Pascade – Soufflierter Pfannkuchen aus dem Ofen

Pasacdes sind dicke Pfannkuchen, die ursprünglich aus dem Süden Frankreichs kommen. Der Name sagt es schon – traditionellerweise werden sie zu Ostern gebacken. Dann werden nämlich all die Eier verwertet, die über die Fastenzeit nicht gegessen wurden.

Der Teig besteht aus sehr einfachen Zutaten, bekommt beim Backen aber eine tolle Textur – eine Mischung aus Pfannkuchen und Soufflé mit einem knusprigen Rand und einem weichen Inneren.

Clothilde Dusoulier erzählt, dass es in Paris sogar ein Restaurant gibt, das sich diesem Gericht widmet: im La Pascade dreht sich alles um diesem Pfannkuchen, er wird variiert und mit allen nur erdenklichen Beigaben serviert.

Tatsächlich ist dies ein Grundrezept: Ihr könnt Kräuter oder geriebenen Käse an den Teig geben, oder wonach Euch auch der Sinn steht. Der Pfannkuchen kann als leichtes Essen für 4 einfach so auf den Tisch, oder Ihr serviert ihn in Streifen geschnitten zum Apéro, dann reicht es für mehr Personen.

Pascade

Soufflierter Ofenpfannkuchen

Gericht Snack
Länder & Regionen Frankreich
Keyword vegetarisch
Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • 3 Eier Größe L
  • 150 g Mehl Weizen 405
  • 1/4 TL Salz
  • 300 ml Milch
  • 40 g Butter
  • Schnittlauchröllchen oder andere Kräuter zum Servieren

Außerdem:

  • eine ofenfeste Pfanne mit ca. 25 cm Durchmesser

Anleitung

  1. Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

  2. In einer Schüssel Eier, Mehl und Salz mit dem Schneebesen vermischen. Die Milch langsam einrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. 

  3. Butter in die Pfanne geben und die Pfanne in den Backofen stellen, bis die Butter geschmolzen ist. Pfanne aus dem Ofen holen und vorsichtig schwenken, um die Butter zu verteilen. 

  4. Den Teig in die heiße Pfanne gießen und alles zurück in den Backofen stellen. 20 bis 25 min backen, der Pfannkuchen geht dabei stark auf. Er sinkt in der Mitte wieder ein, wenn man ihn aus dem Ofen holt. 

  5. Pascade mit Kräutern bestreut servieren. 

Lazania

Israel ist diesen Monat das Ziel der kulinarischen Weltreise, die Volker mampft organisiert – vielen Dank dafür, es ist jeden Monat wieder ein Spaß.

Israel ist ja ein Schmelztiegel, in dem viele Kulturen aufeinander treffen – und natürlich auch viele Esskulturen. Wenn man googlet, sind die Topergebnisse Humus, Falafel und Co – das ist die Küche, die die arabischen Bewohner des Landes mitbringen. Und ich auch habe mich hauptsächlihc davon ernährt, als ich das Land besucht habe. Aber natürlich haben auch Zuwanderer aus Russland, aus Äthiopien, aus Osteuropa und vielen anderen Regionen ihre Gerichte mitgebracht.

Ich stelle Euch heute ein Gericht vor, das seinen Ursprung in Osteuropa hat – Lazania, das ist polnisch und bedeutet nichts anderes als Lasagne; und damit hat der Aufkauf auch eine gewisse Ähnlichkeit: Gegarte Nudeln werden mit zwei Sorten Sauce und Käse geschichtet und überbacken.

Da hört die Ähnlichkeit dann aber auch auf: Die Tomatensauce wird einfach aus Tomatenmark gerührt; klingt etwas merkwürdig, macht sich im Auflauf aber sehr gut. Und die Käsesauce besteht aus dem in der jüdischen Küche sehr beliebten Hüttenkäse. Der Auflauf ist sehr einfach – und am Ende dann mehr als die Summe seiner Teile.

Lazania

Nudelauflauf mit Hüttenkäse

Gericht Hauptgericht, vegetarisch
Länder & Regionen Israel
Keyword Auflauf
Portionen 6 Portionen

Zutaten

  • 200 g Bandnudeln
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 140 g Tomatenmark
  • 100 ml Wasser
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 400 g Hüttenkäse
  • 2 Eier
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 200 g mittelalter Gouda in dünnen Scheiben

Anleitung

  1. Nudeln in reichlich Salzwasser knapp bissfest kochen, abgießen, kalt abspülen und abtropfen lassen.

  2. Knoblauchzehen schälen und mit Salz zerdrücken. Tomatenmark mit Wasser zum Knoblauch geben und alles glatt rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und den Oregano einrühren.

  3. Hüttenkäse mit den Eiern verrühren. Die Petersilie zupfen, fein hacken und unter den Hüttenkäse rühren. Alles salzen.

  4. In eine passende Auflaufform die Hälfte der Nudeln geben, darauf die Häfte der Hüttenkäsemischung, dann die Hälfte der Tomatensauce und schließlich die Hälfte der Käsescheiben einschichten. Alles mit der zweiten Hälfte der Zutaten wiederholen.

  5. Auflauf in den kalten Ofen schieben. Auf 200°C Ober- und Unterhitze stellen und alles ca. 40 min backen.

  6. Herausnehmen, 10 min ruhen lassen, dann anschneiden und gleich servieren.

  7. Dazu passt ein einfacher grüner Salat.

Wie üblich, reise ich nicht alleine. Schaut mal, was die Reisegefährten für Leckereien mitgebracht haben:

Küchenlatein: Geröstete Auberginensuppe mit Ziegenfrischkäse

Backmädchen 1967: Challah

Küchenmomente: Babka mit Schoko-Nuss-Füllung und Rugelach mit Aprikosen-Nuss-Füllung

Zimtkringel: Gebackene Süßkartoffeln, Feigen und Ziegenkäse und Gefüllte Paprika

Chili und Ciabatta: Kubbaneh auf moderne Art und auf traditionelle Art sowie Shawarma Meat Market mit israelischem Salat

Brittas Kochbuch: Freekeh-Salat mit Ziegenkäse und Vegetarisch gefüllte Kibbeh

Kohlenpottgourmet: Malabi mit Erdbeeren und Pistazien

Fränkische Tapas: Hummus, Falafel und israelische Crepes  und israelische Gewürznüsse

The Road most traveled: Mandelkekse

Brotwein: Israelischer Salat, Shawarma und Pita-Brot sowie Ofenhühnchen mit Zitrone und Topinambur und Hummus mit Rindfleisch und Zitronensauce und Apfelkuchen mit Walnüssen und Zimt

Savory Lens: Sabich

Volker mampft: Aubergine mit Charmoula-Bulgur und Joghurt; Israelische Restaurants in Hamburg, Ossobucco-Octopus und Mango-Papaya-Salat; Buchvorstellung Jerusalem und Hummus Kawarma

Men wunderbares Chaos: Lammkebap auf der Zimtstange mit Minz-Tahini-Sauce und Pita

Coconut and Cucumer: Tahini-Kekse

Gourmandise: Shakshouka

 

Streuselkuchen aus Penne und Blumenkohl

So lautet der Originaltitel des Rezepts aus “Blumenkohl mal anders“*. Ich würde es eher als Auflauf bezeichnen.

Aber wie man es auch nennen mag, das Gericht ist originell und macht Spaß. Der Blumenkohl kommt zweimal darin vor: Die Oberfläche des Kohls wird zu Streuseln geraspelt und zum Überbacken verwendet; der Rest landet vorgegart im Auflauf Kuchen. Die Streuselidee werde ich bestimmt noch öfter verwenden; die ist klasse.

Das ist eines der Rezepte im Buch, in dem auf fertige Bechamelsauce zurückgegriffen wird – ich weigere mich, so etwas zu kaufen; Bechamel ist wirklich rasch selbst gemacht…

Streuselkuchen aus Penne und Blumenkohl

Nudelauflauf mit Blumenkohl und Blumenkohlstreuseln

Gericht Hauptgericht, vegetarisch
Länder & Regionen Frankreich
Keyword Blumenkohl

Zutaten

  • 1 mittlerer Blumenkohl
  • 300 g Penne
  • 1 TL Butter
  • 1 TL Mehl
  • 200 ml Milch
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Muskatnuss
  • 70 g Comté frisch gerieben

Für die Streusel:

  • 120 g Butter weich
  • 120 g Mehl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Anleitung

  1. Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. 

  2. Die Oberfläche des Blumenkohls zu Streuseln raspeln; die Streusel beiseite stellen.

  3. Restlichen Blumenkohl in Röschen teilen und in kochendem Salzwasser bedeckt ca. 12 min kochen. Abgießen. 

  4. Für die Sauce Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Das Mehl einrühren, kurz anrösten, dann nach und nach unter Rühren die Milch angießen und alles zum Kochen bringen. Köcheln lassen, bis alles andickt und sich der Mehlgeschmack verliert. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und beiseite stellen. 

  5. Penne nach Packungsanleitung al dente kochen und abgießen und in einer Auflaufform mit dem gegarten Blumenkohl, dem Käse und der Bechamelsauce vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

  6. Blumenkohlstreusel, Mehl, Butter und etwas Salz mit den Fingern zu einer krümeligen Masse verarbeiten. Streusel gleichmäßig auf der Nudelmischung verteilen. 

  7. Alles im heißen Ofen in ca. 30 min backen.

  8. Der Auflauf schmeckt warm und lauwarm.

Shiitake-Kartoffel-Moussaka Dauphinoise

Moussaka kennt man ja. In der klassischen Variante ein Auflauf mit Aubergine und Hackfleisch, oft auch Kartoffeln, der mit einer dicken Bechamelsauce überbacken wird. In “Die neue griechische Küche“* wird aus nahezu den gleichen Zutaten etwas ganz anderes.

Grundlage ist eine Kartoffel-Dauphinoise. Darauf kommt eine Schicht frittierte Auberginen, schließlich ein Tomatenragout mit Pilzen und zum Schluss die klassische dicke Bechamel-Sauce. Der Unterschied in den Zutaten liegt darin, dass statt Fleisch Shiitake verwendet werden. Die Shiitake bringen einen nahezu fleischigen Geschmack mit und passen wunderbar in die Moussaka.

Shiitake-Kartoffel-Moussaka Dauphinoise

Klassische Moussaka, neu gedacht

Gericht Hauptgericht
Länder & Regionen Griechenland
Keyword vegetarisch

Zutaten

  • 2 große Auberginen
  • Öl zum Frittieren
  • etwas Olivenöl
  • 1 Schalotte
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 300 g Shiitake
  • 3 Zweige Thymian
  • 50 ml trockener Weißwein
  • 1 EL Tomatenmark
  • 250 g gehackte Tomaten aus der Dose
  • je 1 Prise Zucker, gemahlene Gewürznelke, Paprika edelsüß und Zimt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 50 g Parmesan frisch gerieben

Dauphinoise:

  • 4 große Kartoffeln festkochende Sorte
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 50 ml Milch
  • 100 g Parmesan frisch gerieben
  • 100 g Crème double

Bechamel:

  • 100 g Butter
  • 100 g Mehl
  • 1 l Milch
  • Muskatnuss
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Anleitung

  1. Die Auberginen schälen und in dicke Scheiben schneiden. In ein Sieb geben, großzügig mit Salz bestreuen und 30 min Wasser ziehen lassen. 

  2. Ausreichend Öl zum Frittieren erhitzen. Auberginen trocken tupfen und portionsweise frittieren, bis sie weich und appetitlich gebräunt sind. Mit einem Schaumlöffel herausholen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. 

  3. Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. 

  4. Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden; am besten mit einem Gemüsehobel. 6 Portionsförmchen jeweils mit einer Schicht Kartoffelscheiben auslegen, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Milch darüber gießen, eine weitere Schicht Kartoffeln darauflegen. Würzen, dann mit der Hälfte des geriebenen Parmesans bestreuen. Die letzte Schicht Kartoffeln darauf geben, würzen, die  Crème double darauf geben und den restlichen Parmesan darüber streuen. Im heißen Ofen in 30 min goldbraun backen. 

  5. Schalotte und Knoblauch schälen und fein hacken. Shiitake putzen und die Hütchen in Scheiben schneiden. 

  6. Olivenöl in einem Topf erhitzen. Schalotte, Knoblauch und Shiitake anbraten, bis Zwiebel und Knoblauch weich sind. Thymian zugeben und weiterbraten, bis die Pilze ihre Flüssigkeit abgegeben haben. Weißwein angießen und einreduzieren lassen. 

  7. Tomatenmark, gehackte Tomaten und ca. 400 ml Wasser angießen,mit Salz und Zucker würzen und 15 bis 20 min köcheln lassen, bis eine dickflüssige Sauce entstanden ist. Mit Salz, Pfeffer, Nelken, Paprika und Zimt abschmecken. 

  8. Für die Bechamelsauce die Butter in einem Topf schmelzen. Das Mehl mit dem Schneebesen einrühren. Nach und nach unter dauerndem Rühren die Milch zugeben und die Mischung unter Rühren köcheln lassen, bis eine dicke Masse entstanden ist. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. 

  9. Zum Fertigstellen die Auberginenscheiben über die Dauphinoise geben. Die Tomaten-Pilz-Sauce darüber verteilen und schließlich alles mit einer Schicht Bechamelsauce bedecken. Mit dem geriebenen Parmesan bestreuen und im heißen Ofen in ca. 20 min goldbraun backen. 

  10. Heiß auf den Tisch brigen. 

Tiella die Gaeta – Krakenpastete

Ich liebe ja Meeresgetier; das gibt es hier viel zu selten. Kein Wunder, dass ich sofort auf dieses Rezept aus Claudios “al forno“* angesprungen bin und mich auf die Jagd nach Krake gemacht habe.

Entdeckt hat Claudio das Gericht in Gaeta an der tyrrhenischen Küste. Es ist eine Art Pastete, also ein gedeckter Kuchen, aber nicht mit Fleisch gefüllt, sondern eben mit Oktopus. Ich teile die Begeisterung für dieses Gericht, es schmeckt so toll.

Man braucht Oktopus, aber keinen so großen. Man kann sich den Rest von einem großen geben lassen – oder gleich mehr garen.

Und: das Rezept braucht ein wenig Vorlauf, die Füllung muss im Kühlschrank einige Stunden durchziehen und fest werden.

Tiella de Gaeta

Mit Krake gefüllte Pastete

Gericht Hauptgericht
Länder & Regionen Italien
Portionen 4 Portionen

Zutaten

Füllung:

  • 300 g Oktopus
  • Olivenöl
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Peperoncino
  • 1 Tomate
  • 2 EL schwarze Oliven. entkernt und geschnitten
  • 1 Bund Petersilie
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Teig:

  • 250 g Mehl (Weizen 550)
  • 5 g frische Hefe
  • 175 g Wasser
  • 5 g Salz
  • 10 g Olivenöl

Anleitung

  1. Zunächst zur Füllung; die muss vorbereitet werden: Oktopus waschen und trocken tupfen. Staudensellerie in Stücke schneiden. Eine Knoblauchzehe schälen und andrücken. Peperoncino grob zerkleinern. 

  2. Olivenöl in einem Topf erhitzen und  Sellerie, Knoblauch, Lorbeer und Peperonico 5 min bei milder Hitze dünsten. Oktopus zugeben, Hitze erhöhen und den Kraken auf beiden Seiten je 5 min braten. Dann die Hitze reduzieren, einen Deckel auflegen und den Oktopus eine Stunde bei milder Hitze in eigenen Saft garen. 

  3. Topf vom Herd nehmen und Oktopus eine Stunde im Topf auskühlen lassen. 

  4. Dann den Oktopus herausheben (den Sud aufheben, der ist toll für Risotto oder als Grundlage für einen Eintopf). Kopf, Eingeweide und Schnabel entfernen, den Rest in kleine Stücke schneiden. 

  5. Tomate klein schneiden. Petersilie zupfen und hacken. Die zweite Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Das alles mit dem Oktopus mischen, Oliven zugeben, die Füllung mit Salz und Pfeffer abschmecken und alles mindestens 6 Stunden zugedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.

  6. In der Zwischenzeit hat man genügend Zeit, den Teig zuzubereiten: dafür Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Die Hefe dazukrümeln. Wasser und Olivenöl angießen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten, der sich vom Rand der Schüssel löst. Schüssel abdecken und den Teig in ca. 1 h zu doppelter Größe aufgehen lassen. 

  7. Ofen auf 200°C Ober-und Unterhitze vorheizen. Eine Tarteform von ca. 22 Durchmesser mit Olivenöl auspinseln. 

  8. Den Teig in 2 Stücke teilen: ca. 250 g für den Boden, ca. 150 für den dünneren Deckel. Die Portionen so ausrollen, dass sie in die Form passen, wobei der Boden etwas überstehen soll. Boden in die Form legen und einen Rand hochziehen.

  9. Wenn die Füllung feucht sein sollte, läßt man sie in einem Sieb kurz abtropfen. Dann Füllung auf dem Teigboden gleichmäßig verteilen und etwas Olivenöl darüber träufeln. 

  10. Den Teigdeckel auflegen. Vorsichtig mit der Hand flachdrücken, um Lufteinschlüsse zu entfernen, dann mit einem Nudelholz über den Rand der Form rollen, um den überschüssigen Teig zu entfernen und alles zu verschließen. Teigrand mit den Fingern zusammenpressen.

  11. Teigdeckel mit Olivenöl beträufeln und mit einer Gabel einstechen. Im heißen Ofen in 30 min goldbraun backen. 

  12. Vor dem Servieren etwas abkühlen lassen; die Pastete schmeckt am besten lauwarm.

Spicy Auberginen-Wedges

Ich mag ofengeröstetes Gemüse sehr; im Grunde ist das meine bevorzugte Vorbereitungsart für Gemüse. Manchmal gibt es noch Reste von der Abokiste, und die nächste Lieferung steht schon ins Haus, spätestens dann ist es Zeit für ein Blech Ofengemüse.

Was ich komischerweise eher selten auf diese Art zubereite, sind Auberginen. Dabei ist das ein Fehler – denn diese Wedges, die Claudio in “al forno“* vorstellt, sind ein Knaller. Außen schön knusprig, innen cremig weich und voller Geschmack. Man braucht auch nur ganz wenig Öl – kein Vergleich mit den fetttriefenden Auberginen, die man so oft vorgesetzt bekommt.

Das Ganze geht als Snack ebenso durch wie als Beilage oder vegetarisches Hauptgericht.

Spicy Auberginen-Wedges

Ofengeröstete Aubergine  - schön scharf

Gericht Gemüse
Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • 3 Auberginen
  • Olivenöl
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 2 Peperoncini
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Condimiento Bianco

Anleitung

  1. Ofen auf 180°C Ober und Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. 

  2. Die Auberginen der Länge nach halbieren, dann vierteln, und, wenn sie sehr dick sind achteln. Anschließend in Spalten schneiden - wie für Kartoffelwedges. 

  3. Auf das Blech geben und rundherum mit Olivenöl vermengen, am besten mit den Händen gut durchmischen. Salzen.

  4. Im heißen Ofen ca. 30 min backen. Die Auberginen sollen gar sein und dunkle Ränder bekommen, aber nicht schwarz werden. 

  5. Inzwischen die Petersilie zupfen und hacken. Die Peperoncini fein schneiden.

  6. Wedges in eine Schüssel geben. Mit Petersilie und Peperoncini vermischen und mit Salz, Pfeffer und Condimiento Bianco würzen. 

Kochbuch: al forno | Claudio del Principe

Claudio ist für mich der Meister des Einfachen. Einfach in dem Sinne, dass aus wenigen, aber guten Zutaten das Beste herausgeholt wird. Mit ein wenig Zeit, Liebe (zum Kochen und zum Detail)  und Handarbeit. Es ist wohl das, was er “die italienische Haltung” beim Kochen nennt.

Langsames, entspanntes Kochen, das bringt nicht nur wunderbare Gerichte auf den Tisch, sondern tut uns auch im Alltag gut. Und was eignet sich besser für entspanntes Kochen als der Backofen? Der kann nämlich mehr als Auflauf, Brot und Braten. Das Thema des Buches wäre damit klar umrissen, oder?

Es kommt eben alles aus dem Ofen, und zwar nicht nur die Lasagne ;-). Wobei es zu lernen gibt, dass eine optimale Lasagne neun Schichten hat –  das probiere ich noch aus, aber vorher gibt es noch einiges anderes zu entdecken. Aus dem Ofen kommen nämlich Gemüse, Pasta, Fisch, Fleisch, Gebäck, Süsses und Snacks. Die Rezepte sind sehr vielfältig, und entsprechend lang ist die Liste der Gerichte, die hier noch auf dem Tisch stehen sollten …. wie wäre es denn mit geschmorten Gemüsezwiebeln oder geschmortem Fenchel, oder mit zwei Varianten Parmigiana? Die  Rosette Emiliane, hauchdünne gefüllte Pastablätter in Bechamel gibt es bestimmt ebenso wie die Makrelen im verrückten Wasser, das Parmentier mit Kalbsleber mit dem schönen Namen “Kaschierte Innerei” oder das Kaninchen al forno. Mangold-Tarte, Oliven al forno und Brutti ma Buoni mit Pistazien müssen auch noch etwas in der Warteschlange stehen.

Die Rezepte sind ordentlich strukturiert und funktionieren ohne Wenn und Aber. Die Zutatenlisten sind nicht lang, aber ohne ordentliche Zutaten wird das alles nichts, weswegen sich der Gang auf den Markt, zum Gemüsehändler und zum Metzger des Vertrauens empfiehlt.

Wobei, es gibt ja nicht “nur” Rezepte. Das ist ein sehr persönliches Buch und Claudio kann nicht nur kochen, sondern auch Geschichten erzählen.  Da gibt es  zu jedem Rezept ein paar persönlich geschriebene, einführende Worte, und  auch immer wieder Geschichten zwischendurch – zum Beispiel darüber, wie es ist, ein Huhn zu schlachten oder wie man ernsthaft ein Rezept träumt und dann funktioniert es auch noch.

Ein bis zwei Worte zur Aufmachung: mattes Papier in angenehmem Farbton, Fadenheftung, Lesebändchen und ein ruhiges, klares Layout  –  auf das Wesentliche fokussiert, genau wie die Rezepte. Klar gibt es Fotos; Claudio hat sie selbst gemacht. Sie sind: schön zurechtgemacht, aber nicht gekünstelt, ein bisschen moody und fokusiert auf das die Gerichte. Kurz gesagt: Es gefällt.

So, bevor ich Euch grade noch erzähle, was ich bis jetzt so ausprobiert habe, noch kurz einige Fotos. Es gab da einen schönen Abend mit Claudio, mit Essen, Wein und Gesprächen:

Schon mal ausprobiert:

Wenn ich mir ein Buch vornehme, richte ich mich bei der Rezeptauswahl gerne danach, was ich gerade so vorrätig habe. In diesem Falle war erst mal eine Menge Gemüse in der Abokiste, das ich in den Ofen packen konnte. Die Auswahl ist etwas sommerlicher, als man erwarten würde, aber so war es nun mal.. 

Auberginen-Wedges – eine Aubergine war da die wurde, in Spalten geschnitten, mit Olivenöl gebacken, dann mit Chili, Condimiento Bianco und Petersilie aromatisiert. Habe ich ganz allein gegessen, ein Glück….

Es gibt ein Rezept für Gemüse im Salzmantel. Ich habe rote Bete in die Mischung aus grobem Salz und Eiweiß gepackt und gebacken. Die Methode liefert ein tolles Ergebnis: das Eigenaroma des Gemüses wird betont, es bleibt schön saftig und der Salzmantel gibt genau das richtige Maß an Würze ab.

Zucchini gab es auch noch; aus denen habe ich Involtini gemacht. Die Streifen werden gefüllt mit den Zucchiniabschnitten, Pinienkernen, Bröseln und Ei, anschließend werden die Röllchen in Semmelbröseln gewendet und gebacken. In der Art gibt es das im Sommer bestimmt noch öfter.

An Fagioli al fiasco, in der Flasche gebackene Bohnen, habe ich mich bisher nicht herangetraut – ich hatte Angst vor platzendem Glas im Ofen. Claudio bäckt die Bohnen in einem Weckglas, und ich hab’s riskiert. Das Glas blieb ganz und die Bohnen schmeckten wunderbar.

Zum Gemüsebuffet gab es noch Brot – das türkische Fladenbrot. Relativ fix gebacken, schön aromatisch und  mit genau der richtigen Konsistenz. Inzwischen backe ich das oft, wenn ich ein Brot zum Essen dazu brauche.

Gut, das war viel Gemüse. Zum Ausgleich gibt es jetzt noch Krakenpastete – Claudio nennt sie “Krasse Krakenpastete“, das kommt hin, sie ist genial. Pizzateig, gefüllt, mit gegartem Oktopus, Petersilie und Oliven.

Fazit:

Ja. Mag ich; das hat man ja vermutlich beim Lesen schon bemerkt. Mir gefallen sowohl die vielfältigen Rezepte, die das beste aus den Zutaten herausholen. Es gibt nicht “nur” italienische Rezepte; es gibt Ideen für jeden Anlass und jedes Zeitfenster. Vegetarier werden fündig, und auch weniger Geübte kommen mit den Rezepten klar. Und: aus dem Buch spricht eine Liebe zum Kochen, die es einen nicht nur wegen der Rezepte aus dem Regal holen lässt.

  • Gebundene Ausgabe: 280 Seiten
  • Verlag: AT Verlag
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 978-3038000709
  • 34,00

Ofenkartoffel mit Ei und Tonnato-Sauce

Ofenkartoffeln sind für mich echtes Comfort Food; manchmal gibt es sie einfach als Beilage, dann werden sie nur aufgebrochen und mit etwas Butter und/oder Sauerrahm serviert. Was auch toll ist, sind zweimal gebackene Kartoffeln, dafür hole ich das gebackene Fruchtfleisch aus der Kartoffel, vermische es mit weiteren Zutaten und das Ganze geht nochmals in den Ofen.

Ottolenghi stellt in seinem neuen Buch* eine Variante vor, die wir mit Begeisterung gegessen haben: Die Kartoffeln werden gebacken, dann aufgebrochen und mit einer Thunfischsauce gefüllt serviert.

Das Ganze ist kein Schnellgericht – die Kartoffeln brauchen ihre Zeit im Ofen. Aber da backen sie ja ohne unser Zutun. Die Sauce rasch gemacht, und wenn man möchte, kann man sie auch am Tag vorher machen und im Kühlschrank aufbewahren. Ein zusätzlicher Pluspunkt: wer einen gut bestückten Vorratsschrank hat, der muss für dieses Gericht nicht einkaufen gehen.

Ofenkartoffeln mit Ei und Tonnato-Sauce

Comfort Food aus dem Vorrat

Gericht Hauptgang
Keyword Ofenkartoffel
Portionen 4 Portionen

Zutaten

Kartoffeln:

  • 4 Kartoffeln
  • 1 EL Olivenöl, plus etwas zum Servieren
  • 4 große Eier
  • Salz

Tonnato-Sauce

  • 2 große Eigelb
  • 3 EL Zitronensaft
  • 25 g Petersilie
  • 120 g Thunfisch in Öl, abgetropft
  • 20 g Kapern, kleine
  • 2 Sardellenfilets in Öl
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 180 ml Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Anleitung

  1. Für die Kartoffeln den Backofen auf 220°C Umluft vorheizen. 

  2. Die Kartoffeln auf ein Backblech legen, mit Öl beträufeln, mit etwas Salz bestreuen und ca. 55 min backen, bis sie außen knusprig und innen weich sind. 

  3. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen. Die Eier hineingeben, in 6 min wachsweich kochen, dann kalt abspülen und schälen. 

  4. Die Petersilie zupfen und grob hacken. Wenn die Kapern etwas größer sind, ebenfalls hacken. Sardellenfilets abspülen und trocken tupfen. Knoblauch schälen und zerdrücken.

  5. Die Eigelbe mit Zitronensaft, 20 g der Petersilie, Thunfisch, Kapern, Sardellenfilets und Thunfisch 1 Minute mixen, bis eine grobe Paste entstanden ist. Ich habe dafür den Pürierstab* verwendet. 

  6. Weitermixen, dabei nach und nach das Öl angießen. Die Sauce soll emulgieren und die Konsistenz von dünnflüssiger Mayonnaise haben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  7. Zum Servieren die Kartoffeln fast halbieren, sie sollen unten noch zusammenhalten. Von außen etwas etwas drücken, damit das Fruchtfleisch etwas lockerer wird. Das Innere mit etwas Salz würzen. Etwas Sauce in jede Kartoffel geben, dann ein Ei hinsetzen. Die Eier anschneiden, damit das Eigelb in die Sauce läuft. Salzen, mit der restlichen Petersilie bestreuen und gleich servieren. 

Gerösteter Fenchel mit Apfel, Camembert und Mandeln

Du meine Güte, das geht mir etwas auf die Nerven – das hier ist ganz klar ein Gericht, bei dem mein Foto dem Geschmack nicht so recht gerecht wird. Irgendwann lerne ich bestimmt mal, Aufläufe so zu fotografieren, dass sie genauso gut aussehen, wie sie schmecken. Es kann sich nur noch um Jahre handeln…..

Von Joshua McFadden* habe ich Euch ja schon oft genug vorgeschwärmt. Ich glaube, sein Buch ist das, das ich 2018 am meisten benutzt habe. Immer, wenn hier ein Gemüse rumliegt, das mich leicht ratlos zurücklässt, ziehe ich das Buch aus dem Regal. Diesmal waren es zwei Knollen Fenchel, die mich ins Grübeln brachten – und zack, wurde ich fündig.

Mit Käse wird ja alles besser, und an diesem Auflauf ist Käse. Original Taleggio, bei mir Camembert. Mandeln geben Knusper, und der Fenchel bekommt durch Apfel noch etwas Süße zur Seite gestellt – schlicht genial.

Ach so – das ist kein vegetarisches Gericht, da sind noch Salsicce dran, die zusätzliche Würze und Substanz mitbringen. Wer keine Salsicce hat, kann grobe Bratwurst nehmen und zusätzlich etwas Fenchelsaat.

Gerösteter Fenchel mit Apfel, Mandeln und Camembert

Fenchelauflauf mit Kick

Gericht Hauptgericht
Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • Olivenöl
  • 250 g Salsicce (oder grobe Bratwurst und 1/2 TL Fenchelsaat)
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1/2 TL Chiliflocken
  • 2 Knollen Fenchel (ca. 700g)
  • 70 g Mandeln, geröstet
  • 1 Apfel (ca. 250 g)
  • 1 TL frische Thymianblättchen
  • 170 g Camembert
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 50 g getrocknete Brotbrösel
  • 1 EL Butter

Anleitung

  1. Wurst aufschneiden und das Brät aus der Pelle lösen. 

  2. Eine große Pfanne bei mittlerer Hitze auf den Herd stellen. 1 TL Olivenöl darin erhitzen, dann das Wurstbrät zugeben. Unter Rühren  braten und mit dem Kochlöffel zerdrücken, bis die Wurst nicht mehr rosa ist und sich in etwa popcorngrosse Stücke teilt.  Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. 

  3. Knoblauch schälen und fein hacken. Fenchel putzen, halbieren, den Strunk herausschneiden und die Knollen der Länge nach in Achtel schneiden. 

  4. Hitze etwas herunterstellen. Einen weiteren EL Öl und den Knoblauch in die Pfanne geben und alles unter Rühren 5 min rösten. Der Knoblauch soll weich und goldbraun werden, aber nicht verbrennen. 

  5. Ofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen. 

  6. Chiliflocken zugeben, kurz umrühren, dann den Fenchel und ca. 5 EL Wasser in die Pfanne geben. Deckel auflegen und den Fenchel ca. 10 min gar dämpfen. Dabei immer wieder mal nachsehen, ob noch genügend Flüssigkeit in der Pfanne ist und, wenn nötig, etwas zugeben.

  7. Apfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in dünne Scheiben schneiden. Käse fein würfeln. Mandeln grob hacken. 

  8. Wurstmasse zusammen mit Apfel, Thymian, Mandeln und der Hälfte des Käses wieder in die Pfanne geben. Alles gründlich vermengen und gut mit Salz und Pfeffer würzen. 

  9. Mischung in eine passende Auflaufform geben. Mit restlichem Käse und den Brotkrumen bestreuen und die Butter als Flöckchen darauf setzen. Im heißen Ofen ca. 30 min überbacken, dann 5 min ruhen lassen.

  10. Heiß servieren.

Wirsing-Lasagne

Rezepttitel – schwierig, jedenfalls manchmal. “Layered Leaf Lasagne”, so heißt das Rezept im Original. Klingt toll. Geschichtete Blatt-Lasagne hingegen – naja… Und überhaupt, jetzt, da ich tippe – ist Lasagne nicht sowieso immer geschichtet?

Also Wirsing-Lasagne. Und die ist toll; probiert die aus, so lange Wirsing noch Saison hat: blanchierte Wirsingblätter werden geschichtet mit Lammhack und Reis; es gibt keine Bechamelsauce, sondern statt dessen Sauerrahm. Ich bin vom Original* etwas abgewichen und habe auch etwas Joghurt benutzt, der Auflauf ist auch so noch üppig genug; ein richtiges Wintergericht.

Ich habe Lammhack verwendet, aber Ihr könnt jede Sorte Hackfleisch benutzen – oder Ihr kocht die Sauce mit Linsen, wenn ein vegetarisches Gericht gewünscht ist.

Wirsing-Lasagne

Geschichteter Auflauf mit Wirsing, Hackfleisch und Sauerrahm

Gericht Hauptgang
Länder & Regionen Ungarn
Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • 200 ml Sauerrahm
  • 200 ml Naturjoghurt
  • 1 Ei
  • 50 g Langkornreis
  • 1 kleiner Kopf Wirsing
  • 1 EL Rapsöl plus etwas für die Form
  • 100 g Räucherspeck
  • 1 TL Paprika edelsüß
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 500 g Lammhack
  • 1/2 TL getrockneter Majoran
  • 1 EL Mehl
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 50 g Semmelbrösel
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Anleitung

  1. Sauerrahm, Joghurt und Ei in einer Schüssel verquirlen, mit Salz würzen und beiseite stellen. 

  2. Reis in ein feinmaschiges Sieb geben und abbrausen, bis das Wasser klar bleibt. Dann mit Wasser in einen Topf geben, aufkochen und bei milder Hitze garziehen lassen. Kalt abbrausen und beiseite stellen. 

  3. Den Wirsing vom Strunk befreien und die Blätter eines nach dem anderen ablösen. Blätter in einem großen Topf mit kochendem Salzwasser portionsweise blanchieren und dann gut abtropfen lassen. 

  4. Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine hohe Auflaufform mit ca. 25 cm Seitenlänge mit Öl einstreichen. 

  5. Speck fein würfeln. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. 

  6. Öl in einer Pfanne erhitzen. Speck darin braten, bis er sein Fett abgegeben hat, dann Paprika, Zwiebeln und Knoblauch zugeben. Bei mittlerer Hitze braten, bis die Zwiebeln zu bräunen beginnen, dann Hackfleisch und Majoran zugeben und weiter braten, bis das Fleisch bräunt. 

  7. Das Mehl darüber stäuben und eine Minute unter Rühren anrösten. Dann die Brühe angießen, alles 5 min köcheln lassen, dann vorsichtig den Reis unterheben und alles mit Salz und Pfeffer würzen.

  8. Jetzt geht es ans Schichten: dafür zunächst den Boden der Auflaufform mit einem Drittel der Wirsingblätter auslegen. Darauf ein Drittel der Hackfleischmischung geben und schließlich ein Drittel der Sauerrahmmischung darauf verteilen.

  9. Den Vorgang wiederholen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Am Ende die Semmelbrösel in einer gleichmäßigen Schicht darüber streuen.

  10. Im heißen Ofen 35 min backen, bis die Semmelbrösel goldbraun sind und der Auflauf an den Rändern blubbert.

  11. Vor dem Anschneiden 10 min ruhen lassen, der Auflauf lässt sich dann gut  in Stücke schneiden.