Orientalische Mac ’n‘ Cheese mit Za’atar-Pesto

Hurra, ein neues Gericht für meine langsam größer werdende Sammlung an Mac ’n‘ Cheese-Ideen. Das Gericht ist mir beim ersten Durchblättern von Ottolenghis Test Kitchen* ins Auge gesprungen und musste natürlich ausprobiert werden. Und wir mochten es sehr – ein recht einfach zu machendes Essen, das trotzdem nicht alltäglich ist.

Erstmal sind das halt Nudeln in Käsesauce, und zwar die cremige Variante, nicht die knusprig überbackene. Weil die Pasta gleich in der Milch gegart wird, spart man sich auch die Zubereitung einer Bechamel – die Stärke aus den Nudeln reicht völlig aus.

Aber das Rezept wäre nicht von Ottolenghi, wenn es nicht ein paar Extras hätte: die Sauce ist mit Kreuzkümmel, Kurkuma und Knoblauch gewürzt. Besonders toll finde ich das Pesto, das dazu serviert wird – ich bin ja ein großer Fan und Za’atar (Rezept zum selbst mischen hier), und das Pesto mit Koriander, Zitrone und eben Za’atar gibt dem Rezept einen tollen Kick. Die Röstzwiebeln sind optional – machen aber auch richtig Spaß.

Für 4 bis 6 Personen:

Zutaten:

Pasta:

  • 300 g kurze Pasta wie Fusilli
  • 600 – 700 ml Milch
  • 65 g Butter
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1 große Prise gemahlene Kurkuma
  • 1,5 TL Kreuzkümmelsamen
  • 75 g Schlagsahne
  • 180 g Feta
  • 150 g gereifter Cheddar
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Röstzwiebeln zum Servieren

Pesto:

  • 1 Bio-Zitrone
  • 3 EL Za’atar
  • 20 g Koriandergrün, gezupft und gehackt
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 40 g Pinienkerne, leicht geröstet
  • 90 ml Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Arbeitsschritte:

Für die Pasta den Kreuzkümmel in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis er duftet, dann abkühlen lassen und grob mörsern. Knoblauch schälen und fein hacken.

Die Pasta mit 600 ml Milch, 350 ml Wasser, Butter, Knoblauch, Kurkuma, Kreuzkümmel, 1 TL Salz und einigen Umdrehungen Pfeffer in einen großen Topf geben. Zum Kochen bringen, dann unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze 10 bis 14 min köcheln lassen, oder so lange, bis die Pasta al dente ist. Sahne angießen, Feta dazu krümeln, Cheddar ebenfalls zugeben und rühren, bis die beiden Käse geschmolzen sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und, wenn die Sauce zu dickflüssig ist, noch die restliche Milch einrühren.

Während die Pasta kocht für das Pesto von der Zitrone 1,5 TL Schale abreiben. Die Zitrone schälen und das Fruchtfleisch in Filets auslösen. Zitronenfilets und -schale in eine Schüssel geben. Knoblauch schälen und grob hacken und mit Pinienkernen, Koriandergrün, Za’atar, 3 EL Öl und etwas Salz und Pfeffer im Mixer pürieren. Zu den Zitronenfilets in die Schüssel geben, das restliche Öl zugeben und alles gut verrühren.

Zum Servieren die Nudeln auf Teller verteilen und mit Pesto und Röstzwiebeln garniert servieren.

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7 Kommentare

  1. Das Garen von Pasta in Milch hat Ottolenghi bestimmt den Schweizer Sennen abgeschaut: Älpler-Magroone werden auch so gekocht – allerdings ohne orientalische Gewürze, die vermitteln hier natürlich einen ganz speziellen Kick!
    By the way: Magentratzerl jetzt leider mit Werbung? ☹️

    • Ja, bestimmt sind die Schweizer die Erfinder der One-Pot-Pasta. Älpler-Magronen mag ich übrigens sehr, das ist so ein Wohlfühlessen, und ich habe immer alles dafür im Haus.
      Und ja, ich probiere grade Werbung. Um ehrlich zu sein, ich hab ein Motivationstief, und das nicht erst seit gestern und probiere mal, ob „Taschengeld“ dad etwas ändert…..

      • Vielleicht siehst du das im eigenen Blog ja nicht: es sind 8 (ACHT!) Werbefenster, die da zwischen deinem Text aufpoppen (Beispiel: im Beitrag Janssons Versuchung). Nähme mich mal wunder, wie viel das einbringt…

  2. Das Rezept ist toll! Habe das Buch zu Weihnachten bekommen und werde dieses Gericht heute abend ausprobieren. Aber was mir beim Lesen auffällt – kann es sein, dass Du in der Zutatenliste die Pinienkerne vergessen hast? In der Anleitung tauchen sie auf, nur in der Liste links nicht.

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