Linsen-Ravioli mit Salbei-Orangenbutter

Wir haben 2020 hinter uns gebracht, das ist schön! Ich hoffe, Ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen. Möge es ein gutes Jahr werden. Ich wünsche Euch viel Freude, Glück und Gesundheit.

So, und jetzt tue ich mal was dafür, dass dieses Jahr gut wird. Letztes Jahr gab es ja glücksbringendes chinesisches Neujahrsessen, und ganz offensichtlich hat das nicht so richtig gereicht. Dieses Jahr gehe ich auf Nummer Sicher – es gibt Teigtaschen und Hülsenfrüchte. Gerade in Italien gelten Linsen als Glückbringen und man isst sie zu Neujahr. Und da mache ich diesmal mit.

Es gibt Ravioli, und die Linsen stecken im Teig, der besteht nämlich zu einem guten Teil aus Linsenmehl. Das Mehl gibt es inzwischen im gutsortierten Supermarkt, wer eine Getreidemühle oder einen leistungsstarken Mixer hat, kann die Linsen auch darin mahlen. Der Teig ist ein wenig zickig, mir ist er beim ersten Durchrollen aus der Nudelmaschine gebröselt. Man muss ihn öfter durch die Walzen lassen, dann wird er gut.

Gefüllt sind die Ravioli mit Ziegenfrischkäse, Ricotta und Walnüssen und serviert werden sie mit einer Sauce aus reichlich Butter, gebratenem Salbei und Saft und Abrieb einer Orange. Das ist alles sehr fein. Und es bringt hoffentlich das Jahr in die richtige Spur.

Für 3 bis 4 Personen:

Zutaten:

  • 200 g rote-Linsen-Mehl
  • 50 g Mehl Tipo 00, plus etwas zum Arbeiten
  • 1 Ei
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Stiele Thymian
  • 30 g Walnusskerne
  • 120 g Ricotta
  • 60 g Ziegenfrischkäse
  • 1 TL Honig
  • 90 g Parmesan, frisch gerieben
  • 1 Eiweiß, verquirlt
  • 1/2 Bund Salbei
  • 1 Bio-Orange
  • 100 g Butter
  • 1 Schalotte
  • 1 roter Peperoncino
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Arbeitsschritte:

Für den Teig beide Mehlsorten, Ei, 50 ml Wasser, 1/2 TL Salz und das Öl in einer Schüssel zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und bei Zimmertemperatur mindestens 30 min ruhen lassen. 


Inzwischen für die Füllung Thymian, Walnüsse, Ricotta, Ziegenfrischkäse, 30 g Parmesan und Honig fein pürieren und alles mit Salz und Pfeffer würzen. 


Teig mit Hilfe einer Nudelmaschine dünn ausrollen. Füllung Teelöffelweise mit Abstand auf einer Teigbahn verteilen, die Zwischenräume mit Eiweiß bepinseln. Eine zweite Teigbahn darauf legen und Ravioli ausstechen; meine hatten 6 cm Durchmesser. Ich habe dann noch die Seiten um die Füllung hochgeklappt und an zwei zusammengedrückt. Fertige Ravioli auf einem bemehlten Geschirrtuch lagern. 


Ravioli in siedendem Salzwasser in ca. 3 bis 4 garziehen lassen, dann mit einem Schaumlöffel herausholen und gut abtropfen lassen. 


Inzwischen Salbei zupfen und die Blättchen hacken. Schalotte schälen und würfeln. Peperoncino in feine Ringe schneiden. Orange heiß abwaschen, trocken reiben, Schale abreiben, Saft auspressen. 


Butter in einer Pfanne erhitzen. Salbei, Orangenabrieb, Schalotte und Peperoncino kurz anbraten.  Die abgetropften Ravioli untermengen. Orangensaft angießen und alles mit Salz und Pfeffer würzen. 
Pasta mit der Butter auf Teller verteilen und gleich servieren. 

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