Zucchini-Polpette mit Minze und Pistazienpesto

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Bällchen und Klösschen, aus was auch immer – das macht sich immer gut auf dem Esstisch. Die sind so variabel – sowohl was die Rezepte angeht, als auch hinsichtlich der Verwendung.

So wie diese hier, die Anna Jones in “A modern way to eat“* vorstellt. Die Klösschen bauen auf auf einer Basis von gekochten Linsen – logischerweise – Zucchini. Das ist aber nicht alles….Ricotta darf mitspielen, und eine schöne Menge Petersilie und Minze.

Die Bällchen sind fluffig und aromatisch. Auch nicht zu schwer, denn sie werden im Ofen gebacken. Das Ganze hat ein wenig Ähnlichkeit mit Falafel. Aber leichter, da eben aus dem Ofen. Sie eignen sich aber auch gut zum Mitnehmen. Oder zu Spaghetti mit Tomatensauce….

Ach, und es gibt einen zusätzlichen Kick bei den Bällchen. Das Pesto nämlich. Hab ich schon mal erwähnt, dass Pistazien in viel zu kleinen Gebinden verkauft werden? Ich liebe sie einfach. An das grasgrüne Pesto kommen außerdem noch Basilikum, Olivenöl und Zitrone. Es gibt eine Option auf Pecorino….aber ich habe das Pesto ohne Käse probiert und beschlossen, dass ich ausnahmsweise mal ohne Käse klarkomme. Basilikum und Pistazien…da möchte ich sonst nichts mehr 🙂

Für 4 Personen:

Für die Polpette:

  • 250 g gegarte Linsen (Rezept: Puy-Linsen, ich hatte Beluga-Linsen)
  • 2 Zucchini (mittlere Größe)
  • 100 g Semmelbrösel
  • 125 g Ricotta
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Schalenabrieb von 1 Zitrone (Bio)
  • 40 g Parmesan, frisch gerieben
  • 1 Prise Chiliflocken
  • 1 Bund Minze
  • einige Stängel glatte Petersilie
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl

Für das Pesto:

  • ca. 40 g Pistazienkerne
  • 1 Töpfchen Basilikum
  • 4 EL Olivenöl
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • optional: etwas Pecorino, frisch gerieben

Die Zucchini fein reiben. Knoblauch schälen und fein hacken. Von der Petersilie und der Minze die Blättchen abzupfen und hacken.

Die Linsen in einen Mixer oder Blitzhacker geben und grob pürieren; das geht auch mit dem Pürierstab. Zu den Zucchini in eine Schüssel geben. Alle anderen Zutaten für die Polpette untermischen. Von der Minze nur die Hälfte verwenden, den Rest für später beiseite stellen. die Masse gut verkneten und mit Salz und Pfeffer würzen. Ca. 20 min ruhen lassen, damit alles durchzieht und an Stabilität gewinnt.

Den Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Klösschenmasse in 4 Portionen teilen und aus jeder Portion 6 kleine Kugeln formen. Die Kugeln auf das Backblech legen und mit Olivenöl beträufeln. In heißen Ofen goldbraun und knusprog backen.

Inzwischen für das Pesto die Basilikumblättchen abzupfen. Alle Zutaten zusammen mit den restlichen Minzeblättern in einen Cutter geben und zu einer groben Paste mixen. Mit Salz, Pfeffer und Zitrone abschmecken. Wer mag, gibt noch Pecorino dazu.

Polpette aus dem Ofen nehmen und mit dem Pesto anrichten.

Schwiegermutter-Köfte

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Içli Köfte heißen die eigentlich, mit Kringel unter dem c. Es sind gefüllte Köfte – in der Bulgurmasse versteckt sich eine Kartoffel-Hackfleisch-Füllung. Schwiegermutter-Köfte ist aber auch nett, dazu gibt es nämlich eine Geschichte 🙂 . Das ganze ist ein Gericht, das traditionell bei Hochzeiten gegessen wird. Die Köfte macht die Schwiegermutter der Braut. Während sie die ausgehöhlten, gefüllten Bällchen wieder verschließt wünscht sie sich, dass der Mund der Schwiegertochter genau so gut verschlossen sein soll wie die Köfte. Nun ja, es scheint, das Schwiegermütter in jedem Kulturkreis gerne mal schlecht wegkommen.

Bei mir haben die Içli Köfte auch eine Geschichte: ich hatte nämlich eine riesige Tüte feinen Bulgur für Köfte im Küchenschrank lagern. Gekauft hatte ich ihn für diese Rezension. Die Bulgurklösschen, die ich daraus zubereitet habe, waren ein komplettes Desaster – Bulgursuppe. Und so stand die Tüte im Schrank und ich konnte mich nicht so recht motivieren, irgenwelchen Bulgurklösschen eine zweite Chance zu geben.

taste_of_turkey_2Dann kamen Melanie und Sibel mit ihrem Event zur türkischen Küche – und was wünschen sie sich diesen Monat? Köfte! Zeit, allen Mut zusammenzunehmen und dem Bulgur an den Kragen zu gehen.

Und diesmal gab es erfreulicherweise keine Bulgursuppe, sondern tatsächlich Köfte. Das ist bestimmt einerseits dem Umstand zu verdanken, dass laut Rezept* diesmal ein Ei an die Bulgurmasse kommt. Aber ich hatte auch ein wenig Hilfe: Semiha, die weiß wovon sie redet, hat mir erklärt, dass die Bulgurmasse sehr, sehr gründlich geknetet werden muss, damit sie zusammenhält.  Das hat funktioniert.

Die Köfte machen etwas Arbeit, aber die lohnt sich auch. Außerdem lohnt es sich auch, gleich das ganze Rezept zuzubereiten, denn die  Bällchen schmecken auch kalt. Sie machen sich gut auf Buffets und in Brotzeitboxen – und einfrieren kann man sie auch.

Für 6 Personen:

Für die Füllung:

  • 500 gr. Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 200 gr. Rinderhack
  • etwas Pflanzenöl (original 100 ml, das war mir zu viel)
  • 1 EL Paprikamark
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • Pfeffer aus der Mühle

Für den Teig:

  • 500 gr. feiner Bulgur
  • 100 gr Gries (ich hatte Dinkelgries)
  • 500 ml kaltes Wasser (original nur 200 ml…..das funktioniert nicht….)
  • 1 Ei
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Salz

Zum Fertigstellen:

  • 50 gr Butter

Für die Füllung die Kartoffeln waschen, kochen, schälen und dann mit einer Gabel fein zerdrücken. Zwiebel schälen und fein hacken. Hackfleisch in einer Pfanne ohne Fett braten, bis alle Flüssigkeit verdampft ist. Etwa Öl zugeben, dann die Zwiebel und unter Rühren weiterbraten, bis die Zwiebel glasig ist. Die Kartoffelmasse unterrühren, alles mit Salz, Pfeffer und Paprika kräftig abschmecken und beiseite stellen.

Für die Hülle den Bulgur und den Gries mit 1 TL Salz in eine große Schüssel geben, das Wasser dazu gießen, kurz umrühren und alles 20 min quellen lassen. Dann Ei, Tomatenmark und Mehl zugeben und alles sehr gründlich durchkneten.

Zum Formen vom Teig je ein ca. walnussgroßes Stück abnehmen. In den Handflächen zu einer Kugel rollen, dann mit dem Zeigefinger eine tiefe Mulde hineindrücken und mit einem kleinen Löffel etwas von der Füllung hineingeben. Die Öffnung wieder gut verschließen, indem man den Teig zwischen den Handflächen rollt. So weitermachen, bis Teig und Füllung aufgebraucht sind.

In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen.  Die Bällchen, wenn nötig portionsweise 10 min bei milder Hitze kochen lassen. Dann mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen und gut abtropfen lassen.

Die Butter in einer kleinen Pfanne schmelzen und die Köfte vor dem Servieren kurz darin eintunken.

Dazu passen Salat und ein Joghurt-Dipp.

Cover "Le Petit Paris"

Le Petit Paris I Fingerfood auf Französisch – Nathalie Benezet. Und dazu etwas Proviant

Cover

Wenn ich Fernweh habe, dann bezieht sich das oft genug auf Frankreich. Kochen hilft da ein wenig. So ähnich ging es wohl auch Nathalie Benezet, der Autorin des Buches, von dem ich Euch heute erzähle. Bei ihr allerdings war Heimweh der Antrieb: aufgewachsen in einer französischen Gastronomenfamilie, zog sie nach London. Das heimische Essen vermisste sie dort sehr und versuchte, sich durch Kochen ein Stück Frankreich nach London zu holen. Für dieses Buch hat sie ihre Vorliebe für Fingerfood mit der Liebe zu heimatlichen Gerichten verknüpft.

Das Buch ist sehr hübsch aufgemacht; es macht Spaß, darin zu blättern. Das Layout ist schön übersichtlich und die Fotos liebevoll gestaltet. Mir gefällt, dass die Gerichte zwar hübsch fotografiert, aber dennoch realistisch sind – so kann auch Essen aussehen, das man zuhause kocht. Immer wieder wird mit kleinen Details und Requisiten ein wenig Pariser Flair herbeigezaubert: sei es der typische Marmeladendeckel, der kleine Eiffelturm im Hintergrund, der Stadtplan von Paris oder die französische Zeitung als Unterlage.

Die Rezepte sind in zwei einfache Kategorien unterteilt: es gibt “Salzig” und “Süß”. Wer großartige Neuerungen erwartet, wäre wohl eher enttäuscht, denn hier weden tatsächlich Klassiker präsentiert. Nett abgewandelt und in kleinen Portionen landen sie auf unserem Tisch. So gibt es im salzigen Teil zum Beispiel Eier mit Mayonnaise, es gibt ein Camembert-Fondue, für das der Camembert mitsamt seiner Holzschachtel zum Schmelzen in den Ofen gestellt wird, wir bekommen Tatar in kleinen Häppchen, Salade Niçoise, als Fingerfood auf Salatherzen angerichtet, Gratin Dauphinois im Mini-Format, Pissaladière als kleine Törtchen…..und vieles mehr. Bei den süßen Sachen gibt es kleine Schokoladenkuchen, Madeleines, wir naschen Mousse au Chocolat aus kleinen Gläschen oder Crème Brûlée in Löffelgröße, machen Schokotrüffel mit Grand Marnier oder Schokoladen-Eclairs.

Die Rezepte sind klasse – sie sind gut strukturiert und funktionieren ohne Wenn und Aber. Die Zutaten sind überall ohne weiteres erhältlich. Dennoch eine kleine Warnung: wer nach diesem Buch kochen möchte, der tut gut daran, seine Vorräte an Butter, Käse, Crème double und Schokolade erst mal gründlich aufzustocken. Hier wird geschlemmt – aber dafür sind ja die Häppchen klein.

Wer hier öfter mal reinschaut, den wird nicht verwundern, dass ich als erstes die herzhaften Käsebällchen probiert habe. Eigentlich sind das Gougères: Brandteig mit Käse drin und etwas Käse drauf. Und sie waren klasse: üppig, weich und luftig.

Einfache Käsestangen aus Blätterteig gibt es hier öfter mal. Nach Nathalie Benezet fallen sie etwas üppiger aus, als ich sie sonst immer mache: Der Blätterteig wird geteilt. Auf die eine Hälfte kommt eine großzügige Portion Käse, die zweite Hälfte wird darauf gelegt. Anschließend schneidet man alles zu Stangen und verdreht die gegeneinander. Üppiger als meine bisherige Herangehensweise – aber auch besser.

Pfannkuchen mache ich recht oft; ich habe ja nicht umsonst Kinder. Ich muss aber gestehen, dass ich an den hauchdünnnen französischen Crêpes schon oft genug gescheitert bin. Nun, nach diesem Rezept hat alles wunderbar geklappt. Oder lag es doch an der neu angeschafften Crêpes-Pfanne? Wie auch immer, in Zukunft gibt es öfter Crêpes im Hause magentratzerl.

Chouquettes sind kleine, ungefüllte Windbeutelchen, die zum Backen mit Hagelzucker bestreut werden. Sie sind innen wunderbar luftig, außen aber karamellisiert der Zucker und sorgt für eine knusprige Kruste. Die Portion, die ich hergestellt habe, wurde mir von einer marodierenden Kinderbande geradezu aus den Händen gerissen. Mein Mann und ich hatten nur die Chance auf eine kleine Probierportion. Beim nächsten Mal werde ich ein paar mehr für uns in Sicherheit bringen.

Die Käsemakkaroni, in kleinen Förmchen als Vorspeise serviert, sind eine üppige Schlemmerei: die Sauce basiert nämlich nicht auf einer Bechamel, sondern aus Crème fraîche und Crème double – zwei Sorten Käse dürfen auch noch mitspielen. Nicht ohne – aber schnell gemacht, hübsch serviert und sehr fein. Wir haben das ganze mit etwas Salat als Hauptgericht gegessen.

quichettes

Die Quichettes sind im Prinzip Quiches Lorraine in Häppchenform – aber ohne Boden. Ich habe sie in kleinen Muffinförmchen gebacken und zu einer Wanderung mitgenommen; das war klasse. In noch kleinerer Form sind die Quichettes bestimmt auch schön auf einem Buffett oder zum Apéritif.

+financières

Financières wollte ich schon lange backen; allein, mir fehlte die passende Backform: es handelt sich nämlich um Mandelküchlein in Form von kleinen Goldbarren. Beim letzten Abstecher nach Frankreich wanderte eine passende Form in meinen Einkaufswagen – zum Glück, denn die Financières sind toll: weiche, mandelduftende Küchlein. Übrigens auch gut zur Eiweißverwertung geeignet.

croques

Croque Monsieur, das überbackene Schinkensandwich mit der Bechamelfüllung, kann ich hier jederzeit auf den Tisch stellen. Es findet immer Abnehmer. Nathalie Benezet schneidet die überbackenen Sandwiches nicht nur in mundgerechte Happen, sie hat auch einen besonderen Dreh: ich war etwas irritiert darüber, dass der geriebene Käse, der zum Überbacken benutzt wird,  mit Ei und Milch eingeweicht wird. Die Flüssigkeit gießt man dann ab und benutzt den Rest zum Überbacken. Das kam mir erst mal verschwenderisch vor. Aber nun weiß ich, dass es einen Sinn hat: der Käse wird beim Überbacken nämlich so zu einer herrlich luftigen Haube.

Mein Fazit fällt positiv aus: wer französische Leckereien zu schätzen weiß und sich mit kleinen Häppchen ein wenig Frankreich in seine Küche holen möchte, der ist mit diesem Buch gut bedient. Kaufen kann man “Le petit Paris” direkt hier bei der Edition Michael Fischer.

Eigentlich sollte ich Euch an dieser Stelle die Financières vorstellen, denn sie haben mich am nachhaltigsten beeindruckt. Da man dafür aber eine spezielle Form braucht, nehmen wir mit den Quichettes vorlieb – auch die waren toll 🙂

quichettes

Es handelt sich um Quiche Lorraine ohne Boden – saftig, herzhaft und üppig. Nathalie Benezet backt die Küchlein in Mini-Muffinformen; solche habe ich nicht. Ich habe normale Muffinförmchen benutzt.Für eine vegetarische Variante schlägt die Autorin eine Füllung aus gebratenen Paprikaschoten und Pilzen vor.

Für 12 bzw. 18 Stück:

  • 300 gr. durchwachsener Speck
  • 3 Eigelb
  • 3 ganze Eier
  • 250 ml Crème double
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 100 gr. Gruyère

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

Die Mulden einer Muffinform oder einer Mini-Muffinform mit Papierkapseln auslegen.

Den Speck in feine Würfel schneiden. Den Käse reiben.

Den Speck in einer Pfanne bei mittlerer Hitze knusprig braten. Dann auf Küchenpapier abtropfen lassen und zum Abkühlen beiseite stellen.

Eier und Eigelb in einer Schüssel verquirlen. Crème doubel unterrühren, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Speck in den Förmchen verteilen, die Sahnemischung darüber gießen. Die Quichettes jeweils mit etwas geriebenem Gruyère bestreuen und im heißem Ofen ca. 15 (Mini-Muffinform) bzw. 25 min (Muffinform) backen.

Statt Torte: Piroschki

piroschki

Meine Güte – die Zeit vergeht. Schon wieder ein Jahr vorbei. Und schwupp, kann ich meinen zweiten Bloggeburtstag feiern.

Da ist es doch Zeit für eine kleine Dankesrede. Ich stehe also kurz auf, klopfe an mein Glas und sage “Danke”! Danke für’s Reinschauen und Mitlesen, danke für all die Kommentare – es hat sich seit letztem Jahr nichts geändert; ich freue mich noch immer über jeden Klick und jeden Kommentar.

Zur Feier des Tages habe ich mich dazu durchgerungen, auch eine Facebookseite einzurichten. Zum Gucken geht es hierlang. Ich bin selbst gespannt, wie ich die Seite mit Leben füllen werde 🙂

Eigentlich wäre ja eine Geburtstagstorte angemessen….das macht man doch gerne an Geburtstagen. Und wenn sie so weitermacht mit ihren Kunstwerken, dann ringe ich mich womöglich doch noch zum Tortenbacken durch. Aber zu einem Geburtstag möchte ich Euch ja nicht mit windschiefer Patisserie verschrecken, also mache ich lieber etwas, das ich schon kann – Teigtaschen nämlich.

Die Piroschki sind einfach klasse: der Teig wird mit Sauerrahm gemacht; er hat dadurch eine mürbe, blättrige Konsistenz und eine feinsäuerliche Note. Bearbeiten läßt er sich auch sehr willig. Die Füllung aus Hühnchen und Petersilie ist würzig und nicht zu schwer.

Die Piroschki werden ganz einfach im Ofen gebacken. SIe schmecken warm und kalt und eignen sich auch gut zum Mitnehmen oder für ein Buffet.

Los geht es –  greift zu, es gibt Geburtstagsessen. Das Rezept reicht für ca. 40 Piroschki:

Für die Füllung:

  • 1 Zwiebel
  • 4 EL neutrales Öl
  • 200 gr. Hackfleisch vom Hühnchen (ich habe Hühnerbrust in der Moulinette bearbeitet)
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Ei

Für den Teig:

  • 225 gr. Weizenmehl 405
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100 gr. kalte Butter in Würfeln
  • 1 Ei
  • 125 ml Sauerrahm

Für die Füllung die Zwiebel schälen und fein hacken. Petersilienblättchen abzupfen und ebenfalls fein hacken.

Öl in einer Pfanne erhitzen, darin die Zwiebel glasig anschwitzen. Hühnchenhack zugeben und unter ständigem Rühren in ca. 10 min krümelig braten. Petersilie zugeben und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Beiseite stellen und abkühlen lassen.

Für den Teig Mehl zusammen mit Salz und Backpulver in eine Rührschüssel geben. Butterwürfel zugeben und alles mit den Fingern zu Bröseln reiben. Ei und Sauerrahm zugeben und alles rasch zu einem Teig verkneten. Dann in Frischhaltefolie wickeln und 1 h kühl stellen.

Zum Fertigstellen zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Backofen auf 170°C Umluft vorheizen. Das Ei in einem Schälchen verquirlen.

Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen. Mit einem Glas oder einem runden Ausstecher Kreise (ca. 8 cm Durchmesser) ausstechen. Teigreste kann man problemlos noch einmal kurz zusammenkneten und dann neu ausrollen und ausstechen.

In die Mitte jeden Teigkreises einen großzügigen Teelöffel der Füllung geben. Die Ränder mit verquirltem Ei bepinseln, dann die Kreise vorsichtig zu Halbmonden zusammendrücken.

Piroschki auf die Bleche legen, mit dem restlichen Ei bepinseln und im heißen Ofen in ca. 25 min goldbraun backen.

Rezept adaptiert aus: Silvena Rowe, Kulinarisches Osteuropa*

Zucchiniröllchen mit Ricotta und Schinken

zucchini-röllchen

Das hier war eines meiner liebsten Gerichte aus “Wild Food“*: dünn aufgeschnittene Zucchini, belegt mit würzigem Schinken, gefüllt mit einer cremigen Ricotta-Mischung. Für etwas Biss habe ich noch ein paar Zucchini-Würfelchen an die Füllung gegeben. Wer hat, kann dafür auch die Zucchini-Blüten kleinschneiden und zum Ricotta geben.

Die Röllchen eignen sich gut als Fingerfood für ein Buffet, als Vorspeise oder als Mitbringsel zum Grillen. Im Kühlschrank halten sie sich ein, zwei Tage, aber das ist blanke Theorie 🙂

Eigentlich sollen hier ganz junge Zucchini in hauchdünne Scheiben geschnitten und roh verarbeitet werden. Meine Zucchini waren nicht ganz so jung und meine Scheiben nicht ganz so hauchfein; deshalb habe ich die Zucchini kurz in Salzwasser blanchiert.

  • 3 mittelgroße Zucchini
  • 225 gr. Ricotta
  • 1 große rote Chili
  • geriebene Schale von 1/2 Zitrone
  • 1 EL Olivenöl
  • Zucchinibüten, wenn vorhanden
  • eine Handvoll Basilikumblätter
  • Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 100 gr. Serrano- oder Parmaschinken, in ganz dünnen Scheiben

Zucchini von ihren Enden befreien und längs in ganz dünne Scheiben schneiden. Dabei bleiben Reste. Die kann man, wenn man Zucchiniblüten hat, für ein anderes Gericht verwenden. Ich habe die Reste ganz fein gewürfelt und mit in die Füllung gegeben; Blüten gab es ja noch keine. Wenn die Zucchini nicht mehr so ganz zart oder die Scheiben etwas gröber sind, die Scheiben ganz kurz in kochendem Salzwasser blanchieren. Blanchierte Streifen gründlich trockentupfen.

Chilischote entkernen und fein hacken. Basilikum zerrupfen. Zucchiniblüten, wenn vorhanden, waschen und in kleine Stücke rupfen. Schinken so zurechtschneiden, dass die Streifen etwas schmaler sind als die Zucchinischeiben.

Den Ricotta mit Chiliwürfeln, Zitronenschale, Olivenöl, Basilikum und Zucchiniblüten oder Würfeln verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Füllen jeweils eine Zucchinischeibe flach auf die Arbeitsfläche legen und mit einer Scheibe Schinken belegen. Auf eines der schmalen Enden einen TL der Ricottafüllung geben. Die Zucchini fest einrollen und alles bis zum Servieren kühl stellen.

Grüne Erbsenbällchen mit Koriander-Joghurtsauce

erbsenbällchen

Teil 2 des Wunschkonzerts – Eva, der Kochpoetin geht es wie mir: Erbsen sind immer in der Tiefkühltruhe. Was zur Folge hat, dass man die herrlich grünen Erbsenbällchen aus “Alles, was rund ist” * auch jederzeit zubereiten kann.

Die kleinen, fröhlichen Bällchen sind wahre Tausendsassas: mit ein paar Beilagen sind sie ein schönes Hauptgericht, sie eignen sich aber auch gut zum Mitnehmen und machen als Fingerfood auf einem Buffet eine gute Figur. Fix und praktisch hergestellt sind sie zudem, denn sie wandern zum Garen in den Backofen.

Für ca. 30 Bällchen:

Für die Bällchen:

  • 350 gr. Tiefkühlerbsen
  • 1 Zwiebel
  • 1 TL Korianderkörner
  • einige Blättchen Minze und Salbei
  • 2-3 EL Kartoffelstärke
  • 1/2 TL Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 3 EL Olivenöl

Für den Dipp:

  • 1 Zehe Knoblauch
  • 4-5 EL Korianderwurzeln
  • 250 gr. Joghurt
  • 3 EL Koriandergrün, gehackt
  • 1/2 TL Currypulver
  • 1/2 TL Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 EL Zitronensaft

Für die Bällchen den Backofen auf 180°C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Zwiebel schälen und fein hacken. Korianderkörner mörsern. Minze und Salbei fein hacken.

Die Erbsen (ohne vorheriges Auftauen) 2 min in kochendem Wasser blanchieren, dann kalt abbrausen, in einem Sieb abtropfen lassen und anschließend pürieren.

Die Zwiebel, das Olivenöl, sämtliche Gewürze und die Kartoffelstärke zu den Erbsen geben, alles ordentlich durchmischen und nochmals abschmecken.

Mit feuchten Händen aus der Masse ca. 2,5 cm große Bällchen formen, auf das Blech geben und im heißen Ofen ca. 15 min backen.

Für den Dipp Knoblauch und Korianderwurzeln im Mörser zerkleinern. Dann mit allen anderen Zutaten in den Joghurt rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Bällchen mit dem Dipp servieren.

Knusprige Teigtaschen mit Kartoffel-Olivenfüllung

kartoffeltaschen

Das Leben ist kein Wunschkonzert? Von wegen 🙂 ! Ich habe Leserwünsche zu erfüllen und schreite zur Tat, als nachträgliches Ostergeschenk, sozusagen.

Die Kartoffeltaschen sind der Wunsch von Thomas, der hinter dem schönen Blog Foodzeit steckt. Es ist schon eine Weile her, dass ich ihm das Rezept versprochen habe, also jetzt aber fix.

Das Rezept stammt aus dem Buch “Mediterran“* von Ali Güngörmüs. Im Original werden dazu noch ein paar Tranchen gebratener Lachs serviert. Ich fand das überflüssig, wenn nicht sogar unpassend. Ohne Lachs ist das Gericht eine nette Vorspeise; für den größeren Hunger oder mehr Esser läßt sich die Zutatenmenge leicht vervielfachen. Eine Packung Filoteig gibt ja auch mehr her als 4 Teigdreiecke….

Vorspeise für 4:

  • 2 Kartoffeln
  • 1 Chlischote
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 EL schwarze Oliven
  • 2 Schalotten
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 2 EL Olivenöl
  • 8 getrocknete Tomaten
  • 1 EL Thymian
  • 1 Packung Filoteig
  • 4 EL Butter
  • Salz, Pfeffer

Kartoffeln schälen, in grobe Stücke schneiden und in Salzwasser weichkochen. Dann abgießen und noch heiß durch die Kartoffelpresse drücken.

Chilischote und Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden. Oliven ggf. entkernen und fein hacken. Getrocknete Tomaten, wenn nötig,  abtropfen lassen und fein würfeln. Schalotten und Knoblauch schälen, fein würfeln und in 2 EL Olivenöl glasig anschwitzen. Chili, Frühlingszwiebeln, Tomate und Oliven zugeben und alles bei milder Hitze weich dünsten. Dann die Kartoffeln zufügen, alles gut durchmischen und mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken. Beiseite stellen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Den Filoteig in 4 Quadrate mit ca. 15 cm Kantenlänge schneiden. Die Butter schmelzen und die Teig-Dreiecke damit bepinseln. Die Kartoffelmasse auf den Teig-Dreiecken verteilen. Die Dreiecke so zuklappen, dass dreieckige Taschen entstehen, dabei die Ränder fest zusammendrücken.

Auf das Blech legen und im heißen Ofen in 5-8 min goldbraun backen.

Pikante Buchweizenbällchen

buchweizenbällchen

Diese würzigen Buchweizenbällchen aus “Alles, was rund ist“* zählen zu meinen Favoriten. Den nussigen, erdigen Geschmack von Buchweizen liebe ich. Und Käse….dazu sage ich nichts. Ein gewisser Kick kommt auch noch ins Spiel – endlich wieder mal eine Verwendung für das Fläschchen Tabasco, das seit langer Zeit hier sein Dasein fristet.

Zusätzlich punkten die Bällchen noch damit, dass sie im Backofen gegart werden. Man kann sie heiß essen; ich finde aber, sie passen auch gut auf ein Buffet und sind geeignet, zu einem Picknick ausgeführt zu werden. Juliane Pieper empfiehlt zu den Buchweizenbällchen Tomatensalat oder Gurkensalat und eine Guacamole. Ich hatte grünen Salat dazu und finde, eine Tomatensauce würde auch gut passen.

18 Bällchen oder 4 Portionen:

  • 200 gr. Buchweizen
  • 1/2 l Gemüsebrühe
  • 2 Eier
  • 27 gr. Emmentaler oder ein anderer würziger Käse
  • 50 gr. Feta
  • 1 Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • ein paar Tropfen Tabasco
  • Muskatnuss
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Butter für die Auflaufform

Den Buchweizen in einen Topf geben, mit der Brühe bedecken und zum Kochen bringen. Kurz durchrühren, dann Hitze zurückstellen und den Buchweizen bedeckt bei geringer Hitze ca. 15-20 min ausquellen lassen. Vom Herd nehmen und etwas auskühlen lassen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Emmentaler grob reiben, Feta zerbröseln. Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken. 

Eier, Käse, Zwiebel, Knoblauch und Petersilie zum Buchweizen geben, Alles gut vermischen und mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Tabasco abschmecken. 

Mit feuchten Händen Bällchen formen; sie sollten etwa 5 cm Durchmesser haben. Bällchen in die Auflaufform setzen und ca. 30 min backen. 

Croquetas de Jamón – Schinkenkroketten aus Spanien

croquetas

Spanien! So das Thema des Events, das Nele diesen Monat beim Kochtopf ausrichtet.

Spanien, hach…Urlaub. Ich war erst einmal da, in den großen, wunderbaren Städten Barcelona und Madrid. Wenn man aber bedenkt, wie herrlich ich es fand, sollte ich mal wieder hinfahren….Neben entspannten Leuten und schöner Architektur ist mir natürlich auch das Essen in Erinnerung geblieben.

Unter all den anderen Leckereien (ich muss endlich mal Churros machen, aber nicht jetzt 😉 ) fand ich die Sitte der Tapas einfach klasse. Und dieser Schinken….absolut herrrlich …

Sogar Filme wurden darüber gedreht 😉 . Mit Javier Bardem und Penelope Cruz in ganz jungen Jahren….

Also, die Croquetas kommen aus der Tapas-Abteilung und es ist Schinken drin. Ich hatte sie schon lange auf meiner geistigen Nachkochliste, aber so recht getraut habe ich mich nicht. Ich hatte Zweifel. Im Prinzip bestehen die Croquetas aus einer dicken Bechamelsauce mit dem Schinken darinnen. Daraus werden die Kroketten geformt, dann werden sie paniert, dann ausgebacken. Ich war mir nicht so sicher, ob das funktionieren würde. Ich meine, panierte, fritierte Bechamelsauce……

So, nun habe ich es ausprobiert. Und ich kann Euch versichern – es funktioniert. Und es schmeckt: knusprige Hülle, cremiger Kern, würziger Schinken, wunderbar. Es gab die Croquetas an einem verregneten Ferientag zum Mittagessen. Zufällig anwesenden Nachbarskinder haben auch probiert. Ein paar von den Teilchen blieben übrig und standen auf einem Teller in der Küche; am Abend waren dann komischerweise alle weg.

Außerdem habe ich jetzt endlich meinen Vorrat an Matzen aufgebraucht, hurra!

Das Rezept ergibt ca. 30 Croquetas:

  • 75 gr. Butter
  • 1 Schalotte
  • 200 gr. luftgetrockneter Schinken (Serrano wäre gut)
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss
  • 725 ml Milch
  • 150 gr. Mehl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 – 3 Eier, Größe L
  • 100 gr. feines Semmelmehl oder Matzenmehl
  • 125 grobes Semmelmehl oder Matzenmehl
  • neutrales Öl zum Ausbraten

Schalotte schälen und fein hacken. Schinken ebenfalls in feine Stückchen hacken.

Die Butter in einem großen Topf schmelzen und die Schalotte darin glasig andünsten. Dann den Schinken zugeben und alles kurz durchrühren. Die Hälfte der Milch angießen, alles mit Muskatnuss würzen und zum Kochen bringen.

In einem Messbecher das Mehl mit der restlichen Milch klumpenfrei verrühren; das geht am besten mit dem elektrischen Handrührgerät. Dann diese Mischung in den Topf gießen, dabei kräftig rühren. Alles 8-10 min unter dauernden Rühren kochen. Die Masse wird die Konsistenz von dickem Brei bekommen und sich etwas vom Topfboden lösen. Probieren, pfeffern, und wenn nötig salzen. Nun muss die Masse mindestens 2 Stunden ruhen und kühl gestellt werden.

Zum Formen der Kroketten braucht man grobes und feines Semmelmehl oder Matzenmehl. Ich habe dazu Matzen durch die Moulinette gejagt, bis ich grobe Brösel und feine Brösel hatte.

Feines Matzenmehl in einen Teller, grobes Matzenmehl in einen anderen geben. In einem anderen tiefen Teller die Eier verschlagen. Zum Formen der Kroketten die Hände leicht einölen. Ca. walnussgroße Stücke abnehmen und zu länglichen Kroketten formen. Die Kroketten erst im groben Paniermehl wälzen, dann durch die Eier ziehen und zuletzt im feinen Paniermehl wälzen.

In der Originalversion werden die Croquetas frittiert. Ich habe darauf verzichtet und die Kroketten gebraten. Dazu etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kroketten portionsweise von allen Seiten goldbraun ausbraten. Dabei für jede neue zu bratende Portion wieder etwas Öl in die Pfanne gießen.

Die Kroketten halten sich im Kühlschrank einige Tage. Man kann sie auch aufwärmen; dafür einfach für 15 min in den 150°C heißen Ofen schieben.

Rezept adaptiert aus: Claudia Roden, Spanien. Das Kochbuch

Sesam-Kringel mit Koriander und Kreuzkümmel

sesamkringel

Auf den Wunsch einer bestimmten Person 😉 gibt es hier das Rezept für die Sesamkringel aus Salma Hages “Libanesische Küche”*.

Diese salzigen, würzigen Teilchen aus Backpulverteig sind einfach und schnell gemacht. Dabei sind sie nicht nur nett anzusehen, sondern schmecken auch noch fein. Eine schöne Knabberei für zwischendurch, und auch gut geeignet zum Mitnehmen. Ich sage nur….Brotzeitbox….

Für ca. 12 Kringel:

  • 250 gr. Weizenmehl 405, plus etwas zum Arbeiten
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1/2 TL Koriandersamen, gemahlen
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Sesamsamen, plus etwas zum Bestreuen
  • 1 Ei
  • 150 ml Milch

Den Ofen auf 190°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Das Mehl in eine Schüssel geben und mit Backpulver und den Gewürzen vermischen.

Ei und Milch in einem Messbecher verquirlen und zu den trockenen Zutaten geben. Dabei die Flüssigkeit nach und nach zugeben; man braucht nicht alles. Einige EL zum Bepinseln zurückbehalten. Alles zu einem homogenen Teig verkneten.

Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche in 12 gleich große Stücke teilen und diese zu Kugeln formen. Die Kugeln zu Würsten formen, die Enden der Würste übereinander legen, so dass Kringel entstehen. Die Kringel mit gutem Abstand auf das Blech legen, mit der restlichen Ei-Milch-Mischung bepinseln und mit Sesam bestreuen.

Im heißen Ofen ca. 20-25 min backen, dann herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.