährdet, in der Regel kann ich nicht aufhören zu knabbern.

Diesmal habe ich mich zusammengerissen und nicht genascht, denn ich wollte unbedingt diese Rosenkohl-Lasagne ausprobieren, die ich im sainsbury’s magazine gefunden habe. Das hat sich gelohnt – ein voller Erfolg. Ich bin ja alleine hier mit meiner Liebe zum Rosenkohl, und der dominiert die Lasagne wirklich. Trotzdem: auch die Rosenkohl-Skeptiker haben sich mit Begeisterung über die Lasagne hergemacht.

Ich habe – wie immer leichte Änderungen vorgenommen; das Original-Rezept steht im Link oben.

Rosenkohl-Lasagne

Rosenkohl als Star im Nudelauflauf

Gericht Hauptgericht, vegetarisch
Länder & Regionen Großbritannien
Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • 1 kg Rosenkohl
  • 3 EL Rapsöl
  • 1 Bund Thymian
  • 250 g frische Lasagneblätter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 50 g Parmesan, frisch gerieben

Sauce:

  • 700 ml Milch
  • 1 kleine Zwiebel
  • 4 Gewürznelken
  • 1 Lorbeerblatt
  • 50 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 100 g Cheddar
  • 3 EL Dijonsenf
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Anleitung

  1. Rosenkohl putzen und die Röschen vierteln.
  2. Ofen auf 220°C vorheizen. Rosenkohl auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, mit Öl beträufeln, salzen und pfeffern. Thymianzweige zwischen den Röschen verteilen und alles 15 bis 20 min rösten. Herausnehmen und die Temperatur auf 200°C reduzieren. 
  3. Für die Sauce die Zwiebel schälen und mit den Nelken spicken. Milch in einen Topf geben, gespickte Zwiebel und Lorbeerblatt dazu geben. Auf niedriger Hitze zum Kochen bringen, dann von der Hitze nehmen, 15 min ziehen lassen und schließlich Zwiebel und Lorbeer entfernen. 
  4. Butter in einem zweiten Topf schmelzen. Mehl zugeben und unter Rühren anrösten. Milch nach und nach unter Rühren einarbeiten. Einige Minuten köcheln lassen, bis die Sauce andickt und der mehlige Geschmack sich verliert. Mit Salz und Pfeffer würzen. 

  5. Cheddar reiben und zusammen mit dem Senf zur Sauce geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Lasagneblätter ggf. vorkochen, abtropfen lassen und auf Geschirrtüchern ausbreiten. 
  7. Zum Fertigstellen eine Schicht Rosenkohl in eine ca. 20 x 30 cm große Auflaufform geben. Mit einem Drittel der Käsesauce bedecken, dann die Hälfte der Lasagneblätter darüber geben. Die Hälfte des restlichen Rosenkohls darauf verteilen, dann das nächste Drittel der Sauce und eine zweite Lage Lasagneblätter. Restliche Sauce darauf geben, dann den restlichen Rosenkohl. Käse darüber streuen und großzügig mit Pfeffer würzen.
  8. Im heißen Ofen 25 min backen, dann 5 bis 10 min ruhen lassen. 

Kartoffel-Crêpes mit Spinat und Hüttenkäse

Es ist ja leider oft so, dass traditionell ausgerichtete Kochbücher relativ fleischlastig sind. Das “Original Sacher Kochbuch“* ist da eine angenehme Ausnahme. Man findet bei den Suppen und Vorspeisen viel Fleischloses, und das Kapitel mit den vegetarischen Gerichten ist sehr reizvoll und nicht nur ein Alibi.

Mich haben gleich die Erdäpfel-Crêpes angelacht, die musste ich probieren. Ein bisschen tricksen musste ich auch, denn eigentlich sind sie mit Mangold und Sauerampfer gefüllt, ut Rezept kann man auch einfach nur auf Mangold zurückgreifen. Mangold ist super; in der Abokiste ist so oft Mangold, dass ich manchmal fast schon verzweifelt nach Rezepten suche. Aber diesmal nicht – diesmal gab es Spinat. Gut, dass die Crêpes auch mit Spinatfüllung schmecken….

Kartoffel-Crêpes mit Spinat und Hüttenkäse

Pfannkuchen aus Kartoffelteig mit würziger Spinatfüllung

Gericht Hauptgericht, vegetarisch
Länder & Regionen Österreich
Keyword Pfannkuchen
Portionen 4 Portionen

Zutaten

Crêpes:

  • 250 g Kartoffeln, mehlig kochende Sorte
  • 130 g Mehl
  • 125 ml Milch
  • 4 Eier
  • Salz
  • Rapsöl zum Ausbacken

Füllung:

  • 500 g Spinat
  • 2 Schalotten
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 EL Butter plus etwas zum Überbacken
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • frisch geriebene Muskatnuss
  • 250 g Hüttenkäse

Zum Servieren:

  • Parmesanspäne
  • Thymianblättchen

Anleitung

  1. Zunächst die Kartoffeln in reichlich Salzwasser gar kochen, dann schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken. 

  2. Mehl, Milch und Eier in einer Schüssel verquirlen. Die Kartoffeln zugeben, alles gut vermischen und mit Salz würzen. Den Teig ca. 10 min ruhen lassen, dann Öl in einer Pfanne erhitzen und aus dem Teig dünne Pfannkuchen ausbacken. Herausnehmen und abkühlen lassen.

  3. Den Spinat putzen, waschen und in Salzwasser kurz blanchieren. Abtropfen lassen, alle Flüssigkeit gründlich herauspressen, dann grob hacken. 

  4. Schalotten und Knoblauch schälen und fein würfeln und in einer Pfanne in der Butter anbraten. Spinat zugeben und kurz mitbraten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, in eine Schüssel geben und abkühlen lassen, dann mit dem Hüttenkäse vermischen und nachwürzen. 

  5. Ofen auf 200°C Ober- Und Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. 

  6. Auf jedes Crêpe etwas von der Spinatmischung geben, die Crêpes zu Dreicken falten und auf das Blech legen. Mit Butterflöckchen belegen und im heißen Ofen ca. 5 min überbacken.

  7. Herausnehmen und gleich mit Parmesanspänen und Thymianblättchen bestreut servieren.

Steirischer Wurzelfisch mit Kümmelkartoffeln

Im Original heisst dieses Gericht auch dem Sacher-Kochbuch* “Steirischer Wurzelwaller”, denn es wird Wels verwendet. Ich habe keinen bekommen und bin auf Seehecht ausgewichen. Ich denke, man kann zur Not auch anderen weißfleischigen Fisch verwenden.

Der Fisch wird in einen säuerlichen Sud aus Fischfond, Weisswein und Essig pochiert und ist zart und saftig, der Sud schmeckt herrlich. Das Gemüse gart gleich mit in der Pochierflüssigkeit. Mich hat diese Zubereitung sehr an das Steirische Wurzelfleisch erinnert, dass ich schon seit langer Zeit mal kochen wollte – gut, habe ich eben mit Fisch angefangen, das Fleisch kommt später…

Es gibt Kartoffeln mit Kümmel  dazu; original werden die Kartoffeln nicht geschält. Ich hatte Lagerkartoffeln mit fester Schale; da war Schälen die bessere Wahl.

Steirischer Wurzelfisch

Pochierter Fisch im säuerlichen Fond mit Wurzelgemüse

Gericht Hauptgang
Länder & Regionen Österreich

Zutaten

Für den Fisch:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 100 ml Weißweinessig
  • 200 ml Fischfond
  • Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Zweig Thymian
  • 2 Gewürznelken
  • 1 Karotte
  • 100 g Knollensellerie
  • 100 g Lauch
  • 5 weißfleischige Fischfilets zu 150 g, original: Wels; ich hatte Seehecht
  • 1 EL kalte Butter
  • 1/2 Zitrone, der Saft

Zusätzlich:

  • 1 kg Kartoffeln, idealerweise kleine, dünnschalige
  • 1 EL ganzer Kümmel
  • frisch geriebener Meerrettich

Anleitung

  1. Zwiebel schälen und fein hacken. Wein, Essig und Fischfond erhitzen, Zwiebel, Thymian, Nelken, Lorbeer und Zucker zufügen und alles zugedeckt 10 min simmern lassen.

  2. Karotte und Sellerie schälen, Lauch putzen und waschen und alles in feine Streifen schneiden. 

  3. Sud durch ein feines Sieb in einen breiten Topf abgießen, Gemüsestreifen hineingeben und alles erneut aufkochen. Fischfilets zugeben und alles bei schwacher Hitze 10 bis 15 min garziehen lassen.

  4. Kartoffeln waschen, bei Bedarf schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. In Salzwasser zusammen mit dem Kümmel weich garen. Abgießen und kurz ausdampfen lassen.

  5. Fisch aus dem Sud heben und warm halten. Sud aufkochen, die kalte Butter nach und nach einrühren. Sud mit Zitronensaft und Salz abschmecken. 

  6. Zum Servieren die Fischfilets auf Tellern anrichten, etwas Sud und Wurzelgemüse dazugeben und Meerrettich darüber reiben. Kartoffeln dazu reichen; wer mag kann sie noch etwas zusätzlichem Kümmel bestreuen. 

Gefüllter Kohlrabi nach Lisl Wagner-Bacher

Das ist ein Gericht aus der Rubrik “Schnelle Küche” in Lisl Wagner-Bachers Buch*. Der Kohlrabi hat mich sehr angelacht. Und beim Lesen des Rezepts habe ich dann ein bisschen die Stirn gerunzelt – wie, schnelle Küche?

Das Gericht hat schon ein paar Komponenten mehr, so etwas wie “Fünf Zutaten” oder “30 Minuten” kann man getrost vergessen. Es werden Kohlrabis ausgehöhlt, die Zutaten für die Füllung gegart, eine Sauce hergestellt und es gibt noch frittierte Kohlrabistäbchen auf den Teller. Blitzküche ist es nicht.

Aber feine Alltagsküche, wir waren jedenfalls hingerissen. Ich habe für Euch auf die Uhr geschaut –  eine gute Stunde, dann stehen die Kohlrabi auf dem Tisch. Und es lohnt sich.

Gefüllter Kohlrabi

Kohlrabi, gefüllt mit Kartoffel und Schinken, dazu Schinkensauce und frittierte Kohlrabistäbchen

Gericht Hauptgang
Länder & Regionen Österreich
Keyword Kohlrabi, gefüllt
Portionen 4 Portionen

Zutaten

Gefüllte Kohlrabi:

  • 8 sehr kleine Kohlrabi
  • 100 g gewürfelte Kartoffeln
  • 100 g Erbsen
  • 160 g Kochschinken
  • 1 EL Butter
  • etwas Gemüsebrühe zum Aufgießen
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Butterschmalz zum Anbraten
  • 100 g Ricotta
  • 1 EL geriebener Parmesan
  • Butterflöckchen

Panierte Kohlrabistreifen:

  • 1 kleiner Kohlrabi
  • Salz
  • etwas Mehl
  • 1 Ei
  • Semmelbrösel
  • Öl zum Frittieren

Schinkenfond:

  • 70 g Butter
  • Abschnitte vom Schinken
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 Kartoffel, gekocht und zerdrückt
  • Salz

Anleitung

  1. Für die gefüllten Kohlrabi die Kohlrabi schälen und dann aushöhlen. Das Aushöhlen geht mit einem Kugelausstecher am besten, aber ein Kaffeelöffel tut es auch. Das Innere des Kohlrabi in kleine Würfel schneiden. 

  2. Ausgehöhlte Kohlrabi, das Innere der Kohlrabi, Kartoffeln und Erbsen jeweils getrennt voneinander in Salzwasser bissfest kochen. Abgießen und beiseite stellen. 

  3. Schinken in feine Würfel schneiden, Abschnitte für die Sauce beiseite legen. 

  4. Schinkenwürfel in Butterschmalz anrösten. Erbsen, Kohlrabi und Kartoffelwürfel  dazu geben. Butter zugeben, mit ein wenig Brühe aufgießen, kurz köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

  5. Die Kohlrabi jeweils mit etwas Ricotta, dann mit der Kohlrabimasse füllen. Parmesan darüber streuen und Butterflöckchen aufsetzen. In eine Auflaufform geben und den Backofengrill vorheizen. 

  6. Für die Sauce 50 g Butter langsam erwärmen, bis sie braun wird; dann hat man Nussbutter. 

  7. In der restlichen Butter die Schinkenabschnitte anbraten, mit Gemüsebrühe aufgießen, dann die zerdrückte Kartoffel zugeben und alles erwärmen. Mit dem Stabmixer aufmixen,bis die Sauce bindet, dann mit der Nussbutter verfeinern.

  8. Die gefüllten Kohlrabi im Ofen überbacken, bis die Oberfläche leicht bräunt.

  9. Inzwischen für die Kohlrabistäbchen den Kohlrabi schälen und in sehr feine Stäbchen schneiden. Kurz in Salzwasser blanchieren, dann gut abtropfen lassen und trocken tupfen.

  10. Mehl in eine Schale geben und leicht salzen. Ei in einer zweiten Schale verquirlen und ebenfalls leicht salzen. Semmelbrösel in eine dritte Schale geben. 

  11. Zum Panieren die Kohlrabistäbchen erst in Mehl, dann in verquirltem Ei und schließlich in Semmelbröseln wälzen. 

  12. Kohlrabistreifen in Öl knusprig braun frittieren und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

    Sauce nochmals mit dem Stabmixer aufmixen.

  13. Zum Servieren gefüllten Kohlrabi mit etwas Sauce und Kohlrabistäbchen auf Tellern anrichten; restliche Sauce dazu reichen. 

Linsen-Fesenjan

Noch so ein Gericht aus der Kategorie “Schmeckt besser als es aussieht”. Aber gut, wir sprechen ja von Fesenjan. Fesenjan  ist ein Gericht, das aus Persien stammt. Es ist im Wesentlichen ein Eintopf, bei dem die Zutaten mit Granatapfelmelasse und gemahlenen Walnüssen gegart werden. Kein Wunder, dass Braun die vorherrschende Farbe ist ;-).

Wie auch immer, ich liebe Fesenjan. Die Kombination vom Walnuss und Granatapfel ist einfach unschlagbar. Hier findet Ihr die Standard-Variante mit Hühnchen; und da gibt es auch gleich noch das Rezept für den phänomenalen persischen Reis mit der Knusperkruste; der passt nämlich wunderbar dazu. Dieses Rezept hier kommt ohne Fleisch aus – und man vermisst es kein bisschen, das Linsenragout macht richtig Spaß.

Gefunden habe ich das Rezept bei minimalist baker. Da ist es vegan – ich konnte mich aber nicht überwinden, Ahornsirup an ein persisches Gericht zu geben und habe statt dessen lieber Honig verwendet.

Ach, und noch ein Hinweis … das wäre ja ein Gericht für Neujahrsnacht, oder was meint Ihr? Da gibt es ja diesen Volksglauben, der zumindest in Italien besagt, dass man um so mehr Geld im Beutel hat, je mehr Linsen man futtert. Also los;-).

Mit diesem Beitrag entlasse ich Euch in die Weihnachtszeit. Hier wird es etwas ruhiger werden in der nächsten Zeit; ich freue mich auf eine ruhige Zeit mit der Familie. Euch wünsche ich glückliche, entspannte Weihnachten. Macht es Euch schön!

Linsen-Fesenjan

Linsen in Walnuss-Granatapfelsauce

Gericht Hauptgericht, vegetarisch
Länder & Regionen Persien
Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • 120 g Walnüsse
  • 60 ml Granatapfelmelasse
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 190 g braune Linsen
  • 15 ml Honig
  • 1/2 TL gemahlene Kurkuma
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • Granatapfelkerne und gehackte Petersilie zum Servieren
  • gegarter Reis zum Servieren

Anleitung

  1. Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen und die Walnüsse darauf verteilen. Im heißen Ofen ca. 10 min rösten, dann beiseite stellen und abkühlen lassen. Abgekühlte Nüsse im Mixer fein mahlen.

  2. Zwiebel schälen und fein hacken. Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel zugeben, eine Prise Salz darüber streuen und Zwiebel in ca. 4 min glasig braten. 

  3. Gemüsebrühe angießen und alles zum Kochen bringen. Linsen in ein feinmaschiges Sieb geben, abbrausen und abtropfen lassen.

  4. Linsen in den Topf geben und alles ohne Deckel 20 min köcheln lassen. 

  5. Wenn die Linsen weich sind, gemahlene Walnüsse und Granatapfelmelasse zugeben, ebenso Honig, Kurkuma und Zimt. Gut durchrühren und weitere 10 min köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und weiterer Granatapfelmelasse abschmecken.

  6. Zum Servieren mit Granatapfelkernen und Petersilie bestreuen und gegarten Reis dazu servieren. 

Gefüllte Hefeklöße auf Sauerkraut

Das hier ist ein wirklich altes Rezept. Ich war nämlich neulich für einige Zeit zu Besuch bei meinen Eltern. Meine Mutter war früher eine begeisterte Leserin einer gewissen Frauenzeitschrift und damals waren die Verlage weniger sparsam als heute –  oft gab es in der Zeitschrift noch ein extra Heft mit Rezepten. Und genau – meine Mutter hat sie alle aufgehoben :-). Als ich also zu Besuch war, habe ich mich durch ihre Sammlung gelesen und ein paar Sachen herausgefischt; unter anderem diese Knödel, die gut in die Winterzeit passen.

Das sind also flaumige Knödel aus Hefeteig, die mit Hackfleisch gefüllt und dann auf Sauerkraut gar gedämpft werden.  Für mich war das eine Premiere – ich habe noch nie herzhafte Knödel aus Hefeteig gemacht, das wurde tatsächlich mal Zeit.

Wer kein Sauerkraut mag – ich könnte mir vorstellen, dass das auch mit geschmortem Rotkohl, Weißkohl oder Wirsing gut schmeckt.

Gefüllte Hefeklösse auf Sauerkraut

Hefeknödel mit Hackfleischfülllung, auf Sauerkraut gegart

Gericht Hauptgang
Länder & Regionen Deutschland
Keyword Knödel
Portionen 6 Portionen

Zutaten

Klösse:

  • 250 g Mehl (Weizen 550)
  • 5 g Salz
  • 10 g frische Hefe
  • 2 Eier
  • 125 ml Milch lauwarm
  • 25 g Butter weich
  • 1 Schalotte
  • 250 g gemischtes Hackfleisch
  • 50 g Haferflocken
  • einige Zweiglein frischer Thymian
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Sauerkraut:

  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Rapsöl
  • 500 g Sauerkraut
  • 200 ml Rinderbrühe
  • 1 Apfel
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Anleitung

  1. Für die Knödel das Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen, und zusammen mit Ei und Butter zu einem geschmeidigen Teig verkneten, der sich vom Rand der Schüssel löst. Schüssel abdecken und den Teig in ca. einer Stunde zu doppelter Größe aufgehen lassen. 

  2. Inzwischen für die Füllung die Schalotte schälen und fein hacken. Hackfleisch, Schalotte, Ei, Thymian und Haferflocken gut vermischen und alles mit Salz und Pfeffer würzen. 

  3. Für das Sauerkraut die Zwiebel fein hacken.

  4. Öl in einem weiten Topf (es müssen alle Knödel hinpassen) erhitzen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen. Sauerkraut zugeben, kurz mit anbraten, dann die Brühe angießen. 

  5. Apfel vierteln, das Kerngehäuse entfernen, die Viertel in Scheiben schneiden und zum Sauerkraut geben. Salzen, Lorbeer zugeben und alles bedeckt 30 min garen. 

  6. Den Hefeteig in 12 Portionen teilen und jede Portion zu einem ca. 10 cm großen, runden Fladen formen. Je eine Portion Hackfleisch darauf verteilen, Teig darüber schlagen und runde Klösse formen. 15 min ruhen lassen.

  7. Knödel mit der Nahtstelle nach unten auf das Sauerkraut legen. Deckel auflegen, alles bei milder Hitze 30 min garen.

  8. Sauerkraut mit Salz und Pfeffer abschmecken. Klösse auf Kraut servieren. 

Norwegische Hackbällchen mit Rahmkohl

Hackbällchen und Skandinavien, das ist ja ein Klassiker. Und auch Norwegen hat sein Hackbällchen-Gericht. Nevada Berg* erzählt, dass die Bällchen so beliebt sind, dass sie Anwärter für die Wahl zum Nationalgericht waren.

Die Hackbällchen-Rezepte in Skandinavien ähneln sich natürlich, aber Fleischsorten und Würzung sind dann doch unterschiedlich. Hier wird mit Muskatnuss und gemahlenem Ingwer gewürzt; das ist schön. Ungewöhnlich ist die Herstellung der Masse – der Teig wird in der Küchenmaschine bearbeitet, bis er Brät ähnelt. Das macht die Bällchen schön weich. Gebunden werden sie mit Ei und Speisestärke. Saftig sind sie auch; sie werden nur kurz angebraten und dann in der Sauce fertig gegart.

Traditionell serviert werden die Bällchen mit Salzkartoffeln – bei uns gab es Kartoffelpüree – mit Rahmkohl und Preiselbeeren; manchmal auch mit Erbseneintopf.

Norwegische Hackbällchen mit Rahmkohl

Der skandinavische Klassiker in der norwegischen Version

Gericht Hauptgang
Länder & Regionen Norwegen
Keyword Hackbällchen
Portionen 6 Portionen

Zutaten

Hackbällchen:

  • 680 g Hackfleisch; ich hatte gemischtes
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1/2 TL frisch gemahlene Muskatnuss
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 3 EL Kartoffelstärke
  • 1 Ei, Größe L
  • 240 ml Milch
  • neutrales Öl zum Braten
  • Preiselbeeren zum Servieren

Sauce:

  • 6 EL Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 80 g Weizenmehl
  • 1 l Fleischbrühe

Rahmkohl:

  • Salz
  • 700 g Kohl; ich hatte Wirsing
  • 60 g Butter
  • 60 g Weizenmehl
  • 500 ml Milch
  • frisch gemahlene Muskatnuss
  • Pfeffer aus der Mühle

Anleitung

  1. Für die Hackbällchen die Zwiebel schälen und fein hacken. 

  2. Das Fleisch in der Küchenmaschine (Flachrührer) mit Salz, Pfeffer, Ingwer und Muskatnuss vermengen. Die Zwiebel zugeben, dann die Kartoffelstärke und schließlich Ei und Milch. Weiterrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist.

  3. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Mit einem Löffel Bällchen von der Fleischmasse abstechen und portionsweise von allen Seiten braun anbraten. Beiseite  stellen. 

  4. Für die Sauce die Butter in einem großen Topf schmelzen lassen. Das Mehl einrühren und einige Zeit braten, bis es bräunt. Die Brühe langsam unter Rühren angießen und salzen, die Fleischbällchen zugeben und alles bei milder Hitze 15 min köcheln lassen.

  5. Inzwischen den Kohl putzen und kleinschneiden. In Salzwasser kochen, bis er weich ist. Abgießen.

  6. Butter im selben Topf schmelzen. Mehl einrühren und ca. 2 min mitbraten. Milch unter Rühren angießen, mit Salz und Muskatnuss würzen und köcheln lassen, bis alles eindickt. Den Kohl unterheben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  7. Zum Servieren Fleischbällchen mit Sauce, Kohl und Preiselbeeren auf Tellern anrichten. Bei uns gab es Kartoffelpüree dazu. 

Hühnchenkatsu-Curry für den Kulinarischen Adventskalender

Bestimmt habt Ihr es schon gesehen, der Kulinarische Adventskalender, den Zorra wie jedes Jahr im Kochtopf ausrichtet, ist wieder im vollem Gange. Schaut unbedingt jeden Tag dort rein und macht die Türchen auf;  es gibt nicht nur schöne Rezepte und Geschichten sondern auch tolle Gewinne.

Für mich gehört der Kulinarische Adventskalender zu den Dingen, auf die ich mich im Advent richtig freue. Um so glücklicher bin ich, dass ich auch dieses Jahr wieder ein Türchen beisteuern darf.

Ich habe mir überlegt, ich lasse mal Plätzchen, Glühwein und Weihnachtsbraten links liegen und nehme Euch mit nach Japan. Wie, Japan? Da feiert man Weihnachten? Ja, das tut man. Aber ganz anders, als wir das hier machen.

Der Kurismasu Ibu (クリスマス・イブ), also Christmas Eve ist eher so eine Art zweiter Valentinstag, ein Pärchentag und kein Familienfest. Wer an diesem Tag zuhause bei der Familie bleiben “muss”, erntet eher Mitleid, weil er oder sie keine Verabredung hat. Man macht einen romantischen Spaziergang durch die festlich beleuchtete Stadt, geht essen und übernachtet hinterher vielleicht noch im Hotel. Platz ist knapp in Japans Städten, da kann man für traute Zweisamkeit schon mal in ein Hotelzimmer ausweichen…

Na schön, aber was hat das denn jetzt mit paniertem Hühnchen zu tun? Es gibt ein traditionelles Weihnachtsessen für Familien mit Kinder, die nicht in ein Restaurant gehen. Das Menü wird sicherheitshalber vorbestellt, damit man auch noch einen Platz bekommt. Ich spreche von einem großen Eimer, in dem sich frittiertes Hühnche befindet, außerdem Teller mit Weihachtsmotiven und eine Art weihnachtlicher Kuchen. Gekauft wird das alles ganz traditionell bei der amerikanischen Fast-Food-Kette mit dem Kolonel im Logo, Ihr wisst schon – die mit den Hühnchen.

Wie es dazu kommen konnte? Laut der Fastfood-Kette kaufte in den 1970er Jahren ein amerikanischer Kunde an Weihnachten dort frittiertes Hühnchen, denn das erinnerte ihn noch am meisten an den heimischen Truthahn, den er vermisste. Die Kette schlug daraus Kapital und veranstaltete im Jahr darauf eine Weihnachtskampagne, laut der man eben an Weihnachten frittiertes Hühnchen isst. Offensichtlich ein sehr erfolgreicher Schachzug…

Frittiertes Hühnchen à la Colonel Sanders kredenze ich Euch heute aber nicht, sondern ein anderes Wohlfühlgericht: katsu, also paniertes Hühnchen, und dazu eine Currysauce. Es ist tatsächlich so, dass an Weihnachten in Japan auch zuhause oft Hühnchen zubereitet wird; man hält es eben für ein typisches Weihnachtsessen.

Hühnchen-Katsu-Curry

Knusprig paniertes Hühnchen mit Currysauce

Gericht Hauptgericht
Länder & Regionen Japan
Keyword Hühnchen, Curry
Portionen 4 Portionen

Zutaten

Hühnchen:

  • 4 Hühnchenbrüste
  • 2 Eier
  • 150 g zarte Haferflocken
  • 2 TL Rapsöl
  • 2 TL gemahlene Kurkuma
  • 1 TL Currypulver
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Sauce:

  • 1 EL Rapsöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Currypulver
  • 50 g Erdnusscreme (ohne Zucker)
  • 500 ml Hühnerbrühe
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 bis 2 Chilis
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Anleitung

  1. Ofen auf 200°C Ober und Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. 

  2. Eier verquirlen und eine flache Schale geben, die Haferflocken in eine weitere flache Schale geben. Eier mit Salz und Pfeffer würzen. Zu den Haferflocken das Öl, die Kurkuma und das Curry geben und alles gut vermischen. 
  3. Die Hühnchenbrüste erst im Ei, dann in den Haferflocken wenden, auf das Blech geben und für 20 bis 25 min im Ofen garen. 
  4. Inzwischen für die Sauce Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Karotten schälen und fein würfeln, Chilis ebenfalls in feine Würfel schneiden. 
  5. Öl in einem Topf erhitzen. Karotte und Zwiebel anbraten, bis sie weich werden, dann Knoblauch und Currypulver zugeben. Kurz mitrösten, dann Erdnussbutter und Hühnerbrühe zugeben. Alles 10 min köcheln lassen, dann mit den Stabmixer pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Garam Masala und Chilischoten würzen. 
  6. Hühnchen aus dem Ofen holen und in Streifen schneiden. 
  7. Hühnchen mit der Sauce  anrichten und mit Frühlingszwiebelringen und restlichen Chilis bestreuen. Dazu passt Reis.

Tacos mit Hühnerragout

Ich hatte schon sehr lange keine “richtigen” Tortillas, also solche aus Masa Harina, gemacht. Um so mehr lachten mich die Varianten an, die in Dudu Kitchen* vorgestellt werden. Entschieden habe ich mich für die gelbe Variante mit Hühnchenfüllung.

Ich hatte weiße Masa, meine Tortillas sind also heller. Gehindert an der Herstellung hat mich, dass man eigentlich eine Tortillapresse braucht, denn ausrollen läßt sich der klassische Tortilla-Teig ja nicht. Ich hatte mal eine Presse, die ich irgendwann grummelnd dem Müll überantwortet habe – die Fladen, die da herauskamen, waren viel zu dick. Aber jetzt habe ich eine Lösung für dünne Tortillas ohne Presse: ich forme den Teig zu Kugeln, drücke ihn mit einem Topf zwischen zwei Bögen Backpapier etwas flach und rolle ihn dann mit dem Nudelholz aus, auch zwischen Backpapier. Das wird nicht so schön rund, aber wirklich dünn. Und es geht ganz fix.

Tacos mit Hühnerragout

Klassische Tortillas, gefüllt mit würzigem Hühnerragout

Gericht Hauptgang
Länder & Regionen Mexiko
Keyword Tortillas
Portionen 4 Portionen

Zutaten

Tortillas:

  • 200 g Masa Harina
  • 1 TL Salz
  • 150 ml kochendes Wasser plus ca. 50 ml

Füllung:

  • 1 Stange Zimt
  • 1 Anisstern
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 Maishuhnkeulen
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 400 g Tomaten aus der Dose
  • 2 TL scharfes geräuchertes Paprikapulver
  • 1 getrocknete Bird's Rye Chili
  • 1 Bund Koriandergrün
  • Salz

Anleitung

Tortillas:

  1. Für die Tortillas Masa Harina und Salz in eine Schüssel geben. Das Wasser angießen und alles mit einem Kochlöffel gründlich vermengen. Dann  mit den Händen weiterkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Ich musste dabei noch etwas Wasser zugeben, mein Teig war zu krümelig. Die Schüssel abdecken und den Teig 30 min ruhen lassen. 

  2. Zum Formen der Tortillas den Teig zu 20 kleinen Bällchen formen. Entweder in eine mit Frischhaltefolie ausgekleidete Tortillapresse geben und zu flachen Fladen drücken. Alternativ die Bällchen zwischen zwei Bögen Backpapier mit einem Topf so gut wie möglich flach drücken, dann zwischen Backpapier so dünn wie möglich ausrollen.

  3. Zum Garen eine schwere Pfanne erhitzen und die Fladen von jeder Seite 30 bis 40 Sekunden braten; sie sind fertig, wenn sie sich etwas aufblähen. Fladen zum Warmhalten in ein sauberes Geschirrtuch wickeln.

Füllung:

  1. Zimtstange, Anisstern und Lorbeerblätter in einem Topf ohne Fett anrösten, bis sie zu duften beginnen. Olivenöl und Hühnerkeulen zugeben und alles rundherum anbraten. 

  2. Eine Zwiebel schälen und vierteln. Knoblauch schälen und grob hacken. Beides mit in den Topf geben und kurz mitbraten lassen.

  3. Tomaten, geräuchertes Paprika und Chilischoten zugeben, salzen, einen Deckel auflegen und alles in ca. 30 min weich schmoren. 

  4. Die Hühnerkeulen herausholen und das Fleisch von den Knochen zupfen. Die groben Bestandteile aus der Sauce holen, das Fleisch wieder hineingeben und alles mit Salz abschmecken.

  5. Den Koriander zupfen. Die zweite Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. 

  6. Zum Servieren die Tortillas mit etwas Hühnerragout, einigen Zwiebelringen und Koriandergrün füllen und gleich servieren. 

Tofuragout mit Tomaten

Tofu entlockt vielen Menschen ja noch immer eher  weniger Begeisterung; was schade ist. Ich esse gerne Tofu; nicht als Ersatz für irgendetwas, sondern als eigenständiges Lebensmittel.

Damit er schmeckt, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein. Erstens: kauft anständigen Tofu. Finger weg von der Supermarktware. Kauft den Frischen aus dem Asiashop, der da in den großen Wannen schwimmt oder nehmt den aus dem Bioladen, der so heißt wie ein südostasiatischer Wirbelsturm. Oder macht ihn selbst, aber das ist dann wirklich High End ;-).

Richtig tollen Tofu kann man im Grunde auch pur essen, aber gut, vielleicht muss man dazu doch sehr mögen… Punkt zwei ist also eine ordentliche Zubereitung. Ich meine, eine die ihm gerecht wird und nicht den Versuch ein Schnitzel nachzubauen. (Wobei ich einer Bolognese mit Tofu durchaus etwas abgewinnen kann. Dann, wenn ich Lust auf Bolognese mit Tofu habe…).

Ich höre schon auf…. denn in Dudu Kitchen* gibt es eine ordentliche Zubereitung mit Tofu. Für das Ragout wird der Tofu zuerst in Salzwasser eingelegt. Was das bewirkt, steht da nicht, aber ich finde, der Tofu ließ sich besser als sonst knusprig braten. Anschließend gart in einem Ragout aus frischen Tomaten und Dosentomaten, aufgepeppt mit Chili.

Tofuragout mit Tomaten

Tofu in mild-würziger Sauce

Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • Salz
  • 750 g Tofu
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 Schalotte
  • 300 g Kirschtomaten
  • 1 Thai-Chili
  • 800 g Tomaten aus der Dose
  • Pfeffer
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Bund Koriander
  • Jasminreis zum Servieren

Anleitung

  1. Zunächst 1 TL Salz in 500 ml Wasser auflösen. Den Tofu halbieren und mindestens eine Stunde im Salzwasser einlegen. Danach abtropfen lassen und gut trocken tupfen. 

  2. 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Tofu von 2 Seiten goldbraun anbraten, dann herausnehmen und in nicht zu kleine Stücke schneiden. 

  3. Schalotte schälen und würfeln. Kirschtomaten halbieren. Chili fein hacken. 

  4. Weitere 3 EL Öl in der Pfanne erhitzen. Schalotte darin anbraten, dann Kirschtomaten und Dosentomaten sowie 200 ml Wasser zugeben. Salzen, Chili zugeben und alles kurz kochen lassen. Den Tofu vorsichtig unterheben. 

  5. Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Koriander zupfen und grob hacken. Einen Teil des Korianders unterheben und das Ragout mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  6. Ragout in Schalen schöpfen, mit restlichem Koriander und Frühlingszwiebeln bestreuen und mit Jasminreis servieren.